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Bremstrommel passt nicht mehr über Backen

Subaru Forester II (SG)
Themenstarteram 2. Juli 2016 um 17:17

Hallo zusammen,

dumme Geschichte, nach Demontage der Bremstrommel hinten (hat etwas geschleift wegen Rost) hat wohl jemand noch im ausgebauten Zustand aufs Bremspedal getreten.

Dabei haben sich die Bremsbacken nach außen gedrückt und nicht wieder zurück gezogen. Jetzt geht natürlich die Trommel nicht mehr drüber - was ist hier am Besten zu tun.

Ärgerliche Sache das :/

MfG

N

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9 Antworten
Themenstarteram 2. Juli 2016 um 18:49

Hat sich erledigt, es gibt da so ein Rädchen, womit man das zurückstellen kann. Die Sache ist damit okay.

Was ganz und gar nicht ok ist, ist die gegenüberliegende Bremstrommel, also links. Ich bin ja von Rost ausgegangen, der dort schleift, aber hier war der wahre Übeltäter: Die Bremse hängt links fest, und zwar offenbar so verkantet, dass ich mit meinen Mitteln die Trommel nicht entfernen konnte.

Das war also das Schleifen während der Fahrt - und kein profaner Rost...

Also dann, Werkstatt :/

Hallo nanopixel,

 

hatte mal das gleiche Problem. Da hilft nur Gewalt um die weg zu bekommen. Die Werkstatt macht nichts anderes und zahlst auch noch für. Magst es nicht nochmal versuchen?

 

Viele Grüße

 

Charly

Themenstarteram 2. Juli 2016 um 21:11

Hey danke Charly, fürs ermutigen =)

Ich hatte es ja versucht, und über die zwei Löcher mittels zwei Schrauben die Trommel schon bis weit nach vorne gebracht. (so konnte ich dann sehen, wie verkantet einer der Backen ist). Und obwohl die Stehbolzen kaum noch raus schauten, ging es einfach nicht weiter - es ließ sich nicht abnehmen und rührte sich nicht.

Weiß auch nicht inwieweit die Innereien schon zerstört sind... :/

Hallo Nanopixel,

tief durchatmen – was Charlyone schreibt, ist schon richtig: Es ist alles machbar.

Auch eine Werkstatt kann nicht zaubern. Und mit bissel Hintergrundinfo bekommst du das auch hin, ohne was kaputtzumachen.

• Wenn alle Stricke reißen, kann man an der Entlüftungsschraube des betreffenden Radbremszylinders das hydraulische System öffnen, um den Gegendruck abzubauen, worauf sich dann aber eine Neubefüllung mit Bremsflüssigkeit empfiehlt.

(Vorher transparenten Schlauch auf´s Ventil und gezielt im Behälter auffangen, damit keine unnötige Sauerei entsteht. Empfehlung: Gummihandschuhe, da Glykol giftiger ist, als manch einer denkt und auch über die Haut aufgenommen wird :rolleyes:…)

Dann lassen sich die Backen deutlich leichter zusammenschieben, um den nötigen Platz zu schaffen. Allerdings muss ja anschließend sowieso entlüftet werden, was von frischem „Saft“ in der Leitung ja nicht mehr allzuweit entfernt ist.

Aber bevor du diese Panscherei in Erwägung ziehst, kannst du noch folgende zwei Möglichkeiten versuchen:

• Alte Trommel so weit wie möglich wieder drauf schieben, um den vorherigen Zustand herzustellen. Dann über das Rädchen des Rückstellmechanismus die Backen ein ganzes Stück zusammenfahren, um ein paar Millimeter Platz zu schaffen. Dann müsste die Sache aufgehen. Wenn du irgendwelche Teile verbogen haben solltest, ist das kein Beinbruch; in einem guten Bremstrommel-Rep.-Satz sind außer den neuen Belägen auch die Spangen, Federn, Haltestifte etc. dabei. Und den Radbremszylinder wirst du wohl nicht aus seiner Verankerung gerissen haben, oder? ;)

• Falls das nicht klappen sollte, dann – ganz wie Charlyone schon schreibt – hilft „ein Kilo Kraft“ an der richtigen Stelle: Die Backen müssen wieder zusammen, ob sie wollen oder nicht. Die Bremshydraulik macht zwar zuverlässig ihren Job, d.h. sie hält die Backen auf bremsbereiten Abstand. Schließlich hat sie damit schon ein paar Mal dein Leben gerettet, stimmt´s? Wenn du aber mit einem langen Hebel, einer Schraubzwinge o. ä. den einen oder gar beide Backen zurückdrücken kannst, dann hast du´s. Diese Kraft muss nur höher sein als der Bremskreislauf ohne Pedaldruck aufbringt. In der Werkstatt gibt´s für sowas z.B. gewindeunterstützte Mechaniken, um sich den benötigten Platz langsam „herbeizuschrauben“. Hinweis: Dabei steigt der Pegel im Bremsflüssigkeitsbehälter. D.h. gut im Auge behalten oder besser vorher mit einem Stechheber ein „paar Schluck“ abziehen, damit dort nix unnötig überläuft.

