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Dienstwagen bis 250€, was wäre möglich? Leasen / Finanzierung. Welches FZG?

Themenstarteram 30. Juni 2015 um 23:17

Hi,

Darf mir ein Dienstwagen aussuchen der monatlich bei ca. 250€ liegt, ohne Anzahlung. Voraussetzung: Diesel

Ich habe diesbezüglich ein paar fragen da ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne:

1.Kommt da ein Leasing oder eine Finanzierung besser? mein Chef meine Finanzierung wäre ihn lieber ohne Anzahlung, ist sowas im Gewerbe überhaupt möglich? kenne mich da nicht wirklich aus auf dem Gebiet.

2. Welche Fahrzeuge kommen in der Preiskategorie in frage? ist ein 1er BMW realistisch oder schon zu teuer?

3. Kann man eine Leasing übernahme von leasingrückläufern erneut leasen und über die Firma beziehen? ist ja günstiger als ein "Neuwagen", der muss es nämlich nicht sein.

4. Was haltet ihr von den Internet Leasing angeboten ? Bei eBay gibt es auch immer wieder Leasingübernahmen zu günstigen Konditionen.

5. Fahrtenbuch oder 1% Regel? Gefahren wird vermutlich 25-30.000KM im Jahr. Pendelstrecke zur Arbeit ca. 150KM täglich (hin+zurück).

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@S4teufel schrieb am 5. Juli 2015 um 23:34:51 Uhr:

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:51:55 Uhr:

Das Heißt mein Chef zahlt mir zwar nicht mehr Brutto ABER der Staat rechnet 2000 Brutto Lohn + " Geldwertvorteil Auto" +475€ Also wird mir Praktisch die Steuer von 2475€ Brutto berechnet bei einem 2000€ Brutto Lohn? Jetzt hab ich es oder? :)

Wie wäre es einfach mit einem Wechsel des Arbeitgebers, 2000 Euro brutto ist kein Lohn für den ich täglich 150 km zurücklegen würde, egal ob mit oder ohne Dienstwagen. Da kriegt man bei einer Leiharbeitsbude mehr wenn man die Fahrtkosten erstattet bekommt.

Jonny

Meinst du nicht, dass das etwa überheblich rüber kommen könnte ? In vielen Gegenden und Branchen sind Löhne um 2000€ äusserst üblich, oder sogar recht gut!

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Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 16:11:35 Uhr:

Heißt wenn ich "Fahrtenbuch" fahre muss ich alles Eintragen ABER ich spare mir die 1% Regelung? sprich ich habe 211€ mehr Netto übrig? dann würde ich das definitiv so machen!

Also er übernimmt auch Inspektion, Sprit und Reparaturen.

Ich werde vermutlich ende des Jahres Richtung Arbeitsplatz ziehen, dann würde sich die KM-Strecke halbieren, daher haben wir es erstmal auf 25.tkm angesetzt.

Nein. Da Du ausschließlich Privatfahrten machst wäre das Fahrtenbuch keine Option für Dich. Das lohnt sich nur, wenn die dienstlichen Fahrten (und da zählt der Weg zur Arbeit nicht zu) überwiegen.

am 1. Juli 2015 um 16:17

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 16:11:35 Uhr:

Heißt wenn ich "Fahrtenbuch" fahre muss ich alles Eintragen ABER ich spare mir die 1% Regelung? sprich ich habe 211€ mehr Netto übrig? dann würde ich das definitiv so machen!

Ganz klares Nein!

Fahrtenbuch macht nur Sinn, wenn man überwiegend geschäftlich unterwegs ist. Die Fahrt zur Arbeit aber ist Privatvergnügen.

am 1. Juli 2015 um 16:18

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 16:11:35 Uhr:

Heißt wenn ich "Fahrtenbuch" fahre muss ich alles Eintragen ABER ich spare mir die 1% Regelung? sprich ich habe 211€ mehr Netto übrig? dann würde ich das definitiv so machen!

