Die EU möchte Deutschland in der Fahrzeugüberwachung auf Steinzeitniveau zurückbomben!!
Ich möchte Eure Aufmerksamkeit auf ein EU-Papier richten, dass sich auf die Sicherheit im Straßenverkehr richtet.
Welches auf eine Harmoniesierung der Vorschriften innerhalb der 27 EU-Staaten für die Verkehrssicherheit abzielt.
Das ist ok.
Das Problem:
Es wird von sogenannten Mindeststandards gesprochen.
Das heißt, Malta wird mit Deutschland auf eine Stufe gestellt.
In Zukunft kann der Automechaniker aus Malta, wenn er eine 3-jährige Berufserfahrung besitzt, hier in Deutschland problemlos als PTI-Prüfer (entspricht HU), also HU-Prüfer, Fahrzeuge prüfen.
Die strengen deutschen Prüfer, Mindest-Standard Dipl-Ing (FH), sind nicht mehr gefragt und werden vom Markt verdrängt, da in der EU das Freizügigkeitsprinzip gilt (kennen wir doch: macht es die eine Prüforganisation nicht, dann macht es die andere).
Dies bedeutet im Umkehrschluß, dass die Überwachungsorganisationen über kurz oder lang (meine Berechnung ca. 7-10 Jahre) abgeschafft werden.
Zu beachten sind auch die sehr kurzen Einspruchsfristen zu diesem Entwurf der EU, der, in den einzelnen EU-Fachgremien schon durchgewinkt wurde.
Ein Aufschrei der Entrüstung sollte hier in Deutschland erfolgen.
Aber was passiert:
Deutschland als größter Nettozahler der EU, unfähiger Leute in den EU-Parlamenten sowie einem Verkehrsminister Ramsauer, der überhaupt nicht begreift, was hier eigentlich abgeht, sind Garant dafür, dass Deutschland bezüglich der Fahrzeugüberwachung in die Mittelmäßigkeit abrutscht, tausende von Arbeitsplätzen (die sich sicher glaubten) abgebaut werden. Prüfstützpunkte (jetzt genannt Prüfstellen) müssen in einen Stoßdämpferprüfstand investieren, da sie ansonsten die Anerkennung verlieren (das ist aber wirklich echt gut, denn die Stoßdämpfer sind ein Teil der Verkehrssicherheit-endlich wird das auch erkannt, nachdem sich Deutschland in 2004 schon einmal an der Schwelle befand, flächendeckend Stoßdämpferprüfstände einzubauen, was aber letztendlich an den Referenzwerten der Hersteller (man kann doch nicht sagen, dass der Monroe-Stoßdämpfer nach 40 Tkm Schrott ist und der jap. Gasdruckstoßdämpfer nach 60 Tkm Schrott ist) scheiterte - auch der HU-Adapter 2 ist eine solche "Krücke", da ebenfalls Referenzwerte fehlen.
Nun sollte man sich einmal fragen:
Ist Malta (wenig Fahrzeuge, kaum Verkehr) mit Deutschland (Zentrum Europas mit hoher Verkehrsdichte) gleich zu setzen?
Ja, sagen unsere Politiker. Deutschland hat 2 Stimmen und Malta hat 2 Stimmen.
Jedes EU-Land ist gleichberechtigt, unabhängig davon, wieviel Bevölkerung, wieviel Verkehr dort herrscht.
Und Deutschland (mit nur 2 Stimmen im EU-Parlament=Malta auch mit 2 Stimmen) in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Und unsere Mutti dies alles noch befeuert!!!!
Wo bleibt hier die Fachkompetenz?
Alle Lobbyisten hier in Deutschland lehnen den Vorschlag ab und sagen: Schadenbegrenzung!!!
Aber im Oktober 2012 ist die Anhörung und im Dez. 2012 die Abstimmung über diesen Entwurf.
Und der Entwurf wird kommen!!! Da hilft auch die BAST-Studie nichts!
Deutschland hat, wiedereinmal, wichtige, existenzbedrohende Entwicklungen "verschlafen"!!
Aber unsere "Volksvertreter" im EU-Parlament (und in der Kommission) beziehen außergewöhnlich hohe Gehälter!
