C30 für 16.000 gesucht
Hallo,
ich suche zurzeit einen C30 für knapp 16000.
Ich fahre ca 15000km im Jahr,selten aber dafür meist über 30 km am Stück.
Gedacht hatte ich an einen C30 2.0 Benziner aus dem Jahre 2007.
Wir fahren zurzeit einen Mazda 5 mit dem gleichen Motor(145 PS).
Der 1.6er ist mir zu schwach auf der Brust.
Gibt es da bekannte Probleme,die das Modelljahr 2007 betreffen? Oder ratet ihr mir zu einer anderen Motorisierung?
Für paar Bericht wäre ich dankbar.
Danke
Beste Antwort im Thema
5-Zylinder Diesel, sorry - die Info war nicht ganz vollständig.
http://www.motorvision.de/.../...der-diesel-in-die-werkstatt,2324.html
39 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von WRatte
Da der C30 erst seit 2007 gebaut wird wird man hierzu nich allzuviel noch sagen können. Für die Schwestermodelle (V50, S40) musst du die entsprechenden Fahrer fragen.
Hust
Seit 2006 schon gebaut wird aber erst mit Modelljahr 2007 (bitte 😁).
Habe auch den 2.0 - kann da absolut NICHTS schlechtes drüber berichten - außer dass ich damit keine Berge freiwillig erklimmen werde 😁 Wen juckt das fehlende Drehmoment? 185 nm sind mehr als ausreichend und man kann Drehmoment durch Drehzahl kompensieren... Und das kann der Motor wunderschön 🙂
Damit du auch weißt wie der 5. Übersetzt ist:
3000 U/min sind 110 km/h.
Oder wenn du es genau haben willst:
1 U/min = 0,805 U/min vor dem Diff 😉
Wäre mein erster Diesel.
Wie verhält der sich denn anders bzgl Turbolader und warmfahren.
Benziner dreh ich während die Kühlwasseranzeige nicht auf Betriebstempreatur ist bis max. 3000,wenn er warm ist max. 4000.
Habe schon öfters wegen Turboladerschäden an Firmenwagen gehört,die direkt nach dem Start getreten wurden.
Wäre beim C30 also max 2500 bis das Wasser warm ist,und dann so 3000-3500 max in Ordnung,ohne zu große Gefahr zu haben,dass das Neuauto nen Torboladerschaden kriegt?
Oder wie fahrt ihr eure Diesel warm?(oder auch nicht?)
Wie groß ist eigentlich das Turboloch wirklich? Der Golf 6 Diesel 105PS geht erst ab 2000 mit Druck nach vorne(dreht aber auch bis 5500u/min)
Danke für paar Tipps bzgl des Umganges mit einem Diesel.
Ich habe eine hohe Fahrleistung (35-40tkm/Jahr) und bin froh KEINEN Diesel gekauft zu haben.
1. alle 60tkm Partikelfilteradditiv nachfüllen (ist ein Muss für die ordnungsgemäße Wartung des Wagens) - ist teuer
2. alle 120tkm muss der Partikelfilter getauscht werden (ist ein Muss!) - ist noch teurer
3. wenn du ein 2.0d kaufst, sind die Bremsen, Felgen und Reifen teurer (da mindestens 16"😉
4. es gibt einige Schwachstellen im Bereich des 2.0d und auch des 1.6d die häufiger vorkommen (Suchfunktion sagt dir da einiges)
Auch WENN du so eine Hohe Laufleistung hast... Dann würde ich zum günstigeren 1.8F wechseln und da eine Gasanlage einbauen lassen. Der Motor ist als einziger (bis auf 2.0F seit 2010) für LPG und E85 freigegeben. LPG ist billiger als Diesel, die Wartung (okay, Ölwechsel alle 10.000 km aber ist nicht weiter schlimm, so teuer ist das auch nicht) günstiger und die Fehlerursachen sind so gut wie nur an einer Hand abzuzählen - nicht wie beim Diesel.
Ähnliche Themen
Das Thema Gas ist ein spezielles für sich, das lasse ich mal raus.
