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Dringend HILFE - CRV RD5 - trotz neuem Bremssattel und Klötzern macht Bremse hinten nicht mehr auf

Honda CR-V 2 (RD)
Themenstarteram 3. Juli 2014 um 9:02

Hallo.

Leider habe ich ein Problem mit den hinteren Bremsen.

Folgendes ist passiert.

Alles bei einem KFZ Spezi machen lassen, der hat eine eigene gute Werkstatt und war selbst mal bei Honda.

Vor kurzem mußte ich die bremsen machen lassen (hinterachse) ... dabei fiel auf das der Bremssattel hinten Rechts verkrustet ist und nicht richtig aufmacht.

Also wurde direkt ein neuer Bremssattel bestellt. Nicht der teure von Honda sondern ein anderer guter.

Eingebaut ... mit neuen Klötzern.

Passt alles super.

4 Wochen später machte hinten links probleme ... quitschen ... und da auch dort neue klötzer drauf waren dachte ich da stimmt doch was nicht.

Also wieder hin zum Spezi.

Ausgebaut und siehe da ... rechts beim neuen alles gut aber der linke der gequitscht hat ist innen total abgefahren ... Und der Bremssattel klemmt.

Also auch da einen neuen Sattel bestellt und wieder klötzer ... und bei der Probefahrt viel dann aber auf das die vorher tadellos funktionierende rechte bremse zwar bremst aber nicht mehr richtig aufmacht.

Sie macht auf aber die Klötzer bleiben leicht an der Scheibe was natürlich scheisse ist.

Die Sattel sind beide tadellos in Ordnung, jedoch lassen sich die Bolzen nicht zurück schieben solange man druck von der Bremsleitung hat.

Die Bremsleitungen haben wir schon vom ABS Steuergerät abgehabt um das auszuschließen und selbst dann gehen sie nicht sofort auf (hinten rechts) ... wie als wenn der Bremsdruck nicht mehr zurück geht beim verlassen des Bremspedals.

Wenn man bei gelösten Bremskabel den Bolzen zurückdrückt dann geht es problemlos und alles ist wieder frei ... sobald man aber flüssigkeit nachgefüllt hat und normal bremsen will geht der bolzen nicht mehr richtig zurück und gibt die klötze nicht mehr richtig frei

Wir sind Radlos ...

Hat jemand von euch eine Idee?

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10 Antworten

Bremskraftversteller schon gecheckt?

Themenstarteram 7. Juli 2014 um 10:18

Was wäre denn das? bin da nicht sooo firm in der materie ...

was auch mal noch interessant wäre .... kann man beim zurückdrücken des Bolzen etwas beschädigen?

Ich habe irgendwo gelesen und auch gehört das man den Bolzen nach rechts drehen muss und dann reindrücken.

Aber soweit ich mich erinnern kann hat das der KFZ spezi net gemacht ... der hat das einfach mit der hand eingedrückt

Zitat:

Original geschrieben von tomwax

Was wäre denn das? bin da nicht sooo firm in der materie ...

was auch mal noch interessant wäre .... kann man beim zurückdrücken des Bolzen etwas beschädigen?

Ich habe irgendwo gelesen und auch gehört das man den Bolzen nach rechts drehen muss und dann reindrücken.

Aber soweit ich mich erinnern kann hat das der KFZ spezi net gemacht ... der hat das einfach mit der hand eingedrückt

Bei Fahrzeugen deren Feststellbremse über die hintere Scheibenbremse funktioniert, kann es sein das die Bremskolben mit einer Drehbewegung zurückgedrückt werden müssen. Beim Honda CR-V funktioniert die Handbremse m. W. mit separaten Trommelbremsen. Insofern müssten sich die Kolben der Scheibenbremsen so zurückdrücken lassen.

Wenn die Bremskolben nicht in ihre Ausgangangsposition zurück gehen, liegt es meist an schwergängigen Bremszangen oder Kolben. Da hier aber nach abschrauben der Bremsleitungen alles leichtgängig ist, könnte es noch eine verstopfte Ausgleichsbohrung im Hauptbremszylinder sein. Wenn die Kolben im Hauptbremszylinder wieder in ihre Ausgangsposition zurück gehen, geben sie Verbindungsrohrungen zum Bremsflüssigkeitsbehälter frei. Über diese Bohrungen kann Bremsflüssigkeit bei dünner werdenden Bremsbelägen nachfließen, aber auch ein im Ruhezustand noch vorhandener Druck abgebaut werden. So kenne ich das zumindest bei meinem Motorrad.

Wenn sich die Bremskolben schlecht oder garnicht mehr zurückschieben unbedingt die Rechteckgummiringe, die innen im Bremssattel eingesetzt sind austauschen (gibt es als Ersatzteil beim Honda-Händler)- sauber einsetzen und Bremskolben auf ihre Qualität prüfen; die Hartchromschicht darf nicht verletzt oder gar angerostet sein, dann sind die neuen Ringe gleich wieder verschlissen. Ich rede nicht von den Staubmanschetten, sondern von diesen innen eigestzten Rechteckringen. Diese Form garantiert, das der Kolben nach jedem Bremsen immer wieder etwas zurückgedrückt wird.

Du wirst sehen, wie blendend die Bremsfunktion wieder gewährleistet ist.

