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CLK oder was ?

Themenstarteram 23. August 2004 um 14:26

Hallo,

ich interesiere mich für einen CLK320 Bj. 2000.

Um mir auch noch so einen Alten leisten zu können muß der aber min. 80tkm oder sogar über 100tkm runter haben. Nun meine Frage:

Wie lange hält den so ein 320er ?

Wieviel sollte der den bei 4 Jahren runter haben ?

Wann fangen den die ersten Probleme an ?

Seit Ihr die einen CLK320 fahren mit dem Wagen zufrieden ?

Habt Ihr noch tips ?

Ach ja... soll mein erster DB werden und ich hab moch keine Heckantrieberfahrung...

Hab ich bei Näße, Eis und Schnee grundsätzlich die A-Karte ?

Geht mir beim kräftigen Beschleunigen in Kurven gleich der A... weg ?

Wann fangen da die Grenzbereiche an ?

Danke.

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17 Antworten

Aaalso:

Der 320er hat den Ruf (egal ob Reihe oder V6), ewig zu halten.

Geh ruhig mal von >300.000km aus bei guter Pflege.

Traktion ist physikalisch gesehen beim Hecktriebler grundsätzlich besser als beim Fronttriebler.

Theoretisch zumindest.

Grund: Der Schwerpunkt des Fahrzeugs liegt logischerweise oberhalb der Straße. Die auf die Räder übertragenen Beschleunigungskräfte greifen aber direkt auf der Straßenoberfläche an (wo auch sonst ?)

Dadurch entsteht beim Anfahren bzw. Beschleunigen ein Drehmoment, das den Wagen hinten runterdrückt, die Traktion der Hinterräder also verbessert.

Deshalb quietschen Hecktriebler so selten beim Anfahren.

Ende der Theorie, zur Praxis:

Ist die Straße glatt, kann erst gar keine große Beschleunigungskraft aufgebaut werden und kein großes Hintenrunterdrückdrehmoment entsteht.

Jetzt zählt nur noch die Gewichtsverteilung.

Da Hecktriebler unbeladen meistens hinten wenig Gewicht haben, können Fronttriebler mit einem schweren Motor vorne jetzt Vorteile haben.

Das kannst Du aber leicht kompensieren, indem Du hinten für Gewicht sorgst. Schon 20-40kg machen sehr viel aus. Wenn Du also gerade mit ´ner Ladung Getränkekisten unterwegs bist, hast Du schon keine Nachteile mehr. Je weiter hinten das Gewicht steht, desto effektiver. Also alles direkt hinter die Ladekante; nicht nach vorne schiebe; höchstens irgendwie abstützen, damit´s beim bremsen nicht nach vorne klatscht.

Letztlich halte ich das ganze Gequatsche, welche Antriebsform bessere Traktion bringt für einen reinen Glaubenskrieg. Es gibt keine scharfe Trennlinie.

Auf trockener Straße hat der Hecktriebler klar die Nase vorn. Dafür ist er im Grenzbereich u.U. nicht so idiotensicher. Im Winter gibt´s in beiden Lagern gute und schlechte.

Mir hat mal ein überzeugter (und missionierender) Fronttriebler gesagt: Und wenn es im Winter gar nicht mehr anders geht, dann drehe ich einfach um und fahre den Berg rückwärts hoch."

Gut - alles klar.

Der Umstieg von Frontantrieb auf Heckantrieb ist gewöhnungsbedürftig.

Wenn Du kein ESP hast, dann geh im Winter einfach mal auf einen großen, zugeschneiten Parkplatz und verschaff Dir ein Gefühl, wie das Auto reagiert.

Es ist wie mit dem Fahrradfahren: Wenn Du das Verhalten des Geräts verinnerlicht hast, passiert Dir nichts mehr.

Spiel einfach öfters mal in ungefährlichen Situationen mit dem Ausbrechen des Hecks, es macht einen RIESENSPASS !!! (Z.B. auf Feldwegen, auf Matsch o.ä, wo Du weißt, daß Du allein bist und auch das Auto nicht gleich andengelst wenn es anders läuft als gedacht.)

