Brauche Tipps für seriösen Verkauf
Hallöchen,
der Fuhrpark soll deutlich kleiner werden, es wird wohl ein Stadtflitzer kommen und der fette A8 und der A6 werden weg kommen, beides super erhalten und gepflegte Erbschaftsrelikte, Wert ca 15.000 und 20.000 Euro.
Stehen beide bei Mobile, leider kommen so ziemlich nur unseriöse Anrufe, 'wolle probe fahren', wo man weiss, die haben nicht mal das Geld für die erste Tankfüllung, wollen mehr oder weniger mal einen Oberklassewagen fahren.
Private Probefahrt, Führerschein zeigen lassen ist klar, doch schon kommt die Versicherungsfrage auf und in einem Fall war mir mulmig, da der Testfahrer definitiv nicht mit einem A8 fahren konnte, das ist kein Sportwagen.
Leider nimmt der Citroën Händler, bei dem der neue Kleine gekauft werden soll, weder den einen noch den anderen in Zahlung, da er sonst ja garnichts mehr verdient, sondern Geld ausgeben müsste.
Langsam nervt es, da kaum ein seriöser Anrufer dabei ist, der das Geld nicht 'zusammen kratzen' muss. Und wenn ich sowas höre, letzter Preis, ohne den Wagen je gesehen zu haben, nein ehrlich nicht.
Gibt es hier Tipps? Vielleicht doch zu einem Strassenhändler um wenigstens das Versicherungsrisiko auszuschliessen, dass ein anderer Fahrer damit scheisse baut?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Texastex schrieb am 6. Juli 2015 um 13:18:33 Uhr:
Gibt es hier Tipps? Vielleicht doch zu einem Strassenhändler um wenigstens das Versicherungsrisiko auszuschliessen, dass ein anderer Fahrer damit scheisse baut?
Auf der Homepage vom ADAC gibt es das
Formular "Probefahrtvereinbarung". In diesem Formular werden eindeutig die Bedingungen zur Probefahrt und vor allem die Haftungsfrage geregelt.
Schon das Vorlegen dieser Vereinbarung, das gemeinsame Ausfüllen sowie die Unterschrift geben manchem Interessenten schon mal einen Denkanstoß zu den Folgen seines Fahrens.
Und wer nicht unterschreibt darf nicht fahren. Da sollte es keine Disskussion geben. Und man hat im Fall des Falles ein Schriftstück mit Unterschrift, mit dem man auch seine Kosten wieder eintreiben kann.
VG
Peugeotpik
16 Antworten
Ja, ich würde zu einem Händler gehen, auch wenn's da vielleicht paar Euro weniger gibt fürs Auto. Aber die 800-1000 Euro wärens mir Wert, niemanden unseriösen mit dem Auto fahren zu lassen bzw. sich den ganzen Stress auch zu sparen.
Wenn die Fahrzeuge in gutem Zustand sind dann direkt zu ner Audi-Niederlassung, die Kaufen ja eventuell auch abseits Inzahlungnahme an.
Verzichte auf die Handy-Nummer, dann hast Du Deine Ruhe vor den ganzen radebrechenden Spacken.
Wenn die Autos in der falschen Farbe (dunkel) sind, wirst Du Dich wohl daran gewöhnen müssen, dass die Zielgruppe sich vor allem aus Menschen mit gegelten Haaren und Migrationshintergrund zusammensetzt. Die geben übrigens noch am ehesten viel Geld für PS-starke Premiumwagen in Limousinenform aus.
Kann mich nur anschließen: Vorerst keine Telefonnummer anzeigen lassen. Tatsächliche Interessenten melden sich auch per E-Mail.
Wenn jemand nicht vertrauenswürdig rüberkommt evtl. einfach nur Probefahrt als Beifahrer anbieten und dann auf die Wünsche der möglichen Käufer im Rahmen des Machbaren eingehen.
Wenn jemand in mein Auto einsteigt und bei kaltem Motor direkt Vollgas seine Probefahrt beginnen würde, wäre an der nächsten Kreuzung Schluss.
Ich würde bei Autos bei gewerblichen Händlern lassen, da beide, so wie Du schreibst, in bestem Zustand sind, dürfte es da auch keine Schwierigkeiten geben.
Gibt zwar ein paar Euro weniger als beim Privatverkauf, dafür hast Du hinterher Deine Ruhe und musst Dich nicht evtl. mit irgendeinem kriminellen Pack rumärgern.
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darf ich mal fragen woher der Verkäufer hier kommt und aus welchem Baujahr der A6 stammt? ich bin gerade auf der Suche nach einem A6 da wir Familie planen und was großes muss her!??
