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Direct Line - empfehlenswert?

Themenstarteram 2. Juni 2012 um 12:37

Hi,

es gibt über hier-gibts-was-geschenkt gerade ein neues Direct Line Angebot ( http://www.schnaeppchenfuchs.com/auto/knaller-direct-line-kfz-versicherung-1-jahr-mit-kompletter-ruckerstattung-abschliesen-10e-aral-gutschein ).

Dort bekommt man die kosten des 1. Jahres komplett in deren virtueller Währung Coins zurück. Diese Coins lassen sich aber angeblich 1:1 in Amazon Gutscheine umtauschen.

ich würde es mal probieren, habe aber noch ein paar fragen zur Direct Line. Sind die gut? Wie liegen sie preislich im Vergleich zum Wettbewerb und sollte man sonst noch etwas über sie wissen?

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31 Antworten

Moin,

 

was glaubst Du, warum die mit solchen Sachen auf Kundenfang gehen ?

 

Wenn Du Dich mit Versicherungsbedingungen auskennst und genau weißt, welchen Deckungsrahmen Du versichern willst, kannst Du da hin gehen.

Im Übrigen, wenn Du beim Telefon in der Warteschleife warten willst, ist das ok.

 

Ansonsten würde ich mir ein Fachmann oder Makler (mehrere Vers. Gesellschaften) leisten, damit im Schadenfall alles zu Deiner Zufriedenheit abläuft und Du Dich nicht um alles kümmern mußt.

 

 

Ohne das ich mir das Angebot der Direct Line angeschaut habe, würde ich einfach empfehlen dich mal auf den einschlägigen Portalen (check24 oder transparo) zu informieren und zu vergleichen.

Ich arbeite selber bei einem so genannten "Serviceversicherer" in der K-Schaden Abteilung.

KFZ-versichert bin ich privat aber bei einem kleineren (konzernfremden) Direktversicherer.

Was soll ein kleiner popeliger Makler (übern Pool) oder der kleine Agenturinhaber bitte an der Regulierung optimieren? Der meldet die Schäden wie jeder andere im Callcenter und hängt genauso in der Warteschleife.

Der kleine Vertreter hat da nicht viel zu melden. Ich lasse mir auch von so einem Typ nicht vorschreiben welchen Vorgang ich zuerst bearbeite. Bei der A*roganz z.B. kann der Agenturvertrieb froh sein, wenn er überhaupt zum Sachbearbeiter durchgestellt wird...

Die Kulanzbudgets die die Bezirksdirektionen haben sind meistens so lachhaft gering, das die Mitte Januar schon keins mehr haben für den Rest des Jahres. Aber für Leute die gerne bereits sind mehr Geld auf den Tisch zu legen, um im Schadenfall ans Händchen genommen zu werden ist so ein Vertretertyp genau das richtige :D

Zitat:

Original geschrieben von capri one

Ohne das ich mir das Angebot der Direct Line angeschaut habe, würde ich einfach empfehlen dich mal auf den einschlägigen Portalen (check24 oder transparo) zu informieren und zu vergleichen.

 

Ich arbeite selber bei einem so genannten "Serviceversicherer" in der K-Schaden Abteilung.

 

KFZ-versichert bin ich privat aber bei einem kleineren (konzernfremden) Direktversicherer.

 

Was soll ein kleiner popeliger Makler (übern Pool) oder der kleine Agenturinhaber bitte an der Regulierung optimieren? Der meldet die Schäden wie jeder andere im Callcenter und hängt genauso in der Warteschleife.

 

Der kleine Vertreter hat da nicht viel zu melden. Ich lasse mir auch von so einem Typ nicht vorschreiben welchen Vorgang ich zuerst bearbeite. Bei der A*roganz z.B. kann der Agenturvertrieb froh sein, wenn er überhaupt zum Sachbearbeiter durchgestellt wird...