Dann beherrschst Du es bald !

Wenn Du dann bei unsicher werdendem Heck reflexartig leicht das Gas zurücknimmst (bloß nicht ruckartig ganz wegnehmen; dann blockieren die Hinterräder durch den Lastwechsel erst recht !) weißt Du, daß Du´s verinnerlicht hast.

Also: wenn er hinten durchdreht bzw. ausbrechen will: Gas dezent zurücknehmen, bis die Hinterräder kaum noch Schub machen. Das war´s. Gegenlenken empfiehlt sich beim Benz nicht. Dann geht´s sobald er sich gefangen hat in die andere Richtung ab.

Die Mercedes-Fahrwerke sind aber sehr gutmütig und der Grenzbereich kündigt sich lange vorher an. (Zumindest mit Original-Fahrwerk - Ein wichtiger Grund es auch so zu lassen: Durch das beliebte Tuning-Gefummel wird das Fahrwerk nämlich nicht besser, nur getunter)

Was anderes sind natürlich Überraschungen wie plötzliche Eisflächen oder Öllachen. Aber da rettet Dich unabhängig von Front- oder Heckantrieb sowieso nur noch eine ausreichend niedrige Geschwindigkeit.

Die Grenzbereiche fangen logischerweise da an, wo die Massenträgheitskräfte die Haftreibungskräfte zwischen Straße und Reifen übersteigen.

Sorry, es kommt halt auf die Straße, das Wetter und die Reifen an. Du hast nicht erwartet auf die Frage nach dem Grenzbereich Zahlenwerte genannt zu bekommen ???

Im Allgemeinen muß man aber sagen, daß die Mercedes-Fahrwerke recht gutmütig sind.

Wenn man die original gezüchtete, gut berechenbare Abstimmung nicht mit dem üblichen Quatsch wie superbreit-und-tief-muß-er-sein-aber-neue-Reifen-kann-ich-mir-nicht-mehr-leisten kaputt macht, ist das Auto eher eine Versicherung als ein Risikofaktor auf der Straße.

Ich habe jedenfalls schon im Strichachter (W114) Fahrer erlebt, die mit Originalfahrwerk und 175/14er Bereifung Kurvenbeschleunigungen hingelegt haben, bei denen jeder GTI-Fahrer blaß wird.

Der Benz neigt sich zwar, aber er spurt !

Und... naja, ein 2000er CLK ist schon was anderes. Kurze Stöße schluckt er längst nicht so mehr gut wie der 114er, aber sonst ist das Fahrwerk nicht schlechter.

Fazit: Wenn Du das Auto wie ein Spinner fährst, wirst Du irgendwann im Graben oder wo auch immer landen.

Wenn Du Dich ein bischen mit der Technik und Fahrphysik vertraut machst, wirst Du keine Probleme damit haben.

Es gibt keine optimale Laufleistung für ein Auto von 4 Jahren.

Selbst wenn er vorwiegend Stadtverkehr bekommen hat, hat der Bordcomputer dafür gesorgt, daß die Ölwechselintervalle entsprechend kurz gehalten werden.

Laß Dir das Wartungsheft zeigen und kontrolliere, ob´s regelmäßig ausgefüllt wurde.

Wenn der Vorbesitzer nicht den Eindruck macht, ein hirnloser Idiot zu sein, der vermutlich immer den kalten Motor bis Anschlag aufgerissen hat, dann ist´s gut.

Was mehr zählt, sind Ausstattung und Pflegezustand.

Informier, Dich, welche Ausstatung es gab und überleg Dir, welche Du davon haben möchtest.

Schau Dir viele Vergleichsangebote an, dann findest Du Dein Traumauto zum Vernunftpreis.

 

MfG ZBb5e8

am 23. August 2004 um 19:50

Re: CLK oder was ?