Ich habe den Eindruck, Du liest gar nicht alle Antworten durch. Ich hatte dies doch bereits beantwortet.

Das Fahrtenbuch dient dazu, den Privatanteil exakt zu ermitteln. Dies macht nur dann Sinn, wenn der Privatanteil so gering ist, dass die Versteuerung der anteiligen Kosten voraussichtlich geringer ausfällt als die Pauschalversteuerung.

Da Du jedoch zu fast 100 % privat fährst (wie gesagt, auch Fahrten zum Arbeitsplatz sind privat), macht das Fahrtenbuch keinen Sinn. Denn das Ergebnis wäre ja, dass Du mehrheitlich privat fährst und somit nahezu die vollen Kosten versteuern müsstest.

D. h. entweder Du versteuerst 1% vom BLP plus 0,03% vom BLP je Entfernungskilometer pauschal oder Du führst Fahrtenbuch und versteuerst dann 100% (oder von mir aus 95%) der anfallenden Gesamtkosten. Du hast bei Deinem Fahrprofil keinen Vorteil durch das Führen eines Fahrtenbuchs.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 1. Juli 2015 um 23:25

Danke, ich bin da ein wenig Überfordert aber jetzt verstehe ich wie ihr es meint. Ich habe nicht gewusst das der Weg zur Arbeit auch als Privatfahrt gewertet wird, das ist ja interessant.

Das Heißt auf gut Deutsch :

2400 Bruttolohn + Dienstwagen 230€ Brutto + Entfernungskilometer € XX? = 2700€ Brutto (Laut Online Rechner)

Das machen Netto bei mir 1711€ und dann geht von meinem Netto lohn 231€ für das FZG bei 1% wieder Weg und ich wäre bei 1480€. Ist meine Rechnung richtig? Er übernimmt den Sprit komplett, kann ich trotzdem die Pendlerpauschale vom Staat in Anspruch nehmen?

Ich hab Online auch so einen Lohnrechner gefunden wo man das FZG eingeben kann , aber leider kann ich den nicht komplett ausfüllen da ich mit gewisse angaben nichts anfangen kann. ZB: Eigenbeteiligung am Firmenwagen? Steuer-Beteiligung durch Arbeitgeber?

Danke für eure Geduld.

am 1. Juli 2015 um 23:35

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:25:52 Uhr:

Danke, ich bin da ein wenig Überfordert aber jetzt verstehe ich wie ihr es meint. Ich habe nicht gewusst das der Weg zur Arbeit auch als Privatfahrt gewertet wird, das ist ja interessant.

Interessant ist, dass Du gar nicht liest, was man Dir schreibt. Bereits in meinem ersten Beitrag heute morgen um 7.52 Uhr hatte ich das geschrieben und danach noch weitere zwei Mal.

Zitat:

kann ich trotzdem die Pendlerpauschale vom Staat in Anspruch nehmen?

Den exakten Rechenweg findest Du in meinem Beitrag von 7.52 Uhr.

Zitat:

aber leider kann ich den nicht komplett ausfüllen da ich mit gewisse angaben nichts anfangen kann. ZB: Eigenbeteiligung am Firmenwagen? Steuer-Beteiligung durch Arbeitgeber?

Wenn Du selbst keinen Eigenanteil an den AG bezahlen musst, ist die Eigenbeteiligung Null.

Wenn der Arbeitgeber sich nicht an Deiner zu entrichtenden Lohnsteuer beteiligt, ist dies auch Null.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 1. Juli 2015 um 23:39

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 1. Juli 2015 um 23:35:58 Uhr:

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:25:52 Uhr:

Danke, ich bin da ein wenig Überfordert aber jetzt verstehe ich wie ihr es meint. Ich habe nicht gewusst das der Weg zur Arbeit auch als Privatfahrt gewertet wird, das ist ja interessant.

Interessant ist, dass Du gar nicht liest, was man Dir schreibt. Bereits in meinem ersten Beitrag heute morgen um 7.52 Uhr hatte ich das geschrieben und danach noch weitere zwei Mal.

