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E 240 Motor - Von 10w40 auf 5w40 - Besonderheiten?

Mercedes E-Klasse W210
Themenstarteram 2. Dezember 2011 um 11:10

Hallo,

 

habe mich durch diverse Seiten gelesen und möchte demnächst einen Ölwechsel machen.

Bei unserem E 240 wurde sein Leben lang (140' km, BJ 98) immer das 10w40 eingefüllt.

Da der Winter und auch der Ölwechsel ansteht wollte ich das 5w40 von Shell Helix einfüllen lassen bei MrWash.

Kann es da zu Problemen kommen?

Im Internet wird oft geschrieben dass bei einem Wechsel von 10w40 auf 5w40 kurz vor dem Ölablassen ein Reinigungsmittel eingefüllt werden soll, dieser löse den Schmutz und nach dem ablassen und wiederbefüllen würde das 5w40 nicht den Schmutz lösen müssen.

Ist davon etwas zu halten oder soll ich einfach nur den Ölwechsel machen lassen ohne Reinigung.

Oder es ganz lassen und weiterhin 10w40 einfüllen?

Beste Antwort im Thema

Hi muss doch noch etwas dazu sagen.

1.Habe 20 Jahre Öl an die Autohäuser verkauft.

2. Das mit den Freigaben war nur ein Beispiel.

3. Die Fliessgeschwindigkeit im Filter kann durch Verschmutzung erheblich herabgesetzt werden, deshalb Wechsel vorziehen beim Umölen.

Und nun mal was grundsätzliches zu Viskosität, ohne eine Vortrag über die Grundlagen der Tribologie halten zu wollen.

Bitte unbedingt merken: Viskosität hat nichts, aber auch rein gar nichts, mit Qualität zu tun, sondern bezeichnet nur die Dünn- oder Dickflüssigkeit eines Mediums bei einer bestimmten Temperatur. Man kann jeder Flüssigkeit eine Viskosität zuordnen.

Mit einem falschen 5W Öl kann man den Motor ruinieren. Z-Bsp. Öle für Ford, den die haben eine abgesenkte Hochtemperaturviskosität. (HTHS)

Diesel mit DPF müssen ein Low Ash Öl fahren u.s.w.

Es gibt 5W Öle die sind nur für Nutzfahrzeuge. Allein Aral hat 6 verschiedene 5W Öle im Programm. Castrol ebenfalls.

Also seit vorsichtig mit der Aussage lieber 5W fahren.

Und über die Viskosität nach dem Strich 20/30/40/50 (dynamische Viskosität) haben wir auch noch nicht gesprochen.

Also ein weites Feld.

Deshalb auf die Freigaben achten.

Vielleicht noch ein Tip.

Wer sein Auto ausschließlich im Kurzstreckenverkehr bewegt, sollte 2x im Jahr ein Wechsel machen. Weil Kondenswasser und eingespülter

Kraftstoff nicht mehr verdunsten können und sich im Öl anreichern. Das führt zu Ölschlamm und Säurebildung.

 

 

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18 Antworten

Hallo V8,

 

den Wechsel habe ich auch hinter mir! Ich habe nichts gemacht! Ich glaube um viele Sachen u.a. auch der Wechsel des Öl's, wird ein zu grosser Hype gemacht (...und dann gibt es ja auch noch einen Ölfilter der die Partikel aufnimmt...)

 

Gruß,

Frank

Themenstarteram 2. Dezember 2011 um 11:33

Zitat:

Original geschrieben von frongioifi

Hallo V8,

den Wechsel habe ich auch hinter mir! Ich habe nichts gemacht! Ich glaube um viele Sachen u.a. auch der Wechsel des Öl's, wird ein zu grosser Hype gemacht (...und dann gibt es ja auch noch einen Ölfilter der die Partikel aufnimmt...)

Gruß,

Frank

Hallo Frank,

 

das ist ja super dass ich auch auf deine Erfahrung zurückgreifen kann.

Hat sich etwas merklich verbessert/verschlechtert? Wie lange bist denn zuvor mit dem 10w40 gefahren?

Hi, ich glaube nicht, dass es da zu Problemen kommt, bei dieser geringen Laufleistung....

Ich selbst bin bei ähnlicher Laufleistung bei 138 tkm auf Mobil 1 0W40 umgestiegen (davor Shell Helix 0W30), und keine merkbaren Verbesserungen/Verschlechterungen (ausser dass ich mir viel Geld erspare, weil ich das Öl jetzt in der Bucht kaufe, anstatt beim Freundlichen).

Was ich noch mache:

Nach dem Start bei kaltem Motor fahre ich erst weg, wenn die erhöhte Drehzahl runterfällt (also so nach 20-30 Sek.), ich denke mir es ist für den Motor besser etwas zu warten, bis er gut durchölt ist, bevor man wegbraust......(oder ist das kompletter Schwachsinn ?)

