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Budget von +-23.000 € - Welches Auto?

Themenstarteram 6. Febuar 2014 um 13:48

Hallo zusammen,

da wir auf der Suche sind nach einem neuen Auto und uns nicht wirklich entscheiden können, welches denn wirklich zu uns passt, hoffen wir nun hier auf etwas Hilfe bzgl. der Kaufberatung.

Unser jetztiges Fahrzeug ist ein BMW 323i E46. Waren eigentlich auch recht zufrieden, vor allem der Motor lief bis vor kurzen wirklich sehr rund. Da sich allerdings so langsam die teuren Reparaturen häufen, würden wir gerne uns nach einem neuen Auto umsehen.

Da ich mich allerdings nicht wirklich gut auskenne, bräuchte ich Hilfe beim Kauf des neuen Autos. Ich habe mir mal eine Liste mit Kriterien erstellt, die mir wichtig sind.

1. Motor soll Diesel sein und schön rund laufen. Verbrauch nicht höher als 7-7,5L.

2. Es soll ein Automatikgetriebe sein.

3. Größer als Kompaktklasse, am liebsten einen kleinen SUV (Tiguan, X1, etc.) oder Limousine

4. Sollte eine gute Ausstattungslinie besitzen, muss allerdings bei weitem nicht alles dabei sein.

5. Tageszulassung oder max. 2 Jahreswagen (max. 20.000km)

Aufgrund oben genannter Kriterien bin ich auf folgende Fahrzeuge gestoßen, die mich ansprechen würden. Allerdings, wie oben beschrieben, kenne ich mich nicht gut genug aus, um eine seriöse Beurteilung durchführen zu können.

-Mazda6 2.2 SKYACTIV-D

-BMW X1 1.6/1.8

-Nissan Qashqai (neues Modell) 1.6

-Mercedes B-Klasse 1.8

Freue mich über eure Antworten und Anregungen, welches Fahrzeug sich denn von den anderen vielleicht abheben kann. Über Vorschläge von anderen Fahrzeugen würde ich mich genauso freuen.

 

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14 Antworten

Hallo Shootingstar,

also zum X1, weil den meine Mutter jüngst gekauft hat als 1.8 Diesel + Automatik kann ich sagen, sie verbraucht so ca 6,5 Liter, hat allerdings auch Allrad mit an Bord. Ich persönlich find den Motor aber für die Art Auto (ca 1800 kg + hoch aufbauend, das kostet Leistung) zu schwach auf der Brust, es dürfte ruhig der 2.0 mit deutlich mehr PS sein. Meine Mum fährt durchaus gelassen, aber das Eco-Programm macht selbst sie wahnsinnig und sie lässt es dann aus ;-)

Inwieweit du dann dein Budget einhalten kannst musst du prüfen. Selbst Jahreswägen mit angenehmer Ausstattung lagen mit unter 30t km bei oder knapp 30Teuro. Als Neuwagen hat sie jetzt ca 36Teuro gezahlt.

Platz ist ausreichend für 2 Personen. Als Familie würd ich sehen wie viel Ladung da regelmäßig mit rein muss, immerhin basiert der X1 ja größenmäßig auch eher beim 1er und ist daher nicht wirklich üppig.

Weiterhin find ich ihn für nen SUV zwar angenehm hoch, aber zum Einsteigen fand ich mein letztes Auto, die alte A Klasse, deutlich angenehmer. Man muss schon ziiiiiemlich weit reinsteigen um auf die vorderen Sitze zu gelangen :D. Einfach mal Probesitzen.

Zur B-Klasse kann ich noch anmerken, dass die Diesel von MB wirklich sehr sparsam sind. Ich fahr den 220CDI BlueEfficiency im noch aktuellen C Kombi und verbrauche nachgerechnet immer ca. 5-5,3 Liter auf meiner Landstraßenstrecke. Solltest du den SUV wegen Rundumsicht mögen, wird dich der B aber vielleicht verwundern. Im C hab ich die bessere Rundumsicht.

Zitat:

Original geschrieben von EvA200CDI

also zum X1, weil den meine Mutter jüngst gekauft hat als 1.8 Diesel + Automatik kann ich sagen, sie verbraucht so ca 6,5 Liter, hat allerdings auch Allrad mit an Bord. Ich persönlich find den Motor aber für die Art Auto (ca 1800 kg + hoch aufbauend, das kostet Leistung) zu schwach auf der Brust, es dürfte ruhig der 2.0 mit deutlich mehr PS sein.

