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Deutsche Fahrzeuge in USA zu teuer

Themenstarteram 9. Januar 2007 um 11:02

Hin und wieder konnte man hier auch über KFZ-Preise in USA lesen. Man könnte neidisch werden, aber trotzdem sind den Amerikanern die Preise immer noch zu hoch. Sind wir nur zu dumm, oder sind wir davon überzeugt, dass unsere PKWs ihren Preis in .de auch wert sind?

Nett sind die Beispiele über den Preisunterschied, auf unten genannter Seite. Es ist zwar kein Volvo aufgeführt, aber ich glaube ich liege nicht falsch, wenn ich mal behaupte, dass zwischen D und USA ähnliche Preisunterschiede bestehen.

http://auto.t-online.de/c/10/08/47/78/10084778.html

Grüße

bkpaul

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23 Antworten

Re: Deutsche Fahrzeuge in USA zu teuer

 

Zitat:

Original geschrieben von bkpaul

Sind wir nur zu dumm [...]

Es ist zwar kein Volvo aufgeführt, aber ich glaube ich liege nicht falsch, wenn ich mal behaupte, dass zwischen D und USA ähnliche Preisunterschiede bestehen.

Ja, ahnscheinend und ja, ist bei Volvo auch so, auch beim Zubehoer.

Wenn man bedenkt, dass ein Autohersteller im Schnitt nur gerade mal ein bis zwei tausend Euro pro verkauftes Fahrzeug verdient (Quelle: Grafik in einer der letzten AMS-Ausgaben), muss man sich schon fragen, ob europaeische Autos in den USA unter den Herstellungskosten verkauft werden oder ob in Europa die Zwischenhaendler /Importeure soviel verdienen.

Gruss

Christoph

Re: Deutsche Fahrzeuge in USA zu teuer

 

Zitat:

Original geschrieben von bkpaul

Hin und wieder konnte man hier auch über KFZ-Preise in USA lesen. Man könnte neidisch werden, aber trotzdem sind den Amerikanern die Preise immer noch zu hoch. Sind wir nur zu dumm, oder sind wir davon überzeugt, dass unsere PKWs ihren Preis in .de auch wert sind?

Ich denke die mentalität ist hier doch anders. Man bemäkelt bei uns an US-Fahrzeugen zB ja immer das "billige plastik". Man ist bei uns bereit für Dinge zu bezahlen, die anderswo eben nicht als so wichtig eingestuft werden. Auch ist man bei uns bereit selbst beim kauf eines normalogolfs monate auf die lieferung zu warten.

Allerdings ist der Vergleich zwischen 2 Ländern mit eigener Automobilproduktion mehr als problematisch. Das fängt bei den Firmen wagen an und hört bei den Stammtischdiskussionen auf. Das ist sogar innerhalb eines landes so. Hier im Raum Stuttgart sieht man zB kaum einen transporter von Opel oder Ford. Sogar Putzdienste fahren Mercedestransporter und der Pizzadienst smart. Und da ist der Preiskampf gnadenlos.

Rapace

Themenstarteram 9. Januar 2007 um 12:48

Hi Rapace,

Deine Ausführungen sind sicherlich richtig. Es ging aber nicht darum, wie jeder Landsmann seine eigene Autoproduktion sieht, sondern darum, dass die Preise von deutschen Fahrzeugen hier bei uns und über dem Teich drastisch differieren. Es handelt sich um dieselben Fahrzeuge, die den Amerikaner immer noch zu teuer sind und bei uns zu erheblich höheren Preisen gehandelt werden.

Warum sind Amerikanern, bei sowieso erheblich niedrigeren Preisen, deutsche Autos das Geld nicht wert, aber bei uns werden die Preise offenbar akzeptiert.

Deswegen meine Frage: sind wir dümmer als unsere Nachbarn jenseits des Atlantiks?

Grüße

bkpaul

Zitat:

Original geschrieben von bkpaul

Hi Rapace,

Deine Ausführungen sind sicherlich richtig. Es ging aber nicht darum, wie jeder Landsmann seine eigene Autoproduktion sieht, sondern darum, dass die Preise von deutschen Fahrzeugen hier bei uns und über dem Teich drastisch differieren. Es handelt sich um dieselben Fahrzeuge, die den Amerikaner immer noch zu teuer sind und bei uns zu erheblich höheren Preisen gehandelt werden.

