Ein Diesel im W124 ist doch einfach nur herrlich!
Moin Zusammen,
wie Ihr ja sicherlich wisst bin ich vom Klang meines 250 D total angetan. Es ist ein Traum mit ihm unterwegs zu sein, fast wie eine Droge, ein Tag ohne meinen Diesel ist unmöglich, nur sehr schwer machbar. Doch was ist das Geheimnis das ihn so beliebt macht? Der Verbrauch? Das dieseltypische "knacken" im Motorlauf? Oder die Gelassenheit beim fahren?
Was liebt Ihr an Euren 200 D, 250 D und 300 D besonders und warum musste es ausgerechnet ein OM60x und kein M1xx sein? Bin gespannt auf Eure Kommentare 🙂.
Dieselige Grüße vom Suli
Beste Antwort im Thema
Diese stoische Ruhe und Beschleunigung eines 250D, die dem Automobilen Wahn der Raser Beschleunigungsfanatiker und ewig von der Zeit Getriebenen entgegenwirkt....
Seelenbalsam in der heutigen hektischen, getriebenen Welt.
Allerdings treibt die Gelassenheit im Strassenverkehr andere Verkehrsteilnehmer fast in den Wahnsinn! 🙄
Andere Autos machen mich krank. Die ganzen Turboaufgeladenen Diesel bei mir in der Firma machen mich fertig. Aber meine Firma erlaubt Dienstreisen nicht mit dem eigenen Auto... seitdem verweigere ich Dienstreisen wo es nur geht. Wenn ich aus unseren Exeo/Touran/Passats aussteige bin ich immer fix und fertig. Die Autos schreien mich immer an getreten zu werden. Immer in Hektik in den Kisten..... da kann man gar nimmer normal fahren.
935 Antworten
Der 211 schaut halt auch wegen seines für mich wunderschönen Amaturenbretts (vor allem, wenn man innen Holz hat) schon beim drin Sitzen so gemütlich aus, daß der Streß draußen bleibt. Ich habe damals ja den V6 Diesel nur wegen dem Klang, nicht wegen der Leistung genommen. Ist einfach ein sehr entpanntes Fahren, wenn der Dicke so vor sich hingrummelt.
Habe auch bewusst einen Elegance genommen, die Kriegsbemalung und das Pseudo-Sportliche Getue des Avantgarde bekommt der E-Klasse nicht gut. Den 212er Mopf finde ich schon als "Basismodell" (Classic wird er ja nicht mehr genannt) zu "sportlich". Der VorMopf ging als Basismodell und Elegance stilistisch eingentlich noch ganz gut durch.
MFG Sven
Nognognognognognognognognognognognognognognognognognog
Ich liebe dieses Geräusch. Mein V8 ist nichts dagegen.
Mein erster E300 Diesel T-Limousine hieß "Die Oase Des Friedens"!
Nognognognognognognognognognognognognognognognognognog
LG jorg
Zitat:
Original geschrieben von 250d348
... Mit einem W211 als Diesel ist man noch sehr gemütlich unterwegs, ich glaube kaum das es ein gemütlicheres Fahren in einem neueren Fahrzeug gibt, nur durch eine S-Klasse steigerbar. Ich fühle mich sehr wohl, mit dem tollen Klang, selbst bei lauterem Radio noch hörbar, mich entspannt es total und es besteht auch die Gefahr des einschlafens, als Kind konnte ich das in unserem 190 D sehr gut 😁. Also ich fahre dem Verkehr angepasst, aber ich trete mein Auto nicht nur weil es der Yuppie in seinem hippen 1er oder A3/Golf-Gedöns es machen muss, weil er es "so eilig" hat. Ich bin von Beruf Zusteller, ja wir haben es auch immer eilig, aber mal im Ernst: Es wird so einiges übertrieben. Ich hetze mich nicht ab, gebe nur mal Gas wenn ich noch was privat zu erledigen habe, sonst nicht. Klar bin ich keine Trantüte aber ich mache mir keinen Stress bei der Zustellung. Ich fahre selten auf der Autobahn mit dem Firmenfahrzeug, wenn es mal der Fall ist fahre ich auch dem Vordermann nicht bis zum Kennzeichen auf in der Hoffnung das es schneller geht. Denn leider haben wir alle schon festgestellt das es nichts bringt. Erst recht nicht wenn er selber noch 5 Autos vor sich hat bei einer "Linke Spur-Schlange". Viele meinen brutal fahren zu müssen. Manche flippen sogar aus weil es nicht schneller geht. Dabei hat man ja soviele "Überholmöglichkeiten", zB den Gegenverkehr, die Standspur etc., wenn es denn mal sehr schnell gehen muss. Aber das traut sich der Verkehrsrambo dann nicht, haha. Ich bin sehr genervt vom heutigen Straßenverkehr und finde es traurig das sich die Menschen so einen Stress antun... Müssen muss es keiner, alle wollen es ja so. Eine verrückte Welt...
