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DR 650 RSE, Rasseln und Schleifen

Suzuki DR 650
Themenstarteram 30. Mai 2011 um 20:51

Hi MT-ler,

ich bin seit drei Wochen stolzer Besitzer einer DR 650 RSE BJ´91. Die Maschine hat ca. 24Tkm, Inspektion wurde am 02.09.2010 gemacht (seitdem ca. 500km gefahren), TÜV am 11.05. erfolgreich bestanden.

Zum Rasseln:

Seit ca. einer Woche rasselt es, wenn ich am Gashahn ziehe.

Im Netz hab ich schon gesucht und gefunden, dass es evtl die Kette für die Ausgleichswelle sein kann und man diese "spannen müsste".

So wie ich das gelesen habe:

Imbusschrauben lösen, Kontermutter etc. aufschrauben, alles wieder zuschrauben, Deckel drauf und gut ist?

Muss man dafür das Motoröl ablassen oder reicht es, wenn ich die Maschine auf die Seite lege?

Könnte es evtl. etwas anderes sein?

Zum Schleifen:

Seit ich die Suzi habe, läuft sie ziemlich gut. Leider habe ich festgestellt (vor ca. ner Woche), dass irgendetwas schleift.

Das fühlt sich an, wie damals beim Fahrrad, wenn man einen Achter im Reifen hatte und die Felge dann ab und zu (also in einem bestimmten Rhythmus) an der Bremse schleift. Wenn man dann langsamer wird, verringert sich auch die Frequenz.

Ich dachte, dass es an der Kette liegt - die hab ich dann gespannt. Nach dem Festziehen der Hinterachse war es schlimmer. Lag aber daran, dass ich mit zuviel Drehmoment festgezogen habe. Mutter wieder auf und mit 60NM festgezogen. Dann ging es wieder.

Schleifspuren habe ich keine, weder am Kettenschutz noch am Reifen selbst.

Laut "Selbstdiagnose im Netz" könnten es auch die Bremsklötze auf der Scheibe sein. Die sind aber in Ordnung.

Das "Ab und zu-Schleifen" spüre ich auch an den Fußrasten und wenn ich mich rollen lasse, kann man es hören.

Viel Text, danke fürs Lesen, ich hoffe, die Glaskugel weiß mehr.

Ich freu mich auf Antworten.

Grüße

Ingo

 

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8 Antworten

Rasseln: könnte natürlich alles mögliche sein, am wahrscheinlichsten wie schon geschrieben Ausgleicherkette. Ventilspiel könnte auch sein, die Feder des Steuerkettenspanners geht (bei den 750 und 800ern auf jeden Fall) scheinbar auch mal kaputt - dann rappelt dann aber übelst, damit wärst du sicherlich keine Woche mehr gefahren.

Oder eventuell: einfach normal. Sagt ja schon der Name DR = die rasselt ;) Du hast da einen eher grobschlächtigen Einzylinder in dem 2 Ketten und ein äußerst primitiver Ventiltrieb arbeiten und dank Luft/Öl Kühlung auch nix drumrum was Geräusche absorbieren würde. d.h eine gewisse Geräuschkulisse die wenn man nur Autos und 4-Zyl gewohnt ist erstmal ungesund klingt ist durchaus auch wenn alles i.O ist vorhanden.

Zur Ausgleicherkette: die mal zu spannen kann mit Sicherheit nicht schaden. Dran denken, Inbusschrauben müssen in bestimmter Reihenfolge gelöst und angezogen werden, die rechte immer zuerst. Die Anschlagschraube keinesfalls "anziehen", von Hand andrehen bzw mit Werkzeug ohne Kraft anlegen und dann kontern, mehr nicht. Sonst wird die Kette leicht zu stramm was sich später in pfeifenden Lagern äußert - bisschen zu locker ist also prinzipiell gesünder als bisschen zu fest.

Im Prinzip würde es reichen die Kiste auf die Seite zu legen, wenn du es zum ersten Mal machst würd ich das Öl trotzdem lieber ablassen. Je nachdem was da noch an Zahnrädchen, Unterlegscheiben usw vom "Zwischengetriebe" des Anlasser da im Deckel rumhängt, nicht dass dir am Ende was (im schlimmsten Fall unbemerkt) in den Motor fällt.

Zur Antriebskette: wie fest hast du die gespannt? Die Kiste hat lange Federwege und braucht entsprechenden Durchhang, 35-45mm mittig zwischen Ritzel und Kettenrad wenn die Kiste aufm Seitenständer steht sollten es schon sein. Zu stramme Kette kann zu ungleichmäßiger Längung und Zerstörung des Getriebeausgangslagers führen.

Schleifende Bremsbeläge kann schon sein, bzw wirst du irgendwann mit Sicherheit haben. Die Kolben werden mit der Zeit gern etwas schwergängig weils von Suzuki offenbar nicht für nötig gehalten wurde an einer Enduro Bremskolben mit Staubschutzmanschetten zu verbauen :rolleyes:

Lässt sich leicht testen, drück einfach den Schwimmsattel auf der Seite wo die Kolben sind mit der Hand mal fest gegen die Scheibe, sodass die Kolben ein Stück zurückgestellt werden. Jetzt haben die Beläge mehr Spiel, wenn du jetzt das Rad drehst sollte das schleifen zumindest fast weg sein. VORSICHT: anschließend Bremshebel bzw Pedal mehrmals pumpen um die Beläge wieder anzulegen, sonst greifst du bei der nächsten Bremsung erstmal ins Leere.

