Chance auf 0,5 Prozentregelung nur bei Einhaltung der EmoG-Grenzwerte

Volvo

Hallo,

fuer Hybrid, die ab 01.01.19 zugelassen werden steigt die Chance die 1 Prozent Regel zu halbieren.

https://m.focus.de/.../...-von-e-autos-als-dienstwagen_id_9324334.html

Beste Antwort im Thema

das sehe ich ein wenig anders. Betrachte plugin hybride als eine Art Übergangslösung, solange Voll-Elektrisch noch nicht im ausreichend Maße zur Verfügung steht. Die Stückzahlen der plugin hilft hier den Weg zu grösseren Stückzahlen ebnet. Darüberhinaus stellt eine Übergangslösung dar, solange weder Reichweite noch Lade-Infrastruktur ausreichend vorhanden ist. Demnach ist es durchaus legitim auch plugins zu fördern, denn es ist eine Etappe auf dem Weg zum vollelektrischen fahren.

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Zitat:

@StefanLi schrieb am 23. August 2018 um 16:12:00 Uhr:


Jetzt ist mir eine Stunde Stefan etwas zu lange, für den heutigen Tag. Deshalb ein kleiner evtl. redundanter Einwurf:

Hey, ich habe mich doch diesmal für meine Verhältnisse recht kurz gefasst 😁

Es ist erst für den 13.9. auf der TOP des Bundestag. Durch ist es bei der Regierung. Und da die TOP für den Bundesrat rausgeht bevor das Gesetz frühestens im Bundestag beschlossen werden kann.....

Edit: kann man auf bundestag.de nachlesen.

@stelen - 12 Minuten Video - ich bin völlig konform inklusive der Konsequenz "nehme ich natürlich mit".

Ich habe nur einen Einwand: Wenn wir versuchen solche Förderungen über alle Bereiche sinnvoll und gerecht zu gestalten, dann bekommen wir sie als Diskussionsland Deutschland NIE.

Ich denke, diese Form der Förderung hat die Bundesregierung sehr geschickt eingefädelt und hat damit gute Chancen durchzukommen:
- Sie ist als "Mini-Änderung" im Rahmen des jährlichen Steueränderungsgesetzes mit ins Paket gepackt worden.
- In den Medien wird die Regelung kaum beachtet, es gibt bisher keinen Aufschrei, geschweige denn eine Diskussion außerhalb der E-Mobilitätsforen-Bereiche.
- Damit das so bleibt, ist das komplette Gesetz unter den Titel "Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften" gestellt worden. Diskutieren wir dann in D lieber über das böse Amazon... Zufall?
- Sie basiert auf dem bereits verabschiedeten Gesetz für die Reduzierung des Listenpreises durch Akkukapazität, d.h. viele Regelungen sind bereits etabliert und funktionieren.
- Es wird als einziger Eingriff in die Steuerberechnung nur die Berechnungsbasis verändert (also der Listenpreis), damit bleiben alle anderen Rechen- und vor allem auch Prüfmechanismen identisch.
- Die Anzahl der "Fehlförderungen" werden sich in Grenzen halten. Dein Beispiel Panamera e-Hybrid ist sicher eines, genauso wie unsere T8, kann aber eben (wie du im Video sagst) dazu führen, von der E-Mobilität überzeugt zu werden. Wie soll ein Panamera-Fahrer sonst die Chance haben, langsam an das E-Thema herangeführt zu werden.
- Eventuell wird der Panamera-Unternehmer dann auch überlegen, ob seine Golf/Passat GTD-Mitarbeiter nicht besser GTE fahren sollen oder gar müssen - wieder Effekt erreicht.

Schönen Gruß
Jürgen

Richtig Jürgen @gseum

Jürgen, ich bin z. T. bei Dir und habe natürlich die Worst-Cases skizziert, aber wir hatten hier doch schon eine Anfrage, wo einer wissen wollte, ob er die 400PS wirklich nicht über den gesamten Geschwindigkeitsbereich halten würde.

