Dieselverteuerung! Was sagt ihr dazu?

BMW

Hallo zusammen,

hab das mit der Dieselverteurung um 28Cent gehört, soll quasi an die anderen Treibstoffe steuermäßig angeglichen werden.

Was sagt ihr dazu, lohnt sich jetzt überhaupt noch der Kauf eines Dieselfahrzeugs?

Können die das durchsetzen?

Gruß

Beste Antwort im Thema

Hypothetisches Szenario:

2020, Benzin kostet 2,00€, Diesel 2,30€
320d mit 7L Verbrauch, 320i mit 9L Verbrauch
15.000km jährliche Fahrleistung

Spritkosten 320i: 2700€
Spritkosten 320d: 2415€

Na sowas aber auch, da ist der 320d ja immernoch günstiger, und das bei gerade einmal 15.000km im Jahr.

Leute, macht euch doch um den Dieselpreis nicht so viele Gedanken. Je teurer der Sprit insgesamt wird, desto mehr ist der Diesel durch den Minderverbrauch im Vorteil. Allein durch die 2L weniger Verbrauch spart man schon 4€ auf 100km, da machen die 30cent, die der Diesel vielleicht irgendwann (2020??) mal teurer ist doch überhaupt nix mehr aus...

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das wird doch schon die ganze zeit diskutiert. wir werden sehen ob es tatsächlich gemacht wird.

eigentlich ist es unsinn. aber zum beispiel in der schweiz ist der diesel schon immer teurer als normal benzin.

was mir dazu nur einfällt. Warum lassen wir uns deutsche von den Mineralölkonzernen ausnehmen/ausnutzen? Die könnten morgen auch einen Preis mit 2,50 verlangen und wir würden es zahlen, da wir darauf angewiesen sind!

Zitat:

Original geschrieben von DJ Bible


eigentlich ist es unsinn. aber zum beispiel in der schweiz ist der diesel schon immer teurer als normal benzin.

Warum Unsinn? MMn würde eine Besteuerung nach dem Energieinhalt Sinn machen.

Zitat:

Warum lassen wir uns deutsche von den Mineralölkonzernen ausnehmen/ausnutzen?

Hast die Antwort ja direkt gegeben:

Zitat:

da wir darauf angewiesen sind!

In Griechenland sind sie damals alle zusammen direkt auf die Straße gegangen. Hier in D herrscht eben eine andere Mentalität. Lieber still und heimlich meckern.

Da Dieselfahrzeuge aufgrund des momentanen Dieselsteuer-Vorteils bei der KFZ-Steuer höher besteuert werden als Benziner, wäre eine Senkung der KFZ-Steuer nur logisch. Die Frage ist halt, ob es für Vielfahrer null auf null aufgeht.
Könnte mir aber vorstellen, dass die Lobby der Spediteure noch ein Wörtchen mit zu reden hat.

Gruß
andreasstudent

Selbst wenn die Kfz-Steuer ersatzlos entfällt, wäre der Effekt nach ca. 10.200 km weg (200€ Steuer p.a., 7 Liter Verbrauch). Richtige Vielfahrer haben das aber schon nach 1-2 Monaten, also kann man sich überlegen, wie sich die Kosten entwickeln wurden. Dazu käme ein deutlicher Wertverlust, wenn man seinen Diesel verkaufen möchte. Da die Motoren schon beim Kauf teurer sind würde das den Diesel für Privatpersonen auf einen Schlag extrem unwirtschaftlich machen und auch Leasingverträge verteuern, zusätzlich zu den laufenden Kosten beim Tanken.

Ich bin da allerdings momentan relativ entspannt, weil solche politischen Diskussionen i.d.R. Monate, eher Jahre brauchen, momentan wird da doch nur spekuliert, was sein KÖNNTE. Aber es ist sicher auch eine Möglichkeit zur E10-Förderung... :-)

Oder es ist absoluter Quatsch und viel mehr eine PR Geschichte der Regierung. Diese wird sich nämlich dann, zeitlich perfekt, vor der Wahl "für das Volk" einsetzen und dieser Regelung nicht zustimmen, womit beim deutschen Autofahrervolk die Wahl so gut wie gewonnen ist.

Oder... ich hab mal wieder zuviel Akte X geschaut 😁

Hypothetisches Szenario:

2020, Benzin kostet 2,00€, Diesel 2,30€
320d mit 7L Verbrauch, 320i mit 9L Verbrauch
15.000km jährliche Fahrleistung

Spritkosten 320i: 2700€
Spritkosten 320d: 2415€

Na sowas aber auch, da ist der 320d ja immernoch günstiger, und das bei gerade einmal 15.000km im Jahr.