 

Die Kulanzbudgets die die Bezirksdirektionen haben sind meistens so lachhaft gering, das die Mitte Januar schon keins mehr haben für den Rest des Jahres. Aber für Leute die gerne bereits sind mehr Geld auf den Tisch zu legen, um im Schadenfall ans Händchen genommen zu werden ist so ein Vertretertyp genau das richtige :D

habe selber eine Agentur und die Schadenmeldungen meiner Kunden gebe ich per EMail an die Schadenabt. ggf mit Bilder, damit sich der SB einen Eindruck vom Schaden machen kann.

Außerdem bin ich in der Lage, alle rellevanten Daten, die der SB benötigt, von den Kunden zu Erfragen.

Außerdem müssen meine Kunden nicht in der Warteschleife hängen, wenn sie bei mir anrufen (auch am Wochenende nicht).

Und wenn dann doch noch Fragen des SB auftauchen, ruft er mich an und nicht ich ihn.

 

Wenn Du selber bei einen Versicherer tätig bist und Dein KFZ bei einer Direktvers. versichert hast, zeigt ja nun nicht gerade von Deiner Überzeugung Deines Arbeitgebers gegenüber.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

 

habe selber eine Agentur und die Schadenmeldungen meiner Kunden gebe ich per EMail an die Schadenabt. ggf mit Bilder, damit sich der SB einen Eindruck vom Schaden machen kann.

Außerdem bin ich in der Lage, alle rellevanten Daten, die der SB benötigt, von den Kunden zu Erfragen.

Außerdem müssen meine Kunden nicht in der Warteschleife hängen, wenn sie bei mir anrufen (auch am Wochenende nicht).

Und wenn dann doch noch Fragen des SB auftauchen, ruft er mich an und nicht ich ihn.

Wenn Du selber bei einen Versicherer tätig bist und Dein KFZ bei einer Direktvers. versichert hast, zeigt ja nun nicht gerade von Deiner Überzeugung Deines Arbeitgebers gegenüber.

1. Dem Direkt VU kannst du auch eine E-Mail schreiben. Nicht nur der Agentur.

2. Ich sag nicht, das alle Agenturen/Makler grundsätzlich schlecht sind. Ich sag nur, das ich die Erfahrung gemacht habe, das man sich auch nicht schlechter stellt, wenn man keinen "Vermittler" dazwischen hat.

3. Wenn man trotz Mitarbeitertarif beim Direkt VU mit weniger SB und besseren AKB mehrere hundert Euro günstiger weg kommt, kann ich mich nur dort versichern ;)

4. Mein Arbeitgeber soll mich nicht überzeugen, der soll mich nur bezahlen. Die langen Wartezeiten bei uns werden offenbar vom Vorstand in Kauf genommen, vermutlich aufgrund des Kostendrucks in der Branche. Da versicher ich mich dann nur wenns wirklich billig ist, sonst nicht :)

Es ist halt schade das die Qualität darunter leidet, wenn nicht wirklich das gehalten wird, was in der Werbung immer so schön versprochen wird.

@capri

zu 1.  meine Kundschaft ist überwiegend schon etwas Älter und haben von EMail usw keine Ahnung.

 

zu 2.  natürlich gibt es wie überall schwarze Schafe.

 

zu 3.  richtig, gilt aber auch nur für Dich gesehen, die meisten User hier kennen sich mit Bedingungen und Leistungen nicht aus.

 

zu 4.  es ist bei Deinen AG wohl wie überall, 3 Mio. Vorgänge mit 50 000 Mitarbeitern = Bearbeitungsrückstand mehrere Monate.

Zumindest sind unsere Schadenstellen in Deutschland recht fix und bei einen Schaden, wenn die Sachlage klar ist, ist   

innerhalb von 14 Tagen der Schaden reguliert.

 

Zitat:

Original geschrieben von capri one

 

Was soll ein kleiner popeliger Makler (übern Pool) oder der kleine Agenturinhaber bitte an der Regulierung optimieren? Der meldet die Schäden wie jeder andere im Callcenter und hängt genauso in der Warteschleife.

