E220CDI ohne Leistung schon alles ausgetauscht
Moin, moin,
letze Woche Freitag in der Nacht fing es an, mein E220 CDI Bj. 06.2003
560000 Km Laufleistung hatte auf einmal keine Leistung mehr und Räucherte wie Hölle, hinter mir sah es aus wie bei einem Waldbrand...
Es macht sich bemerkbar, so als würde der Turbo nicht anspringen. Samstag Morgen dann direkt zu meinem MB Dealer wo als erstes der Fehlerspeicher ausgelesen wurde. Ich glaube es gab kein Bauteil ohne gespeicherten Fehler, der einzig Aktuelle war im "Ladeluftsystem", naja Samstag auf`m Dorf wird bei MB nicht gerne gearbeitet, da nur die Lehrlinge Dienst und somi keine Ahnung haben.
Ich habe mich sofort ran gemacht und das Ladeluftsystem Gecheckt, alles Dicht, der Turbo pfeift, das bedeutet er baut Druck auf. LMM ausgetauscht, fehler immer noch da. Beide Druckwandler ausgetauscht, Fehler immer noch da. Dann die schlimmste Arbeit... Ansaugkrümmer ausgebaut, gesehen das nur noch drei festgefressene Klappen vorhanden waren, die 4. hat er geschluckt, das Gestänge der Klappen war gebrochen, also Ansaugkrümmer Neu. Alles fertig und er läuft immernoch ohne Leistung. Sämtliche Ladedruckschläuche habe ich danach ausgetauscht, Fehler immer noch. Dann habe ich das Unterdrucksystem geprüft, OK ausser die Höhenregulierung der Scheinwerfer funktioniert nicht, aber das ist schon eine ganze weile so.
Als letztes habe ich den Bremslichtschalter ausgetauscht, ohne Besserung.
Hat noch jemand einen Tip für mich?
Kann es sein, das die neue Ansaugbrücke erst einmal eingelesen werden muß, oder eines der anderen Teile? Oder kann es sein das der Kat dicht ist und wenn welcher, der Vorkat oder der unterm Bodenblech und wie kann ich das prüfen.
Bin wirklich Ratlos, da ich auch hier im Forum nichts passendes gefunden habe.
53 Antworten
Auch jemand der "vom Fach ist", sollte sich die Mühe machen, den Beitrag aufmerksam zu lesen. Dann wäre demjenigen nicht verborgen geblieben, dass die Injektoren schon gegen neue ersetzt wurden und demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit kein schlechtes Spritzbild haben (was auch nicht das Hauptproblem älterer Injektoren ist).
Die weiteren Ausführungen zeigen nur, dass da einer nicht wirklich Ahnung von der Materie hat und man in seiner "Fachwerkstatt" nicht "verarztet" werden möchte.
Vielleicht kann hier mal ein Fachmann einen Tipp geben habe das gleiche problem steuerketteneu , injektoren,turbolader,ansaugbrücke steuergerät aber immer das gleiche
was spricht eigentlich dagegen sich für 50euro bei benz den fehlerspeicher mit umgebungsdaten auslesen zu lassen.....das ganze rumgespiele hinter der kneipe bringts doch irgendwie nicht! die fachwerkstatt MUSS es packen.da werden auch teile zurückgebaut,für umme.da gibts reparaturen die laufen über die geschäftsleitung-bis es erledigt ist-es gibt nur ein ergebnis-das ding muss irgendwann laufen.
bei den fehlerumgebungsdaten gibts viele merkmale die auf den fehler deuten können.
es wird heute auch eng mit der daimler zentrale zusammengearbeitet wo diese fälle (TIPS FALL)bearbeitet werden.dort laufen die umgebungsdaten von tausenden problemfällen ein und werden dort sortiert ,ausgewertet und archiviert.ergebnis ist bei anfragen eine 99 prozentige zielführende reparaturlösung-und das funktioniert weltweit.neuere fahrzeuge werden nur noch online bearbeitet sodass die zentrale direkt ans fahrzeug gehen kann.das ist zwar nicht schön aber leider aktuell. LASS EINEN FURZ UND SIE WERDEN IHN RIECHEN:::::
andere automarken arbeiten übrigens genauso.das letzte hobbybastlerauto ist somit der s210 bzw w203 ---------gewesen-----------
Die ganze geschichte noch mal nachgelesen.
