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eigenes Auto leasen

Themenstarteram 23. April 2016 um 13:31

Mir ist unklar, unten welchen Punkten ich suchen soll.

Ich habe mal überlegt, meinen Youngtimer an eine Leasingfirma zu verkaufen und dann zurückzuleasen. Hat das schon mal jemand gemacht und kennt eine Leasinggesellschaft, die so etwas macht?

peso

Beste Antwort im Thema
am 24. April 2016 um 18:22

Zitat:

@tcsmoers schrieb am 24. April 2016 um 18:06:08 Uhr:

 

Genau so sehe ich es. Es handelt sich bisher um eine reine Idee. Warum soll ich nicht die Möglichkeiten ausnutzen, die legitim sind? Aber es muss doch jemanden geben, der es schon mal gemacht / versucht hat. So abwegig ist es doch nicht.

Ich bin zwar kein Steuerberater, wie die drei User, die sich bisher zu Deinem Vorhaben geäußert haben. Aber Sale and Lease Back dürfte so ziemlich die teuerste und gleichzeitig unvernünftigste Variante sein, um die Kosten für Deinen Youngtimer absetzen zu können.

Gruß

Der Chaosmanager

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Themenstarteram 23. April 2016 um 23:42

Zitat:

@PeterBH schrieb am 23. April 2016 um 23:37:49 Uhr:

Soviel ich weiß, kannst du sämtliche Ausgaben absetzen.

Verkauf an die Firma zieht den Kaufpreis aus der Firmenkasse, und das ist vielleicht nicht gewollt. Dazu gibt's bei einer Betriebsprüfung leicht komische Fragen, wie der Kaufpreis zustande gekommen ist.

Wie soll das auffallen, wenn ich als privatmann mein fahrzeug an die leasing verkaufe und dort ein fahrzeug lease?

Die Leasinggesellschaft aktiviert den Oldie und schreibt ihn ab. Das kannst Du eigentlich auch selbst machen, auch als Einzelgewerbe/Freiberufler. Dabei kannst Du alle Fahrzeugkosten ansetzen. Du solltest aber ein korrektes Fahrtenbuch führen, um den notwendigen Mindestnutzungsanteil für den Betrieb belegen zu können, wenn eine Buchprüfung stattfindet.

Man kann ein Auto auch einfach in eine Firma einlegen und es dann als Betriebsvermögen führen, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen. Der Umweg über die Leasingfirma ist Geldverschwendung.

Edit: das hat mein Vorschreiber wohl auch gemeint.

Es noch gibt die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wir wissen doch gar nicht, um welches Fahrzeug es sich handelt?

Muss das Finanzamt sämtliche Kosten akzeptieren? Nein. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit liegen Kosten bis zu 2,00 € pro Kilometer. Alles was darüber liegt, wird als Liebhaberei gewertet und ist steuerlich nicht abzugsfähig.

Zitat:

@tcsmoers schrieb am 23. April 2016 um 23:42:59 Uhr:

Zitat:

@PeterBH schrieb am 23. April 2016 um 23:37:49 Uhr:

Soviel ich weiß, kannst du sämtliche Ausgaben absetzen.

Verkauf an die Firma zieht den Kaufpreis aus der Firmenkasse, und das ist vielleicht nicht gewollt. Dazu gibt's bei einer Betriebsprüfung leicht komische Fragen, wie der Kaufpreis zustande gekommen ist.

Wie soll das auffallen, wenn ich als privatmann mein fahrzeug an die leasing verkaufe und dort ein fahrzeug lease?

Die Leasingges. überweist den Kaufpreis - ist also nachvollziehbar.

Ich bezog mich aber auf den Verkauf an die eigene Firma.

Themenstarteram 24. April 2016 um 10:53

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 24. April 2016 um 10:34:14 Uhr:

Man kann ein Auto auch einfach in eine Firma einlegen und es dann als Betriebsvermögen führen, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen. Der Umweg über die Leasingfirma ist Geldverschwendung.

Edit: das hat mein Vorschreiber wohl auch gemeint.

