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Dienstreise mit Privat PKW

Themenstarteram 1. August 2007 um 19:53

Hallo zusammen,

habe eine kurze Frage an die Versicherungsexperten.

Nehmen wir an ich mache mit meinem Privat-PKW eine Dienstreise (ca. 500 km eine Strecke) und bekomme dafür über die Reisekostenabrechnung die üblichen 0,30 € je km vergütet.

Soweit so gut.

Nun die Frage:

Wenn ich jetzt mit meinem PKW einen selbstverschuldeten Unfall mache, gehen dann meine Versicherungsprozente nach oben ?

Hintergrund ist der, das es bei uns in der Firma einen Fuhrpark gibt, ich aber für eine Woche mit meinem Privat-PKW auf Dienstreise gehen soll, da das angeblich günstiger sei.

Wenn ich mit dem Firmen-PKW einen selbstverschuldeten Unfall mache, dann interessiert mich das ja bei meinen Prozenten nicht, da die Firma ja die Versicherung zahlt.

Heißt das das ich durch die Fahrt mit dem Privat-PKW ein zusätzliches Risiko habe ?

Wie ist das geregelt ?

Wie geht ihr da vor ?

Danke für die Infos !

Gruß

Karle

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27 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Karle

Wenn ich jetzt mit meinem PKW einen selbstverschuldeten Unfall mache, gehen dann meine Versicherungsprozente nach oben ?

fassen wir zusammen:

-DEIN pkw

-DEINE versicherung

-DEIN unfall

-DEINE selbstbeteiligung

-DEINE prozente

-FIRMEN pkw

-FIRMEN versicherung

-DEIN unfall

-DEINE selbstbeiteiligung (ggf. übernahme durch den arbeitgeber)

-FIRMEN prozente

und, fällt dir was auf?

du kannst höchstens mal bei deiner vs nachfargen, obs da ne sonderregelung gibt...mehr aber auch nicht....

Hallo,

 

ich empfehle Dir, in Deiner Firma abzuklären, ob es für

Dienstreisen der Mitarbeiter mit Privat-PKW eine

Dienstreisekasko gibt.

 

Dürfte in grösseren Firmen der Fall sein, da ja nicht jeder

fahrende Mitarbeiter eine VK für sein Fahrzeug hat.

 

Viele Grüße

Thomas

 

( heute nicht auf Dienstreise, Bürotag :( )

Biste dir da sicher? Immerhin gibts ja noch eine Analogie zur Krankenversicherung. Wenn was im Job passiert bezahlt das auch nicht meine Krankenversicherung sondern die von der Firma. Es kann also gut sein, dass es zumindest möglich ist,dass die Firma irgendwie da mit "drinsteckt".

Themenstarteram 1. August 2007 um 20:56

Hi,

mir ging es halt darum ob die Prozente hochgehen wenn was passiert.

Aber gut ich muss mich da in der Firma mal erkundigen.

Gruß

Karle

Zitat:

Original geschrieben von VentoRenner

Wenn was im Job passiert bezahlt das auch nicht meine Krankenversicherung sondern die von der Firma.

der kranken-versicherungsschutz der dir bei der ausübung deiner beruflichen tätigkeiten seitens der berufsgenossenschaften gegeben ist, hat aber nichts mit dem kfz zu tun.....

Ich will ja nicht, dass die Krankenversicherung die Wehwehchen des Autos zahlt. Aber so wie der Arbeitgeber (oder die Genossenschaft, ist ja nun mal wurscht) die "Schäden" am Körper zahlt dachte ich, dass es auch sein kann, dass er für Schäden am in seinem Auftrag genutzten Privatwagen haftet. Falls nicht würd ich mir das 3 mal überlegen, ob ich nicht einfach sage "Nö, mein Privatwagen ist ein Privatwagen und das bleibt er auch...". Auch die eigene PKW Versicherung kann bei sowas Ärger machen, bei den Anträgen gibt man ja an, dass man nur privat fährt. Und laut den Versicherungsbedingungen sind unrichtige Angaben (selbst wenn sie kein Nachteil für den Versicherer sind) ein Grund die Leistung zu verwehren. Dann ist es auch noch doppelt schlimm, falls man mal sein Auto richtig crasht...

also ich kenne nur "überwiegend Privat" im Antrag, somit sollte das kein Problem sein

Wenn der Arbeitgeber von dir verlangt, dass du das deinen Privat-PKW dienstlich nutzt, dann zahlt er auch die Schäden am PKW, soweit sie nur durch leichte Fahrlässigkeit eingetreten sind. Bei grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Unfällen zahlst du logischer Weise selbst.