Obwohl am 2-10 und am 7-10 von der Gaspedalsensor gesprochen wird, wuerde ich das Ting mal auswechseln, und die Verdrahtung , Stecker usw. da nachpruefen. Ganz andere Moeglichkeit ist eine Verstopfung der Auspuff durch losliegende Teile, die bei hoeheren Abgasgeschwindigkeit voruebergehend Verstoppfung verursachen, z.B. ein Blechteil.
Ich bleibe mitdenken.
MfG.,
Wetebe
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Hallo nochmal an alle die dieses Thema mehr oder weniger aufmerksam verfolgt haben.
Ich habe meinen Benz gestern bei meinem freundlichen abgeholt, leider war der Fehler immer noch nicht behoben, über 4 Wochen war er dort und es wurde fast alles noch einmal getauscht, bis auf den Motor selbst.
Nun habe ich noch einmal die letzten Beiträge zurückgelesen und muß noch einmal sagen:
DER COMPUTER HAT KEINE FEHLER REGISTRIERT und die tiefe Analyse hat ergeben, das er trotz der Laufleistung Neuwagenwerte abliefert. Laut Computer soll er also einwandfrei laufen.
Ich habe gestern nocheinmal ganz tief zurückgedacht und bin in mich und meinen Benz gegangen.
Übrigens die Rechnung von MB beträgt stolze 5300.-€ für Arbeit und Teile, die nicht defekt waren.
Dann bin ich zu dem entschluss gekommen mir für 123.-€ das AGR-Ventil oder im MB Sprachgebrauch das Mischgehäuse zu besorgen und auszutauschen.
Bin dann direkt auf Probefahrt gegangen und was soll ich sagen...
Er läuft wie am ersten Tag.
Wie kann es aber angehen, das mir drei MB Flachwerkstätten nicht helfen konnten, selbst Werkstätten mit guten Meistern keine Ahnung von der Materie haben?
Ich habe bis dato etwa 4 Mio Km Mercedes gefahren, aber in den letzten 2 Jahren nur Probleme mit den Werkstätten gehabt, die mir bei kniffligen Fehlern nicht helfen konnten.
Warum also noch Mercedes fahren?
Es bestätigt doch wieder die Aussage: "Selbst ist der Mann".
weil die bei MB "normalerweise" immer noch am besten Bescheid wissen über ihr Produkt, da umfangreiche Schulungen gemacht werden. Schau doch bloß mal zu den anderen, die haben wirklich keine Ahnung von ihren Autos, da werden dir teilweise haarsträubende Dinge versucht zu erklären, warum irgendetwas so nicht funktioniert wies soll, nur um Kasse zu machen, dort ist das Rumdoktoren noch wesentlich schlimmer.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in "meiner" MB Werkstatt zu 95 % die richtige Diagnose gestellt wird.
Gruss J.
Also ich will ja jetzt nicht meckern aber schau dir doch noch mal meinen ersten Beitrag zu deinen Problem an und lies einfach mal nur die ersten Worte. Mehr möchte ich dazu nicht sagen....
Ach und die Rechnung von MB würde ich nie im Leben bezahlen und wenn es vor den Richter ginge.
Moin, moin,
so um das Thema abzuschliessen, welches ich leider vergessen habe.
Der ganze Fehle lag am AGR-Ventil, es hatte einen mechanischen Fehler in der Klappe.
Durch den Ruß der sich dort im laufe der Zeit festgesetzt hat, wurde das Ventil nicht mehr richtig geschlossen und irgendwann hat es sich wohl verkeilt und wurde krumm, so das es nicht mehr korrekt arbeiten konnte und sich ständig verklemmt hat. Im Leerlaufbetrieb und ohne Last konnte dies nicht festgestellt werden. Nur im Lastbetrieb während der Fahrt konte man das knallen des Ventils hören, es hörte sich beinahe wie ein Lagerschaden an. Jetzt hat er schon die 650000 km überschritten und läuft wie eine Nähmaschine.