ForumUS Cars
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. US Cars
  5. Cadillac De Ville Bj 1966 Ventile klappern

Cadillac De Ville Bj 1966 Ventile klappern

Cadillac De Ville 4
Themenstarteram 23. Mai 2020 um 13:03

Liebe Foristi,

Der auf dem Bild gezeigte Cadillac Sedan DeVille Bj 1966 FIN B6282558 läuft mit dem 429CID Motor mit 7,0l Hubraum (6.961ccm) und bringt 193kw/4200 U/min Leistung.

Ich fahre ihn nun seit 6 Jahren mit grossem Vergnügen.

Vor 3 Wochen habe ich ihn aus dem Winterschlaf geweckt und mir fallen 2 Dinge auf:

1.Unmittelbar nach dem Anlassen klappern die Ventile deutlich vernehmbar.Das war schon immer ein wenig der Fall, aber das Klappergeräusch der Ventile ist lauter geworden. Bei warmem Motor wird das Geräusch leiser und verschwindet dann fast ganz

2.Wenn ich die volle Leistung abrufe, also etwa beim Fahren bergauf wird das Ventilklappern wieder lauter, je mehr Leistungsabruf, desto lauter das Klappern der Ventile. Bei besonders hohem Leistungsabruf , etwa Beschleunigen beim Bergauffahren kommt zu dem Ventilklappern noch ein Klingeln des Motors hinzu.

Leistungsmängel fallen mir nicht auf.

Ich fahre das Liqui Moli Classic 20W-50 Motoröl und tanke Shell RACING SUPER mit 100 Oktan und gebe LIQUI MOLI flüssigen Bleiersatz dazu.

Jetzt dazu meine Fragen:

Muss ich die Ventile neu einstellen lassen? Gibt es dazu irgendwo eine Anleitung oder kann mir das einer erklären?

Mache ich mit dem Öl oder dem Sprit etwas falsch?

Hier gibt es doch sicher ein paar Experten, die sich auskennen.

Gruß Uli

 

 

 

Motor 429
Sonderanfertigung zweifach Leder
Sedan De Ville 1966
Ähnliche Themen
12 Antworten

Also wenn der Motor anfängt zu klingeln, dann ist der Zündzeitpunkt verstellt .... kann zum Motorschaden führen

Der Lastzustand hat eigentlich nichts mit dem Ventiltrieb zu tun. Ferndiagnose ist immer schwierig. Ich tippe mal eher drauf, dass du schon einen Lagerschaden hast.

Das zeigt doch, dass die Lifter nicht korrekt arbeiten. Der Öldruck ist vielleicht zu niedrig bei kaltem Motor. Da hilft vlt. eine Spülung mit dünnem Öl plus Reiniger und/oder eine Reinigung von Ölpumpe und Sieb. Dazu muss natürlich die Ölwanne abgenommen werden. Beim 59er habe ich das gemacht, ohne den Motor auszubauen. Dein Auto habe ich jetzt nicht auf dem Schirm, aber vlt kann man den Motor an der Riemenscheibe anheben. Dann lässt sich die Wanne wegziehen. Hat dein Getriebe einen Unterdruck-Modulator? Wenn ja, prüfe ihn und die Leitung bitte auf Dichtigkeit. Wenn der Motor ATF ansaugt, kann eine große Katastrophe eintreten.

Erwin wünscht viel Erfolg.

Das 20W50 ist auch viel zu dick, schau mal in das Orginal Shop Manual von damals, 10W30 hatten die damals, ich fahr in meinen 59/60 er caddys immer 10W40.

Füll mal ein dünneres Öl ein und stell Zündung und Unterbrecher ein... dann sollte es behoben sein

Also ich fahre auch das 20 w 50 und habe null klappern. Es kann doch durchaus mal sein nach 6 Jahren und was weißich wieviel Kilometern das die Ventile mal eingestellt gehören. Das würde ich als erstes mal machen. Am besten ein Shop Manual vom Wagen besorgen, einen Satz Fühlerleheren und los gehts...

@ Manta Omega: Was willste denn bei Hydrostößeln einstellen ? Da simd doch schon seit Jahrzehnten keine Stellschrauben mehr in den Kipphebeln. Man kann allenfalls die Lifter rausnehmen, zerlegen und reinigen. Das geht besonders gut mit einer geschlitzten Holz-Wäscheklammer aus Omas Zeiten.

Mir war nicht bekannt das der 66er schon Hydros hatte.

Das sagt das Handbuch zu geräuschvollen Hydros:

20200524

Ich würde als erste Maßnahme mal ein Hydrostössel-Additiv zum Öl geben.

Bei mir war die Erfolgsquote bei 99,9%.

Am günstigsten und schnellsten bekommst du es in der Auto-Abteilung in jedem Baumarkt.

Hydraulische Ventilspiel-Ausgleichelemente. So heissen sie und das sagt alles. Wenn sie Geräusche machen, ist der Verschleiss so weit gediehen, dass sie am Ende des Einstellbereiches sind. Egal ob Nockenwelle, Kipphebel oder sonstwas. Reparatur heisst hier immer zerlegen, ausmessen, erneuern. Mit Einstellen wirst nur kurzfristig Erfolg haben. Wen nur einer klappert, könnte er innerlich verschmutzt sein, muss aber die Spinne runter zum Ausbau. Wenn mehrere klappern/tickern, ist entweder falsches Öl drinnen oder der Öldruck zu niedrig.

ABER: der Öldruck ist kalt höher als warm, also wenn das tickern leiser wird bei warmem Motor, liegt es NICHT am Öldruck.

10W30 hat es 66 noch gar nicht gegeben, weder die mineralische noch die vollsynthetische Variante, weil es weiter oben angesprochen wurde.

Einfüllen was vorgeschrieben ist: Minimalanforderung SE. Gibt es heute nicht mehr, aber alles was über SG oder SH ist, hat zuwenig Zink/Phosphor und genau damit kommen solche Probleme bei nicht gehärteten Nockenwellen. Details gerne per PN.

Das ist auch meine Erfahrung. Statt bleihaltige Additive in den Sprit zu kippen, ein Zinkzusatz für's Öl ist eine sinnvolle Investition.

Gruß SCOPE

Hallo. Hab das gelesen mit dem 66 er Caddy -motor. Und nun bin ich mir nicht sicher was ein 1962 GM Nailhaed 6,6 l ---400cinch 260 PS-- Motor für ein Öl braucht. Könnt Ihr mir da helfen!?

Gerne. Die Ölfrage ist so wie die Reifenfrage eher philosophisch zu sehen, aber ein paar Fakten gibt es schon.

Persönlich nehme ich mineralisches 15W40 in SG. Gibts nicht nur von den üblichen (teuren) Verdächtigen als classic Öl, sondern auch in den grossen Kanistern mit 20 Litern z.B. von Mannol. Lt. techn. Datenblatt ist da auch ausreichend Zink/Phosphor drin, sodass man ohne Zusatz (z.B. ZDDP) auskommt.

Genausogut kann man ein 30 Einbereichsöl (oder 40) nehmen, solange ma nur im Sommer unterwegs ist.

Völlig abraten würde ich von modernen synthetischen Leichtlaufölen, die sind dünn wie Wasser. Es geht da weniger um die Schmierung im Lager, sondern der Motor wird anfangen zu schwitzen und überall ölen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. US Cars
  5. Cadillac De Ville Bj 1966 Ventile klappern