 

Zitat:

Original geschrieben von airbob

Hallo,

ich interesiere mich für einen CLK320 Bj. 2000.

Um mir auch noch so einen Alten leisten zu können muß der aber min. 80tkm oder sogar über 100tkm runter haben. Nun meine Frage:

Wie lange hält den so ein 320er ?

Bei 100.000 km ist er gut eingefahren...

Zitat:

Wieviel sollte der den bei 4 Jahren runter haben ?

Normal wären 60-100 Tkm...

Zitat:

Wann fangen den die ersten Probleme an ?

Ab Werk.

Unzterstörbare Mercedes gibts nur noch im Geschichtsbuch.

Zitat:

Seit Ihr die einen CLK320 fahren mit dem Wagen zufrieden ?

Yes.

Zitat:

Habt Ihr noch tips ?

Versuche bei der Preisverhandlung an irgendein Begräbnis zu denken...

Zitat:

Ach ja... soll mein erster DB werden und ich hab moch keine Heckantrieberfahrung...

Hab ich bei Näße, Eis und Schnee grundsätzlich die A-Karte ?

Nö. ASR und ESP regeln so gut, dass das kein Problem mehr ist.

Zitat:

Geht mir beim kräftigen Beschleunigen in Kurven gleich der A... weg ?

Nö, ESP verhindert das.

Aber das Ding wiegt 1600 kg, untersteuert früh und regelt noch früher ab. Dazu kommt eine konstruktionsbedingt sehr indirekte Lenkung beim 208. Ein Benz wird auch entgegen anderslautender "Tuning"-Tips kein sportliches Auto. Für Rennen auf kurvigen Straßen ist das das falsche Auto der falsche Marke.

Sagt ein 209er-Owner mit 218 PS, Sportfahrwerk, Parameterlenkung und 245er-Bereifung.... :rolleyes:

Re: Re: CLK oder was ?

 

Zitat:

Original geschrieben von JerryCLK

Sagt ein 209er-Owner mit 218 PS, Sportfahrwerk, Parameterlenkung und 245er-Bereifung.... :rolleyes:

Und das bestätigt auch ein 208-Owner, auch mit 218 PS und 245er Reifen ;)

@ ZBb5e8

Klasse Erklärung, Respekt!

Allerdings vergisst du dabei, dass der CLK ASR Serie hat und und ESP sehr oft als Extra. Da funktionieren deine Fahrtips leider nicht :)

@ airbob

Ich bin mit meinem 320iger sehr zufrieden, er macht richtig Spass.

Schwachstellen: Luftmassenmesser wohl öfters defekt (ca. 300 Euro) und das Getriebe zickt hin und wieder (hatte meiner auch, versuche gerade wegen Getriebe was auf Garantie zu erreichen).

Ansonsten bin ich sehr zufrieden, an den Heckantrieb gewöhnt man sich eigentlich recht schnell. Im Winter halt die ersten Meter auf Schnee einfach vorsichtig fahren.

Gruß

Brummel

Ja, ESP hatte ich ja Eingangs erwähnt mit dem Wörtchen "wenn" davor...

Allerdings war nicht so klar, daß das dann bis unten hin gilt.

Ich glaube aber, ASR ohne ESP ist auch noch mit gewisser Vorsicht zu genießen, da ich ja in einer Kurve durch zu große Beschleunigung das Heck immer noch destabilisieren kann und dann hilt´s mir auch nichts mehr, daß er nicht weiter durchdreht.

Und man kann´s ja auch abschalten, oder ? :D

 

MfG ZBb5e8

Wobei ich sagen muss, ich habe im letzten Winter nur gedacht, ohne ESP und ASR ist so ein Auto doch bei Glätte beinahe unfahrbar, hatte vorher 200D, das ging ja alles noch, wo keine Leistung ist kann auch nix durchdrehen. Hab mir mal den Spass gegönnt (mit dem CLK) mal bei Glatteis ESP abzuschalten, hab ich aber nicht lange durchgehalten, da kam ich fast garnicht mehr vorwärts, nur alle anderen Richtungen :D Man kann mit Automatik ja dann nicht mal mit der Kupplung rumspielen...

am 23. August 2004 um 23:36

CLK

 

@ all

also ihr seit ja echt gut im beschreiben, der erste Beitrag ist ja schon fast das physikalische Handbuch der Antriebsgeschichte...........toll.