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 1. Juli 2015 um 23:35:58 Uhr:

Zitat:

kann ich trotzdem die Pendlerpauschale vom Staat in Anspruch nehmen?

Den exakten Rechenweg findest Du in meinem Beitrag von 7.52 Uhr.

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 1. Juli 2015 um 23:35:58 Uhr:

Zitat:

aber leider kann ich den nicht komplett ausfüllen da ich mit gewisse angaben nichts anfangen kann. ZB: Eigenbeteiligung am Firmenwagen? Steuer-Beteiligung durch Arbeitgeber?

Wenn Du selbst keinen Eigenanteil an den AG bezahlen musst, ist die Eigenbeteiligung Null.

Wenn der Arbeitgeber sich nicht an Deiner zu entrichtenden Lohnsteuer beteiligt, ist dies auch Null.

Gruß

Der Chaosmanager

Ich lese es schon, ich verstehe es nur nicht...

Das Heißt von meinem Brutto werden 475€ zwecks des Dienstwagens abgezogen? Wo liegt da noch der Sinn für das Auto? kann ich auch meinen behalten und habe mehr in der Tasche. Oder 475€ vom Netto lohn?

am 1. Juli 2015 um 23:46

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:39:33 Uhr:

 

Ich lese es schon, ich verstehe es nur nicht...

Das Heißt von meinem Brutto werden 475€ zwecks des Dienstwagens abgezogen? Wo liegt da noch der Sinn für das Auto? kann ich auch meinen behalten und habe mehr in der Tasche. Oder 475€ vom Netto lohn?

Nein, Du musst 475 € versteuern, d. h. für den Dienstwagen bezahlst Du die Lohnsteuer, die auf den geldwerten Vorteil von 475 € anfällt.

Wenn Du z. B. einen Steuersatz von 35 % hättest, würdest Du 166,25 € bezahlen. Genau kannst Du dies mit einem Nettolohnrechner berechnen. Mit anderen Worten: Du wirst so besteuert, wie wenn Du 475 € mehr verdienen würdest.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 1. Juli 2015 um 23:51

Das Heißt mein Chef zahlt mir zwar nicht mehr Brutto ABER der Staat rechnet 2000 Brutto Lohn + " Geldwertvorteil Auto" +475€ Also wird mir Praktisch die Steuer von 2475€ Brutto berechnet bei einem 2000€ Brutto Lohn? Jetzt hab ich es oder? :)

Berechnung

Ja genau! Der Geldwerte Vorteil wird oben dem Bruttolohn zuaddiert und unten vom Netto wieder abgezogen. Dadurch vermindert sich der Betrag, der ausgezahlt wird, um die Steuern/Sozialversicherungsbeiträge die auf den Geldwerten Vorteil anfallen.

 

Das ist also das, was das Auto dich unterm Strich kostet. Wenn du wirklich näher ans Büro ziehst, wird das dann ja auch noch mal spürbar günstiger für Dich.

 

 

Das ganze Prinzip mit dem Geldwerten Vorteil ist ziemlich schwer zu durchschauen, wenn man mit sowas sonst nicht viel zu tun hat, ist keine Schande das nicht auf Anhieb zu blicken :)

am 2. Juli 2015 um 1:37

Was ist daran so schwer zu verstehen TE?

Zitat:

@buzil schrieb am 2. Juli 2015 um 01:37:19 Uhr:

Was ist daran so schwer zu verstehen TE?

Für jemanden, der noch NIE was damit zu tun hatte, ist das ganz sicher ein großes Wirrwarr.

Ging mir bei meinem ersten Dienstwagen auch so. ;)

Und dann komtm hinzu, dass es unzählig verschiedene Modelle gibt, wie sich der Arbeitgeber und/oder Arbeitnehmer am Wagen beteiligen.

@TE: Wichtig für dich ist zu wissen, dass du anschließend auf dem Papier erstmal weniger Netto hast als früher. Und somit auch weniger Geld überwiesen bekommst. Und zwar 282€ weniger.

