E270 CDI mit 200-300tkm, kann man den noch kaufen?

Mercedes E-Klasse W210

Hallo,
ein Bekannter von mir ist auf der Suche nach einem W210 T-Modell, vorzugsweise mit Automatik und dem 270CDI.
Nun ist das Problem, dass er nicht mehr als 9000€ zur Verfügung hat. Gut 500€ mehr werden vielleicht noch drin sein, aber mehr eben nicht.
So wie es aussieht bekommt man das Modell in der Preisklasse nicht weit unter 200tkm. Ein Modell hat sogar 290000 auf der Uhr, hat allerdings
nur einen Vorbesitzer, sieht sehr gepflegt aus und ist direkt vom Mercedes Händler.
Lange Rede, kurzer Sinn: Kann man bei der Laufleistung bei einem scheckheftgepflegten Fahrzeug noch einigermaßen bedenkenlos zugreifen?
Auf was für Schwachstellen sollte man bei diesem Modell besonders achten?

Beste Antwort im Thema

Bei so einer Laufleistung muß man auf alles achten:
1. Rost
2. Rost
3. Rost
....
25. Rost
26. Rost.
27. gerissener Zylinderkopf bei unerklärlichem Kühlmittelverbrauch
28. Klappenregelung im Ansaugmodul defekt.
Der Motor sollte einwandfrei in allen Betriebszuständen laufen.
Meine Empfehlung für alle moderneren Diesel: Finger weg bei solchen Laufleistungen. Reparaturen an Einspritzsystem bzw. Turbo sind exorbitant teuer. Zudem galten die CDI's aus diesen Baujahren nicht gerade als Musterknaben bezüglich Zuverlässigkeit. Eine unattraktivere Motorisierung (Benziner) dürft da oft auch die wirtschaftlichere Lösung sein.
Wenn Du allerdings eine Garantie mitbekommst, kann man über das Risiko schon nachdenken

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Wäre die Dieseltechnik noch auf dem Stand von vor 15 Jahren wären die Injektoren sicher nicht auf der Reparaturliste, aber wer will noch so eine lahme Dieselkrücke fahren ?
Und ein Automatikgetriebe hat nunmal auch nur eine begrenzte Lebensdauer.

Mein Automatikgetriebe wurde bei 215 Tkm überholt.

Da frage ich mich manchmal doch ernsthaft was mache von einem Auto erwarten, 300 Tkm ohne (Verschleiß) Reparaturen ?

Wenn ich hier die Probleme der Diesel sehe (Injektoren / Turbo / Einlassklappen etc.) komme ich zu dem Schluss, dass heute die Benziner die haltbareren / problemloseren Motoren sind.

Damals, als ich noch einen OM 602 im W201 gefahren habe, sah die Sache anders aus.
400.000 Kilometer und nur 2x den Dämpfer und Keilrippenriemen getauscht und einmal die Hydrostössel . Mehr nicht.

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von kutjub


Wenn ich hier die Probleme der Diesel sehe (Injektoren / Turbo / Einlassklappen etc.) komme ich zu dem Schluss, dass heute die Benziner die haltbareren / problemloseren Motoren sind.

Damals, als ich noch einen OM 602 im W201 gefahren habe, sah die Sache anders aus.
400.000 Kilometer und nur 2x den Dämpfer und Keilrippenriemen getauscht und einmal die Hydrostössel . Mehr nicht.

Grüße

Genau das hatte ich schon lange mal schreiben wollen.

Der Diesel wurde zum Rennpferd gemacht. Das laueft dem ganzen Prinzip des Dieselmotors zuwider.