Aber mal etwas anderes, die Fragen gingen doch allesamt dahin, dass sich jemand einen CLK kaufen möchte, der sich den Wagen regelrecht zusammenspart.

Ich kann das die Aussagen meiner Vorredner nur bestätigen, achte auf das Serviceheft und sieh Dir den Vorbesitzer genau an, den es wird viel gedreht und zurechtgebastelt.

Eine gute Freundin von mir wollte sich im letzen Jahr ein cabrio holen, wir landeten dann auch bei einem "isch alle sauber nix Unfall nur kleine Beule in Tür ehrlisch isch schwör isch gutte gepflegte Waggen" Ja...............und..........äh...wie siehts mit dem Scheckheft aus???? Keine Probleme isch besorge Schekkehefte sinte alle Inspektione gemacht bei kollega ische ne gute Schraube weil hatte bei Mercedes gelernt!

Ahhhh jaaaa ok danke das wars!

Also, Augen auf, bei älteren Modellen, besonders wenn sie einen Unfall hatten.

Ansonsten hast Du ein super zuverlässiges Auto mit einem Spritverbrauch zwischen 8 und 18 Litern je nach Fahrweise und einigen kleinigkeiten, die ja hier zur genüge im Forum stehen.

Das beste ist, so einen bei einem Markenhändler zu kaufen, man zahlt zwar etwas mehr aber das 1 Jahr Gewährleistung sollte einem so etwas wert sein.

Versicherung ist super günstig und die Verschleißteilpreise sind ok.

Also dann mal viel Spaß beim suchen.

Gruß

Supersport

PS: Mit Winterreifen fährts sich besser!!!!

Themenstarteram 25. August 2004 um 9:37

BooooAAAAhhhh na das nenne ich eine Antwort ZBb5e8......maximumrespekt.

Super Erklärung !!!!!

Auch meinen Dank an die Anderen hilfsbereiten Geister.

Das war schon sehr informativ.

Hätte nicht gedacht, dass der in der Versicherung günstig ist.

Verschleißteile gehen so ? ... darf man dann aber nicht bei DB einbauen lassen oder ? Die schlagen doch bestimmt richtig zu oder ?

Naja, ich habe mich schon oft gewundert, wie wenig der Spaß (Reparaturen bei MB) doch kostet.

Die Ersatzteile werden teuer wenn´s um Elektronik geht.

Die üblichen Geschichten wie Bremsscheiben usw. liegen wohl sogar unter dem Branchenschnitt.

Naja, sind nur so "gefühlte" Einschätzungen. Einige Beschwerden über hohe Kosten gab´s hier ja auch schon zu lesen, aber meistens ging es darum, daß irgendwas nicht abgesprochen war usw...

Also Ersatzteile empfand ich schon des öfteren als zu billig :) und bin fast mit einem schlechten Gewissen von der Kasse weggegangen ;)

Bem Arbeitslohn kann ich mich bislang eigentlich auch nicht beschweren.

Da liegen sie bestimmt auch nicht im abgehobenen Bereich.

Aber es kommt natürlich auch immer auf die Werkstatt an, ob sie veruchen noch ein bischen mehr rauszuschinden oder -wie im Fall meiner ortsansässigen Niederlassung- viel Überredungskunst erforderlich ist, damit sie mal etwas Umsatz machen.

- Und der eigene Geldbeutel macht natürlich ggf. noch ein paar dumme Bemerkungen, selbst wenn die Kosten an sich nicht zu kritisieren wären.

Aber man kann auch am C208 noch einiges selbst machen.

Man muß halt von Fall zu Fall entscheiden.