Der kleine Vertreter hat da nicht viel zu melden. Ich lasse mir auch von so einem Typ nicht vorschreiben welchen Vorgang ich zuerst bearbeite. Bei der A*roganz z.B. kann der Agenturvertrieb froh sein, wenn er überhaupt zum Sachbearbeiter durchgestellt wird...

Die Kulanzbudgets die die Bezirksdirektionen haben sind meistens so lachhaft gering, das die Mitte Januar schon keins mehr haben für den Rest des Jahres. Aber für Leute die gerne bereits sind mehr Geld auf den Tisch zu legen, um im Schadenfall ans Händchen genommen zu werden ist so ein Vertretertyp genau das richtige :D

Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht.

Damals kam die Sache erst ins laufen, als meine Unfallgegnerin nachdem ich wochenlang von ihrer Versicherung nix gehört hatte, bei der Agentur Druck gemacht hat und der Betreuer sich eingeschaltet hat. Innerhalb von drei Tagen war der Schaden reguliert.

Das gleiche war auch als eine Radfahrerin mir ins geparkte Auto gefallen ist. Erst fast drei Wochen warten bis sich die gegnerische Versicherung überhaupt gemeldet hat, dann drei Wochen Schweigen weil angeblich der Sachbearbeiter krank war und die Auskunft das wird noch etwas dauern man hätte krankheits- und urlaubsbedingt einen größeren Rückstau abzuarbeiten. Nachdem sich der Agenturinhaber eingeschaltet hat, war der Schaden kurz drauf reguliert.

 

Ich sehe sehr wohl Sinn darin eine Agentur als Ansprechpartner zu haben. Ein Direktversicherer käme für mich niemals in Frage.

Wenn mir jemand anders einen Schaden zufügt dann brauch ich doch keine Agentur für meine Versicherungen? Wenns nicht klappt geh ich zum Anwalt und fertig!

Wir haben in der Familie schon mehrfach Schäden abwickeln müssen bei der WGV und es gab nie Probleme. Diese Horrorstories die ich hier höre kann ich deshalb nicht nachvollziehen. 

Bei der PKV hatte ich jedoch schon mit Versicherungsagenten/maklern zu tun und da gab es dann den Ärger weil keiner Ahnung hatte von dem was er dort verkauft!

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

Wenn mir jemand anders einen Schaden zufügt dann brauch ich doch keine Agentur für meine Versicherungen? Wenns nicht klappt geh ich zum Anwalt und fertig!

Wir haben in der Familie schon mehrfach Schäden abwickeln müssen bei der WGV und es gab nie Probleme. Diese Horrorstories die ich hier höre kann ich deshalb nicht nachvollziehen. 

Bei der PKV hatte ich jedoch schon mit Versicherungsagenten/maklern zu tun und da gab es dann den Ärger weil keiner Ahnung hatte von dem was er dort verkauft!

Bei der WGV hab ich mich privat auch versichert, ich weiß warum :D

cc307: Meinst du der (selbstständige) HGB 84 Vertreter kann dem Sachbearbeiter Weisungen erteilen? Das ist nicht der Vorgesetzte vom Innendienst, sorry.

Ich weise mal kurz darauf hin: Zurich hat das Programm "Future G" zur Stellenstreichung; dort versucht man Leute zur Zeit dazu zu bewegen freiwillig zu gehen und bekommt dann dafür eine Prämie. Die haben wahrscheinlich alle zu wenig Schäden...

Bei AXA heißt es "f2p". In Köln wird bei der AXA jede fünfte Stelle in der Verwaltung gestrichen. Die Mitarbeiter bekommen eine zugegebenermaßen gute Abfindung dafür.

