Dollar Wechselkurs absichern?
Da ja aktuell der Euro/Dollar Kurs über die 1,50 gehopst ist, hier mal eine bis jetzt kaum diskutierte Frage.
Sichert sich hier jemand diesen Wechselkurs über die modernen Zauberprodukte der Finanzmärkte für zukünftige Einkäufe ab? Und wenn ja, welchen Weg geht ihr dabei? Welche Kosten seid ihr bereit dafür einzugehen (in%)?
Macht es überhaupt Sinn aus eurer Sicht?
16 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von spechti
Positiv-Beispiel: mein schwarzer Camaro (gekauft für 3.000 Mark, verkauft für 11.000), die rote Corvette C3 (gekauft für 12.000 Mark, verkauft für 26.000 Mark). Andere Wagen brachten einen kleineren Gewinn. Diese Wagen waren zum Zeitpunkt des Verkaufs am Markt gefragt und daher brachten sie guten Gewinn.
Ich habe auch immer meine Gebrauchten mit Gewinn verkauft, auch deutsche Marken. Hilfreich ist hier einfach Geschick beim Einkauf und Verkauf. Ausserdem sind bestimmte Autos einfach sehr gefragt. Wieder der Mustang 64-68: Tausende von Zahnärzten, Anlageberatern und wasweiss ich wollen so einen Klassiker zum Wochenendfahren besitzen. Anders zum Beispiel ein Super Commando Plymouth GTX - der kann noch so geil sein, den wird man mit Sicherheit nicht so einfach los (würde ich aber auch nicht hergeben...). Der Markt bestimmt die Nachfrage und der Markt ist einfach da, ein Blick auf die Strassen der betuchteren Gegenden reicht.
Es geht ja bei der Gewinnbetrachtung nicht nur um dein Einkauf und den Verkauf, sondern auch um die zwischenzeitlich aufgelaufenen Kosten. Bremsenumbau auf Scheibe, Motorrevision, mal ein neues Getriebe, Innenraum, Originalfelgen, Rostbekämpfung, Lackierung etc. das summiert sich. Und auch die Inflation muß auf lange Dauer betrachtet werden. Jedem der sein Fahrzeug mit Gewinn verkauft, sei dieser Gewinn vergönnt. Aber wenn man teils sieht, was Verkäufer in ihre Autos gesteckt haben (nachgewiesen durch Belege, und auch sichtbar) und dann bei Ebay am Ende dafür bekommen, kann ich mir einen Gewinn meist schlecht vorstellen.