Eigengewicht Ford F250
Hallo Leute,
Bin momentan dabei mir einen Ford F250 anzuschaffen.
Hab aber nur den B Führerschein und muss deswegen unter den 3.5 tonnen bleiben.
Kann mir einer von euch sagen was ein Ford F250 (Doppelkabine kurze lädefläche 6.7 l Diesel) ungefähr wiegt und was das zulässige gsm gewicht ist?
Danke schonmal!
Gruß Dari
Beste Antwort im Thema
Das Fahrzeug hat - vom Hersteller vorgegeben - in den Papieren eine technisch zulässige Gesamtmasse stehen (Feld F.1)
Ablasten:
Man kann relativ einfach festlegen, dass man diese Masse nur bis zu einem geringeren Wert ausschöpfen wird (z.B. 3500 statt 4200). Dann wird unter F.2 (im EU Mitgliedsstaat zulässige Gesamtmasse) die niedrigere Zahl eingetragen. Gerade bei Ami-Pickups wird das ganz gerne gemacht, weil man mit dem Fahrzeug nicht mehr als 3500kg wiegen möchte (viele mögliche Gründe: Führerschein, Fahrverbote, Autobahnmaut, TÜV-Termine, Geschwindigkeitsbegrenzung - alles Dinge, bei denen EU-weit 3500kg eine "magische Grenze" sind). Zum Ablasten sind normalerweise keine technischen Veränderungen notwendig.
Auflasten
Umgekehrt kann es auch sein, dass das Fahrzeug - aus welchen Gründen auch immer - nicht genug Zuladung hat. Die Wohnkabinenfahrer kennen das gut. Die "kleinen" Pickups (Ranger, Navara, Amarok, etc. ) und auch die allermeisten 150er/1500er Amis liegen um 3t Gesamtmasse oder etwas drüber. Hier gibt es die Möglichkeit, abweichend von der Herstellerangabe eine grössere Zahl eintragen zu lassen. Manchmal findet sich ein Prüfingenieur, der das für ein bestimmtes Fahrzeug bis zu einem gewissen Wert einfach so einträgt; meistens sind aber technische Änderungen erforderlich (andere Felgen, zusätzliche Federn, bis hin zur Rahmenverstärkung).
44 Antworten
Ich werde wohl nie verstehen warum man dafür nicht einfach mal bei seiner Versicherung anruft. Wer es schafft einen im Internet zu finden der die selbe Versicherungsprämie zahlt kann auch gleich anfangen Lotto zu spielen. Die Unterschiede können bei ein und dem selben Auto so unterschiedlich sein. Bei mir reicht es schon aufs Land zu ziehen um je nach Auto einen Tausender pro Jahr zu sparen. Wenn du jetzt also in der Großstadt mit hoher Regionalklasse wohnst und jeder der so ein Ding fährt auf dem Land dann wirst du nie auf den selben Preis kommen und wirst dich nach der Anmeldung wundern warum deine Versicherung plötzlich nen Tausender pro Jahr mehr möchte.
Gerade bei solchen Autos würde ich immer vorher bei den jeweiligen Versicherungen anrufen. Da hat man schneller eine valide Aussage als nen Post im Internet abzusetzen und nach 3 Tagen 5 Antworten zu bekommen die alle nicht auf einen selbst zutreffen.
Das Telefon ist Lava!
Ansonsten...
Zitat:
@Bigmoerf1990 schrieb am 23. Februar 2020 um 11:29:48 Uhr:
Will mir auch einen F250 zulegen wäre aber auch eher bei einem Diesel da ich ihn als Zugmaschine verwenden will für meine Firma.
Ähm, bei
Zugmaschine + Firmaläuten bei mir alle Alarmglocken.
Gut du hast CE - dann sind dir Begriffe wie
Maut, Fahrtenschreiber, HU jedes Jahrja Begriffe - alles Dinge die mit großer Sicherheit auch auf deine Kombination zutreffend sind!
Zitat:
@v8.lover schrieb am 23. Februar 2020 um 17:46:16 Uhr:
Das Telefon ist Lava!Ansonsten...