Bei 1.800kg Leergewicht hat deine Mutter auch ordentlich in Extras investiert, das Leergewicht für den X1 18d xDrive liegt bei 1.640kg.

Prinzipiell bin ich da aber bei dir. Viel entscheidender als der "hohe Aufbau" (ein X1 ist gerade einmal 9cm höher als ein S204) ist jedoch der Allradantrieb.

Der frisst auch nochmal "etwas" Leistung.

Zitat:

Original geschrieben von EvA200CDI

Zur B-Klasse kann ich noch anmerken, dass die Diesel von MB wirklich sehr sparsam sind. Ich fahr den 220CDI BlueEfficiency im noch aktuellen C Kombi und verbrauche nachgerechnet immer ca. 5-5,3 Liter auf meiner Landstraßenstrecke. Solltest du den SUV wegen Rundumsicht mögen, wird dich der B aber vielleicht verwundern. Im C hab ich die bessere Rundumsicht.

Grundsätzlich richtig. Bezüglich Verbrauch und Kraftentfaltung ("Bums aus dem Drehzahlkeller") sind die Daimler-Diesel wirklich sehr gut.

Aber eines bieten die Mercedes-Diesel leider überhaupt nicht: Laufkultur.

So gern ich den OM651 mag, das ist und bleibt akustisch ein Traktor. Selbst in der E- & S-Klasse, die wirklich gut gedämmt sind.

Ob es bei dem 1.8er Diesel besser aussieht kann ich nicht beurteilen, den bin ich noch nicht gefahren. Das ist ja wenn ich mich recht entsinne auch keine Mercedes-Entwicklung sondern ein Renault-Diesel.

Rundumsicht ist heutzutage generell sehr schwierig.

Diese ganzen neumodischen pseudo-Geländewagen (auch SUV genannt) kann man da komplett in die Tonne treten. Leider auch viele Vans und Kombis.

Zum X1:

Ich würde auch versuchen, einen 20d zu bekommen. Der ist spürbar kräftiger als der 18d, kostet im Unterhalt / Verbrauch jedoch genau so viel wie der 18d.

Aber eines muss dir auch hier klar sein: Auch der N47 ist kein flüsterleiser Musterknabe. Er klingt unter Last durchaus kernig. Ich persönlich mag das ganz gern, aber sensible Naturen stören sich daran eventuell.

Dafür entschädigt der Motor mit einer (für einen R4-Diesel) sehr guten Drehfreude und legt auch obenrum noch gut zu.

Um 7,5 Liter zu verbrauchen musst du dich da auch schon ziemlich anstrengen. Ich liege auf die letzten 20tkm bei ziemlich genau 7 Litern, bei durchaus zügiger Fahrweise und relativ viel Stadtverkehr.

Was hälst du denn vom Opel Insignia ?

Bezüglich Preis-Leistung schon extrem gut.

Bietet nicht die beste Rundumsicht, aber mit Parkpiepsern auch nicht soo schlimm, wie es in den Tests gern geschrieben wird.

Dafür fährt er sich sehr angenehm, ist innen angenehm leise, komfortabel und bietet (zumindest vorn und im Kofferraum) auch schön viel Platz.

Wenn es etwas mehr Druck sein darf, auch gern als BiTurbo CDTi.

Der 4x4-Antrieb frisst zwar etwas Leistung wieder auf, dafür läuft der BiTurbo sehr geschmeidig, klingt nie großartig angestrengt und hat eine wirklich sehr schöne Leistungsentfaltung.

Er bietet quasi überhaupt kein Drehmomentloch, gibt seine Leistung ab wie ein schöner Sauger. Dadurch fehlt ihm dieser "Tritt ins Kreuz", wie ihn Turbomotoren sonst gern bieten. Man ist objektiv also so gut wie immer schneller unterwegs, als es subjektiv scheint. ;)

Wirklich spitze sind die AGR-Sitze und das AFL+.

Etwas vergleichbar gutes ist in dem Budget kaum zu finden.

Ja, kann @flosen23 nur zustimmen. Nicht einfach am INSIGNIA BiTurbo vorbeischlendern sondern Probe fahren. Frontantrieb reicht m.M. völlig aus, auch bei Nässe kein Problem mit ordentlicher Traktion. Wenn nicht (wie bei mir zeitweise) permanenter Ultrakurzstreckenbetrieb angesagt ist wird auch der Verbrauch Deinen Wünschen gerecht.

Da Du von einem sehr guten Benziner umsteigen möchtest solltest Du generell den Diesel Deiner Wünsche ausgiebig Probe fahren.

