Die haben doch ein Rad ab!
Wem ist schon mal ein Rad verloren gegangen? Offensichtlich ist die Hochsaison dafür die Zeit für Reifenwechsel. Mir ist das noch nie passiert, habe aber schon zweimal radlose und sonst unbeschädigte Fahrzeuge am Strassenrand gesehen.
Wer in Stimmung kommen will: Eine Viertelstunde mit diversen "Rad-ab-Szenarien"...
Lieb Gruß
Oli
Beste Antwort im Thema
Selten humorlose Reaktion. Schlecht angeschraubte, unter- oder überzogene Räder sind ausserdem ein permanentes, ernsthaftes, und vermeidbares Problem. Das zu thematisieren, gehört absolut hier her.
Und wo wäre Motor-Talk? Ich bin User Nr 125 und einer der ersten Mods dieser Plattform. Teilen, lernen, lachen - mit offenem Sinn diskutieren - ist seit 2001 wesentlich für diese Seite. Und, ganz ehrlich: Niemand wird zum kommentieren gezwungen. 😉
Lieb Gruß
Oli
23 Antworten
Was auch immer wieder zu sehen ist sind Leute die beim Reifenwechsel ihre Radschrauben von oben bis unten einschmieren damit sie beim nächsten Wechsel wieder leichter aufgehen. Die Haftreibung ist dann natürlich entsprechend geringer und im schlimmsten Fall geht mal die eine oder andere Schraube verloren. Wenn man schon nicht auf das Schmieren verzichten kann dann bitte nur ganz wenig und auch nur am Gewinde und niemals am Konus.
..Wenn man schon nicht auf das Schmieren verzichten kann dann eben nur
das Gewinde von den Schrauben und nur rostige Stellen.
Ich kenne das nur so, dass man das Schmieren sein lassen soll. Trotzdem kam mein Honda immer vom Hondahändler mit allen Teilen frisch geschmiert. Einmal waren nach einem Bremsenservice die Muttern so fest, dass mein Schrauberkreuz brach. Musste die Muttern dann mit einem 1m-Arm eines Baugerüstes lösen; selbst das erforderte Kraft.
Lieb Gruß
Oli
Min Bruder bat mich mal an einem Sonntag, nach seinem Geschäftswagen (glaube, das war damals ein Zafira) zu gucken - da gäbe es "komische Geräusche" beim Fahren:
Hinten rechts fehlte bereits eine Schraube, die anderen 4 waren (natürlich) überaus locker; Restliche Räder waren in Ordnung (mit Drehmomentschlüssel geprüft.)
Er hatte gut 1 Monat zuvor Räder gg. eingelagerte wechseln lassen, soweit ich mich erinnere.
Mein Bruder ist ein (Auto)technischer Analphabet:
Wer nix merkt, bevor alle 4-5 Verschraubungen aufgegeben haben- der sollte eigentlich an Autofahren nichtmal denken. Geschweige sich fortpflanzen, bitte.
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Moin, Moin!
Ich weis zwar immer noch nicht, was der TE für ein Problem hat, aber zum Thema will ich mal etwas schreiben. Leute/ Werkstätten, die die Räder so befestigen, dass man nur mit einer Verlängerung die Schrauben/ Muttern lösen kann, da sollt man nicht mehr hinfahren. Eine Leichtmetallfelge wird mit 90 bis ca. 140 Nm angezogen. 90 ist hier erschreckend wenig, wenn man sie mit einem Radkreuz löst, meint man sie wären zu lose gewesen.
BMW 3er z. B von 100 bis 140 Nm. Audi Q7 z. B. mit 160 Nm. Abhängig ist das letztlich vom Fahrzeug und deren Schrauben/ Muttern. Das Gewinde und im Besonderen die Steigung des Gewinde beeinflusst das. Das Gewinde einzufetten ist grundsätzlich falsch und kann zum Verlust des Kraftschlusses führen - das Rad kann sich losen. Zu fest anziehen ist ebenfalls falsch, gerade bei Leichtmetallfelgen. Bruch, Verziehen kann dabei auftreten. Auch Stahlfelgen sollten nicht zu fest angezogen werden, jedoch fester als Leichtmetallfelgen.
Im übrigen merkt der Fahrer, der sein Fahrzeug kennt, wenn sich ein Rad löst, aber noch nicht ganz lose ist, und das natürlich auch wenn es an der Hinterachse ist. Ein Auto wird immer von hinten geführt, daher sollten an der Hinterachse auch immer die besseren Reifen sein, auch wenn ein Frontantrieb vorhanden ist.
G
HJü
Rad verloren noch nicht, aber zweimal am Sieben-Euro-V6 gelöste Radschrauben gehabt, im Abstand von zwei Wochen, am gleichen Auto. Beim ersten Mal habe ich es auf der Autobahn nach gut 250km gemerkt - leichtes rattern und leichte Vibrationen. Da ich, was ungewöhnliche Autogeräusche angeht relativ hypochondrisch bin bin ich sofort rechts ran gefahren und habe die Schrauben nachgezogen. Alle (!) waren locker. Zwei Wochen später habe ich vor Abfahrt die Räder kontrolliert, wieder alle grenzwertig locker.
Kurz danach sind wir umgezogen, danach ist nie wieder sowas passiert. Wird wohl ne Zecke gewesen sein, die mich mal in Uniform hat aussteigen sehen.
@aero84, was für ein herrlicher Artikel in Deinem Link - und welch ein Glück, so ein tolles Auto so billig zu erstehen. Das setzt allerdings tatsächlich voraus, dass man selbst reparieren und stellen kann. 🙂 Ich habe erst kürzlich einen englischen Artikel gesehen, der den 9000 mit Vierzylinder gegen die mehrzylindrige Konkurrenz testete, aus den 80ern. Leider finde ich den nicht wieder, aber die Begeisterung über die damals ungewöhnliche Lösung mit Turbo war was den Text am deutlichsten prägte.
Lieb Gruss
Oli
Herzlichen Dank! :-)
In einem Punkt wage ich aber Dir zu widersprechen: man muß nicht selber schrauben können, aber einen guten Schrauber sollte man kennen. Wenn man (fast) kein Geld fürs Auto ausgibt und keinen Wertverlust mehr hat, dann bleibt ja durchaus etwas für die Werkstatt übrig...
Aber wir schweifen vom Thema ab.