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differenzierte Service-Intervalle

Themenstarteram 17. April 2008 um 23:54

Liebe Freunde,

ein Bekannter zeigte mir bei seinem BMW 525d am dort serienmäßigen Command-system die Wartungsübersicht: Bremsen vorne in 13.500km, hinten in 10.200 km ,

Öl in 23.500km, Bremsflüssigkeit in 31.000km usw. ....

Diese Werte sind angeblich aufgrund der tatsächlichen Fahrweise, Kaltstarts usw.

genau berechnet und werden auch aufgrund von Verschleißmessungen laufend aktualisiert.

Gibt es sowas bei unserer E-Klasse auch ????

Ich sehe nur immer nach jedem Service das nächste in 15.000 km angezeigt.

Und wenn es soweit ist, die tägliche Meldung mit dem "Holzhammer" !

Ich fahre z.B. den Wagen (280TCDI) regelmäßig nur auf Langstrecke Autobahn gleitend mit ca 120-140 km/h und habe keine Lust, alle 3-4 Monate zum teuren Service incl. 7,5 l Ölwechsel usw. usw. zu fahren. Das kann es doch nicht sein ?

Bitte klärt mich auf, welche Möglichkeiten es da gibt, dieser "Automatik" zu entkommen, ohne auf Hinterhofwerkstätten auszuweichen und dann allfällige Kulanzfälle zu verlieren.

liebe Grüße

Gerhard

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Ist beim 211er genauso, nur dass die Kilometer für die Arbeiten nicht sichtbar sind.

Wenn Du ins Untermenü gehst: Tachoanzeige auf km/h oder Aussentemperatur, dann Schlüssel auf Stellung I (II ist Zündung an!) kannst Du Dich in ein Untermenü blättern mit den Lenkradtasten.

Achtung!: NICHT DEN SERVICE ZURÜCKSETZEN. Das passiert oft und auch schnell. Ist mir auch schon passiert.

Wenn Du jetzt im richtigen Menü bist, kannst Du jede Position sehen, nach Zahlen sortiert. Die Zahlen stehen im Scheckheft, so steht z. B. Service 10 für "Zündkerzen erneuern" und Service 13 für "Motor- Öl- und Ölfilterwechsel.

Sicher gefällt mir die Km-Anzeige bei BMW auch gut, aber hier schenken sich MB und BMW meiner Meinung nach nichts. Gut, eine Km-Anzeige für die Bremsbeläge gibt es nicht.

Der ASSYST-Rechner berechnet auch bei Dir die Fahrweise, Lastzustände, Kaltstarts usw. Wenn Du lange Strecken schonend fährst, wird der Service normalerweise nicht nach 15 000 km sein.

Du kannst bei entsprechendem Motorenöl die Startlaufstrecke (SLS) zwischen den Services erhöhen lassen. Mit Motorenöl nach Spezifikation 229.51 ist eine höhere SLS möglich.

Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt. Ich habe beim E 350 (Benziner) ab Werk eine SLS von 20 000 km gehabt. Erster Service war fällig nach 30 000 km, Restlaufstrecke + 800.

Bei diesem Service habe ich die SLS auf 25 000 km einstellen lassen. Ergebnis: Die Kilometer werden nun 1:1 heruntergerechnet...:confused: Vielleicht ändert sich ja zum Schluss noch etwas...

Wenn Du in vier Monaten ca. 20 000 km fährst, dann benötigst Du ja auch einige Dinge nicht: Bremsflüssigkeit usw.

Gut, entkommen kann man der Assyst Anzeige nicht. Man kann nur Arbeiten nicht machen bzw. nicht machen lassen oder bestätigen, ohne das diese ausgeführt worden sind.

Grüsse

Daniel

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Ist beim 211er genauso, nur dass die Kilometer für die Arbeiten nicht sichtbar sind.

Wenn Du ins Untermenü gehst: Tachoanzeige auf km/h oder Aussentemperatur, dann Schlüssel auf Stellung I (II ist Zündung an!) kannst Du Dich in ein Untermenü blättern mit den Lenkradtasten.