Also ich habe mich schon wein wenig ertappt gefühlt beim lesen deines Beitrags dabei will ich eigentlich auch nichts anderes als gemütlich und dennoch zeitig ankommen.
Irgendwie ist man natürlich selbst schuld am rasen aber je weniger Betrieb (z.B. auf der Autobahn) desto langsamer fahre ich oft - man ist nicht mehr so getrieben.
Heute hatte ich mal meinen 3-Liter-Diesel 24-V-Komb mit 136 PS auf de Autobahn und was war... bin doch wieder zügig gefahren obwohl es doch eines längeren Anlaufs bedarf bis der eine Gescwindigkeit um 160 erreicht hat.
Meine B-Klasse die bis jetzt noch mein Firmenfahrzeug ist, ist so ein schneller CDI-Knaller in meinen Augen. 140PS, handeschaltet sind doch zügiger als mein voriges Auto der Pololasse mit 60PS - ein Rennwagen "sozusagen".
Das Ding geht jetzt weg und ich fahre demnächst 3-Liter-124er-Diesel und hoffe damit die Gemütlichkeit wieder zu erlangen - trotz der heutigen Autobahn-Testfahrt - sage ich jetzt einfach mal.
Wenn ich mal die Möglichkeit habe will ich mal - nur testmäßig - einen 250er oder 300erDiesel-als 2-Ventiler fahren um mal das "Zurück zur Basis" kennenzulernen.
Mein W123er-5Zylinder-Diesel mit 88PS ist dazu zwar auch in der Lage aber er ist doch ein Auto was gefühlt ca. 1 1/2 Generationen zurückliegt, da ist die Lautstärke schon nicht so angenehm bei AB-Fahrt.
Bin schon fast froh dass ich meinen 320TE-Benziner nicht mehr habe, der war wirklich ein Heizerauto wo man sich dauernd mit den Vertreter-CDI´s messen wollte bei ungleich höherem Verbrauch 😉
Schon blöd für einen der sich eigentlich als eingefleichter Radler sieht - vielleicht will man so (manchmal) was "zurückgeben".
Also nochmal: Hirn einschalten, Diesel geniessen und vom Kopf her stark sein!
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Zitat:
Original geschrieben von bonscott1
nicht die Autos.Die Fahrer in Deutschland sind immer hektisch und rasen.....
Fällt mir als Österreicher immer besonders negativ auf.
Das denke ich mir auch immer wenn ich Österreicher auf Bayerischen Autobahnen seh... besonders die LKW Fahrer, brutal rücksichtslos und immer schneller als die deutschen Kollegen.... 🙄
also ich fuhr ja vor dem 250 D einen 330 Ci, schwarz II und 231 PS, da ging so einiges. doch ehrlich gesagt fehlt mir nicht die geschwindigkeit oder die beschleunigung, nein der klang des bekannten bmw-reihensechsers, der fehlt mir. das wars dann aber auch. bereut habe ich den kauf meines ersten diesels sicherlich nicht. eher im gegenteil: das war bisher wohl das allerbeste was ich jemals im leben getan habe. ich verstehe nur nicht wieso ich nicht schon früher einen gekauft habe... als es noch mehr auswahl gab :/
Zitat:
Original geschrieben von 250d348
~~ ich verstehe nur nicht wieso ich nicht schon früher einen gekauft habe... als es noch mehr auswahl gab :/
man wird halt älter und reifer... 😁
Zitat:
Original geschrieben von u059432
Nognognognognognognognognognognognognognognognognognog
Ich liebe dieses Geräusch. Mein V8 ist nichts dagegen.
Mein erster E300 Diesel T-Limousine hieß "Die Oase Des Friedens"!
NognognognognognognognognognognognognognognognognognogLG jorg
Ich hätte es kaum besser erklären können. nognognognognog.