Stell doch mal deine Links online, vielleicht kann man da am Text noch feilen.
Bei meinem letzten Verkauf hatte ich gar keine der beschriebenen Probleme, ganz im Gegensatz zum Vorjahr als ich den gleichen Wagen schon einmal verkaufen wollte. Damals hat ich dann irgendwann keinen Bock mehr, lag aber auch an den zu hohen Erlöserwartungen die nicht erfüllt wurden.
Jetzt ein Jahr später hatte ich eine gute, ehrliche Anzeige formuliert, auch mit Sätzen wie "Kein Notverkauf, bitte keine 'was ist letzte Preis Anrufe' ". Obs daran lag, kann ich nicht sagen.
Ansonsten hilfts immer den Preis zu senken. Und etwas Zeit zu haben.
Ich sage aus eigener Erfahrung, bei BMW hast du bestimmtes Klientel, bei Audi zumindest nicht in der Masse. Aber ja, 'kein Notverkauf' usw das hält schon mal diese typischen letzter Preis anfragen fern, meine Handynummer hab ich auch raus, per Mail kann man ignorieren oder sieht auch gleich, ob jemand schreiben kann und vor allem was er fragt. Wenn jemand keinerlei technische Fragen hat, was soll ich ihn dann Probe fahren lassen, 'will nur mal fahren' wozu? Auf meine Spritkosten? Sogar beim Autohaus muss ich unterzeichnen, dass ich 1000 Euro Selbstbeteiligung zahle im Falle selbst verschuldeten Unfalles.
Ob der Wert der Audis angemessen ist, siehst du ja bei einem Vergleich auf den einschlägigen Portalen. Auch Autouncle und Autofokus 24 geben gute Anhaltspunkte. Da ich selber auch versuche einen Wagen zu verkaufen, kann ich nur sagen: Im Zweifel willst du zuviel Geld. Ich hätte meinen schon vor vier Wochen kurz nach Veröffentlichung verkaufen können, wenn ich nicht ein konkretes Angebot als zu niedrig angesehen hätte. Inzwischen biete ich schon unter diesem Preis an 🙁
Bevor du durch den Verkauf beider Audis aber zuviel Geld verbrennst (auch wenn du sie geerbt hast), fahr doch zumindest einen noch zwei Jahre weiter. Dann liegt der Wert unter 10.000 € und du wirst ihn einfacher los.
Wenn der Wagen keine Macken und Probleme macht, kein Geld frisst würde ich ihn weiter fahren. Denn jeder andere neue oder gebrauchte Wagen birgt ein Risiko
Zitat:
@Texastex schrieb am 6. Juli 2015 um 13:18:33 Uhr:
Gibt es hier Tipps? Vielleicht doch zu einem Strassenhändler um wenigstens das Versicherungsrisiko auszuschliessen, dass ein anderer Fahrer damit scheisse baut?
Auf der Homepage vom ADAC gibt es das
Formular "Probefahrtvereinbarung". In diesem Formular werden eindeutig die Bedingungen zur Probefahrt und vor allem die Haftungsfrage geregelt.
Schon das Vorlegen dieser Vereinbarung, das gemeinsame Ausfüllen sowie die Unterschrift geben manchem Interessenten schon mal einen Denkanstoß zu den Folgen seines Fahrens.
Und wer nicht unterschreibt darf nicht fahren. Da sollte es keine Disskussion geben. Und man hat im Fall des Falles ein Schriftstück mit Unterschrift, mit dem man auch seine Kosten wieder eintreiben kann.
VG
Peugeotpik
Soweit die Theorie, greif mal einem nackten Mann in die Tasche, diese Leute haben in aller Regel nicht mal eine Haftpflichtversicherung
Zitat:
@Bauzent schrieb am 7. Juli 2015 um 12:59:29 Uhr:
Soweit die Theorie, greif mal einem nackten Mann in die Tasche, diese Leute haben in aller Regel nicht mal eine Haftpflichtversicherung
Datt stimmt, aber der Verkäuer kann z.b. den SB-Betrag für die VK in BAR verlangen..
Dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen..
Ansonsten, wurde ja schon alles gesagt, Handy-Nr. raus, nur eMail, etc.
Viel Erfolg
Grüße
Wobei in Autohäusern die Selbstbeteiligung von 1000 Euro der Fall ist, also ...... hmmm die hat garantiert keiner dabei. In der Praxis geht es ja meistens gut, aber ich lass ungern fremde Leute in meinem Wagen fahren.
Zitat:
@Bauzent schrieb am 7. Juli 2015 um 20:45:19 Uhr:
ich lass ungern fremde Leute in meinem Wagen fahren.
Dann solltest du am besten nicht privat verkaufen... 😉