Von mir aus müssen die PiH ja nicht ganz ausgeschlossen werden, eine Begrenzung auf max 150 oder von mir aus 200KW sollte aber schon mit rein.

Die Regelung ist eh auf drei Jahre EZ-Zulassungszeit begrenzt. Da muss man das nicht zu kompliziert machen. Sonst kommt die Regelung nie.

So bekommen die Autohersteller ihren benötigten E-Absatz (die Deutschen haben ja hauptsächlich die großen Karren) und erkennen, dass sie einen lukrativen Bereich (kleinere PIH, reine E-Fahrzeuge) besser bedienen müssen. Weil die AN vielleicht etwas mehr danach verlangen.

Da die Regelung temporär begrenzt ist, kann man bei einem Missbrauch recht kurzfristig gegensteuern, oder es nach drei Jahren auslaufen lassen. Wenn es erfolgreich war, wird man das so sicherlich fortführen. Ich würde mit diesem steuerlichen Anreiz geködert werden, und würde auch mit Sicherheit Emissionen einsparen.

@stelen lächle doch mal ein bisschen, oder geht die Fahrt zum Proktologen? 🙂

Frag mal gseum oder StefanLi, die wissen das ich nie lächle. 🙁

Nein Scherz beiseite ich bin zugegeben ein eher ernster Mensch, werde aber dran arbeiten nicht mehr zu miesepetrig rüberzukommen. Danke für den Hinweis

Nettes Video, Stefan....danke dafür und meinen Respekt, dass Du Dir dafür immer mal wieder die Zeit nimmst.

Es unterstellt jedoch im Kern, dass die E-Funktion von den entsprechenden Leuten schlicht ignoriert wird. Das Mehrgewicht wird durch noch mehr Power überkompensiert.

Ob das so ist? Auf mich bezogen -wäre ich in der Situation- gälte das nicht. Ich würde schon jeden Abend brav den Stecker nutzen und am Folgemorgen geräuschlos fahren....soweit ich käme.

Und wenn das überwiegend so sein sollte, dann kann auch keine Erfahrung mit dem E-Antrieb gemacht werden, die dazu führt, dass -wie Jürgen annimmt- Freude entdeckt und Blut an der E-Mobilität geleckt wird um dann mal ein reines Batterieauto zu fahren.

Für diesen fragwürdigen Zweck schon jetzt zu fördern halte ich hingegen auch für falsch und wenig zielführend. Reinster Aktionismus der Politik um sich einen grünen Anstrich zu verleihen und gleichzeitig der deutschen Automotive ein gehöriges Stück des Kuchens mitzugeben.

Wenn tatsächlich jetzt politikseitig die E-Mobilität schon gewollt wäre, was ich erst für die Zeit glaube, bis die deutschen Hersteller so weit sind, dann würde man nur reine Stromer fördern. Von mir aus auch überfördern...das wäre am Ende noch billiger, als die Hybriden einzubeziehen.

Man würde E-Tankstellen aufstellen, wie man früher Verkehrswege baute oder Flughäfen subventionierte. Das Verkehrsmedium zieht erfahrungsgemäss nach, wenn Nachfrage und Infrastruktur vorhanden sind.

Je mehr PIH und E auf der Straße sind, desto eher erkennen die entsprechenden Marktteilnehmer (Energiekonzerne, Tankstellenketten, städtische Versorger), dass hier auch ein Geschäft ansteht. Auch hier wird in meinen Augen noch geschlafen, jedes Fahrzeug auf der Straße hilft, das zu erkennen.

Unsere helfen beim Erkennen aber nicht besonders, dafür sind sie zu wenig auffällig als elektrifizierte zu erkennen 😛 😉

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 25. August 2018 um 13:24:58 Uhr:


Nettes Video, Stefan....danke dafür und meinen Respekt, dass Du Dir dafür immer mal wieder die Zeit nimmst.