Viele Grüße.
ich musste 1996 meinen 500 SE verkaufen, 3 Monate später kaufte ich einen W 124 300 Diesel 109 PS-Sauger.
Der 500 SE hatte sich gerne mal 15 L genommen, das waren damals 145 DM für einmal volltanken, und nach 500km war die selbe Summe schon wieder fällig....Mit dem Diesel hatte ich an der Tanke dann immer gut grinsen, das Ding hab ich nie über 7,5 L Verbrauch gebracht. Und wenn sein musste schaffte er auch knappe 200 auf der Bahn, was dann aber seltsamerweise immer seltener wurde, weil mit 120 verbrauchte er nochmal nen Liter weniger.
Ich hatte für das Auto mit ordentlicher Ausstattung 10.000 DM bezahlt, Automatik, EFH, ESD, Tempomat, 200.000 km. Nach 3 Jahren hab ich ihn mit 300.000 km verkauft und immer noch 6.000 dafür bekommen.
Wenn der Quark mit der hohen Steuer nicht wäre, hätte ich schon längst wieder einen. Das frühe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen hats wirklich in sich......
Was ist geiler als als früh morgens aufstehen, sich zu setzen, "plock" die W124 tür schließt sich so, wie nur sie es kann, man dreht den schlüssel wartet bis das goldene Lämpchen erlischt, Feuer frei, "nog klack nog klack nog klack (hydros), Öldruck voll da.... - nog nog nog nog nog nog nog nog <3
War ein 300D von 1995 ca. 90 tkm gefahren.
An dem Motor schätzte ich besonders
- die Laufruhe. Die habe ich bei keinem anderen Dieselmotor erlebt. Bei mir war es übrigens kein Nognognognognognognognognognognognognognognog sondern eher rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Zu der Zeit war ich auch als Beifahrer für eine kurze Strecke in dem Porsche meiner Cheffin gewesen: Herrgott, was war das denn für einen Rasenmäher!!! So viel Laufruhe wie ein Parkinsoner im Endstadium! Und das soll cool oder hip sein?!?!?
- den niedrigen Verbrauch zwischen 6 und 7 L trotz 3 L Hubraums.
- in Kombination mit 90 L Tank ergab sich eine wunderbare Reichweite
- die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit. Kein Turboplatzer, kein defekter LMM, keine Injektorenzicke, keine elektronische Spinnerei usw. Herrlich dieses Gefühl.
Zitat:
Original geschrieben von E-Cruser
War ein 300D von 1995[...]
- den niedrigen Verbrauch zwischen 6 und 7 L trotz 3 L Hubraums.
Erwach aus Deinem Traum, einen OM606 kann man so nicht bewegen. Die nehmen mindestens 8l, realistisch eher 9l.
Es ist kein Traum: diesen Verbrauch habe ich damals bei jeder Tankfüllung mittels 3-Satz-Rechnung selbst ermittelt.
Zitat:
Original geschrieben von Gasherbrum
Erwach aus Deinem Traum, einen OM606 kann man so nicht bewegen. Die nehmen mindestens 8l, realistisch eher 9l.Zitat:
Original geschrieben von E-Cruser
War ein 300D von 1995[...]
- den niedrigen Verbrauch zwischen 6 und 7 L trotz 3 L Hubraums.
Zitat:
Original geschrieben von E-Cruser
Es ist kein Traum: diesen Verbrauch habe ich damals bei jeder Tankfüllung mittels 3-Satz-Rechnung selbst ermittelt.
Zitat:
Original geschrieben von E-Cruser
Zitat:
Original geschrieben von Gasherbrum
Erwach aus Deinem Traum, einen OM606 kann man so nicht bewegen. Die nehmen mindestens 8l, realistisch eher 9l.
Kann ich mir vorstellen.... das er mit 6 - 7 Liter hinkommt.
Ich finde das immer vermessen anderen Fahrern ihre Verbräuche schlecht zu reden. Es kommt immer auf Fahrprofil, Fahrweise und geografische Lage an. Aber im Vorfeld zu unterstellen das ein Verbrauch x nicht machbar ist sollte hier nicht passieren... sondern sollte hinterfragt werden!
Hi!
6-7l sind beim grossen Mehrventiler nur mit Dauerlandstrassengegondel ohne Ampeln zu schaffen. Der säuft noch etwas mehr als der Zweiventiler.
Im Drittelmix und normaler - nicht ausschliesslich spritsparender - Fahrweise: Never ever.
Aber von mir aus: Glückwunsch!