Dafür, dass die Gurke geradlinig sei und die Banane nur x-Prozent Krümmung aufweisen darf, gibt es sage und schreibe 13 T€!!!
Leute, werdet Politiker, aber ergreift keinen ehrbaren Beruf mehr! Es lohnt sich nicht!
Hektische Beratungen/Stellungnahmen innerhalb der Überwachungsorganisationen, im Verkehrsministerium, Stellungnahmen einzelner Organisationen runden das Bild ab. Unausgegoren und nicht mit einander abgestimmt, weil unter Zeitdruck verfasst.
Die zweigeteilte Säule in Deutschland (Trennung von Reparatur und Prüfung unter wirtschaftlichen Aspekten) wird es dann nicht mehr geben....
Thilo Sarrazin läßt grüßen: Deutschland schafft sich ab!!
Siehe EU Pressemitteilung
Brüssel, 13.07.2012
Straßenverkehrssicherheit: Strengere Vorschriften für
Fahrzeugprüfungen sollen Leben retten
Fahrzeugprüfungen sind eine wesentliche Voraussetzung für die Sicherheit im
Straßenverkehr. Jeden Tag sterben auf europäischen Straßen mehr als fünf Menschen bei
Unfällen, die durch technisches Versagen verursacht wurden. Daher hat die Europäische
Kommission heute neue Regeln verabschiedet, um das Kontrollsystem zu verschärfen und
seinen Umfang zu erweitern.
Technische Mängel tragen in erheblichem Ausmaß zu Unfällen bei: Sie sind für 6 % aller
Autounfälle verantwortlich, das heißt für 2 000 Tote und noch viel mehr Verletzte jedes
Jahr. 8 % aller Motorradunfälle werden durch technische Mängel verursacht.
Das größte Problem besteht darin, dass ganz einfach zu viele Autos mit technischen
Mängeln auf den Straßen unterwegs sind. Jüngste Studien aus dem Vereinigten Königreich
und Deutschland lassen darauf schließen, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt bis zu 10 %
der PKW einen Mangel aufweisen, mit dem sie die Sicherheitsprüfungen nicht bestehen
würden. Darüber hinaus werden die Fahrzeuge auf zahlreiche technische Mängel, die
schwerwiegende Auswirkungen auf die Sicherheit haben (beispielsweise bei ABS und
elektronischer Stabilitätskontrolle), nach den derzeitigen Vorschriften gar nicht geprüft.
Die geltenden EU-Vorschriften, die Mindestnormen für Fahrzeugprüfungen festlegen,
stammen aus dem Jahr 1977 und wurden nur geringfügig aktualisiert. Seitdem haben sich
aber Autos, Fahrerverhalten und Technologie erheblich geändert.
Die neuen Vorschläge
Durch die neuen Vorschläge sollen jedes Jahr über 1 200 Menschenlaben gerettet und
über 36 000 Unfälle, die durch technische Mängel verursacht wurden, verhindert werden.
Der für den Bereich Verkehr zuständige Vizepräsident Siim Kallas sagte dazu: „Wenn Sie
ein Auto fahren, dass nicht straßenverkehrstauglich ist, sind Sie eine Gefahr für sich selbst
und für jeden anderen, der in Ihrem Auto mitfährt – Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre
Kollegen. Und schlimmer noch, Sie sind eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer
um Sie herum. Diese Autos, von denen potenziell eine tödliche Gefahr ausgeht, wollen wir
ganz einfach
Zu den Kernpunkten der neuen Vorschläge gehören folgende
Elemente:
• Obligatorische EU-weite Prüfungen für Scooter und Motorräder. Fahrer von
Motorrädern und Scootern, insbesondere junge Fahrer, sind die Gruppe der
Verkehrsteilnehmer mit dem größten Risiko.
• Verkürzung der Zeitabstände für die regelmäßige technische Überwachung älterer
Fahrzeuge. Zwischen dem fünften und sechsten Jahr steigt die Anzahl schwerer
Unfälle im Zusammenhang mit technischen Mängeln dramatisch an (siehe
graphische Darstellung in beiliegender MEMO/12/555).
• Verkürzung der Zeitabstände für die Prüfung von PKW und LKW mit
außergewöhnlich hoher Fahrleistung. Damit würden die Prüfungen dieser
Fahrzeuge an diejenigen angeglichen, die für andere Fahrzeuge mit hoher
Kilometerleistung wie Taxis, Krankenwagen usw. gelten.