Egal, wie du die alten Backen raus bekommst - wichtig ist, dass das Bremssystem anschließend zuverlässig entlüftet wird, denn davon hängt die sichere Funktionsweise des ganzen Wagens ab.

„Fiel Ervolg“

:cool:

~~~~~~~~

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 0:41

Hallo Hajoschrauber,

vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag, ich weiß das echt zu schätzen!

Aber das Problem mit der nicht mehr passenden Trommel ist bereits behoben (siehe oben), das neue Problem ist die andere Trommel, die nicht ab will, weil sich wohl ein Bremsbacken darunter derart verkantet hat - die Trommel lässt sich so weit abziehen, dass man das darunter schon sehen kann.

Um die Trommel abzuziehen ist es vorgesehen, dass man zwei Schrauben durch zwei Gewindelöcher dreht, die frontal auf der Trommel sitzen. Genau das versuche ich aber wie gesagt, sie kommt ca. 5cm nach vorne, man kann seitwärts reingucken aber man hört beim Schrauben bereits die Federn "klingen", das zeigt schon dass man die ganzen Innereien mit nach vorne zerrt.

Und irgendwann ist Schluss und das ist dann irgendwie auch so ne psychologische Grenze, wo man Angst hat, noch mehr kaputt zu machen... keine Ahnung, vielleicht sollte man einfach noch brutaler an die Sache rangehen, aber ich hab da echt Hemmungen... ;)

Hallo nanopixel,

 

also das mit der rohen Gewalt wollte ich so nicht ausdrücken. Sondern gezielt anwenden. Ich hatte die gleiche Thematik das die Trommel nicht von den Backen zu ziehen ist. Warum? Weil sich im Inneren ein Rostgrat bildet der nicht weggebremst werden kann.

 

Was hilft? Schraub deine beiden M8 Schrauben wieder raus, nimm die 32er Nuss und eine Verlängerung. Die setzt du an der großen Mutter an der Radnabe an. Dreh an dieser, lieber rechts herum, und versuche gleichzeitig die Trommel zu ziehen. Somit trägst du langsam den Rostgrat ab, bzw. bekommst die Bremsbacken langsam über den Grat. Das machst du so lange bis die Trommel abfällt. So nackelst du dran bis es geht. Funktioniert! ;-)

 

Viel Glück und Geschick dabei. Zerstörungsfrei ist es auch!

 

Viele Grüße

 

Charly

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 13:24

Hallo CharlyOne,

danke für deine Mühe, ich habe es nochmal versucht und erstmal wieder aufgegeben.

Das mit dem Drehen an der Radnabe um den Rostgrad abzutragen ist ne ganz gute Idee. Aber bei dem Allradler lässt sich erstmal nix drehen, es sei denn ich bocke noch ein anderes Rad hoch. Das habe ich jetzt noch nicht probiert...

Gruß

Nano

Hallo Nanopixel,

na - noch ein Versuch? :)

Wenn du die beiden Schrauben zum Trommelziehen wieder rausmachst, entspannt sich das Ganze zunächst. Dann die Trommel wieder ein kleines Stück ziehen (15 - 20 mm reichen), dann kannst du die Backen zusammendrücken, ohne dass sie an der Kante (siehe Bild 2) blockieren.

Die drei Bilder unten sind zwar von einem anderen Auto, aber dennoch recht ähnlich.

jetzt aber ...

:cool:

 

Bremstrommel-innen-1
Bremstrommel-innen-2
Bremstrommel-innen-3
Themenstarteram 3. Juli 2016 um 23:51

Hey, danke dass ihr mein Problem nicht aufgebt! ;-)

Das mit dem zusammendrücken habe ich versucht - bereits auf der anderen Seite, bei dem ursprünglichen Problem und das war definitiv nicht möglich. Erst durch zurückdrehen dieses Stellrads konnten die Backen näher zusammen rücken.

Und an dieses Rädchen komme ich hier leider definitiv nicht ran, bei dem cm Spalt den ich hin kriege.

Ich muss die Segel streichen, es ärgert mich auch, aber es ist nicht machbar.

Danke euch allen für eure Mühen!

thx

Nanopixel

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