Hallo Flosen :)

stimmt, so viel höher ist er nicht, aber die Stirnfläche ist bedeutend Wuchtiger.

Sie hat eben nicht das Auto voller Extras.

Und zwar ,nur':

Automatik

Kleines Navigationssystem

Allrad, das wiegt wohl deutlich mehr

Xenon

Hinten piept es

Den Insignia Tourer hat fast zeitgleich ihr Freund gekauft. Nuja..

Wahr ist, er bringt viel Zubehör mit für sein Geld. Als Jahreswagen ziemlich voll mit Extras nur 23Teuro gezahlt glaub ich.

Aber auch hier hört man den Diesel deutlich. Mein mercedes Biturbo fühlt sich da angenehmer an.

Er hat die Tollsitze als Vollleder und sie sind einfach nur komisch. Meine Mutter sitzt nicht gern als Beifahrer drin. Ihr ziehts im Kreuz und jetzt ist dort ein Schal reingestopft. Ich hab Frauengröße 38 und sitze drin wie in einem orthopädischen Klo bzw. Keil. Und ich hab alles schon probiert.Bequem ist was anderes.

Die Sitzheizung braucht ewig.

Rundumsicht Null. Nutzwert innen ok, hat aber viel Platz in die Karosserie verschenkt. Die Heckklappe ist Ansichtssache.

Ich könnt jetzt ewig so weiter machen. Aber da sind die anderen deutschen schon deutlich besser in manchen Punkten. Ich hab mich in seinem alten Audi wohlgefühlt, jetzt nicht mehr. Auch im BMW und meinem Mercedes geht's mir ähnlich.

 

Ford Kuga?

Aber größer als die Kompaktklasse sind Kuga, Tiguan, X1 ... nicht, vielleicht höher. ;)

VW Tiguan stellt nach Test ziemlich die Referenz da (...ja...)

ansonsten KIA Sportage Probe-fahren.

Rückenfreundlich, vergleichsweise gute Übersicht vorne/Seite wenn man von Fröschen absieht, gute und Komfortable Sitze.... und der Preis ist sogar deutlich zu unterbieten. Die elektronisch geregelte Allrad-version würde ich unbedingt Probefahren zum Vergleich.

Sehr gut zum normalen +Langstrecken Fahren fand ich den Nissan X-Trail Diesel. Auch hier einfach mal eine Probefahrt machen. Auch würde ich den Vergleich zwischen Stoffausstattung und der Lederausstattung empfehlen, meiner Ansicht nach ein anderes Fahrgefühl und Geräuschverhalten auf Autobahnfahrten.

Marken-Brille abziehen, Fahren, selbst bewerten.

Nach welchem Test denn?

Ich habe spontan einen gefunden, bei dem stellt er vielleicht knapp die Referenz dar, nicht "ziemlich". Und da wurde dann natürlich wieder mit adaptiven Dämpfern getestet ... . :rolleyes: Wäre das nicht der Fall, wäre der Test wohl auch etwas anders ausgegangen.

Vergleichstests sind für den Allerwertesten.

Themenstarteram 7. Febuar 2014 um 13:12

Vielen Dank für die vielen Einschätzungen, auch wenn ich dadurch noch unsicherer geworden bin :p

Beim Opel Insignia sagt mir das Design nicht wirklich zu, auch wenn das nicht die oberste Priorität hat.

Beim Kia Sportage habe ich jetzt schon öfters gelesen/gehört, dass die Motoren nicht die Besten sind. Weswegen er auch aus meiner Liste gefallen ist, ähnlich wie der Hyundai ix35.

Probefahren werde ich wohl einige. Allerdings kann man daraus ja nicht ableiten, wie gut sich das Auto noch nach einigen vielen gefahreren KM anfühlt.

Kann vielleicht noch jemand was zum Mazda 6 sagen?

Zitat:

Original geschrieben von ShOotinqstar

Kann vielleicht noch jemand was zum Mazda 6 sagen?

Der Madzda 6 hat super Dieselmotoren, der Innenraum wirkt sehr aufgeräumt und hochwertig. Madudas gelten als sehr zuverlässig, hatten jedoch in der Vergangenheit mit Rost zu kämpfen, was jetzt aber hoffentlich keine Rolle spielt.

Aus der aktuellen Auswahl wäre der M6 mein Favorit.

Zitat:

Original geschrieben von EvA200CDI

Hallo Flosen :)

stimmt, so viel höher ist er nicht, aber die Stirnfläche ist bedeutend Wuchtiger.

Sie hat eben nicht das Auto voller Extras.