Gruß

Donip

Zitat:

Original geschrieben von donip

Wenn sich die Bremskolben schlecht oder garnicht mehr zurückschieben unbedingt die Rechteckgummiringe, die innen im Bremssattel eingesetzt sind austauschen (gibt es als Ersatzteil beim Honda-Händler)- sauber einsetzen und Bremskolben auf ihre Qualität prüfen; die Hartchromschicht darf nicht verletzt oder gar angerostet sein, dann sind die neuen Ringe gleich wieder verschlissen. Ich rede nicht von den Staubmanschetten, sondern von diesen innen eigestzten Rechteckringen. Diese Form garantiert, das der Kolben nach jedem Bremsen immer wieder etwas zurückgedrückt wird.

Du wirst sehen, wie blendend die Bremsfunktion wieder gewährleistet ist.

Gruß

Donip

In der Theorie hast du recht. Aber lies mal den ersten Beitrag. Die Bremszangen sind neu und die Bremskolben lassen sich bei demontierten Bremsleitungen leicht zurück drücken.

Der Fehler dürfte also irgendwo außerhalb der Bremszangen liegen;z. B. im Hauptbremszylinder.

Zitat:

Original geschrieben von msbot0811

Zitat:

Original geschrieben von donip

Wenn sich die Bremskolben schlecht oder garnicht mehr zurückschieben unbedingt die Rechteckgummiringe, die innen im Bremssattel eingesetzt sind austauschen (gibt es als Ersatzteil beim Honda-Händler)- sauber einsetzen und Bremskolben auf ihre Qualität prüfen; die Hartchromschicht darf nicht verletzt oder gar angerostet sein, dann sind die neuen Ringe gleich wieder verschlissen. Ich rede nicht von den Staubmanschetten, sondern von diesen innen eigestzten Rechteckringen. Diese Form garantiert, das der Kolben nach jedem Bremsen immer wieder etwas zurückgedrückt wird.

Du wirst sehen, wie blendend die Bremsfunktion wieder gewährleistet ist.

Gruß

Donip

In der Theorie hast du recht. Aber lies mal den ersten Beitrag. Die Bremszangen sind neu und die Bremskolben lassen sich bei demontierten Bremsleitungen leicht zurück drücken.

Der Fehler dürfte also irgendwo außerhalb der Bremszangen liegen;z. B. im Hauptbremszylinder.

Oder an der Bremspedalmechanik oder die Schläuche sind hin oder die Hydraulikrohre, normalerweise würde ich einmal gründlich checken als weiter zu wechseln!

Themenstarteram 19. November 2015 um 9:11

Ich wollte nur mal das Thema auflösen.

Wir hatten das Bremssystem von hinten bis vorn gespült ... auch mit druckluft ... und alles wieder zusammen gebaut ... das problem bestand weiter.

Wohl gemerkt es handelte sich nicht um Original Bremssattel sondern gute B-Ware vom KFZ Händler.

Ich habe dann am Ende (nachdem wir 2 komplett neue Bremssattel inkl. Klötzer getestet hatten und verbaut) gesagt das wir nun ein Original Honda bestellen.

Der war zwar um einiges teurer aber nun funktionierte es wieder.

Einfach eingebaut genau wie die vorher gehenden und alles geht.

Mein KFZ spezi hat Jahrelang bei Honda gearbeitet und wurde dort ausgebildet und er hatte trotzdem nicht den Schimmer woran es lag ... sowas kommt auch mal vor.

Zitat:

@tomwax schrieb am 19. November 2015 um 09:11:08 Uhr:

.....

Wohl gemerkt es handelte sich nicht um Original Bremssattel sondern gute B-Ware vom KFZ Händler.

.....

Die "gute B-Ware" war dann wohl doch nicht so gut wenn alles wieder funktioniert hat, nachdem stattdessen Original-Teile verwendet wurden.

Klassischer Fall von "am falschen Ende gespart".

Dies soll kein Vorwurf sein, denn der Preisunterschied ist bestimmt hoch und man weiß nie, ob es wirklich die bessere Qualität ist oder nur der aufgedruckte Name den Preis anhebt.

Aber gerade an den Bremsen zu sparen wäre mir persönlich zu heiß.

Dies aber vor allem aus einem Grund:

Beim Kauf von "guter Ware" vom Kfz-Zubehör-Händler wäre mir das Risiko zu groß, dass der Zubehör-Händler die Lieferkette nicht wirklich verfolgen kann und selbst C-Ware oder gar gefälschte Teile erhält, die er den Kunden guten Gewissens weiterverkauft.

Die Marken-Werkstatt bestellt ja direkt über von ihrem Hersteller/Importeuer (BMW, Honda Deutschland, Ford et...) festgelegten Bestellwegen, die auch - gerade wegen des Risikos von Fälschungen - recht streng kontrolliert werden. Insofern hätte ich da ein besseres Gefühl.....vor allem bei sicherheitsrelevanten Teilen.

Früher (vor 30 Jahren) habe ich beim Selbst-Reparieren an meinen alten Autos auch nur im billigeren Zubehör-Handel gekauft, aber damals war Produkt-Fälschung noch kein Thema. Heute würde ich das nicht mehr machen.

*klugscheißermodus wieder aus*

CU

Ritch

Nach dem Sprichwort, wer billig kauft, kauft 2 mal ..... ??

Genau!

Trotzdem finde ich es klasse, dass "tomwax" seine Erfahrungen damit hier ganz offen gepostet hat. :)

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