Warum sind Amerikanern, bei sowieso erheblich niedrigeren Preisen, deutsche Autos das Geld nicht wert, aber bei uns werden die Preise offenbar akzeptiert.

Deswegen meine Frage: sind wir dümmer als unsere Nachbarn jenseits des Atlantiks?

Es geht schon auch um die Landsmannschaft. Um gegen das heimische Produkt anzutreten muss man irgendwie ein "mehr" bieten. Das geht am einfachsten dadurch, dass man einen Sonderrabatt gibt. Was die Deutschen in den USA tun. Dumm ist eben, dass die Kisten damit immer noch teurer als die Konkurrenz sind. Und die Kunden das mehr an gegenwert (zb innenraumgestaltung, spaltmaße, teilweise overengeneering) eben nicht sonderlich schätzen. Auch im hausbau wird "über dem teich" das "ich baue so, dass das haus auch meine Urenkel noch überlebt" nicht so geschätzt wie bei uns. Das sind mentalitätsunterschiede.

Sind die Deutschen daher dumm? Eigentlich nicht. Sie haben eben andere Preferenzen. Das ist genausowenig dumm oder klug wie die Lust der Amis auf leistungsschwache, aber hubraumstarke V8.

genauso könnte man fragen "sind die schweizer dumm, weil sie nicht gerne bei Aldi". Man kann eben ein lokales Konzept nicht global überall mit gleichem Erfolg durchsetzen.

Rapace

Zitat:

Original geschrieben von rapace

genauso könnte man fragen "sind die schweizer dumm, weil sie nicht gerne bei Aldi".

Nein, sie kaufen lieber bei Denner. Die sind zwar noch schlechter als die Aldi-Märkte, aber dafür schweizerisch ;)

 

OT: Sicher sind die deutschen Autokäufer zu unkritisch, was die Preisgestaltung der dt. Autobauer angeht. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass hier überteuerte Fahrzeuge mit ellenlangen Zubehörlisten zum Apothekenpreis gekauft werden.

So lange man aber bereit ist, z.B. für ein eingebautes Navi 3.000,-€ und mehr zu bezahlen, obwohl es für rund 600,-€ ein Nachrüstgerät gibt, das fast alles besser kann, ausser integriert zu sein, wird sich hier nichts daran ändern...

 

Gruß

Martin

Knackig: Der Q7 und der Tuadreck kosten da fast nur die Hälfte. Ob die die Ausstattung bereinigt haben?

In der Schweiz haben wir mangels Eigenproduktion einen patriotismus-freien Automarkt. Der Preisunterschied zwischen deutschen und nicht-deutschen Autos ist wohl etwas kleiner, aber nicht extrem. Von daher ist die Situation dieselbe wie in Deutschland. Deshalb denke ich verallgemeinernd, dass das ein markenuebergreifendes europaeisches Problem ist, und kein rein deutsches mit deutschen und nicht-deutschen Autos.

Die Frage ist einfach, was man gegen die hohen Preise machen kann. Volvo-Zubehoer kauf ich in den USA, was trotz Zollgebuehren und hohem Porto meist billiger ist. Aber was ist mit den Autos? man kann ja kein Auto in den USA kaufen und sich nach hause schicken lassen. Direktimporte sind auch keine wirkliche Loesung, ausser als Druckmittel gegenueber dem lokalen Haendler, da Direktimporte einfach die billigsten unter den ueberteuerten europaeischen Angeboten sind. Da wir auch nicht als Druckmittel gegenueber den Autokonzernen den Neuwagenkauf verweigern koennen/wollen, bleibt uns nichts anderes uebrig, als uns damit abzufinden, dass wir abgezockt werden.

Gruss

Christoph, der gelegentlich gerne bei Aldi einkauft - wegen des "exotischen" Sortiments

Zitat:

Original geschrieben von TobiV70

Knackig: Der Q7 und der Tuadreck kosten da fast nur die Hälfte.

Wie kommst du darauf?

Audi Q7 3.6

  • *USA: 39.900$

    *D: 42.300€

Audi Q7 4.2

  • *USA: 49.900$

    *D: 56.500€

VW Touareg V6

  • *USA: 38.000$

    *D: 40.200€

VW Touareg V10 TDI

  • *USA: 59.000$

    *D: 64.450€

Auf der oben zitierten Seite heißt es:

- Der Audi Q7 4,2 FSI kostet in Deutschland mindestens 67.200 Euro, in den USA etwa 39.000 Euro.