• Erhöhung der Qualität von Fahrzeugprüfungen durch Festlegung einheitlicher
Mindestnormen für Mängel, Ausrüstung und Prüfer.
• Einführung obligatorischer Prüfungen für elektronische Sicherheitsbauteile.
• Bekämpfung der Manipulation von Kilometerzählern durch Registrierung der
Kilometerstände.
In allen Fällen sind in den Vorschlägen einheitliche EU-weite Mindestnormen für
Fahrzeugprüfungen vorgesehen, die die Mitgliedstaaten, wenn sie dies für angemessen
halten, noch verschärfen können.
Hintergrund
Die geltenden EU-Vorschriften für Fahrzeugprüfungen, die entsprechende Mindestnormen
festlegen, stammen aus dem Jahr 1977 und wurden nur geringfügig aktualisiert. Diese
Vorschriften sind im Wesentlichen in drei Rechtsakten festgelegt:
• In der Richtlinie 2009/40/EG sind Mindestnormen für die regelmäßige technische
Überwachung von Kraftfahrzeugen festgelegt – dies sind die gesetzlich
vorgeschriebenen regelmäßigen Fahrzeugprüfungen. Die Richtlinie gilt für PKW,
Kraftomnibusse und Lastkraftwagen und ihre Anhänger, jedoch nicht für Scooter
und Motorräder.
• Die Richtlinie 2009/40/EG wird durch die Richtlinie 2000/30/EG ergänzt, die
vorsieht, dass der technische Zustand von Nutzfahrzeugen zwischen den
regelmäßigen Prüfungen mittels „Unterwegskontrollen“ untersucht wird. Dies sind
zusätzliche Straßenkontrollen für gewerblich genutzte Fahrzeuge.
• In der Richtlinie 1999/37/EG über Zulassungsdokumente für Fahrzeuge sind die
Anforderungen für die Ausstellung von Zulassungsbescheinigungen, ihre
gegenseitige Anerkennung und ihren vereinheitlichten Mindestinhalt festgelegt.
Beste Antwort im Thema
Viel Blabla um wenig... es ist schon jetzt so, dass die Prüfvorschriften für die Untersuchungen gewisse Mindeststandards erfüllen müssen und daher jede HU so anerkannt werden muss, als ob sie im jeweiligen Mitgliedsstaat erfolgt wäre. Auch ansonsten sind da einige "Anprangerungen" im Text, die schon lange gelten und nicht erst umgesetzt werden müssen. Ich überlege auch derzeit ernsthaft, ob dieses Thema mit dem mehr politischen als fahrzeugrelevanten Inhalt hier überhaupt diskutiert werden muss und nicht viel eher in einen Blog gehört. Ich habe es jedenfalls mal unter Beobachtung 😉
42 Antworten
is doch klasse!
die leute kacken sich doch zu weil man VIELLEICHT jedes jahr zum tüv muss. absolute freude wen man GARNET mehr zum tüv muss. im uk is übrigends die mod für auto ähhhhh bis 1967 (????) auch abgeschafft worden. is doch klasse wen man keine bremsen oder reifen mehr tauschen muss nur weils so´n kasper in blau einem vorschreiben will.
@starfishy
Zitat:
Wir haben hier (Kalifornien, aber auch die meisten anderen US-Staaten) abgesehen vom Smog Test ueberhaupt keine "Fahrzeugueberwachung" und trotzdem sind Unfaelle durch technisches Versagen extrem selten.
sorry aber quark! vielleicht nicht ca aber in 2 wochen detroit jeden tag 2 unfälle auf dem highway (20mls zu meiner arbeitsstelle) und JEDES mal waren die slics schon beim vorbeifahren zu erkennen. im übrigen natürlich sommerreifen im dezember bei 2m schnee. ok bei dir unten vielleicht weniger der fall. im norden aber täglich anzutreffen. oder such dir doch irgendwelche strässle mit steigung raus bei youtube. tschikago 😉 oder boston...allein die deutsche diskusion "wo muss der reifen 1,6mm haben damit er fertig ist" hat ja schon ansätze zum davon laufen.
