Diesel oder Benziner für vorwiegend Kurzstrecke?

Mercedes E-Klasse W212

Hallo ihr TechFreaks😉

Wenn ein "Opa" ein neues Auto kaufen will, wofür sollte er sich entscheiden?
Sagen wir, er fährt wöchentlich 1 mal einkaufen, mal mit Oma zum Blumencenter, mal zum Baumarkt, mal zu den Kindern im Nachbardorf und vielleicht 1 oder 2 längere Touren durch Deutschland oder nach Österreich.
Kurz, meist nur Kurzstrecke wo der Motor nicht mal Betriebstemperatur erreicht.
Nun ist Kurzstrecke nicht sonderlich gut für den Motor. Nur was machen?
Ist ein Diesel oder ein Benziner für so einen Fahrer besser?

Beste Antwort im Thema

Für die Kurzstrecken ein Taxi und für den Rest die Bahn. Das ist definitiv günstiger.

54 weitere Antworten
54 Antworten

Also meine Frau fährt teilweise richtig Kurzstrecke (max. 3 km) im C 200 CDI und da liegt der Verbrauch bei höchstens 6-7 Liter Diesel auf 100 km! Im Winter bei Minus 15 Grad auch mal bei 8L/100 km! Auf langen Strecken bei 5-6 Liter/100 km! Könnte bei der Kaufentscheidung für den TE interressant sein!

Zitat:

Original geschrieben von jazz_pl



Zitat:

Original geschrieben von Cali65


Ich fahre auch viel Kurzstrecke. 2 x 10km am Tag würde ich mal als Kurzstrecke bezeichnen. Allerdings brauche ich dafür oft 1/2 Stunde und der Motor erreicht regelmäßig seine 90°. Ab und zu ist auch mal eine lange oder richtig lange Strecke dabei, wie diese Woche nach Norditalien. Aber es kann durchaus auch mal sein, dass ich 2-3 Monate nur Kurzstrecke fahre. Mein 520d hat mir das in mehr als 4 Jahren nicht wirklich übel genommen, weder die Batterie noch der RPF. Der RPF kam dann allerding in kürzeren Freibrenn-Intervallen.
Hallo Cali,

wie verhält sich den dein 220cdi bei deinen "Kurzstrecken". Wo liegt der Verbauch im Durchschnitt.

MfG
Peter

Bei der oben erwähnten Kurzstrecke mit aktivierter Start Stop auch im Stop and go zwischen 7,8 und 9 Liter. Manchmal erreiche ich um 7 Liter, wenn aus den 30 Minuten die erhofften 20 Minuten werden.

Am WE habe ich bei Mischung Stadt/Land/Autobahn über jeweils 60km hin und zurück 1 x 5,9 und 1x 6,2 Liter erreicht. Und das bei voller Ladung. Schon richtig gut IMHO.

Zitat:

Original geschrieben von Cali65


Am WE habe ich bei Mischung Stadt/Land/Autobahn über jeweils 60km hin und zurück 1 x 5,9 und 1x 6,2 Liter erreicht. Und das bei voller Ladung. Schon richtig gut IMHO.

yep...

also DAS muss man dem "wunderdiesel OM651" lassen.

er ist

ERSTAUNLICH

sparsam.

aber wer tatsächlich vor hat, ihn mehr oder weniger ausschliesslich auf kurzstrecke zu fahren...
... der sollte vielleicht folgende internet-adressen abspeichern... sicherheitshalber :

www.dpf-clean.de
www.russfilterreinigung.de (unter ABWICKLUNG gucken... preis 375 euro inkl. mwst)

nachdem im golf-forum bei einer ähnlichen diskussion zutage trat, dass der RPF im golf wohl mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit noch < 200 tkm ERNEUERT werden muss... und zwar für atemberaubende EINTAUSENDACHTHUNDERT euro 😰 , wurden diese adressen da genannt.

"kann ja nicht schaden"... sowas im hinterkopf zu behalten, dass es mittlerweile firmen gibt, die für wenige hundert euro die sanierung des RPF anbieten...