- Den VW Touareg mit Sechszylinder-Benziner gibt es in Deutschland ab 48.000 Euro, in den USA ist er ab 29.000 Euro zu haben

Wie T-Offline die Preise ermittelt hat, ist mir allerdings nicht bekannt. Und vorallem, welche Umrechnungskurse angesetzt wurden.

Themenstarteram 9. Januar 2007 um 18:20

Da Ihr gerade bei SUVs seid - Wie oft habe ich schon zu hören bekommen: "Das ist eben so oder so, da diese Art von Fahrzeug für den amerikanischen Markt entwickelt wurde."

Nur die mögen scheinbar die Autos nicht wirklich und ich zahle den "American way of driving" mit sehr teuren Euros.

Man kann schon ab und zu einen dicken Hals bekommen.

Dagegen tun kann man leider nicht viel. Aber ich habe absolutes Verständnis für europäische Käufer, die sich auf dem asiatischen Markt eindecken, oder EU-Importe bevorzugen. Man trifft aber leider hauptsächlich den hier ansässigen Autohandel.

Grüße

bkpaul

Zitat:

Original geschrieben von Ransom

Audi Q7 3.6

  • *USA: 39.900$

    *D: 42.300€

vergleich mal die ausstattungen ;)

der Q7 (und auch andere suvs) sind in die usa schon in der basisversion fast vollausgestattet, anders als bei uns.

mein, derzeit noch in den usa arbeitender cousin, überlegt sich ernsthaft vor der rückkehr einen porsche in den usa zu kaufen und dann zu importieren (zoll entfällt ab einer gewissen nutzunsgrenze). mit allen nebenkosten (transport, einige umbauten wie rückleuchten etc.) liegt der wagen ca. 40-50% unter dem deutschen preis - und dabei wandert das ding zweimal über den großen teich ;)

die amerikaner sind automäßig wohl wesentlich härter als wir hier in deutschland/europa. man vergleiche auch mal die garantiebedingungen...

falls ich mir wieder einen Neuwagen kaufe, dann werd ich auch einen EU-Reimport in Erwägung ziehen. Dank EU-Gesetzeslage in Sachen Gewährleistung sehe ich da nur noch marginale Nachteile.

Allerdings ist es auch so, dass amrerikanische Fahrzeuge in D verhältnismäßig teuer angeboten werden. Den Deutschen ist das Auto halt immer noch das liebste Kind und dafür wird entsprechend Geld ausgegeben. Und die deutschen Autobauer verlangen diese Preise halt in D - und bekommen sie auch gezahlt. Warum sollten sie da was ändern? Jeder Konzen nimmt soviel mit wie der Markt hergibt.

Ciao,

Eric

Einfach mal so gefragt: Hat den das "selber kaufen" in den USA schon mal jemand durchgerechnet? Bei fast €20000 weniger...

Zitat:

Original geschrieben von TobiV70

Auf der oben zitierten Seite heißt es:

- Der Audi Q7 4,2 FSI kostet in Deutschland mindestens 67.200 Euro, in den USA etwa 39.000 Euro.

- Den VW Touareg mit Sechszylinder-Benziner gibt es in Deutschland ab 48.000 Euro, in den USA ist er ab 29.000 Euro zu haben

Wie T-Offline die Preise ermittelt hat, ist mir allerdings nicht bekannt. Und vorallem, welche Umrechnungskurse angesetzt wurden.

Was kann ich denn dafür, dass die zitierte Seite zu blöd ist, nicht den Fehler zu begehen die deutschen Preise inkl. Steuer mit den steuerfreien US-Preisen zu vergleichen?

;)

Und die Sache mit dem Umrechnungskurs ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Ich lebe ja nun seit 2,5 Jahren in den USA. Und mir ist der Umrechnungskurs mittlerweile total wurscht. Denn ich verdiene mein Geld ja auch in US$. Die tolle Ersparnis hätte ich ja nur, wenn ich mit meinen Euro auf der deutschen Bank hier einen Wagen kaufen würde. Und davor werde ich mich hüten. Daher bringt mir der schwache Dollar momentan gar nichts.

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