Leute, macht euch doch um den Dieselpreis nicht so viele Gedanken. Je teurer der Sprit insgesamt wird, desto mehr ist der Diesel durch den Minderverbrauch im Vorteil. Allein durch die 2L weniger Verbrauch spart man schon 4€ auf 100km, da machen die 30cent, die der Diesel vielleicht irgendwann (2020??) mal teurer ist doch überhaupt nix mehr aus...

Die Kfz steuer gehört abgeschafft, dafür der energiegehalt der treibstoffe besteuert.
Egal ob Bio oder nicht. Nur so lässt sich das ganze fair bewerten, denn wer viel oder mit Bleifuss fährt sollte dementsprechend auch bezahlen.

Damit wäre auch der Automobilindustrie geholfen, denn dann würde ich mir zur täglichen arbeitsfahrt nen kleinstwagen zulegen und fürs WE meinen 3er weiterfahren.

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix


Hypothetisches Szenario:
...

Das Beispiel ist aber nur ein kleiner Teil der Gesamtkostenrechnung. Der Diesel kostet in der Anschaffung schon €1.500-€2.000 mehr als der vergleichbare Benziner, dazu kommen noch vielleicht 500 Euro im Jahr für Mehrkosten bei Versicherung und Steuer. Bisher hat man das durch niedrigere Verbräuche und den besseren Wiederverkauf ausgleichen können. Die Wiederverkaufswerte beim Diesel werden allerdings ein gutes Stück fallen.

Jetzt sparst du zwar bei deinem Beispiel mit dem Diesel gut 300 Euro im Jahr und selbst wenn wir Steuer und Versicherung vorsichtig mit 300 Euro mehr ansetzen, bist du bei Null. Dann bleiben aber noch die €1.500-€2.000 in der Anschaffung, denen man trotzdem hinterherläuft.

Ich persönlich fahre nur ca. 13.000-15.000 km im Jahr mit dem Auto, weil wir beide im Sommer jeweils noch gut 5.000-7.000 km auf unsere Motorräder fahren. Ich bin gerade so einigermaßen am break-even Punkt und konnte bisher ohne oder zu minimalen Mehrkosten den Diesel nehmen. Bei Kostengleichheit nehme ich persönlich immer den Diesel, weil der einfach mehr Spaß macht. Der break-even verschiebt sich aber jetzt von vielleicht 15.000 auf vielleicht 30.000 oder 40.000 km im Jahr (muss das noch rechnen), so dass es für mich völlig uninteressant wird. Auch wenn dein Beispiel 300 Euro weniger Spritkosten für den Diesel rechnet, ist das eben nur ein Teil der Kostenbetrachtung und für mich daher sehr relevant.

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix


Hypothetisches Szenario:

2020, Benzin kostet 2,00€, Diesel 2,30€
320d mit 7L Verbrauch, 320i mit 9L Verbrauch
15.000km jährliche Fahrleistung

Spritkosten 320i: 2700€
Spritkosten 320d: 2415€

Na sowas aber auch, da ist der 320d ja immernoch günstiger, und das bei gerade einmal 15.000km im Jahr.

Leute, macht euch doch um den Dieselpreis nicht so viele Gedanken. Je teurer der Sprit insgesamt wird, desto mehr ist der Diesel durch den Minderverbrauch im Vorteil. Allein durch die 2L weniger Verbrauch spart man schon 4€ auf 100km, da machen die 30cent, die der Diesel vielleicht irgendwann (2020??) mal teurer ist doch überhaupt nix mehr aus...

Der Mehrpreis bezieht sich auf die Steuer was soviel heißt das Diesel 10 Cent mehr kosten wird pro Liter, als Benzin. Benzin und Diesel haben ohne Steuern denselben Preis, nur nutzt die Industrie die unterschiedlichen Steuern aus um bei Diesel 2 Cent mehr zu verdienen. Der Preisunterschied an der Tanke entspricht dem Steuerunterschied. Wenn die Steuer für Diesel teurer wird als Benzin wird sich Diesel nie wieder lohnen.

Zitat:

Original geschrieben von MSchoeps


Das Beispiel ist aber nur ein kleiner Teil der Gesamtkostenrechnung. Der Diesel kostet in der Anschaffung schon €1.500-€2.000 mehr als der vergleichbare Benziner, dazu kommen noch vielleicht 500 Euro im Jahr für Mehrkosten bei Versicherung und Steuer. Bisher hat man das durch niedrigere Verbräuche und den besseren Wiederverkauf ausgleichen können. Die Wiederverkaufswerte beim Diesel werden allerdings ein gutes Stück fallen.