Insofern dein AG alle KFZ-Kosten übernimmt (Steuer, Versicherung, Wartung, Reparatur, Tankkarte) musst du nun nur noch dagegenrechnen, wieviel Geld du bisher pro Monat für all diese Dinge ausgibst.

Aber wenn ich mal allein nur die Tankkosten hochrechne, so verbrauchst du derzeit:

150km*22Tage p.M. = 3300km

Deinen alten Beiträgen entnehme ich, dass du derzeit einen polo 6N fährst, der hat laut Spritmonitor einen Durchschnittsverbrauch von 7L, macht bei 3300km also rund 230L Benzin*1,20€=276€, die du derzeit nur für den Sprit deines Arbeitsweges ausgibst.

Themenstarteram 5. Juli 2015 um 23:20

Ich habe am Mittwoch ein Termin beim örtlichen Audi-Händler, ich werde berichten was sich ergeben hat.

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:51:55 Uhr:

Das Heißt mein Chef zahlt mir zwar nicht mehr Brutto ABER der Staat rechnet 2000 Brutto Lohn + " Geldwertvorteil Auto" +475€ Also wird mir Praktisch die Steuer von 2475€ Brutto berechnet bei einem 2000€ Brutto Lohn? Jetzt hab ich es oder? :)

Wie wäre es einfach mit einem Wechsel des Arbeitgebers, 2000 Euro brutto ist kein Lohn für den ich täglich 150 km zurücklegen würde, egal ob mit oder ohne Dienstwagen. Da kriegt man bei einer Leiharbeitsbude mehr wenn man die Fahrtkosten erstattet bekommt.

Jonny

Zitat:

@S4teufel schrieb am 5. Juli 2015 um 23:34:51 Uhr:

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:51:55 Uhr:

Das Heißt mein Chef zahlt mir zwar nicht mehr Brutto ABER der Staat rechnet 2000 Brutto Lohn + " Geldwertvorteil Auto" +475€ Also wird mir Praktisch die Steuer von 2475€ Brutto berechnet bei einem 2000€ Brutto Lohn? Jetzt hab ich es oder? :)

Wie wäre es einfach mit einem Wechsel des Arbeitgebers, 2000 Euro brutto ist kein Lohn für den ich täglich 150 km zurücklegen würde, egal ob mit oder ohne Dienstwagen. Da kriegt man bei einer Leiharbeitsbude mehr wenn man die Fahrtkosten erstattet bekommt.

Jonny

Meinst du nicht, dass das etwa überheblich rüber kommen könnte ? In vielen Gegenden und Branchen sind Löhne um 2000€ äusserst üblich, oder sogar recht gut!

am 6. Juli 2015 um 18:38

Zitat:

@S4teufel schrieb am 5. Juli 2015 um 23:34:51 Uhr:

Zitat:

@enemykillerz schrieb am 1. Juli 2015 um 23:51:55 Uhr:

Das Heißt mein Chef zahlt mir zwar nicht mehr Brutto ABER der Staat rechnet 2000 Brutto Lohn + " Geldwertvorteil Auto" +475€ Also wird mir Praktisch die Steuer von 2475€ Brutto berechnet bei einem 2000€ Brutto Lohn? Jetzt hab ich es oder? :)

Wie wäre es einfach mit einem Wechsel des Arbeitgebers, 2000 Euro brutto ist kein Lohn für den ich täglich 150 km zurücklegen würde, egal ob mit oder ohne Dienstwagen. Da kriegt man bei einer Leiharbeitsbude mehr wenn man die Fahrtkosten erstattet bekommt.

Jonny

Das kommt auf den Job an.

Bei einer 40h Woche sind das ca. 13,50/h, plus Erstattung der Fahrtkosten.

Und ob das hier überhaupt eine 40h Woche ist ... keine Ahnung.

Auf alle Fälle zu behaupten, jede Leiharbeitsbude würde besser bezahlen, das halte ich schlicht und einfach für falsch.

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