1.800€ ist ja noch ''günstig''. Die Preise gehen wohl rauf bis über 2.000€ pro Partikelfilter.
Ursache dafür ist, dass man eine funktionale Kombination aus Kat und Partikelfilter (die sog. CDPF) einsetzt.

Ich steh diesen Reinigungen kritisch gegenüber. Es gibt genügend Berichte im Forum, dass der gereinigte Partikelfilter nach 10-20tkm dann doch ausgetauscht werden muss.
Warum sollte man am 300-500€ für eine Reinigung ausgeben, wenn später eh ein Austausch erforderlich ist?

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von 206driver


1.800€ ist ja noch ''günstig''. Die Preise gehen wohl rauf bis über 2.000€ pro Partikelfilter.
Ursache dafür ist, dass man eine funktionale Kombination aus Kat und Partikelfilter (die sog. CDPF) einsetzt.

Ich steh diesen Reinigungen kritisch gegenüber. Es gibt genügend Berichte im Forum, dass der gereinigte Partikelfilter nach 10-20tkm dann doch ausgetauscht werden muss.
Warum sollte man am 300-500€ für eine Reinigung ausgeben, wenn später eh ein Austausch erforderlich ist?

Spätestens wenn unsere Autos in Afrika rumfahren, braucht so einen Fiter niemand mehr!🙂 Dort wird dann wohl einfach nur ein Stück Rohr eingesetzt. Nur dass der wirtschaftliche Totalschaden für uns bei einem Filterdefekt noch früher eintritt!

Zitat:

Original geschrieben von 206driver


Ich steh diesen Reinigungen kritisch gegenüber. Es gibt genügend Berichte im Forum, dass der gereinigte Partikelfilter nach 10-20tkm dann doch ausgetauscht werden muss.
Warum sollte man am 300-500€ für eine Reinigung ausgeben, wenn später eh ein Austausch erforderlich ist?

oh 😰

... derartige berichte hab ich noch nirgends gesehen.

BESTÄRKT mich aber dann in meinem fazit, dass ich es für eine sehr zweifelhafte idee halte, für kurzstrecken und geringe jahresfahrleistungen einen diesel in erwägung zu ziehen.

rein rechnerisch...
- dieselaufpreis 2000(+) euro
- "höchstwahrscheinlich" noch nen 2000 (+/-) dpf dazu

--> 4000 euro lassen sich über spritdifferenzen nicht wieder hereinfahren...

aber wir deutschen haben bis dahin hierzulande saubere luft geatmet.
so schlecht finde ich das nun auch wieder nicht.

hatte gestern erst wieder einen älteren polnischen renault vor mir auf der bab, der dermaßen qualmte, dass selbst die lkw überholt haben.

Da kommt bei mir die Frage auf; Wie lange ist so ein Dieselfilter in der Garantie?🙂😕

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick


Spätestens wenn unsere Autos in Afrika rumfahren, braucht so einen Fiter niemand mehr!🙂 Dort wird dann wohl einfach nur ein Stück Rohr eingesetzt. Nur dass der wirtschaftliche Totalschaden für uns bei einem Filterdefekt noch früher eintritt!

Das glaube ich nicht. Viele Komponenten der Abgasanlage sind inzwischen integrale Bestandteile. Das heißt, ohne sie, funktioniert das Fahrzeug nicht. Vor allem bei den CDPF mit ihrer Kombination aus Kat und Partikelfilter hängen ne Menge Sensoren dran. Die wird man nicht alle täuschen können.

Zitat:

Original geschrieben von dirk483


... derartige berichte hab ich noch nirgends gesehen.

Ja, sind etwas schwer zu finden, aber es gibt sie.

Prinzipiell ist es schon möglich einen Partikelfilter zu überholen. Die Frage ist nur, geht es bei jedem Partikelfilter?