 

Das Auto wurde sein Leben lang (11 Jahre) nur mit 10W40 gefahren, ich habe vor gut 1500 km einen Ölwechsel gemacht (5W40 Fuchs Titan), es war weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung erkenn-, fühl- oder hörbar, wobei mir jeder geraten hat auf 5W40 umzusteigen (hatte ich aber in meinen vorherigen Autos auch immer drin). Ich denke mit 5W40 bist Du gut beraten und mußt Dich nicht auf einen kapitalen Motorschaden vorbereiten :rolleyes:... (was hat man früher nur ohne Internet gemacht ...)

 

Gruß,

Frank

Hallo Gemeinde , ich sehe das so wie Frank und würde auch ohne große Fisimantenten den Ölwechsel

mit 5 W 40 bei Mr . Wash machen lassen - günstiger bekommt man es nirgends !

Was den Kaltstart anbelangt : Ob man 20 sec mit erhöhter Drehzahl nur herumsteht oder gleich losfährt ,

ist egal - entscheidend ist , daß der kalte Motor nicht hochgedreht wird , sondern langsam seine Betriebstemperatur erreicht !

Hi, habe 20 Jahre für Castrol, Aral, BP gearbeitet. Habe auf meinem 240 auch 10W-40.

Lass das 10 W-40 drauf. MB lasst das zu und die Freigaben werden erfüllt.

Wenn Du dem Motor gutes möchtest kannst Du auch auf Spritsparöle zurückgreifen. (Sparen 2-3% Kraftstoff)

Gutes Öl ist gut für den Motor.

Beim Umölen beachten das höherwertige Öle einen höheren Reinigungseffekt haben, das heisst nach 5 tkm noch einen Wechsel

um die gelösten Ablagerungen aus dem Motor zu bekommen.

Bei Dieselmotoren ist der Effekt stärker, da sich Ruß im Motor ablagert.

Bitte immer auf die Freigeben von MB achten. Stehen im Bordbuch und auf der Dose. z.Bsp. 228.1 oder 228.3

Es gibt heute Öle die nur für bestimmte Motoren gedacht sind. FORD, Renault , VW usw. Steht heute meistens auf der Dose. Die nicht einfüllen !

Bitte kein No Name Öl aus dem Baumarkt.

Zitat:

Original geschrieben von Luemmeldackel

Hi, habe 20 Jahre für Castrol, Aral, BP gearbeitet. Habe auf meinem 240 auch 10W-40.

...

Bitte immer auf die Freigeben von MB achten. Stehen im Bordbuch und auf der Dose. z.Bsp. 228.1 oder 228.3

Deine Aussage mit "20 Jahre für x, y und z gearbeitet" passt aber nicht zu deiner Angabe der MB-Freigabe. Es handelt sich um 229.1, 229.3 und um 229.5.

Außerdem ist ja noch die Frage, wo du da gearbeitet hast. Buchhaltung, Pförtner, IT-Betreuer, Kantine oder gar Senior-Chief-of-Oil.

Zitat:

Original geschrieben von Luemmeldackel

Beim Umölen beachten das höherwertige Öle einen höheren Reinigungseffekt haben, das heisst nach 5 tkm noch einen Wechsel

um die gelösten Ablagerungen aus dem Motor zu bekommen.

Um lose Teilchen aus dem Öl zu filtern, haben vor vielen vielen Jahrzehnten Motoringenieure angefangen einen Ölfilter in den Ölkreislauf einzubauen.

An den Threadstarter (und auch an Lümmeldackel):

Hier mal was zum Unterschied von 10W und 5W bei Kälte:

http://www.youtube.com/watch?v=cL6uMHqSSJ4

Ich hoffe, dass dies hilft sich zu entscheiden den Wechsel von 10W auf ein besseres Öl zu vollziehen.

Themenstarteram 2. Dezember 2011 um 13:25

Vielen Dank an alle.

Also im Klartext, der 5w40 ist weit besser, vor dem Wechsel ist eine Motorreinigung unnötig da der Filter eventuelle Ablösungen abfängt.

By the way, befindet sich überhaupt viel Schmutz im Motor wenn alle 15' km der Ölwechsel gemacht wurde?

Laut MrWash wird Shell Helix HX7 C eingefüllt, erfüllt die 229.3 Freigabe.

Themenstarteram 2. Dezember 2011 um 13:27

Vielen Dank für den Link, hast dir viel Mühe gegeben muss man schon sagen. Dickes Lob.

Zitat:

Original geschrieben von V8-STGT

By the way, befindet sich überhaupt viel Schmutz im Motor wenn alle 15' km der Ölwechsel gemacht wurde?

Kurz zum Background: In meinem (Benziner-)Autofahrerleben (ca. 1,5 Mio km) habe ich meist recht regelmäßig einen Ölwechsel gemacht. Oft nicht direkt nach 15tkm, meist eher mit 20tkm, ab und zu erst mit 25tkm. Genommen habe ich immer 5W, seit ca. 10 Jahren fast nur noch 0W.

