Diesel weg, Benziner muss ran.

Hallo Leute,

leider bin ich aufgrund eines Arbeitsstellenwechsels aktuell dazu gezwungen mit der Bahn zu pendeln.
Aktuell muss ich also von Zuhause zum Bahnhof und zurück, das wars. Wir reden hier von etwa 5km und 5-10min. fahrzeit, je nach Ampelstellung.

Dazu lohnt sich mein Passat (1.6TDI, 2010, 175tkm) den ich Anfang des Jahres bekommen habe leider absolut nicht, den mache ich mit der Strecke leider nur kaputt.

Also muss ich das gute Stück wohl oder übel verkaufen und werde mir vom Erlös einen Benziner zulegen.

Ich rechne vom Verkauf des Passats mit min. 8000€, ist zwar ein Trendline aber Scheckheftgepflegt und hat das große Navi (RNS510).

Danach habe ich überlegt:

1. klapperkiste mit halbem Jahr TÜV kaufen, da ich geplant mitte 2016 Umziehe und ich mir dann das Auto mit meiner Freundin Teile (alter C-Corsa)
2. vernünftiges Auto was dann mitgenommen wird, dafür wird der C-Corsa verkauft.

Mein Fahrprofil ist momentan leider eine Katastrophe, wie oben beschrieben, allerdings kommen zwischendurch gerne mal ein paar Ausflüge, oder längere Strecken dazwischen, die mir mit dem Passat immer Spaß gemacht haben. Dadurch hab ich in den letzten Monaten mit dem Auto auch 13tkm gefahren. Das wird mit dem Benziner dann vermutlich etwas abnehmen.

Ansonsten wenn es ein vernünftiger werden soll hätte ich folgende Anforderungen:
1. Tempomat
2. min 100PS, gerne mehr
das wars auch eigentlich schon.. sollte nur zuverlässig laufen!

Wenn es eine Klapperkiste wird, würde es mir reichen wenn diese ein halbes Jahr übersteht, danach wird das Ding wieder abgestoßen.

Würde mich auf Erfahrungen und Tipps freuen, wenn jemand Verkaufserfahrung mit dem Passat hat gerne her mit den Infos 🙂

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Matsches schrieb am 10. Dezember 2015 um 12:36:38 Uhr:



Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 9. Dezember 2015 um 12:38:50 Uhr:


Hi,

viel Spaß beim Versuch einen "Abgasskandal VW" zu verkaufen, das könnte länger dauern 😉

Glaube ich in diesem Fall gar nicht mal.
Womit Du sicher Recht hast ist bei Fahrzeugen, bei denen man in ähnlichen Preisregionen die Wahl zwischen einem E5 (evtl. manipunliert) und einem E6 (evtl. nicht manipuliert) hat.
In diesem Fall (Bj. 2010) gibts diese Alternative nicht, es gibt nur die Wahl zwischen VW oder anderem Hersteller.

Hier stellt sich die Frage: Sucht ein potentieller Käufer einen Passat oder sucht er irgendeinen Dieselkombi.
Die letztgenante Klientel ist vielleicht tatsächlich nur noch bereit das Fahrzeug mit einem Preisabschlag zu nehmen.
Für den erstgenannten gilt das nicht, der hat ja keine alternative Wahl.

Hi,

VW ist beim Thema Gebrauchtwagenverkauf eine sichere Sache,das stimmt schon. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Käufer da blind in ihr Verderben rennen "weil mit einem VW kauft man ja immer was gutes" 😉

Regelmäßig tauchen in den entsprechenden Foren frischgebackene VW Käufer auf die dann aus allen Wolken falle wenn sie hören das VW z.b. beim DSG oder den TSI Motoren massive Probleme hat.

Die Diesel konnte man bisher ja noch empfehlen aber da heißt es jetzt erst mal abwarten.

DSG und TSI sind zwar auch durch die Presse gegangen aber bei weitem nicht so stark wie der Abgasskandal. Ich kann kaum glauben das es da im Moment wirklich noch Kaufinteressenten gibt die das nicht gehört haben und entsprechend berücksichtigen. Entweder auf eine andere Marke umsteigen oder versuchen den Preis massiv zu drücken.

Ich habe da natürlich keinen Überblick über den Gebrauchtwagenmarkt aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen das sich der Abgasskandal da gar nicht negativ bemerkbar macht.
Selbst wenn ein Händler die Fahrzeuge für den Export kauft,wird er das doch sicher als Argument benutzen den Preis zu drücken.

Gruß Tobias

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Na gut, ist ja ziemlich einstimmig hier, obwohl man das sonst nicht so häufig sieht 😁

Gut dann denke ich werde ich das wohl behalten, denn 6000 sind mir auf jeden Fall zu wenig und wenn der mit der Kurzstrecke nicht total kaputt geht, muss er da halt erst mal durch.

Vielen dank für den ganzen Input!