Zitat:

Original geschrieben von synallagma

Wenn der Arbeitgeber von dir verlangt, dass du das deinen Privat-PKW dienstlich nutzt, dann zahlt er auch die Schäden am PKW, soweit sie nur durch leichte Fahrlässigkeit eingetreten sind.

steht so wo?

Themenstarteram 2. August 2007 um 23:18

Hi !

Ich hab mich heut mal erkundigt.

Bei uns ist es wohl so, das die Firma in so einem Fall die SB der Versicherung zahlt. Die Hochstufung der Prozente sei wohl laut Aussage eines Kollegen in den 30 cent/km schon mit drin und somit abgegolten.

Das reicht aber wohl vorne und hinten nicht, wenn man den PKW mal richtig von der Kostenseite her durchrechnet.

Gruß

Karle

Zitat:

Original geschrieben von Karle

Die Hochstufung der Prozente sei wohl laut Aussage eines Kollegen in den 30 cent/km schon mit drin und somit abgegolten.

*loooooooooooool*

30cent/km,

da rechnest du dir noch das benzin ab, den werteverlust durch die mehrkilometer, und der nächste termin für inspektion/ölwechsel ist ja auch schneller erreicht,

da bleibt dann von den 30cent nciht mehr viel bis garnichts über...

je nach dem, wie du versichert bist, und wie dann deine prozente steigen, sind das locker 3-stellige beträge die du dann jährlich (und das über jahre!) mehr zahlen musst....

nun kannst du dir ja selbst ausrechnen, wieviele km du fahren müsstest, um mit den 30cent/km einen unfall finanziell wieder auszugleichen...

an deiner stelle, würde ich mich weigern mit deinem privat-pkw zu fahren, und ein firmen bzw. miet-fahrzeug zu beantragen....

schlimmstensfalls geht dein auto halt "zufällig" am tag vor der dienstreise kaputt und muss in die werkstatt :D

Zitat:

Original geschrieben von Karle

Die Hochstufung der Prozente sei wohl laut Aussage eines Kollegen in den 30 cent/km schon mit drin und somit abgegolten.

*loooooooooooool*

30cent/km,

da rechnest du dir noch das benzin ab, den werteverlust durch die mehrkilometer, und der nächste termin für inspektion/ölwechsel ist ja auch schneller erreicht,

da bleibt dann von den 30cent nicht mehr viel bis garnichts über...

je nach dem, wie du versichert bist, und wie dann deine prozente steigen, sind das locker 3-stellige beträge die du dann jährlich (und das über jahre!) mehr zahlen musst....

nun kannst du dir ja selbst ausrechnen, wieviele km du fahren müsstest, um mit den 30cent/km einen unfall finanziell wieder auszugleichen...

an deiner stelle, würde ich mich weigern mit deinem privat-pkw zu fahren, und ein firmen bzw. miet-fahrzeug zu beantragen....

schlimmstensfalls geht dein auto halt "zufällig" am tag vor der dienstreise kaputt und muss in die werkstatt :D

Üblicherweise wird für Dienstfahrten mit dem Privat-Pkw eine Ergänzungsvereinbarung zwischen Firma und Mitarbeiter nach folgendem Muster geschlossen:

"Erleidet der Mitarbeiter anlässlich eines Unfalles oder sonstigen Ereignisses während einer Dienstfahrt Schäden an seinem Eigentum, übernimmt die Firma die entsprechenden Kosten für die Wiederherstellung oder den Ersatz, soweit die bestehenden Versicherungen nicht eintreten.

Hat der Mitarbeiter den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt, ist eine Eintrittspflicht der Firma ausgeschlossen."

Inwieweit der Kostenpauschale von 30 cent/km ausreicht, hängt natürlich vom Auto ab. Mit einer alten, abgeschriebenen, aber sparsamen "Gurke" macht der Mitarbeiter ein gutes Geschäft, mit einem teuren Neuwagen dagegen sicherlich nicht.

30 Cent / km reichen meiner Meinung nach nicht, hab irgendwo mal ne Rechnungsaufstellung ich meine von Dekra Fuhrparkmanagement oder was ähnlichem gelesen nachdem ein durchschnittlicher PKW seinerzeit ca. 90 Pfennig ( ja, ist schon lange her ) je gefahrenen Km kostet.

Ist seitdem sicherlich nicht billiger geworden.

Gruß Frank

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