Zu den Inspektionen kann man z.B. eigenes Öl mitbringen, das kostet von der Werkstatt schon einiges mehr usw...

Was ich z.B. bisher an Ersatzteilkosten bei Ford oder VW mitbekommen habe, hat mir eher schon mal die Sprache verschlagen.

Nur ein Beispiel: Die Frontscheibendichtung für einen 123er kostete um 1995 rund 60,- DM. Die Dichtung hat ein sehr komplexes Profil und man schleppt an dem Ding ! Da sind ein paar Kilo Gummi verarbeitet.

Die Frontscheibendichtung für einen Fiesta kostete (etwa 5 Jahre früher) schon 130,- DM und da ist nix dran (außer Spritzgraten, die nur darauf lauern, der beabsichtigten Dichtwirkung die Zunge rauszustrecken).

Ähnlich sieht´s aus mit Bremsenteilen, Lampen, Karosserieteilen etc. mit denen ich mal das Vergnügen hatte.

Heftig wird´s, wenn Motor oder Getriebe nicht mehr zu retten sind.

Aber dafür gibt´s ja auch Alternativanbieter.

Also auf keinen Fall könnte ich ein Vorurteil bestätigen daß die üblichen Reparaturen an einem Mercedes besonders teuer wären.

Eher im Gegenteil.

 

MfG ZBb5e8

am 29. August 2004 um 12:03

Hallo zusammen,

auch ich überlege mir statt eines neuen A3, der meinen alten ersetzen soll, einen 320er zu kaufen.

Beim Kauf sind schon Schnäppchen zu machen. Ich liebäugel mit einem Rentnermodell, dass nur 33.500 KM bei EZ 8/99 drauf hat (Vom MB-Händler und SH gepflegt (Xenon, PDC, Navi, ESP, Schiebedach) nur Leder fehlt, weshalb der Händler meint, dass er noch steht. 18.900 Euro sind bei einem uhrsprünglichen Neupreis von ca. 42.000 Euro vergleichsweise günstig, wenn man bedenkt, dass ich den A3 als JW mit schlechterer Ausstattung zu einem ähnlichen Kurs bekommen kann. Ist aber längst nicht so ein Schlitten!! Ein Freund fährt einen 328Ci, der sieht zwar von aussen auch ganz schnittig aus, kann aber mit der gediegenen Optik und Haptik des Mercedes nicht mithalten. Der Wertverlust A3 -CLK nach 5 Jahren Haltedauer dürfte etwa gleich sein.

Was mich abschreckt sind die Unterhaltskosten: bei SF 15 Euro 22,- mehr Vers. AH+VK, 7,4L Super A3 zu ~ 10,4L Super CLK bei ausgeglichener Fahrweise = Euro 45,- (1,20/L und 1250 KM/M), was schon mal zusammen Euro 67,- sind und dazu kommen noch Kosten für erhöhten Wartungsaufwand (12 statt 4 Zündkerzen, mehr Öl und wahrscheinlich höherer Reifenverschleiß)

Also kann man locker von Euro 100,- + X im Monat ausgehen, die ein solcher Wagen im Monat mehr verschlingt..... sind bei 60 Monaten Haltedauer locker Euro 6.000 mehr, die man sonst wieder für einen neuen hätte. Das alles gilt natürlich nur, wenn nichts aussergewöhnliches dazwischen kommt.

Die Frage, die sich "ganz einfach" stellt ist, ob man Sekt oder Selters, MC Donald´s oder Sterne Restaurant habe möchte......

Fazit: Wer schlemmen will muß tiefer in die Tasche greifen!

Hi White Indian und herzlich willkommen hier !

Das hast Du ja schon ziemlich präzise gerechnet.

* Respekt *

Aber der gravierende Unterschied im Verbrauch kommt mir noch etwas suspekt vor.

Welche Mototrisierung hattest Du denn im A3 dagegen gehalten ?

Auch >200PS ?

Dann kämst Du beim A3 vermutlich auch nicht auf 7,4l.