Zitat:
es ist schon jetzt so, dass die Prüfvorschriften für die Untersuchungen gewisse Mindeststandards erfüllen müssen und daher jede HU so anerkannt werden muss, als ob sie im jeweiligen Mitgliedsstaat erfolgt wäre.
Wie funktioniert das ?
Wo bekomme ich die Plakette her, wenn ich z.B. in Frankreich die HU machen lasse ?
Gruß SRAM
Ich finde die Idee überhaupt nicht schlecht.
Kann ohnehin nicht verstehen, warum ein deutscher Ingenieur besser als ein spanischer od. maltesischer sein soll. 😕
Allerdings sollte man dann auch die Kosten für die Haupt- u. Abgasuntersuchung auf die, der restlichen EU anpassen.
Ganz auf die Schnelle habe ich z. B. gegoogelt, dass die 24monatige Untersuchung in den NL, Schweden u. Finnland mit max. 50€ abgegolten ist.
@TE: Schreibst Du zufällig in deiner Freizeit hin und wieder reißerische Themenüberschriften für die BILD?
Zitat:
Original geschrieben von MvM
Bitte in mal ganz scharf nachdenken, bevor du weiter diese Meinung vertrittst...
Ich glaube das habe ich getan bevor ich die EU verlassen habe.
Fakt ist:
- Deutschland ist Nettozahler, ohne entsprechende Gegenleistungen zu erhalten (sowas ist gegenüber den Steuerzahlern nicht zu rechtfertigen)
- Die EU sorgt nicht dafür, daß die Menschenrechte in Deutschland geschützt werden (z.B. damaliges Urteil des EuGH zur Wehrpflicht)
- Die EU sorgt dafür, daß Menschenrechte kompromittiert werden (z.B. EU-weite Vorschrift der Vorratsdatenspeicherung, Zensurbestrebungen)
- Die EU bringt keinen einheitlichen Wirtschaftsraum, wie man an Feuerwerk, Medikamenten oder Kaffee sehen kann, obwohl das ursprünglich das Ziel gewesen sein soll.
- Durch die Ostererweiterung des Schengen-Abkommens wird die Kriminalität in hohem Maße gefördert, was eine echte Bedrohung für die Bürger ist (nicht so Terrorismus)
- Der EUR erfährt eine gigantische Inflation, so schnell wie die Kaufkraft, insbesondere in Deutschland, sinkt, so viel Lohnerhöhungen kann man kaum fordern. Letztendlich ist der Vorteil, nicht ständig mit vielen Währungen hantieren zu müssen, alleine schon dadurch teuer erkauft.
- Viele sinnlose Vorschriften werden durch die EU erlassen, vom Glühbirnenverbot bis zu den 45km/h 50ccm Fahrzeugen.
Letztendlich hat sich die Konstruktion als blödsinnig erwiesen. Ein Verlassen der EU bedeutet übrigens nicht, daß man die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu anderen Ländern einstellt (wie z.B. Belgien, Dänemark, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Österreich etc.), im Gegenteil, die gilt es weiter auszubauen.
Persönlich hätte ich auch nichts, wenn Ingenieure aus anderen Ländern im TÜV prüfen, aber da muß die Ausbildung natürlich auf vergleichbarem Niveau sein. Migration von Arbeitskräften ist übrigens auch völlig ohne EU möglich und wird auch durchgezogen. Allerdings wird Deutschland mit dem hohen Steuerniveau (und daran ist auch, aber nicht ausschließlich die EU Schuld) und niedrigen Löhnen (hier ebenso) es schwer haben, überhaupt Fachkräfte anzuwerben.
Man muß einfach sehen was man persönlich an Steuern für die EU abdrückt, und auch überschlagen was der EU Raum für einen persönlich an Opportunitätskosten bedeutet und sich dann die Frage stellen: Ist das ein guter Deal?
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Zitat:
Original geschrieben von AndyB1971
Ich finde die Idee überhaupt nicht schlecht.