Mir tun nur die 80% Leid, die nun die Arbeit von den ursprünglich 100% machen müssen. Aber toi toi toi, wenn euch dann ein VN von einer solchen Gesellschaft reinfährt, die besonders viele Rückstände hat :D

In verschiedenen Gesellschaften gibt es Anweisungen Sachstandsanfragen vom Außendienst nicht mehr zu beantworten, der Vertrieb soll selbst ins Maklerportal schauen... Aber, es weiß ja jeder besser der nen guten HGB 84 in seinem 5.000 Seelen Dorf hat; da kann man natürlich von einzelnen persönlichen Fällen gleich auf die Masse der Schäden Rückschlüsse ziehen und weiß wie der Hase läuft :rolleyes:

Die Personaldecken sind so dünn, das man 2 Wochen Rückstand als Zielvorgabe nimmt. Nur die Gesellschaft ist durch das Internet daran gewöhnt, auf eine E-Mail nach einem Tag eine Antwort zu haben. Wenn dann nach zwei Tagen nichts kommt, wird erinnert und erinnert...

Aber manche Leute müssen erst ihre eigenen schmerzhaften Erfahrungen machen, um zu so sehen wie die Realität aussieht.

Da nützt einem die Agentur auch nicht viel, wenn man selbst der Geschädigte ist und es nicht um einen Kaskoschaden geht; auch wenn die dann gerne Anwalt spielen für den eigenen Kunden.

Zitat:

Original geschrieben von capri one

 

cc307: Meinst du der (selbstständige) HGB 84 Vertreter kann dem Sachbearbeiter Weisungen erteilen? Das ist nicht der Vorgesetzte vom Innendienst, sorry.

Ich weiss nicht wer in meinen beiden Fällen wem Weisungen erteilt hat, aber ich bekam beide Male am selben bzw. am nächsten Tag einen Anruf von der Versicherungsgesellschaft dass mein Schaden umgehend reguliert wird. Was vorher als ich dort angerufen habe nicht möglich war.

 

Ich habe gerade dieser Tage wieder die Erfahrung gemacht dass eine Agentur als Ansprechpartner doch einiges wert ist. Mein Vater ist vor kurzem verstorben und ich musste seine ganzen Versicherungen kündigen bzw. umstellen.

Das ganze hat mich einen Anruf bei der Agentur gekostet. Der Betreuer hat eine Kopie der Sterbeurkunde bei mir abgeholt und alles weitere geregelt. Für mich ganz ohne Schreiberei und Papierkram...

Zitat:

Original geschrieben von cc307

Zitat:

Original geschrieben von capri one

 

cc307: Meinst du der (selbstständige) HGB 84 Vertreter kann dem Sachbearbeiter Weisungen erteilen? Das ist nicht der Vorgesetzte vom Innendienst, sorry.

Ich weiss nicht wer in meinen beiden Fällen wem Weisungen erteilt hat, aber ich bekam beide Male am selben bzw. am nächsten Tag einen Anruf von der Versicherungsgesellschaft dass mein Schaden umgehend reguliert wird. Was vorher als ich dort angerufen habe nicht möglich war.

 

 

Ich habe gerade dieser Tage wieder die Erfahrung gemacht dass eine Agentur als Ansprechpartner doch einiges wert ist. Mein Vater ist vor kurzem verstorben und ich musste seine ganzen Versicherungen kündigen bzw. umstellen.

Das ganze hat mich einen Anruf bei der Agentur gekostet. Der Betreuer hat eine Kopie der Sterbeurkunde bei mir abgeholt und alles weitere geregelt. Für mich ganz ohne Schreiberei und Papierkram...

 

So soll der Service bei einer guten Agentur auch sein.

Des was ich bei den Versicherungen sparen kann, hab ich mher für die schönen Seiten des Lebens :)

Genau und das wertvollste das man sparen kann ist Zeit. Durch die Auswahl des Vertreters / Maklers seines Vertrauens.

Zitat:

Original geschrieben von stoppelfreund

Genau und das wertvollste das man sparen kann ist Zeit. Durch die Auswahl des Vertreters / Maklers seines Vertrauens.

Da hab ich komplett gegenteilige Erfahrungen gemacht!

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

Zitat:

Original geschrieben von stoppelfreund

Genau und das wertvollste das man sparen kann ist Zeit. Durch die Auswahl des Vertreters / Maklers seines Vertrauens.

Da hab ich komplett gegenteilige Erfahrungen gemacht!

 

 

Da bist Du eben an den falschen geraten, auch hier gibt es schwarze Schafe.

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