Zitat:
@v8.lover schrieb am 23. Februar 2020 um 17:46:16 Uhr:
Zitat:
@Bigmoerf1990 schrieb am 23. Februar 2020 um 11:29:48 Uhr:
Will mir auch einen F250 zulegen wäre aber auch eher bei einem Diesel da ich ihn als Zugmaschine verwenden will für meine Firma.Ähm, bei Zugmaschine + Firma läuten bei mir alle Alarmglocken.
Gut du hast CE - dann sind dir Begriffe wie Maut, Fahrtenschreiber, HU jedes Jahr ja Begriffe - alles Dinge die mit großer Sicherheit auch auf deine Kombination zutreffend sind!
Nicht nur das Begrenzung auf 100Km/h .
Ablasten wird nicht gehen, der Aktuelle F250 wiegt leer um 3250kg.
Beim Econoline ging das ablasten auf 3490kg. Sonst hätte ich das auch alles machen müssen.
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Eher Begrenzung auf 80km/h wenn über 3,5 to zGG - oder?! Oder meinst du tatsächlich 'nen Begrenzer?!
Jedenfalls alles uncool in DE... weshalb sich die schwereren Pickups wie 250/2500er aufwärts hier kaum "lohnen" bzw. die muss man schon hart WOLLEN, damit man die Nachteile in Kauf nimmt.
Oder natürlich... die Leute fahren zu 90% auf dem Papier überladen...
In welcher Form ein Begrenzer verlangt wird, hängt nach meiner Erfahrung vom Baujahr und vom Prüfingenieur ab. Die Begrenzung ist erst seit 2000-irgendwas vorgeschrieben, nachdem es viele Probleme mit den "Schnellläufern" auf der BAB gab.
Mir ist ein Fall bekannt (nicht mein Auto), in dem die Quittung für einen bestimmten Programmer gefordert wurde, mit dem man bei dem Fahrzeug die maximale Geschwindigkeit elektronisch einstellen kann. Technisch wird nach meiner Erfahrung eher nichts verändert, aber es gibt bestimmt Gegenbeispiele da draussen.
Begrenzer ist afaik ab 12to vorgeschrieben und hängt auch nicht vom AaS ab.
Trotzdem darfst du nur 80 fahren.
"Ab dem 1. Oktober 2001 müssen alle Kraftomnibusse sowie Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen mit einer zulässigen Gesamtmasse von jeweils mehr als 3,5 t mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer ausgerüstet sein"
von hier:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geschwindigkeitsbegrenzer
bzw. im Original:
https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__57c.html
So ist es, hätte ich bei dem Econoline auch müssen wenn ich ihn nicht hätte ablasten lassen.
Problem bei den größeren PU`s ist das schon relativ hohe Eigengewicht, der TÜV wird keine Ablastung auf 3,49T machen, wenn das Leergewicht schon 3,30T ist, ist jetzt nicht böse gemeint aber das reicht dann noch nicht mal um einen Beifahrer mit zu nehmen.
Alternativ einfach als PKW zulassen, dann fällt der ganze Blödsinn mit den Begrenzungen etc. flach.
Die deutschen und ihre Benziner....für mich kommt nur Diesel in Frage...
Ich ziehe auch nichts... aber ich finde Diesel, speziell den Powerstroke, einfach geiler.... gibt viel zu wenig Dicke Diesels in Spießerland-DE 😁
Zitat:
@scorpio-driver schrieb am 5. Juni 2020 um 16:22:57 Uhr:
Irgendwie NIX .Powerstroke taugt eh nur als 7,3er was........................
Bitte um Info warum?
Der 6.0l hatte konstruktive Mängel... die lassen sich zwar beheben... aber teuer, sind Reihenweise krepiert
Dem 6.4 sagt man Elektronikprobleme nach... und er hat Probleme mit Schäden durch defekte Kolbenringe in (Um den DPF zu regenerieren wird wärend des Auslastaktes diesel eingespritzt um die Abgastemperatur zu erhöhen und dadurch verlieren die Kolbenringe wegen Überhitzung die Spannung)
Der 6.7 hat bislang noch "keine so schlechte Presse"
Vom 7,3l sagt man es sei der Beste Diesel den Ford je eingebaut hat... aber wirklich objektiv ist das nicht, auch der hatte so seine Mängel, aber nix wirklich gravierendes, auch vom 6,7l fahren inzwischen viele mit einer Laufleistung von mehr als einer Million Meilen rum. Und auf den 6.7l gibt Ford weitreichende Garantien.