Zu den Kosten: Wenn du einen 1.8/2.0 Benziner gegen einen 1.6D rechnest, spart der 1.6D bei 15 tkm / Jahr ca. 900 EUR jährlich an Spritkosten. Die 100 EUR für das DPF-Additiv nach 60 tkm hat man also nach 2 Monaten schon wieder drin, und bis zum DPF-Tausch bei 120.000 wird der TE 6-7 Jahre das Auto fahren und in dieser Zeit 6000 EUR an Spritkosten sparen - da ist ein neuer DPF für 700 EUR Peanuts.
Wenn der TE primär Kurzstrecken fahren würde, würde ich DDD Recht geben - dann ist der Verschleiß beim Diesel höher.
Zur Frage des Warmfahrens: Der 5. Gang ist beim 1.6D lang übersetzt - bei 2500 rpm fährst du ca. 130 km/h. Ich z.B. fahre meinen 1.6D jeden morgen 2 km bis zur Autobahnauffahrt und drücke dann bei 120 km/h den Tempomat rein - mein Reisetempo. Nach weiteren 2 km (im Sommer) bis 10 km (eiskalter Winter) ist die Temperaturanzeige dann in der Mitte. Sofern man nicht mit kaltem Motor unbedingt gleich 160-180 fahren will, spielt die Frage des Warmfahrens keine Rolle.
Zur Ausstattung: Die Nebelscheinwerfer kannst du in der Tat nachrüsten - wirst aber feststellen, dass du sie nicht brauchst. Wenn noch ein paar Euro drin sind, würde ich sie investieren in:
- Verbundglasseitenscheiben (Einbruchschutz und deutliche Dämmung der Windgeräusche).
- Tempomat (entspannt auf langen Strecken den rechten Fuß)
Den Tempomat kannst du auch einfach nachrüsten lassen, die Verbundglasseitenscheiben nicht.
JanMdl- das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Hast ja nicht nur den Sprit an fixen Kosten. Du zahlst für den Diesel mehr an Versicherungen, mehr für die Inspektionen. Außerdem
hast du genannten Partikelfilter sowie höhere Defektanfälligkeit beim Diesel.
Naja, letztendlich muss der TE entscheiden, ob Diesel oder Benzin.
Wir sind 2009 von Benzin auf Diesel umgestiegen, Jährlich 18-20tkm Strecke, einige Kurzstrecken und Langstrecken.
Die Kosten waren auch für uns ein großes Thema. Zu den 5 Punkten bei DDD:
Partikelfilter knapp 1.000,- mit Einbau, je nachdem wie viel man fährt ca. 6 Jahre (ab EZ); verkauft man die Kiste vorher keine Kosten
Adaptiv mit Inspektion knapp 600,-, auch hier der Punkt mit dem Verkauf - entweder man kauft einen der +60tkm hat oder einen vom Händler und handelt dort die Inspektion mit raus oder halt Verkaufen
Reifen, Felgen und Bremsen sind nicht teurer wie sonst auch, is kein Grund. 5x108 als Lochkreis kriegste Stahlfelgen hinterher geschmissen bei Ebay und Co. Reifen seh ich auch keine besonderen Kosten, 70,- - 80,- zahlste auch für nen guten 15" Reifen.
Schwachstellen hat jedes Auto und jeder Motor, da müsste man die Defekte bei Benzinern gegenhalten
Falls der Te nicht den 1,8F bekommen sollte - hast Du dann mal die Umbaukosten eingerechnet von ~ 2.500,- bzw. bei Benzin die Mehrkosten pro Liter und die geringere Reichweite?
Diesel oder Benzin ist seit Jahren in der Automobilen Welt ein Streitpunkt - es ist für beide Seiten ein Für und ein Wieder.