Achtung!: NICHT DEN SERVICE ZURÜCKSETZEN. Das passiert oft und auch schnell. Ist mir auch schon passiert.

Wenn Du jetzt im richtigen Menü bist, kannst Du jede Position sehen, nach Zahlen sortiert. Die Zahlen stehen im Scheckheft, so steht z. B. Service 10 für "Zündkerzen erneuern" und Service 13 für "Motor- Öl- und Ölfilterwechsel.

Sicher gefällt mir die Km-Anzeige bei BMW auch gut, aber hier schenken sich MB und BMW meiner Meinung nach nichts. Gut, eine Km-Anzeige für die Bremsbeläge gibt es nicht.

Der ASSYST-Rechner berechnet auch bei Dir die Fahrweise, Lastzustände, Kaltstarts usw. Wenn Du lange Strecken schonend fährst, wird der Service normalerweise nicht nach 15 000 km sein.

Du kannst bei entsprechendem Motorenöl die Startlaufstrecke (SLS) zwischen den Services erhöhen lassen. Mit Motorenöl nach Spezifikation 229.51 ist eine höhere SLS möglich.

Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt. Ich habe beim E 350 (Benziner) ab Werk eine SLS von 20 000 km gehabt. Erster Service war fällig nach 30 000 km, Restlaufstrecke + 800.

Bei diesem Service habe ich die SLS auf 25 000 km einstellen lassen. Ergebnis: Die Kilometer werden nun 1:1 heruntergerechnet...:confused: Vielleicht ändert sich ja zum Schluss noch etwas...

Wenn Du in vier Monaten ca. 20 000 km fährst, dann benötigst Du ja auch einige Dinge nicht: Bremsflüssigkeit usw.

Gut, entkommen kann man der Assyst Anzeige nicht. Man kann nur Arbeiten nicht machen bzw. nicht machen lassen oder bestätigen, ohne das diese ausgeführt worden sind.

Grüsse

Daniel

Themenstarteram 23. April 2008 um 22:59

Lieber Daniel,

vielen Dank für Deine informativen Hinweise.

Mein Sohn hat es nach der Anleitung probiert und natürlich unabsichtlich trotz Warnung sofort den Servicewert zurückgestellt auf 15.000 km.

Aber unabhängig davon ist die Funktion nicht vergleichbar mit der Anzeige beim BMW.

Man wird einfach in die Werkstatt "gezwungen" und sei es nur, um den Ölwechsel zu machen und die Anhängevorrichtung zu überprüfen ....??? - weil Zweiteres wohl alle 20 tkm vorgeschrieben wird - und natürlich mit entsprechenden Arbeitswerten zu bezahlen ist !

Ich überlege mir jetzt ernsthaft, das Ganze noch mitzumachen, denn bei 70 tkm

ein Service von 650 € (ohne jedwede Reparatur, ohne Automatiköl) und dann nur

4 Monate später bei 85 tkm vielleicht das Gleiche nochmal halte ich für reine Subvention der "Freundlichen".

Bei fast nur defensiver Langstrecken-Autobahnfahrt ohne Bremsen und

max 2.500 U/min darf m.E. ein solches Service nur alle 30-40 tkm erforderlich sein.

Jede kleinste Anormalität/Geräusch etc. wird ja von einem erfahrenen DB-Fahrer sowieso meist sofort erkannt und einer Überprüfung bzw. Reparatur zugeführt.

Und Bremsbeläge kann ich bei jedem Radwechsel selbst anschauen und die Anhängekupplung ist sowieso zu überprüfen, wenn ich sie einmal in 2 Jahren brauche.

lg

Gerhard

 

 

Hi Gerhard,

also um ehrlich zu sein, ganz verstehen kann ich dich nicht -

und ich bezweifele das dir hier jemand eine Lösung anbieten

kann.

Wenn du alle 4 Monate beim :) aufschlägst, macht der nur

was notwendig ist - sprich bei dir wohl hauptsächlich Öl (was

du ja auch selbst mitbringen könntest ) und ein paar AWs

fürs checken von ein paar Sachen. Mach doch einfach vor dem

Service einen Kostenvoranschlag, dann zahlste net mehr als

da drauf steht!