Hallo @kyze,

Rat annehmen ist gut, aber nicht hinter dem Forum verstecken. Entscheiden musst du letztlich schon selber! 🙂

@LKOS

Klar, kann ich ja verstehen. Meine Absicht war ja der Verkauf.
Aber mit so einem hohen Verlust mag ich mich dann doch nicht von dem Passat trennen und ich denke mal hier ist sicherlich mehr Erfahrung vorhanden, was eben diese Gebrauchtwagen-Preise angeht. Vielleicht habe ich mir da zu viel erwartet.

Versuchen kann ich das ja immer noch.

Aber auf jeden Fall sind meine Bedenken gesunken was mein aktuelles Fahrprofil angeht. Wenn es dem TDI reicht, das der DPF regelmäßig und bei Bedarf auch wirklich freibrennen kann und nicht unterbrochen wird, soll mir das recht sein.
Ich hatte hier vorher nur die Befürchtung, dass mir das Ding zuschmiert und dadurch vorzeitiger Austausch lauert.

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 9. Dezember 2015 um 12:38:50 Uhr:


Hi,

viel Spaß beim Versuch einen "Abgasskandal VW" zu verkaufen, das könnte länger dauern 😉

Glaube ich in diesem Fall gar nicht mal.

Womit Du sicher Recht hast ist bei Fahrzeugen, bei denen man in ähnlichen Preisregionen die Wahl zwischen einem E5 (evtl. manipunliert) und einem E6 (evtl. nicht manipuliert) hat.

In diesem Fall (Bj. 2010) gibts diese Alternative nicht, es gibt nur die Wahl zwischen VW oder anderem Hersteller.

Hier stellt sich die Frage: Sucht ein potentieller Käufer einen Passat oder sucht er irgendeinen Dieselkombi.
Die letztgenante Klientel ist vielleicht tatsächlich nur noch bereit das Fahrzeug mit einem Preisabschlag zu nehmen.
Für den erstgenannten gilt das nicht, der hat ja keine alternative Wahl.

Ähnliche Themen

Zitat:

@Matsches schrieb am 10. Dezember 2015 um 12:36:38 Uhr:



Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 9. Dezember 2015 um 12:38:50 Uhr:


Hi,

viel Spaß beim Versuch einen "Abgasskandal VW" zu verkaufen, das könnte länger dauern 😉

Glaube ich in diesem Fall gar nicht mal.
Womit Du sicher Recht hast ist bei Fahrzeugen, bei denen man in ähnlichen Preisregionen die Wahl zwischen einem E5 (evtl. manipunliert) und einem E6 (evtl. nicht manipuliert) hat.
In diesem Fall (Bj. 2010) gibts diese Alternative nicht, es gibt nur die Wahl zwischen VW oder anderem Hersteller.

Hier stellt sich die Frage: Sucht ein potentieller Käufer einen Passat oder sucht er irgendeinen Dieselkombi.
Die letztgenante Klientel ist vielleicht tatsächlich nur noch bereit das Fahrzeug mit einem Preisabschlag zu nehmen.
Für den erstgenannten gilt das nicht, der hat ja keine alternative Wahl.

Hi,

VW ist beim Thema Gebrauchtwagenverkauf eine sichere Sache,das stimmt schon. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Käufer da blind in ihr Verderben rennen "weil mit einem VW kauft man ja immer was gutes" 😉

Regelmäßig tauchen in den entsprechenden Foren frischgebackene VW Käufer auf die dann aus allen Wolken falle wenn sie hören das VW z.b. beim DSG oder den TSI Motoren massive Probleme hat.

Die Diesel konnte man bisher ja noch empfehlen aber da heißt es jetzt erst mal abwarten.

DSG und TSI sind zwar auch durch die Presse gegangen aber bei weitem nicht so stark wie der Abgasskandal. Ich kann kaum glauben das es da im Moment wirklich noch Kaufinteressenten gibt die das nicht gehört haben und entsprechend berücksichtigen. Entweder auf eine andere Marke umsteigen oder versuchen den Preis massiv zu drücken.

Ich habe da natürlich keinen Überblick über den Gebrauchtwagenmarkt aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen das sich der Abgasskandal da gar nicht negativ bemerkbar macht.
Selbst wenn ein Händler die Fahrzeuge für den Export kauft,wird er das doch sicher als Argument benutzen den Preis zu drücken.

Gruß Tobias

eventuell würde es Sinn machen, sich zu informieren, wie man am günstigsten den DPF ersetzen kann. Wenn man mit Defekt in die Händlerwerkstatt (bei jeder Marke) hinkt, bekommt man garantiert immer das Fell über die Ohren gezogen. Da ist es sinnvoll, sich vorher einen günstigen Plan zu erarbeiten (Teilesuche, Werkstatt suchen, welche den DPF zu einem akzeptablen Preis tauschen kann).

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