Kann ohnehin nicht verstehen, warum ein deutscher Ingenieur besser als ein spanischer od. maltesischer sein soll. 😕
das selbe warum es vielerorts den klassischen "inscheniöööör" nichtmehr gibt sondern nurnoch "bätscheler" oder "maschder" 😉
desweiteren denke ich das es in diversen ländern auch unter gewissen bildungsgraden immernoch eine gewisse bestechlichkeit und gelichgültigkeit gibt. was passiert wen ein einheimischer ing durch einen "deutschen" ersetzt wird zeigt dir das pralle leben. auf youtube gehen und mal "tüv türk" eingeben. da wird mit deutscher grundlichkeit gegen das alte maorde system vorgegangen. und man siehe was bei raus kommt.
desweiteren sind die deutschen vorteil tugende nicht von ungefähr. wen du mal eine elektrische abnahme in den staaten zugesehen hast dann fällst vor lachen um. das ist kein vergleich zum deutschen gegenstück.
Zitat:
Original geschrieben von AndyB1971
Ganz auf die Schnelle habe ich z. B. gegoogelt, dass die 24monatige Untersuchung in den NL, Schweden u. Finnland mit max. 50€ abgegolten ist.
Und in DE ist die HU mit 62€ geschlagene 24% teurer... Dafür ist der Liter Diesel in Schweden derzeit 32ct. teurer als hier. Ich weiß nicht was mir da lieber ist.
Man sollte nicht einfach Äpfel mit Birnen vergleichen.
In den Niederlanden beispielsweise wird die APK überwiegend durch Angestellte der Werkstätten durchgeführt. Größte "Überwachungsorganisation" ist dort die Kwik-Fit Werkstattkette, der lange Zeit auch die deutsche Pit-Stop-Kette angehörte.
Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Ich kenne aus meiner damaligen Prüftätigkeit in Pit-Stop-Filialen noch die Planvorgaben aus Heusenstamm, welchen Umsatz ein Fahrzeug bringen muss das bei Pit-Stop zur HU vorgestellt wurde. Das ist sicherlich nicht auf dem Mist der Filialmitarbeiter gewachsen, aber von dem Druck der durch Regionalleiter und die zeitweise eingeführten "Coacher" auf die Leute in den Filialen ausgeübt wurde habe ich genug mitbekommen.
Nicht umsonst setzt sich auch der niederländische Wiki-Eintrag zur APK eher kritisch mit der Kollision von Geschäftsinteressen auseinander wen Prüfer und Werkstatt durch die selbe Person dargestellt werden.
Aber bitte, wer glaubt das es dadurch unterm Strich günstiger wird für ihn, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Zitat:
Original geschrieben von onkel-howdy
auf youtube gehen und mal "tüv türk" eingeben. da wird mit deutscher grundlichkeit gegen das alte maorde system vorgegangen. und man siehe was bei raus kommt.desweiteren sind die deutschen vorteil tugende nicht von ungefähr. wen du mal eine elektrische abnahme in den staaten zugesehen hast dann fällst vor lachen um. das ist kein vergleich zum deutschen gegenstück.
Ach, solche Reißervideos wird es immer geben, genau dafür wurde YTB geschaffen.
Darauf gebe ich nicht sonderlich viel.
Beim Thema deutsche Tugenden, besonders die Gründlichkeit, denke ich etwas nostalgisch an die Zeit nach dem Wiederaufbau bis in die 90er Jahre.
Seither lassen wir genau das gleiche Zeug im Ausland produzieren und verkaufen es hier so teuer wie möglich, wie es alle anderen Länder ebenfalls machen.
Mag ja sein, dass die technische Überwachung bei uns etwas gründlicher ist als in anderen Ländern (die Türkei zählt übrigens nicht zur EU) aber ob das wirklich alles immer so sein muss, lasse ich mal dahin gestellt.
Unsere deutschen Wohlstands-Schnarchstudenten brauchen sich nicht zu wundern, wenn ihre potentiellen Jobs von Indern oder anderen weggeschnappt werden. Hauptsache, sie können sich mit ihrem ersten Job ihren neuen A3 od. ähnliches finanzieren.
Upps... jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen.
Naja, lassen wir uns doch einfach überraschen, was diesbezüglich in den nächsten Jahren so passiert... 🙂
Zitat:
Original geschrieben von catcherberlin
Dies bedeutet im Umkehrschluß, dass die Überwachungsorganisationen über kurz oder lang (meine Berechnung ca. 7-10 Jahre) abgeschafft werden.
Kannst du deine Berechnung mal offenlegen?
Danke.