Alternative ist halt - je nach Alter/KN des Fahrzeug ne freie

Werkstatt zu suchen - wenn du dir den :) nicht leisten kannst

oder willst ;).

Aber sonst zahlste halt wie bei jedem Premiumhersteller,

aber das wußtest du ja schon bereits vor dem Kauf :) !

Gruß

Black

Themenstarteram 24. April 2008 um 0:03

Hi Black,

meines Wissens macht der :) das, was der Assyst +++ vorschreibt und dies ziemlich

unabhängig von meiner Nutzung bzw. dem Zustand - im Gegenteil - dieser geht vermutlich von brutalster Fahrweise und höchstmöglichen Verschleiß aus .

Was ich bemängle und wozu es - siehe BMW - sehr wohl eine Lösung gibt, ist die verbrauchs- oder verschleißorientiert differenzierte Instandhaltung der einzelnen Komponenten statt Verschwendung.

Fahre nun seit 30 Jahren Mercedes und nur Marken-Service aber derart hohe Service-Kosten (ohne Reparaturen) pro gefahrenen Km bei einem so jungem Fahrzeug hatte ich noch nie.

Gruß

Gerhard

 

 

Hi Gerhard,

also das Assyst ist genau wie bei BMW die SI Anzeige abhängig

von deiner Fahrweise. Das sieht du auch daran dass du nicht alle

15tKM einen Assyst H+ machen musst, sondern vielleicht A-E.

Die tauschen wirklich nur das aus was muss.

Und diese 15-25tKM sind rein abgeleitet aus dem Ölwechselintervall,

was du für dein Model in unserer FAQ :) nachlesen kannst :

http://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?...

Brauchst keine Angst zu haben, die tauschen - für gewöhnlich -

nicht mehr aus notwendig - weil der genau Wartungsumfang

aus dem KI oder Diag-Computer vor der Inspektion ausgelesen

werden kann.

Gruß

Black

Zitat:

Original geschrieben von Hanzl

ein Bekannter zeigte mir bei seinem BMW 525d am dort serienmäßigen Command-system die Wartungsübersicht: Bremsen vorne in 13.500km, hinten in 10.200 km ,

Öl in 23.500km, Bremsflüssigkeit in 31.000km usw. ....

Diese Werte sind angeblich aufgrund der tatsächlichen Fahrweise, Kaltstarts usw.

genau berechnet und werden auch aufgrund von Verschleißmessungen laufend aktualisiert.

Wie gesagt, diese Werte werden berechnet. Du kannst dir aber gerne mal im BMW-Forum ansehen, wie Anspruch (geduldiger Bildschirm mit Zahlenreihen) und Wirklichkeit (tatsächlicher Verschleiß) dort auseinanderklaffen ;)

Der Umfang des Assyst (A bis...) wird bei Mercedes ebenfalls berechnet, das sollte eigentlich für niemanden neu sein.

Hallo Gerhard,

danke:)

Was das zurücksetzen vom Service betrifft, beim Vormopf (Vor der Modellpflege die ca. 06/2006 war, OHNE den spitzen Kühlergrill) kann man den Service im Untermenü wieder zurückstellen.

Beim Mopf (Modellgepflegt ab ca. 06/2006) kann es nichteinmal mehr der MB-Service. Ich habe selber den Service aus versehen bestätigt und das war nichtmehr 100 % rückgängig zu machen. Beim Vormopf war dies garkein Problem mit wenigen Tastengriffen.

Wenn Du möchtest, kannst Du mal einen anderen MB-Betrieb suchen, ich selber habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit einem familiengeführten, kleinen MB Betrieb bei dem jeder persönlich bekannt ist und einen Ruf zu verlieren hat:

"Herr Gnarf;), wir haben die Beläge vorne nicht getauscht. Laut MB sollte man sie tauschen, damit sie zum nächsten Service halten. Es wäre aber eine Sünde...wir haben es nicht gemacht!"

Gehalten haben sie noch etwas über 10 000 km bis die Warnung kam. So arbeitet man kostenorientiert für den Kunden.