Die Haltbarkeit ist nicht mehr wie sie war, aber die Legende davon lebt noch immer.....🙄

Leider muss man vor allem den Verkäufer taxieren. Manipulierte Tachos sind bei einigen der Schlaufüchse aus dem Balkan standart, schlecht reparierte Unfallschäden sieht der Laie nicht so leicht. Also, Scheckheft mit echten Eintragungen, d.h. die Unterschriften und Stempel sind über die Jahre nicht ganz gleich, mal viel frischer Farbe, mal etwas blass, natürlich beginnend vom Erstzulassungszeitpunkt, KFZ-Brief Original mit allen Vorbesitzer, mehr als zwei bei 7 - 8 Jahre alten Auto sind Problem, weiter mindestens zwei TÜV-Protokolle, also 4 Jahre zurück, dort steht ja auch km-Stand und TÜV und Dekra speichern sie über Jahre, man kann nachhaken. Autos mit weniger als 30 tkm /Jahr müssen nur einen Privatvorbesitzer haben, sonst stimmt was nicht. Bei der vorhandenen AHK ist die Gefahr, dass man permanent z. B. eine Hühnerbraterei oder ein Motorboot - oder Abschleppanhänger betrieben hat. Das hat bei dem Automatikgetriebe und Hinterachse sicher auch Spuren zurückgelassen. Bei der DB- Niederlassung sind die Preise etwa 10 - 20% über dem Strassenwert, dafür gibt es aber auch Gewährleistung, nur nach dem Umfang muss man fragen. Typisch für ein 7-8 Jahre altes Auto sind zwei Vorbesitzer, der erste eine Firma, z. B. Messgerätevertrieb, die das Auto mit rd. 100-120 tkm beim DB in Zahlung gegeben hat, dort kauft das Auto ein Privatmann, der dann viel weniger km dreht. Mit 8 Jahren sind dann knapp 200tkm vertrauenswürdig.
Sonst scheint die Grenze für kostspielige Reparaturen zwischen 300 und 400 tkm liegen, aber freilich vom Fahrstil und regelmässiger Wartung sehr abhängig.

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Aus eigener Erfahrung beim E 200 gehen die ernsten Reparaturen so etwa bei 220 Tkm los.... da kams aber nach und nach so richtig dicke....
Als Erstbesitzer nimmt man das aber gelassen auf, man hat ja auch den ganzen Nutzen gehabt bis dahin......😁
Aber wenn sich jemand in Qualitaets-Gutglaeubigkeit bei dem Km-Stand einkauft, kann er echt Pech haben, ahem.... er wird voraussichtlich Pech haben   😎

Hallo pepe889900

Zitat:

Waren die Mängel vor 3 Wochen nicht da ?

Warscheinlisch ja aber leider nicht zu erkennen das getriebe hat erst am zweiten tag gesagt da ist was nicht in ordnung

motorlauf ist fir einen der bisher ein 3 liter japaner gefahren hat sehr leise und in takt was leider nicht stimt

Zitat:

Vor dem Kauf den Wagen und das Serviceheft nicht angeschaut ?

Leider nicht der verkäfer hat gesagt das chekheft wurde ordnungs gemäs gepflägt was leider nicht der warheit entspricht ich habe in geglaubt

Zitat:

Bei MB gekauft ???

Ja bei MB gekauft sogar ein sehr groser händler

Zitat:

Wer ein Auto mit solchen (sogar für den Laien) leicht zu erkennenden Mängel kauft ist selber Schuld !

Ein Laie Bin Ich leider nicht werdest du einen defekten injektor direkt merken können oder bei der probe fahrt das getrübe hat ordnungsgemäs funkzioniert sitz heizung habe ich nicht ausprobiert beim kauf und die grosen öil verluste unter der verkleidung vurden sehr gut gewaschen erst zu hause nach abbau der verkleidungen kam die überaschung luft mängen messer köntest du in auf anhieb diagnostizieren und sagen der ist defekt glaube ich nicht manch so ein MB techniker Hat problöme miet seinen geräten das festzustellen

ich glaube mein einziger fähler wer den chekheft nicht zu öffnen und rheinzu schauen abber das ist mir bekant viele meine bekante die MB fahren machen seine inspekzionen bei freien verkstätten weil der std preis sehr gerünger ausfählt und kein stempel bekommen

danke für die beiträge

Zitat:

Original geschrieben von V8 forever


Aus eigener Erfahrung beim E 200 gehen die ernsten Reparaturen so etwa bei 220 Tkm los.... da kams aber nach und nach so richtig dicke....
Als Erstbesitzer nimmt man das aber gelassen auf, man hat ja auch den ganzen Nutzen gehabt bis dahin......😁
Aber wenn sich jemand in Qualitaets-Gutglaeubigkeit bei dem Km-Stand einkauft, kann er echt Pech haben, ahem.... er wird voraussichtlich Pech haben   😎