Das ist interessant. Wie soll das gehen? Und bekomme ich dann Geld aus meiner eigenen Firma dafür? Die Leasing kauft den Wagen ja an und da bekomme ich was.

peso

Themenstarteram 24. April 2016 um 10:54

Zitat:

@Deloman schrieb am 24. April 2016 um 10:38:50 Uhr:

Es noch gibt die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wir wissen doch gar nicht, um welches Fahrzeug es sich handelt?

Muss das Finanzamt sämtliche Kosten akzeptieren? Nein. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit liegen Kosten bis zu 2,00 € pro Kilometer. Alles was darüber liegt, wird als Liebhaberei gewertet und ist steuerlich nicht abzugsfähig.

Wert des Fahrzeuges lt. Gutachten ca. 65.000 Euro

peso

Themenstarteram 24. April 2016 um 10:55

Zitat:

@Deloman schrieb am 24. April 2016 um 10:38:50 Uhr:

Es noch gibt die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wir wissen doch gar nicht, um welches Fahrzeug es sich handelt?

Muss das Finanzamt sämtliche Kosten akzeptieren? Nein. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit liegen Kosten bis zu 2,00 € pro Kilometer. Alles was darüber liegt, wird als Liebhaberei gewertet und ist steuerlich nicht abzugsfähig.

Ich möchte ja nur die 1% Regelung verwenden.

peso

Themenstarteram 24. April 2016 um 10:56

Zitat:

@PeterBH schrieb am 24. April 2016 um 10:51:48 Uhr:

Zitat:

@tcsmoers schrieb am 23. April 2016 um 23:42:59 Uhr:

 

Wie soll das auffallen, wenn ich als privatmann mein fahrzeug an die leasing verkaufe und dort ein fahrzeug lease?

Die Leasingges. überweist den Kaufpreis - ist also nachvollziehbar.

Ich bezog mich aber auf den Verkauf an die eigene Firma.

Die Leasingfirma überweist das Geld z.B. auf das Konto meiner Frau. Dürfte aber egal sein, da ein seperates Firmenkonto besteht.

Themenstarteram 24. April 2016 um 10:57

Zitat:

@Deloman schrieb am 24. April 2016 um 10:38:50 Uhr:

Es noch gibt die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wir wissen doch gar nicht, um welches Fahrzeug es sich handelt?

Muss das Finanzamt sämtliche Kosten akzeptieren? Nein. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit liegen Kosten bis zu 2,00 € pro Kilometer. Alles was darüber liegt, wird als Liebhaberei gewertet und ist steuerlich nicht abzugsfähig.

Fundstelle?

peso

Wenn Du Geld für die Firma brauchst, nimm ein Kredit auf und gib als Sicherheit den Oldtimer. Allerdings musst Du eine Bank finden, die das macht.

Ausserdem legst Du Auto ins Betriebsvermögen ein und machst die Abschreibungen geltend. Die 1 % Regelung berechnet sich auf Basis des damaligen Listenpreises.

Themenstarteram 24. April 2016 um 11:09

Nocheinmal, darum dreht es sich gar nicht. Das Geld ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Es dreht sich in erster Linie um die Instandhaltungskosten. So ein Oldtimer ist nun mal teurer als ein neues Fahrzeug.

peso

Nachdem das Auto ins Betriebsvermögen eingelegt ist kannst Du alle Kosten absetzen.

Zitat:

@tcsmoers schrieb am 24. April 2016 um 11:09:21 Uhr:

Nocheinmal, darum dreht es sich gar nicht. Das Geld ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Es dreht sich in erster Linie um die Instandhaltungskosten. So ein Oldtimer ist nun mal teurer als ein neues Fahrzeug.

peso

Wenn das Fahrzeug unverhältnismäßig Hohe Kosten verursacht, dann ist es Herrn Schäuble egal, ob das Fahrzeug im Betriebsvermögen ist oder ob es geleast ist.

Themenstarteram 24. April 2016 um 11:18

Was sind unverhältnismäßig hohe Kosten?

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