Mit 10,4l/100km im CLK320 bist Du auf alle Fälle viel flotter unterwegs als mit einem 7,4l verbrauchenden A3.

Wenn Dir dir Verbrauch beim CLK320 zu hoch ist und Du auch mit weniger Dampf (7,4l A3) zufrieden bist, dann schau Dich doch mal nach einem CLK200 um (136PS).

Der Motor ist natürlich kein BMW-Schreck (wozu auch), aber für zügiges Mitschwimmen auf der Bahn lange gut.

Mein Dad hat ihn als Kombi (E200T Automatik) und der wiegt rund 1,7t !

Außer durch hartnäckigen Kurzstrecken- und Stadtverkehr ist er nicht über 10l/100km zu bringen.

Autobahn Bleifuß ca. 9,2.

Keine Ahnung, wie weit er noch runter kommt, aber um die 8l/100km ist er im deutlich leichteren CLK bestimmt problemlos zu halten.

Und im leichteren CLK dürfte er auch spürbar besser losgehen.

CLK200 BJ2000 mit 75.000km liegen bei mobile so um die 15.000,- EUR.

Vielleicht wäre das ja eine deutlich wirtschaftlichere Alternative zum A3 und sieht genauso gut aus und fühlt sich genauso gut an wie ein 320er.

Damit hättest Du schon mal 3000,- EUR von Deiner errechneten Differenz von 6000,- EUR gespart.

Den Rest sparst Du dann durch den geringeren Verbrauch auch noch weg ;)

Der 200er wird hier oft geschmäht, weil angeblich zu lahm etc.

Kann ich nicht bestätigen. Der E200T ist zwar keine Rakete, aber auch nicht lahm !

Ist eine ganz normale, bürgerliche (aber nicht in dem Sinne biedere) Motorisierung. Damit kann man sehr gut leben.

Und der Motor läuft und läuft und läuft. War in 5 Jahren noch kein Krümel dran zu reparieren.

Nein, ich kriege keine Provision für den Absatz von gebrauchten 200ern :D

Ich finde den Motor einfach nur gut, so wie er ist.

Fahr ihn einfach mal Probe und ich könnte mir vorstellen, daß der A3 sich dann endgültig einen anderen Käufer suchen muß :)

Um in Deiner Metapher zu bleiben:

Schlemmen ist auch für weniger Geld zu haben, nur der Bauchnabel spannt hinterher nicht :)

 

MfG ZBb5e8

am 4. September 2004 um 0:43

So,

ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit den div. Gebrauchtwagenbörsen rumgeschlagen und mir sind in der Zwischenzeit 4 gute CLK 200 vor der Nase weggeschnappt worden (um 50 TKM Mod.-J. 2000 und mit Automatik mit diversen Ausstattungen 15 - 16 TEuro) Alternativ kämen noch die Kompressoren in Betracht, die aber auch saufen und lärmen sollen, womit ich wieder auf den 320er zurückkomme, weil der in Relation zum Neupreis wesentlich günstiger zu haben ist und diese "Schnäppchen" nicht sofort weg sind - gibt´s schon um 20 TEuro (will den 2000er).....

Auch ja und es gibt auch günstige Cabrios, nur da trau ich mich nicht so recht, weil ich es nirgendwo stehen lassen wollte wegen der lieben Mitmenschen, die anderen so einen Wagen nicht gönnen....

Außerdem ist eine Coupé alltagstauglicher...

Naja... ich habe mir nun bis Ende Oktober Zeit genommen, um in Ruhe zu schauen. Ans. werde ich im Frühjahr weitersehen

 

Werde berichten, was es geworden ist...

Re: CLK oder was ?

 

ich hab einen clk 320 und bin hochzufrieden. 160tsd km und das auto läuft und läuft und....