Ansonsten: Eventuell eine gute Taxiwerkstatt, die sich mit 211ern gut auskennt. Oder eine freie Werkstatt, die auf MB spezialisiert ist. Das müssen nicht immer schmutzige Hinterhofbuden sein...

Normalerweise ist ein MB für seine Klasse "relativ" kostengünstig in der Wartung. Aber wie gesagt, es gibt sicher auch sehr gute freie Werkstättern! Die sollten allerdings auch im Umgang mit dem 211er sich ein wenig auskennen. Falls es für Dich interessant ist: Frage mal Taxifahrer die einen 211er haben.

Ausserdem sollte man sich natürlich darüber bewusst sein, beim MB-Vertreter / NDL / Werkstatt kommen die schon an Infos heran, die eine freie nicht hat z. B. Softwareupdates oder Kundendienstmassnahmen. Oft merkt und hört der Kunde garnicht, das hier etwas gemacht wurde z. B. neue Motorsteuersoftware oder ähnliches.

Von "Ketten" wie die mit den drei Buchstaben A X X hört man manchmal gutes, meistens aber sehr schlechtes. Hier im Forum hat auch jemand mal die Beläge wechsel lassen und jemand von der "Kette" mit P X X Stop wollte ihm beim Reifenwechseln erzählen: "Wir lassen sie nichtmehr vom Hof! Ihre Beläge sind runter, da kann man nichtmehr fahren!"

Grüsse

Daniel

Zitat:

Original geschrieben von Gnarf

"Herr Gnarf;), wir haben die Beläge vorne nicht getauscht. Laut MB sollte man sie tauschen, damit sie zum nächsten Service halten. Es wäre aber eine Sünde...wir haben es nicht gemacht!"

Gehalten haben sie noch etwas über 10 000 km bis die Warnung kam. So arbeitet man kostenorientiert für den Kunden.

Da sieht man, dass jeder andere Ansprüche hat. Ich nehme meiner Werkstatt übel, wenn zwischen zwei Serviceterminen Verschleissteile gewechselt werden müssen. Aber das kann man ja bei Auftragserteilung sagen, ein guter FL weiß sofort, ah, das ist der Wagen von Herrn Gnarf, dem bauen wir die Klötze ein, die Herrn Topfgucker nicht mehr ausgereicht haben. :D ... Späßle. ;)

Mein Kollege hat nen 3er BMW 320d (neu) und er hat das Navi proffesional oder so...

Dazu gibt es ein Tool, dass BMW bei Ihm im Auto die Daten abrufen kann. Nun hatte er den KD um ca. 500 km überzogen und es kam promt der Anruf von BMW, dass der KD überzogen wäre uns er umgehend zur NL kommen soll... 

 

Das ist natürlich auch ne Art dafür zu Sorgen, das ja nich verpasst wird und man den KD auch machen lässt und zwar bei BMW!!!!

Wenn die Servicekosten so hoch ausfallen, sollte man vielleicht auch mal den Betrieb kritisch in Frage stellen.

Ich kenne im Ruhrgebiet auch Betriebe, wo grundsätzlich alle Rechnungen immer extrem hoch ausfallen.

Auch bei den Ersatzteilpreisen kalkulieren die Betriebe m.W. unterschiedliche Aufschläge.

Vor dem Hintergrund würde ich mir die Rechnungen und Einzelbeträge mal anschauen.

habe auch nur beste Erfahrungen mit einem kleinen Familienbetrieb von MB gemacht, zu dem dann viele Kunden von dem o.g. irgendwann wechseln, weil sie sich schlicht abgezogen fühlen... ;)

Interessant hier mitzulesen,

wie kompliziert -und teuer zu warten- manche der ach so "fortschrittlichen modernen" Autos inzwischen für den Kunden . . . geworden sind !

Wie wäre es,

wenn man den ja objektiv tatsächlich vorhandenen technischen Fortschritt einmal dazu nützen würde, die Wartung eines modernen Autos -im Vergleich zu früher- nicht nur immer weiter zu verteuern, sondern für den Kunden -im Vergleich zu früher- sogar drastisch zu vereinfachen=verbilligen . . . ???

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