Jetzt sparst du zwar bei deinem Beispiel mit dem Diesel gut 300 Euro im Jahr und selbst wenn wir Steuer und Versicherung vorsichtig mit 300 Euro mehr ansetzen, bist du bei Null. Dann bleiben aber noch die €1.500-€2.000 in der Anschaffung, denen man trotzdem hinterherläuft.

Ich persönlich fahre nur ca. 13.000-15.000 km im Jahr mit dem Auto, weil wir beide im Sommer jeweils noch gut 5.000-7.000 km auf unsere Motorräder fahren. Ich bin gerade so einigermaßen am break-even Punkt und konnte bisher ohne oder zu minimalen Mehrkosten den Diesel nehmen. Bei Kostengleichheit nehme ich persönlich immer den Diesel, weil der einfach mehr Spaß macht. Der break-even verschiebt sich aber jetzt von vielleicht 15.000 auf vielleicht 30.000 oder 40.000 km im Jahr (muss das noch rechnen), so dass es für mich völlig uninteressant wird. Auch wenn dein Beispiel 300 Euro weniger Spritkosten für den Diesel rechnet, ist das eben nur ein Teil der Kostenbetrachtung und für mich daher sehr relevant.

Sehr guter Beitrag, unterschreib ich gerne so 🙂 Ich bin genauso beim 318d gelandet, weil ich mit dem bei ca 15.000km im Jahr ziemlich gleich auf war (200€ mehr oder weniger pro Jahr sehe ich jetzt mal als gleich) und ich keinen 4Zylinder-Benziner wollte. Würde nun diese Besteuerung kommen, wäre ich auch ziemlich beschissen dran.

Man muss mal an die Speditionen denken, so ein LKW braucht ca. 40 Liter Diesel auf 100km. ...

Ich glaube nicht, dass das kommen wird: Wenn Diesel teurer wird, und das in diesem Maß, dann zahlen das alle, auch die grünen, die nur ein Fahrrad besitzen. Alle LKW, Busse, Baumaschinen etc. fahren mit Diesel und das würde zu einer maßiven Verteureung in jeglichem Bereich führen. Lebensmittel, das Postpaket ...........einfach alles wird dann teurer. Und genau deshalb wird es nicht kommen. Und wenn es so wäre, dann ist es definitiv das Ende der KFZ-Steuer.

Die von der EU sollten jetzt mal die Füße still halten, von da kommt wirklich nur noch KÄSE:

Seit letztem Jahr müßen die Außenspiegelflächen größer sein, was zu einer erhöung des Luftwiederstandes führt, und damit den Verbrauch erhöht. (Und beim 1er haben mir die alten Außenspiegel besser gefallen)

Dann noch die dämlichen Tagfahrlichter, die auch nur Strom und damit Energie verbrauchen.
Anstatt dessen hätte man den genialen Licht (und Regen) sensor serienmäßig machen sollen, dass hätte wenigstens dazu geführt das die Leute im Halbdunkel, im Tunnel usw. endlich mit angeschaltetem ABLENDLICHT rumfahren. Aber im Hochsommer um 12 Uhr mittags bei gleisendem Sonnenlicht braucht nun wirklich niemand "Positionslampen" wie beim Flugzeug.

An den Motorradfahrern, ich spreche aus Erfahrung, sieht man das es nicht viel bringt, wenn man Tags mit Licht rumfährt, wenn man sich anschaut wie ofts die verspult.

Es wird keine Steueranhebung geben !!! Alles nur Bla-Bla

Zitat:

Original geschrieben von Eagle_86



Sehr guter Beitrag, unterschreib ich gerne so 🙂 Ich bin genauso beim 318d gelandet, weil ich mit dem bei ca 15.000km im Jahr ziemlich gleich auf war (200€ mehr oder weniger pro Jahr sehe ich jetzt mal als gleich) und ich keinen 4Zylinder-Benziner wollte. Würde nun diese Besteuerung kommen, wäre ich auch ziemlich beschissen dran.

Du hast also 2020 dann noch Deinen 318d? 😉

Ich habe ja weiter oben schon geschrieben, dass sowas - wenn es überhaupt kommt - meistens sehr langwierig ist. Neben 2020 war allerdings auch 2015 in der Diskussion und da wird es doch sofort relevant. Ich brauche im Februar 2012 mein nächstes Auto und der Kauf eines Diesels würde dann schon fast ausscheiden, weil man dann nach der untersten Mindesthaltedauer von 3 Jahren schon direkt in dem Restwertproblem drin hängt, das da sicher kommen wird. Bei einem Leasingvertrag 2012-2015 wird sich das vielleicht noch nicht so auswirken, aber wer kauft und damit das Verwertungsrisiko hat, sollte sich schon Gedanken machen.

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