Und zwar ,nur':

Automatik

Kleines Navigationssystem

Allrad, das wiegt wohl deutlich mehr

Xenon

Hinten piept es

Den Insignia Tourer hat fast zeitgleich ihr Freund gekauft. Nuja..

Wahr ist, er bringt viel Zubehör mit für sein Geld. Als Jahreswagen ziemlich voll mit Extras nur 23Teuro gezahlt glaub ich.

Aber auch hier hört man den Diesel deutlich. Mein mercedes Biturbo fühlt sich da angenehmer an.

Er hat die Tollsitze als Vollleder und sie sind einfach nur komisch. Meine Mutter sitzt nicht gern als Beifahrer drin. Ihr ziehts im Kreuz und jetzt ist dort ein Schal reingestopft. Ich hab Frauengröße 38 und sitze drin wie in einem orthopädischen Klo bzw. Keil. Und ich hab alles schon probiert.Bequem ist was anderes.

Die Sitzheizung braucht ewig.

Rundumsicht Null. Nutzwert innen ok, hat aber viel Platz in die Karosserie verschenkt. Die Heckklappe ist Ansichtssache.

Ich könnt jetzt ewig so weiter machen. Aber da sind die anderen deutschen schon deutlich besser in manchen Punkten. Ich hab mich in seinem alten Audi wohlgefühlt, jetzt nicht mehr. Auch im BMW und meinem Mercedes geht's mir ähnlich.

Na ja, wer nur die dt. Premium-Bierbänke gewohnt ist :D........

Zitat:

Original geschrieben von rufus608

Zitat:

Original geschrieben von EvA200CDI

Hallo Flosen :)

stimmt, so viel höher ist er nicht, aber die Stirnfläche ist bedeutend Wuchtiger.

Sie hat eben nicht das Auto voller Extras.

Und zwar ,nur':

Automatik

Kleines Navigationssystem

Allrad, das wiegt wohl deutlich mehr

Xenon

Hinten piept es

Den Insignia Tourer hat fast zeitgleich ihr Freund gekauft. Nuja..

Wahr ist, er bringt viel Zubehör mit für sein Geld. Als Jahreswagen ziemlich voll mit Extras nur 23Teuro gezahlt glaub ich.

Aber auch hier hört man den Diesel deutlich. Mein mercedes Biturbo fühlt sich da angenehmer an.

Er hat die Tollsitze als Vollleder und sie sind einfach nur komisch. Meine Mutter sitzt nicht gern als Beifahrer drin. Ihr ziehts im Kreuz und jetzt ist dort ein Schal reingestopft. Ich hab Frauengröße 38 und sitze drin wie in einem orthopädischen Klo bzw. Keil. Und ich hab alles schon probiert.Bequem ist was anderes.

Die Sitzheizung braucht ewig.

Rundumsicht Null. Nutzwert innen ok, hat aber viel Platz in die Karosserie verschenkt. Die Heckklappe ist Ansichtssache.

Ich könnt jetzt ewig so weiter machen. Aber da sind die anderen deutschen schon deutlich besser in manchen Punkten. Ich hab mich in seinem alten Audi wohlgefühlt, jetzt nicht mehr. Auch im BMW und meinem Mercedes geht's mir ähnlich.

Na ja, wer nur die dt. Premium-Bierbänke gewohnt ist :D........

Definiere bitte das Sitzgefühl einer dt. Premium Bierbank und verrate mir, wessen Autositze du meinst ;-)

In meinem Autofahrerleben (von 2004 - heute) fuhr ich schon:

2x Polo IV

1x Hyundai I30

1x A Klasse w169

Aktuell s204

Pendeln tu ich jetzt seit 2006 und in jedem dieser Autos konnte ich *gut* drin sitzen und fahren, bis auf Nackenschmerzen und Lendenwirbelschmerzen am Ende eines arbeitsreichen Tages. Was sich leider die letzten 2-3 Jahre zu einem Dauerzustand entwickelt hatte. Es wurde besser mit der A Klasse, aber die simple Lordosenstütze passte mir mal und mal passte sie nicht. Es gab Tage, da hätte ich mehr Stütze im Rücken gebraucht. Nun sind bei mir Multikontursitze drin, die engen mich nicht ein, passen sich an. Endlich fahre ich seit letztem Mai nahezu Rückenschmerzenfrei durch meinen Alltag. Nun zurück zum Opelgestühl.