ölverbrauch fast bei null! ....insofern bemerkenswert als er laut mb bis zu 1 l auf 1000tsd km verbrauchen dürfte.

es ist auf jeden fall ein sehr gutes auto und das fahren macht riesenspass....und mit dem 320er kann man schon sehr sportlich fahren :-)

 

Zitat:

Original geschrieben von airbob

Hallo,

ich interesiere mich für einen CLK320 Bj. 2000.

Um mir auch noch so einen Alten leisten zu können muß der aber min. 80tkm oder sogar über 100tkm runter haben. Nun meine Frage:

Wie lange hält den so ein 320er ?

Wieviel sollte der den bei 4 Jahren runter haben ?

Wann fangen den die ersten Probleme an ?

Seit Ihr die einen CLK320 fahren mit dem Wagen zufrieden ?

Habt Ihr noch tips ?

Ach ja... soll mein erster DB werden und ich hab moch keine Heckantrieberfahrung...

Hab ich bei Näße, Eis und Schnee grundsätzlich die A-Karte ?

Geht mir beim kräftigen Beschleunigen in Kurven gleich der A... weg ?

Wann fangen da die Grenzbereiche an ?

Danke.

Zitat:

Original geschrieben von ZBb5e8

[ Gegenlenken empfiehlt sich beim Benz nicht. Dann geht´s sobald er sich gefangen hat in die andere Richtung ab.

Sorry, dass ich den alten Thread wieder hochhole, aber ich war seit Juli nicht mehr hier und kann meinen Senf hierzu nicht zurückhalten.

Erstmal Respekt zu den Ausführungen.

Nur eins stört mich arg:

NICHT GEGENLENKEN?!?!?

Wer bei einem ausbrechenden Heck nicht gegenlenkt landet im Graben!

Ich habe es schon oft erlebt (im CLK, der noch ohne ESP ist und auch 190er und W124er) das der Arsch weg geht - besonders gerne im Winter an der Kreuzung mit Eis/Schneematsch beim abbiegen.

Naja man gewöhnt sich dran und lässt mal lässig den Arsch raushängen und guck dabei die Gesichter der anderen an. Geht aber nur mit Gegenlenken logo!

Wie kann man denn driften ohne Gegenlenken?

Naja man braucht schnelle Reaktion, damit die Karre nach dem Fangen nicht in die Gegenrichtung geht - klar. Daher unbedingt (!) nicht nachmachen/probieren ohne Erfahrung und Herantasten auf dem berühmten sonntägl. leeren Baumarkt Parkplatz im Schnee.

In diesem Sinne: Viel Vergnügen beim Driften diesen Winter - mir scheint er wird wieder lang und kalt...

Stefan

Ok, wenn Du "den Arsch raushängen lassen" :D willst, dann mußt Du gegenlenken.

Wenn er aber gerade eben ausbrechen will - soft Gas wegnehmen und er fängt sich selbst besser ein, als mit Gegenlenken, das leicht zu einer Überreaktion führt.

Ist meine Erfahrung mit 115, 123, 124, 210 und 215.

Übrigens ganz im Gegensatz zu "klassischen" Heckschleudern wie Ford, Opel usw. wo man so richtig schön kurbeln darf.

Kann aber sein, daß ich auch beim Benz instinktiv -infinitesimal- gegenlenke und mir dessen gar nicht bewußt bin.

Bei den genannten "Fremdfabrikaten" ist es jedenfalls um Größenordnungen stärker notwendig und da tue ich es auch bewußt.

Wenn beim Benz der A... aber mal wirklich schon raushängt, muß man das Gegenlenken auch wesentlich früher zurücknehmen als bei den anderen, mir geläufigen Heckschleudern (ich meine den Begriff übrigens positiv :) ).

 

MfG ZBb5e8

 

PS: Da ja die o.g. "Fremdfabrikate" mittlerweile kaum noch Heckschleudern bauen - bitte nicht wundern: Ich sprach von den alten Schätzchen :)

Ja, und bei 210 und 215 erübrigt sich die Diskussion eigentlich wg. ESP. Aber auch da gilt: Gas weg und Richtung halten.

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