Klar, das Öl war immer schwarz. Aber wirklich Dreck habe ich nie gesehen. Nicht im Öl, nicht im Kopf (abgenommener Ventildeckel) oder in der demontierten Ölwanne. Natürlich habe ich schon Bilder und Videos von völlig mit Ölrückständen verpampten Motoren gesehen. Meist waren es Bilder vom Kopf (offener Deckel) oder der demontierten Ölwanne, wo eine dicke klebrige Masse drin war.

Bei meiner Verfahrensweise (siehe oben) habe ich so was nicht mal annähernd entdecken können. Sauberer Motor innen wie außen, auch keine Krusten in den Ecken und Kanten (abgenommener Deckel).

Meine Vermutung: Es ist eine Mischung aus gutem Öl und regelmäßigem Wechsel. Wenn ich ein günstiges mineralisches 15W40-Öl einfülle und 75tkm fahre, wird der Motor wohl voll mit Dreck sein.

Nehmen wir mal an, dass ich einen Wagen mit einem solchen vernachlässigten Motor kaufen würde, hätte ich aber auch Bedenken ein gutes Öl mit einer gewissen Reinigungswirkung einzufüllen bzw. vor dem Wechsel eine Reinigungsflüssigkeit einzufüllen. Eventuell könnten sich ja größere Brocken lösen und Ölkanäle verstopfen. Aber das sind nur meine Gedanken als Laie, ich bin kein Motorbauer. ;)

Hi muss doch noch etwas dazu sagen.

1.Habe 20 Jahre Öl an die Autohäuser verkauft.

2. Das mit den Freigaben war nur ein Beispiel.

3. Die Fliessgeschwindigkeit im Filter kann durch Verschmutzung erheblich herabgesetzt werden, deshalb Wechsel vorziehen beim Umölen.

Und nun mal was grundsätzliches zu Viskosität, ohne eine Vortrag über die Grundlagen der Tribologie halten zu wollen.

Bitte unbedingt merken: Viskosität hat nichts, aber auch rein gar nichts, mit Qualität zu tun, sondern bezeichnet nur die Dünn- oder Dickflüssigkeit eines Mediums bei einer bestimmten Temperatur. Man kann jeder Flüssigkeit eine Viskosität zuordnen.

Mit einem falschen 5W Öl kann man den Motor ruinieren. Z-Bsp. Öle für Ford, den die haben eine abgesenkte Hochtemperaturviskosität. (HTHS)

Diesel mit DPF müssen ein Low Ash Öl fahren u.s.w.

Es gibt 5W Öle die sind nur für Nutzfahrzeuge. Allein Aral hat 6 verschiedene 5W Öle im Programm. Castrol ebenfalls.

Also seit vorsichtig mit der Aussage lieber 5W fahren.

Und über die Viskosität nach dem Strich 20/30/40/50 (dynamische Viskosität) haben wir auch noch nicht gesprochen.

Also ein weites Feld.

Deshalb auf die Freigaben achten.

Vielleicht noch ein Tip.

Wer sein Auto ausschließlich im Kurzstreckenverkehr bewegt, sollte 2x im Jahr ein Wechsel machen. Weil Kondenswasser und eingespülter

Kraftstoff nicht mehr verdunsten können und sich im Öl anreichern. Das führt zu Ölschlamm und Säurebildung.

 

 

Sehr interessante Hinweise und Tipps gibt es hier zu lesen:

http://www.motor-talk.de/forum/welches-motoroel-t230315.html?page=7

Speziell die Beiträge von Sternendoktor finde ich sehr hilfreich und kompetend.

Da ich nicht weiss welches Öl der Vorbesitzer meines neuen Gebrauchten hineingeschüttet hat, wird mein nächster Ölwechsel so sein:

- 500 ml Liqui Moly Motor Clean in den Motor

- den Wagen 15 Minuten im Stand laufen lassen

- das Öl ablassen

- Ölfilter wechseln

- mit frischem Mobil 1 New Life 0W-40 auffüllen

Und trotz Ölfilter werde ich nach ein paar tausend Kilometern wieder einen Ölwechsel machen, um den letzten Dreck auch noch herauszuholen, dann jedoch ohne MotorClean.

Eher werde ich nicht das Gefühl haben, dass es dem Motor gut geht ;)

 

 

Themenstarteram 2. Dezember 2011 um 22:49

So nun ist es vollbracht, der Wagen fährt mit Shell Helix HX7 C 5 W 40.

Der Wagen fährt sich wirklich besser kann ich sagen. Zieht besser an, dreht freudiger hoch und fährt "entspannter".

Die Vibrationen im Stand sind erheblich weniger geworden, bin da extrem empfindlich und achte da immer stark darauf.

Diese Eigenschaften können natürlich auch am "alten" Öl liegen und wären eventuell mit frischen 10w40 genauso vorhanden, jedoch wird von nun an immer 5w40 eingefüllt.

am 3. Dezember 2011 um 7:30

...und den Weihnachtsmann gibt es wirklich ! :D

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