Vielleicht kann mir ein Opel-Ingenieur mal erklären, warum er die Aussenflächen des Supergestühls zu solch harten Sofalehnen ausgeformt hat, die mir mit ihren Nähten exakt auf die Oberschenkelknochen drücken; davon, die Oberschenkel locker mit etwas Luft dazwischen abzulegen will ich bei diesen Sitzen und nach einer Reihe von Fahrten schon gar nicht mehr träumen. Die verlängerte Beinauflage, die Lehne, alles super in der Theorie. Aber es ist einfach nur total hart und unbequem gepolstert.

 

Audi Q3 oder A4 Limousine ;)

Zitat:

Original geschrieben von EvA200CDI

Zitat:

Original geschrieben von rufus608

 

Na ja, wer nur die dt. Premium-Bierbänke gewohnt ist :D........

Definiere bitte das Sitzgefühl einer dt. Premium Bierbank und verrate mir, wessen Autositze du meinst ;-)

In meinem Autofahrerleben (von 2004 - heute) fuhr ich schon:

2x Polo IV

1x Hyundai I30

1x A Klasse w169

Aktuell s204

Pendeln tu ich jetzt seit 2006 und in jedem dieser Autos konnte ich *gut* drin sitzen und fahren, bis auf Nackenschmerzen und Lendenwirbelschmerzen am Ende eines arbeitsreichen Tages. Was sich leider die letzten 2-3 Jahre zu einem Dauerzustand entwickelt hatte. Es wurde besser mit der A Klasse, aber die simple Lordosenstütze passte mir mal und mal passte sie nicht. Es gab Tage, da hätte ich mehr Stütze im Rücken gebraucht. Nun sind bei mir Multikontursitze drin, die engen mich nicht ein, passen sich an. Endlich fahre ich seit letztem Mai nahezu Rückenschmerzenfrei durch meinen Alltag. Nun zurück zum Opelgestühl.

Vielleicht kann mir ein Opel-Ingenieur mal erklären, warum er die Aussenflächen des Supergestühls zu solch harten Sofalehnen ausgeformt hat, die mir mit ihren Nähten exakt auf die Oberschenkelknochen drücken; davon, die Oberschenkel locker mit etwas Luft dazwischen abzulegen will ich bei diesen Sitzen und nach einer Reihe von Fahrten schon gar nicht mehr träumen. Die verlängerte Beinauflage, die Lehne, alles super in der Theorie. Aber es ist einfach nur total hart und unbequem gepolstert.

Ja nun. Ich habe auf Deine letzten Stern-Autos angespielt u. die, die ich kenne (das sind B, C, E u. CLS) haben für mich Foltercharakter. Und das schreibe ich nicht in jedem thread rein weil: sitzen ist höchst individuell (Du hast ja auch Deine Erfahrungen) u. z.B. ich finde die ganz normalen Serien-Komfortsitze (Stoff-Kunstleder-Kombination) in meinem INSIGNIA Spitze, für mich z.Z. mit das beste was es gibt in Otto-Normal-PKW, und das ohne Aufpreis. Die AGR(Stoff) bin ich mal im ASTRA gesessen und empfand ich auch als viel zu hart. Aber das muß jeder selbst aussitzen ;), darüber braucht man m.M. nichts schreiben.

Ich muss hier mal ganz klar eine Lanze für die AGR-Sitze brechen.

Abgesehen von den Komfortsitzen in der Oberklasse gehören die mit zum Besten, was man überhaupt bekommen kann.

Das Problem mit dem Schal im Rücken kann ich nicht nachvollziehen. In meinem Astra hatten beide Sitze vorn eine 8-fach stufenlos verstellbare Lordosenstütze.

Die verschiebbare Oberschenkelauflage macht die Sitze für Beinlängen aller Art tauglich.

Die Seitenwangen bieten sehr guten Seitenhalt, ohne dabei unangenehm zu "zwicken".

Ich kann auch nicht verstehen, dass eine zierliche Frau mit Größe 38 da zu eng drin sitzt.

Ich bin alles andere als zierlich und hatte da absolut keine Probleme. Eventuell war mein Anpressdruck einfach nur größer. ;)

Der einzige Vorteil der Multikontursitze besteht darin, dass man die Seitenwangen einstellen kann.

Dafür ist die Lehne VIEL zu kurz (wenn man über 1,80m ist) und die Schenkelauflage lässt sich nicht verstellen.

 

Noch ganz kurz zum Motor:

Nicht den Fehler machen, und 2.0 CDTi mit 2.0 BiTurbo gleich setzen.

Der BiTurbo läuft deutlich kultivierter und leiser.

Obendrein wurde beim Insignia quasi mit jedem Modelljahr die Dämmung verbessert. Er wurde also von Jahr zu Jahr leiser.

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