Zitat:
Original geschrieben von Incoming
Fakt ist:
- Deutschland ist Nettozahler, ohne entsprechende Gegenleistungen zu erhalten (sowas ist gegenüber den Steuerzahlern nicht zu rechtfertigen)
Stimmt nicht!
Deutschland bekommt sehr wohl Mittel von der EU.
Nur eben weniger als eingezahlt wird.
Und bevor jetzt kommt ist nicht so:
- In meiner Heimatstadt wurde die Fußgängerzone saniert.
Dafür gab es EU Fördergelder.
- Viele Bauprojekte in den "neuen" Bundesländern werden
auch von der EU unterstützt.
Wie gesagt, kommt dabei aber nicht soviel Geld zurück wie eingezahlt wird.
Im übrigen ist die EU das Beste was uns Europäern passieren konnte.
Lediglich die Regelungswut müsste nicht sein.
Was die Kriminalität durch den Schengen Raum angeht:
Die EU Aussengrenzen gelten als die strengst bewachtesten Grenzen der
Westlichen Welt!
Da kam letztens sogar eine Reportage von der Polnisch - Ukrainischen Grenze.
Da wird High Tech eingesetzt und sehr viel Kriminelles Gut raus gezogen.
Allerdings stimme ich sofern zu das die Kriminalität nach der EU
Ost Erweiterung zugenommen hat.
Aber wollen wir wirklich wieder einen Eisernen Vorhang durch den niemand durchkommt?
Ich denke nicht.
Zitat:
Original geschrieben von surfkiller20
Und bevor jetzt kommt ist nicht so:
- In meiner Heimatstadt wurde die Fußgängerzone saniert.
Dafür gab es EU Fördergelder.- Viele Bauprojekte in den "neuen" Bundesländern werden
auch von der EU unterstützt.Wie gesagt, kommt dabei aber nicht soviel Geld zurück wie eingezahlt wird.
Das ist aber der springende Punkt: Ohne EU Beiträge steht Deutschland besser da, auch wenn dann entsprechende Projekte selber bezahlt werden müßten.
Ohnehin ist der Ost-Ausbau problematisch zu sehen, zum einen ist dort einfach nicht viel, zum anderen sind die qualifizierten Arbeitskräfte längst in den Westen gezogen, wo aber vielerorts Investitionsstau herrscht.
Wie rechtfertigt man das gegenüber den Steuerbürgern, daß mit dem EU Deal Miese gemacht werden?
Zitat:
Allerdings stimme ich sofern zu das die Kriminalität nach der EU
Ost Erweiterung zugenommen hat.
Aber wollen wir wirklich wieder einen Eisernen Vorhang durch den niemand durchkommt?
Ich denke nicht.
Wir brauchen keinen eisernen Vorhang sondern eine Personenkontrolle und einen ggf. einen Zoll. Es spricht nichts dagegen daß Leute reisen, aber man muß auch sicherstellen daß es keine Kriminellen sind. Wenigstens beginnt Frankreich sich des Roma-Problems anzunehmen, von dem auch Deutschland in den Grenzregionen betroffen ist, aber auch hier hätten Grenzkontrollen Kriminalität verhindern können.
Ich bitte darum, wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen. Eine Diskussion über generelle Deutschland-/EU-Politik gehört nicht zu MT und auch nicht in diesen Thread. Über Fahrzeug-Prüfvorschriften kann dagegen gerne gesprochen werden.
Gruß Tecci
Es hört sich dramatisch an wenn man sagt das ein Kfz-Mechaniker aus Malta hier vielleicht einmal eine HU durchführen darf und dadurch unsere Sicherheit auf ein Steinzeitniveau zurückfällt, aber das ist sicher nicht der Fall. Die HU-Richtlinie und der Mängelkatalog fallen deswegen nicht weg, das wurde ja gerade erst an die EU angepasst. Jeder Mangel führt mittlerweile dazu dass man keine Plakette bekommt. und man braucht nicht wirklich einen Ingenieur der eine Liste abhackt um nachher eine Plakette zu kleben, das kann auch ein Kfz-Mechaniker. LKW-Werkstätten führen heute schon die Sicherheitsprüfung an LKWs durch, da beurteilt auch ein Kfz-Mechaniker den Technischen Zustand des Fahrzeugs, man braucht dafür nur seine regelmäßigen Schulungen um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Das ist nichts anderes wie eine Hauptuntersuchung, entweder ist das Fahrzeug mängelfrei und es gibt die Plakette, oder es gibt Mängel und dann gibt es die Plakette nicht. Laut TE wär das aber Steinzeitniveau und eine Gefahr für unsere Sicherheit. Auch traut man einem Kfz-Mechaniker zu das er bei einer Reparatur/Inspektion Mängel sieht und diese behebt, und aufgrund seiner Ausbildung das ganze ordnungsgemäß durchführt. Aber eine HU durchzuführen, dazu hat er nicht die notwendige Kompetenz.