Bei uns war die Entscheidung gegen Benzin:
- die Leistung: Bei Benziner brauch ich nen größeren Motor um an die Kraft zu kommen
- Verbrauch: Diesel Stadtverkehr 5,8l - 6,2l - mit'm 2l Benziner hätten wir das nicht geschafft; auch die Reichweite
- Anschaffung: Benziner waren bei unserer Suche teurer
- Spritkosten: 20-30cent pro Liter weniger an den Säule
- Versicherung: Der Unterschied war bei uns VK (Vk 150,- / TK ohne) bei 12 € pro Quartal
Letztendlich muss wie gesagt der TE. Beide Motoren fahren (Tipp: Hatten mehrfach Mietwagen von den Autos die wir wollten und konnten da besser testen als bei ner Probefahrt) und dann die Kosten hochrechnen und selbst schauen, was einem mehr gefällt.
So long
Blue
Zitat:
Original geschrieben von Pete77
JanMdl- das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Hast ja nicht nur den Sprit an fixen Kosten. Du zahlst für den Diesel mehr an Versicherungen, mehr für die Inspektionen. Außerdem
hast du genannten Partikelfilter sowie höhere Defektanfälligkeit beim Diesel.
Du hast es erfasst.
Ich sage da zum Beispiel die Steuer bei 2.0 und 2.0d:
2.0: 135€/Anno
2.0d: 308€/Anno
Also, mehr als das doppelte. Die Inspektionen verlangen mehr Zeit da mehr Punkte zu prüfen sind. Es wird mehr Öl benötigt (was auch in den Preis mit einfliessen sollte) usw. Pete hat es richtig geschnallt 😉
Danke DDD, Steuer hatte ich ganz vergessen😁, aber man sollte schon alle Kosten mit einrechnen, auch wenns ein ganz schönes Gefühl ist beim Tanken immer besonders wenig zu bezahlen. Den niedrigeren Kaufpreis des Benziners habe ich mal außen vor gelassen, da er ja auch im Wiederverkauf weniger als der Diesel bringen wird.
Wenn Chrisbell den D2 als Facelift will, könnte ich das schon verstehen. Wenn der Händler keinen anständigen Preis macht, kann man ihn auch bei Mineurobil bestellen. Bekommt man die Motorvorwärmung (Diesel)und die Sitzheizung gratis und einen anständigen Preis......
Wie sieht es eig aus,wenn ich bei mineurobil bestelle.
Kann ich dann einfach zu dem Volvo Händler gehen und da die Inspektionen etc. machen lassen.
Über wen läuft denn die Garantie dann? Über den oder über mineurobil?
Zitat:
Original geschrieben von der_deppen_daemel
Du hast es erfasst.Zitat:
Original geschrieben von Pete77
JanMdl- das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Hast ja nicht nur den Sprit an fixen Kosten. Du zahlst für den Diesel mehr an Versicherungen, mehr für die Inspektionen. Außerdem
hast du genannten Partikelfilter sowie höhere Defektanfälligkeit beim Diesel.Ich sage da zum Beispiel die Steuer bei 2.0 und 2.0d:
2.0: 135€/Anno
2.0d: 308€/AnnoAlso, mehr als das doppelte. Die Inspektionen verlangen mehr Zeit da mehr Punkte zu prüfen sind. Es wird mehr Öl benötigt (was auch in den Preis mit einfliessen sollte) usw. Pete hat es richtig geschnallt 😉
Da lob ich mir Österreich, hier zahlste Steuern nur nach PS 😁
Dann bekommst du ein schwedisches Modell (bessere Austattung). Die Garantie läuft über Volvo und du kannst zu jedem Volvohändler, das ist heute meines Wissens gar kein Problem und du hast auch die selben Garantieansprüche, die der dann für ich abwickeln mit Volvo wird. Würde ich ein neues Auto kaufen und die 🙂 wären zu hartleibig, würde ich sofort einen Parallelimportierten kaufen. Letzendlich sind die 🙂 froh wenn du zu ihnen zur Ispektion kommst. Die Marge bei Neuwagen ist eh nicht hoch, in der Werkstatt aber schon.
Zitat:
Original geschrieben von Pete77
JanMdl- das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Hast ja nicht nur den Sprit an fixen Kosten. Du zahlst für den Diesel mehr an Versicherungen, mehr für die Inspektionen. Außerdem
hast du genannten Partikelfilter sowie höhere Defektanfälligkeit beim Diesel.