Wenns das nicht ist und wirklich an Rad und Kette nirgends was schleift fällt mir eigentlich nur noch ein Radlager ein. Einfach mal am Rad wackeln und schauen ob Spiel spürbar ist, ggfs mal ausbauen und Lager von Hand drehen ob da alles noch schön läuft. Aufpassen, am Hinterrad gibts 3 davon, unterm Kettenradträger ist nochmal eins.

Themenstarteram 3. Juni 2011 um 9:14

Hi,

und Danke für die Hilfe und Infos.

 

Zum Rasseln:

Für das Spannen der AGW-Kette hatte ich leider keine Zeit. Das ist mittlerweile aber auch nicht mehr nötig.

Unter anderem wurde diese Kette beim Ölwechsel vor 1000km gespannt. Steht ja so im Inspektionsplan drin.

Nach einer Tour habe ich meine Maschine mal genauer angehört und bin mit "Gasspielen" um die Maschine rumgelaufen.

Dabei habe ich festgestellt, dass der Auspuff nicht richtig am Motor verschraubt war. Schrauben festgezogen, Rasseln/Klappern weg. Jetzt schnurrt sie wieder.

 

Zum Schleifen:

Ich glaube wirklich, dass ich und der Vorbesitzer die Antriebskette zu arg gespannt haben. Gestern habe ich ein 15er-Ritzel eingebaut, dadurch hängt die Kette wieder ein wenig durch (35-45mm). Es schleift nicht mehr und beschleunigt besser.

Zum Dank habe ich noch nen Schluck Öl spendiert und meine neuen Schalt- und Kupplungshebel drangeschraubt.

Die Bremsbeläge werde ich in der nächsten Zeit trotzdem noch wechseln müssen. Ich glaube, dass die Maschine noch nie so oft bewegt wurde. ^^

 

LHzG

Ingo

 

 

 

Na dann ist gut, man darf ja auch mal Glück haben und es ist nur ne Kleinigkeit :)

Du weisst wenigstens, daß das Moped nur 1 Zylinder hat.:D

Themenstarteram 10. August 2011 um 19:51

Ich grab den Thread mal wieder aus!!

Leider habe ich wieder mit dem Motor und dessen Geräuschen zu kämpfen.

Am Wochenende habe ich meine Maschine mal aufgemotzt.

 

Kettenwechsel, erfolgreich -> kein Schleifen mehr

Bremsenwechsel, erfolgreich -> kein Schleifen mehr

Motoröl gewechselt, erfolgreich

AGW-Kette gespannt, erfolgreich, war aber nicht nötig, da die vorher und nacher nur 2mm Spiel hatte.

 

Zur Zeit rasselt es aber schon "ein wenig". Und ich mach mir Sorgen, dass die Nockenwelle Probleme macht.

Das Geräusch war zu Beginn - soweit ich mich erinnern kann - sehr viel leiser. Also, der Motor hat sich doch recht gesund angehört.

 

Seit ich die Maschine habe, war immer genug Öl drin. Ich kontrolliere vor jeder Fahrt den Öl- und Bremsflüssigkeitsstand.

 

Anbei ein Link zu myvideo. Dort habe ich mal ein Video vom laufenden Motor hochgeladen - Standgas.

http://www.myvideo.de/watch/8231834/DR_650_RSE_Motorgeraeusche

 

Könnt Ihr mir sagen, was ihr von dem Motorgeräusch haltet und was das Problem dafür sein kann?

Danke und viele Grüße

Ingo

am 28. Juni 2012 um 0:12

Hallo Leute ich grab den Thread mal aus ;)

Wie mein Vorposter, habe ich bei meiner DR 650 genau das selbe Motorgeräusch und bin auch ein wenig verunsichert was das sein könnte.. Hat niemand eine Idee?

Meine hörte sich genauso an. Sie hat beim fahren einmal geruckt. Nun hat sie stärkere Vibrationen. Ich glaube die Kette von den Ausgleichswellen ist gerissen. Ich mag garnicht reinschauen.

am 4. Juni 2015 um 22:40

Hallo, Ihr alle mir ging es genauso mit meiner dr 650 rse..und je mehr man hinhört desto mehr ist man verunsichert..ich habe darum entsprechend nachgeforscht..zunächst einmal kann ich jedem nur raten sich eine reparaturanleitung ( heft ) kostet ca 20 - 30 € zuzulegen..damit man einige grundkenntnisse hat, ohne diese geht es nicht... zu dir ingo, die maschine auf die seite legen geht nicht, man muss das öl ablassen, - kann es aber wiederverwenden..( auffangen )...zum rasseln bei meiner maschine..bei 3000 min hat es furchtbar gescheppert..ich war ganz in die gedanken um die ausgleichswellen gefangen..bis mir ein befreundeter händler nach einer kurzen probefahrt erklärte, da wäre irgendetwas locker..irgendein blech..nach kurzem abklopfen hatten wir den schuldigen ..den sturzbügel..eine halterung war vorne am lenkkopf gerissen, ( halterung des sturzbügels ) also bügel demontiert, geschweisst, angebaut..nun ist ruhe..habe mich ein jahr !! geärgert über das rasseln..darum der tip an alle nicht nur auf die ausgleichswellen versteifen...es kann auch ein lockeres teil sein..gruß

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