Du weißt doch, ich höre mich selbst gern reden und dank der Videos muß ich nicht mehr stundenlang tippen und kann die -dank PA2 ja ereignislosen- Stunden im Auto sinnvoll nutzen. Wirkliche Arbeit ist eigentlich nur das Schneiden (jetzt hatte ich gerade ein Video zu Tesla fertig nun rudert der Blödmann wieder zurück)

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 25. August 2018 um 13:24:58 Uhr:


Es unterstellt jedoch im Kern, dass die E-Funktion von den entsprechenden Leuten schlicht ignoriert wird. Das Mehrgewicht wird durch noch mehr Power überkompensiert.

Ob das so ist? Auf mich bezogen -wäre ich in der Situation- gälte das nicht. Ich würde schon jeden Abend brav den Stecker nutzen und am Folgemorgen geräuschlos fahren....soweit ich käme.

Das ist halt für mich die Kernfrage, würde der Stecker genutzt, oder nicht?

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 25. August 2018 um 13:24:58 Uhr:


Und wenn das überwiegend so sein sollte, dann kann auch keine Erfahrung mit dem E-Antrieb gemacht werden, die dazu führt, dass -wie Jürgen annimmt- Freude entdeckt und Blut an der E-Mobilität geleckt wird um dann mal ein reines Batterieauto zu fahren.

Sorry for that, aber Jürgen ist für mich eher ein Negativ-Beispiel, fährt immer noch PHEV, hat schon wieder einen bestellt, fährt aber weiterhin bekennend schnell (wo die Karre ein X-faches eines Diesels säuft) und hat dem Töchterchen statt einer Zoe doch eine Verbrenner-Gurke gekauft / geleast.

Ja wir haben mit conraddo auch das Gegenbeispiel hier im Forum, da läuft inzwischen wenigstens ein Leaf in der Firma

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 25. August 2018 um 13:24:58 Uhr:


Für diesen fragwürdigen Zweck schon jetzt zu fördern halte ich hingegen auch für falsch und wenig zielführend. Reinster Aktionismus der Politik um sich einen grünen Anstrich zu verleihen und gleichzeitig der deutschen Automotive ein gehöriges Stück des Kuchens mitzugeben.

Wenn tatsächlich jetzt politikseitig die E-Mobilität schon gewollt wäre, was ich erst für die Zeit glaube, bis die deutschen Hersteller so weit sind, dann würde man nur reine Stromer fördern. Von mir aus auch überfördern...das wäre am Ende noch billiger, als die Hybriden einzubeziehen.

WENN es ein ernsthaftes politisches Interesse an der Förderung der E-Mobilität gäbe, hätten wir ein generelles TL und dann wären alle Dienstfahrzeuge der Ministerien und auch von Mutti, Teslas mit großen Schildern in der Heckscheibe: Seht her ihr Vollpfosten (Diess, Zetsche und Co) es geht doch.

Das was aktuell passiert dient doch einzig dazu der EU etwas vorzugaukeln, damit es zu keinen Vertragsverletzungsverfahren kommt und damit Rot-Grüne Stadträte nicht auf "dumme" Gedanken kommen. Nachher machen die noch sowas wie in London ......

Zitat:

@StefanLi schrieb am 25. August 2018 um 13:41:42 Uhr:


Man würde E-Tankstellen aufstellen, wie man früher Verkehrswege baute oder Flughäfen subventionierte. Das Verkehrsmedium zieht erfahrungsgemäss nach, wenn Nachfrage und Infrastruktur vorhanden sind.

Es gibt in Europa derzeit 5000 Schnelladestationen, die Infrastruktur ist doch längst da und wächst rasant.

Was mich noch interessieren würde, gibt es ein sinnvolles Model das man den Strom, den man zuhause zum Laden des Firmenwagen verwendet, von der Firma erstattet bekommt?
Macht das jemand? Wie wird das gemessen,...?

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