Zitat:
Original geschrieben von Zoker
und man braucht nicht wirklich einen Ingenieur der eine Liste abhackt um nachher eine Plakette zu kleben, das kann auch ein Kfz-Mechaniker. LKW-Werkstätten führen heute schon die Sicherheitsprüfung an LKWs durch, da beurteilt auch ein Kfz-Mechaniker den Technischen Zustand des Fahrzeugs, man braucht dafür nur seine regelmäßigen Schulungen um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Das ist nichts anderes wie eine Hauptuntersuchung, entweder ist das Fahrzeug mängelfrei und es gibt die Plakette, oder es gibt Mängel und dann gibt es die Plakette nicht. Laut TE wär das aber Steinzeitniveau und eine Gefahr für unsere Sicherheit. Auch traut man einem Kfz-Mechaniker zu das er bei einer Reparatur/Inspektion Mängel sieht und diese behebt, und aufgrund seiner Ausbildung das ganze ordnungsgemäß durchführt. Aber eine HU durchzuführen, dazu hat er nicht die notwendige Kompetenz.
das stimmt soooo nicht ganz!
1) wen man ein teil nach schwarz und weiss beurteilen könnte wie z.b. eine lampe die geht oder nicht dann stimmt deine aussage. ob nun ein spurstangenkopf oder ein radlager spiel gut genug oder verschlissen ist würde ich nicht unbedingt einem kfz mechaniker der mit 4 gewinnt seine ausbildung bestanden hat zutrauen. klaro im zweifelsfall wirds halt getauscht. wo wir wieder beim thema "abzocke" währen.
solange ausgebildete kfz kräfte bei vag einen kompletten esp block für 4000€ tauschen wollen weil nur der 10€ bremslichtschalter defekt ist solange traue ich solchen leuten nichtmal zu richtig luft in den reifen zu kontrollieren.
2) in der lkw zunft macht das auch nicht jeder sondern der meister. zuminderst in der spedition in der ich mal gearbeitet habe. ausserdem hast du bei lkw´s ganz andere punkte. vorallem der verschleiss ist ne andere liga. ausserdem wen du aus der branche kommst wirst du auch wissen unter welchem druck diese mitarbeiter stehen. wen der lkw der morgen dringend gebraucht wird stillgelegt wird weil ne luftleitung undicht ist dann steht der meister beim chef oben stramm. und dann is die frage ob das ding wirklich stehen bleibt oder doch "unsicher" wieder für ne weile auf der strasse unterwegs ist.
eine selbstkontrolle wie in der industrie mit din iso 9000 irgendwas ist auch nur auf dem papier ok. hier wird bei termin not getrickst das sich die balken biegen. und so läuft es auch bei "tüv im eigenen haus" ab. nur is eben n lkw ne andere liga als ein kugelschreiber.
nicht das wir uns falsch verstehen. ich halte nicht einen ing. für den über menschen. aber wen ich bedenke was amtliche kfz schrauber an mich schon für einen blödsinn hingeredet haben halte ich es komplett für falsch denen die kompetenz von gut oder nicht gut zu überschreiben. und dabei handelt es sich um keine einzelfälle. allein wen du hier mal durchs forum schaust in sachen "werkstatt hat nicht richtig gearbeitet" ist es eine schande für das ganze kfz gewerbe. eine wirklich gute werkstatt zu finden die mehr kann als öl wechseln ist heutzutage wirklich schwer geworden. und DAS ist das problem. wen sich hier GRUNDLEGEND was ändern würde dann währe dein vorschlag garnet sooo schlecht.