Na klar - der Erstbesitzer fährt völlig entspannt - hat aber, bei so z.B. bei meinem Wagen nach 188000 KM und 3 Jahren einen Wertverlust von 40.000 Euro gehabt.....komme gerade von einer Regen und Sturmfahrt zurück - und bin völlig entspannt - ich fuhr einen Luxusschlitten, in dem man die Fahrt kaum gemerkt hat - und kann das viele Geld nie verlieren - hat ja sowieso nur die Hälfte des Wertverlustes des Vorgängers gekostet...

Ich habe - derzeit - nach 50000 KM in 2,5 Jahren noch keine 8000 versemmelt...

Ach ja - die Langlebigkeit: Mein Strichachter 200D brauchte alle 2 Jahre einen Auspuff, hatte nach 8 Jahren heftige Rostschäden, sprang im Winter bei Frost ab - 10 Grad absolut nicht mehr an und war ein ganz tolles Auto! Die gute alte Zeit eben...

Zitat:

Original geschrieben von kacperowski


ich glaube mein einziger fähler wer den chekheft nicht zu öffnen und rheinzu schauen abber das ist mir bekant viele meine bekante die MB fahren machen seine inspekzionen bei freien verkstätten weil der std preis sehr gerünger ausfählt und kein stempel bekommen

In der Regel zeigt man dann als Verkäufer dem Kaufinteressenten die entsprechenden Rechnungen. Natürlich nur, wenn man als Verkäufer nichts zu verbergen hat. 😉

Der größte Fehler war wohl eher, ein Fahrzeug ohne einen Gebrauchtwagencheck durch den Adac, Tüv o.ä. zu kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von nord2008



Zitat:

Original geschrieben von V8 forever


Aus eigener Erfahrung beim E 200 gehen die ernsten Reparaturen so etwa bei 220 Tkm los.... da kams aber nach und nach so richtig dicke....
Als Erstbesitzer nimmt man das aber gelassen auf, man hat ja auch den ganzen Nutzen gehabt bis dahin......😁
Aber wenn sich jemand in Qualitaets-Gutglaeubigkeit bei dem Km-Stand einkauft, kann er echt Pech haben, ahem.... er wird voraussichtlich Pech haben   😎
Na klar - der Erstbesitzer fährt völlig entspannt - hat aber, bei so z.B. bei meinem Wagen nach 188000 KM und 3 Jahren einen Wertverlust von 40.000 Euro gehabt.....komme gerade von einer Regen und Sturmfahrt zurück - und bin völlig entspannt - ich fuhr einen Luxusschlitten, in dem man die Fahrt kaum gemerkt hat - und kann das viele Geld nie verlieren - hat ja sowieso nur die Hälfte des Wertverlustes des Vorgängers gekostet...
Ich habe - derzeit - nach 50000 KM in 2,5 Jahren noch keine 8000 versemmelt...
Ach ja - die Langlebigkeit: Mein Strichachter 200D brauchte alle 2 Jahre einen Auspuff, hatte nach 8 Jahren heftige Rostschäden, sprang im Winter bei Frost ab - 10 Grad absolut nicht mehr an und war ein ganz tolles Auto! Die gute alte Zeit eben...

Manchen Leutz ist es eben auch was wert, einen Wagen zu fahren, in dem keine 5 Vorbesitzer in die Sessel gepupt und Flecken jeglicher Art fabriziert zu haben....... ein Auto ist einem ja fast so nahe wie ein Kleidungsstueck IMHO .... 😎

Na und was den /8 betrifft, der 200D war ja echt unterste Kategorie beim Daimler damals, da konnte ich als 250CE - Pilot 9 Jahre lang nur muede grinsen, wenn die mal wieder nicht genug Benzin beigemischt hatten im Winter, folglich morgens die Batterie leerorgelten und andere Leute aufweckten .....😛😁 , nur um 2 Liter Sprit auf 100 km zu sparen.

 

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