Dienstwagen zu teuer!
Hallo,
ich habe als Dienstwagen eine Mercedes A-Klasse (Listenpreis ca. 27000€). Da ich jeden Arbeitstag 75km zu meiner Arbeit fahren muss, wird mir jeden Monat mit diesem ganzen 1% Zeugs ein geldwerter Vorteil von 900€ angehängt, der sich dann in 300€ Steuern niederschlägt, was ich für dieses Auto sehr teuer finde. Kennt jemand vielleicht einen Weg diese sehr hohen Steuern zu umgehen. Ich muss dazu sagen, dass ich das Unternehmen, von dem ich den Dienstwagen habe, leite. Sprich mir stehen alle Möglichkeiten offen.
Vielen Dank im Voraus!
Beste Antwort im Thema
1% vom Listenpreis (geldwerter Vorteil) = 270€ + Nutzung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte 0,03% x 75km x 27.000€ = 607,50€ = 877,50€
27 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hannes1971
Ein Steuerberater lohnt sich doch für die normale Steuererklärung von Angestellten nicht, der will schließlich auch noch mal 300 bis 500 € haben. Da setze ich mich lieber 2-3 Abende vor meinen PC...
Dann hast du die Frage des TE nicht mal ansatzweise verstanden. Es geht nicht um einen seiner Angestellten, sondern um steuerliche Betrachtungen zum Dienstfahrzeug einer GmbH für ihren GF. Wer seinen Laden ordentlich führt, klärt sowas nicht selber am PC.
Zitat:
Original geschrieben von SpyderRyder
Dann hast du die Frage des TE nicht mal ansatzweise verstanden. Es geht nicht um einen seiner Angestellten, sondern um steuerliche Betrachtungen zum Dienstfahrzeug einer GmbH für ihren GF. Wer seinen Laden ordentlich führt, klärt sowas nicht selber am PC.
Nö, die Eingangsfrage lautet, ob sich der Dienstwagen für ihn persönlich lohnt. Er weist lediglich darauf hin, dass er als Geschäftsführer alle Gestaltungsmöglichkeiten hat...
Eine klare Beantwortung der Frage des TE scheitert hier (leider) mal wieder an einer unklar formulierten Fragestellung. Vielleicht trägt der TE ja hier noch zur Klärung bei, bevor wieder 10 verschiedene Versionen aus der Glaskugel gezaubert werden... 😉
Zitat:
Original geschrieben von Hannes1971
Nö, die Eingangsfrage lautet, ob sich der Dienstwagen für ihn persönlich lohnt.
So versteht jeder die Eingangsfrage anders. Ich habe verstanden, er hätte einen Dienstwagen, dessen Versteuerung ihm zu teuer ist und er fragt, wie er die hohe Steuer umgehen kann.
Gruß
Der Chaosmanager
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von buzil
Und wie kommt der TE auf die 300€ ?
Das wurde doch schon vorgerechnet (1% + 0,03%/km).
Grüße
Der Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von mercedesdoener
Hallo,ich habe als Dienstwagen eine Mercedes A-Klasse (Listenpreis ca. 27000€). Da ich jeden Arbeitstag 75km zu meiner Arbeit fahren muss, wird mir jeden Monat mit diesem ganzen 1% Zeugs ein geldwerter Vorteil von 900€ angehängt, der sich dann in 300€ Steuern niederschlägt, was ich für dieses Auto sehr teuer finde. Kennt jemand vielleicht einen Weg diese sehr hohen Steuern zu umgehen. Ich muss dazu sagen, dass ich das Unternehmen, von dem ich den Dienstwagen habe, leite. Sprich mir stehen alle Möglichkeiten offen.
Vielen Dank im Voraus!
Ich sehe das so wie der Chaosmanager. Die einzige Frage im Post des Themenstarters ist markiert.
Richtig, Nr.5 lebt, und genau das sind Fragen, die man bei Gründung einer GmbH oder Übernahme eines GmbH-GF-Mandats mit Fachleuten klärt, damit man weiß, was auf einen zukommt und wie man das ggf. umgehen kann.
Einen Steuerberater hat man in so einer Position ohnehin und dann kann man dem auch noch diese Frage stellen. Geld kostet der Mann oder die Frau sowieso.
Zitat:
Original geschrieben von SpyderRyder
Richtig, Nr.5 lebt, und genau das sind Fragen, die man bei Gründung einer GmbH oder Übernahme eines GmbH-GF-Mandats mit Fachleuten klärt, damit man weiß, was auf einen zukommt und wie man das ggf. umgehen kann.Einen Steuerberater hat man in so einer Position ohnehin und dann kann man dem auch noch diese Frage stellen. Geld kostet der Mann oder die Frau sowieso.
Naja, ob die Umgehung der Steuern für die private PKW-Nutzung zu den Fragen gehört, die man bei der Gründung einer GmbH mit Fachleuten klärt, lassen wir mal dahingestellt.
Den zweiten Absatz musst du mir aber mal näher erläutern.
Die Steuer würde reduziert, wenn Du
a) ein günstigeres Auto fährst (relevant ist der Listenpreis, nicht die Gesamtkosten -> Diesel sind steuerlich betrachtet teurer, da teurer in der Anschaffung, auch wenn die Gesamtkosten des Diesels geringer sind als die des Benziners)
b) näher an den Arbeitsort ziehst / einen Zweitwohnsitz beziehst, von dem aus Du unter der Woche die Fahrten zur Arbeit wahrnimmst
c) nicht jeden Tag fährst, sondern z.B. nur dreimal pro Woche.
Andere Wege gibt es nicht. Sollte es auch nicht geben, denn Du beziehst einen privaten Nutzen (Fahrten zur Arbeit, Privatfahrten) aus dem Vermögen Deines Betriebs und da ist eine entsprechende Besteuerung absolut fair. Normale Angestellte müssten diese Kosten aus der eigenen Tasche von versteuertem Geld zahlen.
Zitat:
Original geschrieben von Beethoven
Die Steuer würde reduziert, wenn Dub) näher an den Arbeitsort ziehst / einen Zweitwohnsitz beziehst, von dem aus Du unter der Woche die Fahrten zur Arbeit wahrnimmst
Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass die Kosten eines Zweitwohnsitzes die mögliche Steuerersparnis auffrisst ...
Gruß
Der Chaosmanager
Zitat:
@Chaosmanager schrieb am 6. Oktober 2014 um 08:05:14 Uhr:
Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass die Kosten eines Zweitwohnsitzes die mögliche Steuerersparnis auffrisst ...Zitat:
Original geschrieben von Beethoven
Die Steuer würde reduziert, wenn Dub) näher an den Arbeitsort ziehst / einen Zweitwohnsitz beziehst, von dem aus Du unter der Woche die Fahrten zur Arbeit wahrnimmst
Gruß
Der Chaosmanager
Wenn er eh der Geschäftsführer der GmbH ist, kann er dann nicht seinen jetzigen Wohnsitz zum (Haupt-) Firmensitz erklären und den jetzigen GmbH Sitz als zusätzlichen (Zweit-) Firmensitz führen ?
Dann sollten doch die 0,03 % komplett unter den Tisch fallen, oder ?
Ob das insgesamt günstiger wird kann ich nicht beurteilen, da für den zweiten Firmensitz bestimmt auch wieder irgendwelche Kosten fällig werden ...