Recht hast du - das war auch nicht als vollständige Rechnung gemeint, sondern zum Überschlagen. Klar, der Benziner spart bei Steuer, Inspektion und Versicherungen. Aber in der Summe stehen 900 EUR / Jahr Spritersparnis Einsparungen von vielleicht insgesamt 150-200 EUR / Jahr bei diesen drei Posten gegenüber. Die neue Kfz-Steuer-Berechnung lässt den D2 / 1.6D sehr gut wegkommen (keine 248 mehr ,sondern um die 150).
Bleiben beim Diesel also 700-750 EUR Ersparnis, die man schonmal fest in der Tasche hat. Im Laufe von 6 Jahren spart man so 4500 EUR. Die ausgeben, nur um einen Motor zu haben, der weniger potentielle Ausfallrisiken hat? Dann lieber 300 EUR in eine Garantieverlängerung o.ä. stecken.
Ich habe nichts prinzipiell gegen Benziner (fahre ja selbst einen im C30), aber das vom TE erstellte Fahrprofil (wenige, aber dafür lange Fahrten) schreit geradezu nach einem Diesel. Bei 15 tkm / a im Kurzstreckenbetrieb würde ich den Benziner nehmen.
Ich sags mal so... Der Diesel ist natürlich für den TE hier recht sinnvoll - wenn es wie gesagt nur auf die reinen Spritkosten ankommt. Allerdings...
Mehrmals habe ich das schon mal gesagt, aber mit der richtigen Fahrweise komme ich mit meinem C30 2.0l Benziner locker unter 7.0l/100 km. Aktuell ist meine Durchschnittsanzeige bei 6,6l (wohlgemerkt: wir haben Sommer, ich habe 215er Puschen auf schweren 18" Felgen) fest... Weiter runter geht nur im Winter auf den 195er Stahlfelgen die kaum irgendwas wiegen (pro Reifen/Felge bin ich bei der Hälfte des Gewichtes!!!). Ich mein, da sind Kosten auf 100 km von ca. 9,50€ bei 1,44€/Liter Super... Da kann man nicht meckern 😉 aber ich komme ja von einem ursprünglich sehr durstigen Volvo Modell (17l/100 km). Aber auch so kann man da nicht meckern. Klar, mein Fahrprofil ist nicht mit dem von anderen Menschen gleich zu setzen... Trotzdem... Aus einer Tankfüllung bei Tempo 120 auf der Autobahn komme ich von Bremen nach Kempten... Ohne Zwischentanken und das über 730 km... Auch da kann man nicht meckern.
Gut, bei dem Reiseprofil käme man mit einem Diesel noch weiter, trotzdem 😁
Ich hatte mir alles durchgerechnet und komme mit dem 2.0l gleich teuer wenn nicht dann nur etwas teurer weg (wenn auch nur ein paar € im Jahr) als mit dem 2.0d. Mit dem 1.6d vergleiche ich nicht, da man die Motoren gar nicht vergleichen kann...
Ich bin nicht sicher ob ich dir die Werte glaube DDD 😉
Ich brauch mitm 2.0d im Sommer bei Landstraße und den 17" 225/45ern rund 5.4 Liter auf 100km und wenn ich in die Schweiz brettere im Mittel 6.5 Liter. Da musst du ja auf der AB deinen Wagen schieben um solche Werte annähernd zu erreichen 😁
Bestimmt würde ich auch Traumwerte hinkriegen wenn ich mit 80 rechts hinter LKWs herkrieche oder 100 und permanent rein und rausziehe. Aber dann brauch ich keine 140PS wenn ich auf Schleichfahrt gehen will sondern dann reicht mir ein 1.6D/i. Entweder richtig sparen oder garnicht sparen. Aber so halblebige Erklärungen von wegen 2.0/2.0d und sparen. Naja.
Will man sparen holt man nen Fiat Panda. Neu ab 5600€ 😁