PSA setzt auf konventionelle Partikelfilter (also keine CDPF; Kat und Partikelfilter sind zwei getrennte Komponenten) aus Keramik. Diese werden beim Wechsel von PSA zentral in einer eigenen Fabrik überholt und wieder den Kunden angeboten. Die Filterleistung ist die gleiche wie bei Neuteilen. Der Vorteil für den Kunden: Ein neuer Partikelfilter kostet 750€, ein generalüberholter 450€.

Viele andere Hersteller setzen inzwischen auf Metallfilter, meist als CDPF. Mir ist kein Hersteller bekannt, der diese Art Partikelfilter selbst aufarbeitet. Da muss man sich doch fragen warum. Es muss technisch Gründe geben, die gegen eine eigene Aufarbeitung sprechen. Denn der Hersteller wäre dumm, wenn er es nicht machen würde (obwohl es technisch machbar ist), denn man vernachlässigt damit einen großen Kundenkreis.
Fakt ist, dass jeder aktive Partikelfilter früher oder später ausgetauscht werden muss. Warum sollte man auf einen großen Kundenkreis verzichten?

Zitat:

Original geschrieben von dirk483


BESTÄRKT mich aber dann in meinem fazit, dass ich es für eine sehr zweifelhafte idee halte, für kurzstrecken und geringe jahresfahrleistungen einen diesel in erwägung zu ziehen.

Gut, ich meine das sollte heute eigentlich klar sein.

Zitat:

Original geschrieben von dirk483


mit dem diesel wird´s definitiv ärger mit dem partikelfilter geben.

Das kann ich nur bestätigen, der DPF ist bei Kurzstrecken relativ schnell voll und muss sauber gefahren werden. Daher sollte man bei vorwiegend ganz kurzen Strecken auf den Benziner zurückgreifen.

Für Auslandsmärkte gibt es ja nach wie vor Versionen ohne Partikelfilter, von daher müsste man das Auto auch ohne Filter zum Laufen bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von Daimler201


Für Auslandsmärkte gibt es ja nach wie vor Versionen ohne Partikelfilter, von daher müsste man das Auto auch ohne Filter zum Laufen bekommen.

Das meinst du jetzt hoffentlich nicht ernst.

Zitat:

Original geschrieben von Bert1956



Zitat:

Original geschrieben von Daimler201


Für Auslandsmärkte gibt es ja nach wie vor Versionen ohne Partikelfilter, von daher müsste man das Auto auch ohne Filter zum Laufen bekommen.
Das meinst du jetzt hoffentlich nicht ernst.

Ich gehe davon aus, das der Einsatz in Afrika gemeint ist! Bei uns bekommst du doch sicher keinen TueF!🙂

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick



Zitat:

Original geschrieben von Bert1956


Das meinst du jetzt hoffentlich nicht ernst.

Ich gehe davon aus, das der Einsatz in Afrika gemeint ist! Bei uns bekommst du doch sicher keinen TueF!🙂

Sicher. Afrika...wie konnt ich nur...

Nur hat das mit dem Thema Ersatz eines kaputten DPF wenig zu tun.

Zitat:

Original geschrieben von dirk483



BESTÄRKT mich aber dann in meinem fazit, dass ich es für eine sehr zweifelhafte idee halte, für kurzstrecken und geringe jahresfahrleistungen einen diesel in erwägung zu ziehen.

rein rechnerisch...
- dieselaufpreis 2000(+) euro
- "höchstwahrscheinlich" noch nen 2000 (+/-) dpf dazu

--> 4000 euro lassen sich über spritdifferenzen nicht wieder hereinfahren... 

Hallo,

für mich kommt sowieso nur ein zwei bis drei Jahre altes Auto in Frage. Bis max. 40000km Laufleistung. Bei diesen Jahrgängen liegen die Preise nah bei einander. Die Mehrkosten von ca. 250€ (Versicherung+Steuer) dürfte ich wieder reinbekommen. Was schätzt Ihr, nach wieviel Kilometern, bei den genannten Kurzstrecken, dürfte der DPF voll sein???

MfG
Peter

Deine Antwort
Ähnliche Themen