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BMW E39 überschlagen welche Folgen?

Themenstarteram 8. Juni 2020 um 15:57

Hey ich bin Fahranfänger und 18 Jahre alt.

Ich habe mich am Freitag mit dem BMW meines Chefs überschlagen und habe natürlich direkt die Polizei gerufen.

Diese hat dann gemeint es ist eine Ordnungswidrigkeit und ich muss wahrscheinlich eine Schulung machen(+145€ Bußgeld).

Der Polizist frage mich ob dieser Vorwurf richtig sei und ich unterschrieb(noch total unter schock).

Da stand in etwa drin:

"Aufgrund der Nässe und der scharfen Kurve einen Verkehrsunfall ohne andere Verkehrsteilnehmer."

Ich bin mit etwa 60kmh um die Kurve gefahren und der BMW ist mir hinten weggerutscht und ich hab zu arg gegengelenkt. Daraufhin bin ich gegen einen Bordstein auf der anderen Fahrbahn gefahren der mich dann zum überschlagen gebracht hat.

Kann man da nicht Einspruch einlegen oder gibt es da ein "Schlupfloch" um die Schulung nicht machen zu müssen oder um das Bußgeld zu drücken (Bin noch Schüler)?

Mit welchen Folgen muss ich jetzt rechnen da ich noch in der Probezeit bin?

 

Ich hoffe einer von euch kann mir da helfen.

MFG

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68 Antworten

Hier wurde ein ähnlicher Fall diskutiert.

https://www.motor-talk.de/forum/unfall-probezeit-t3827357.html

Themenstarteram 8. Juni 2020 um 16:19

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 8. Juni 2020 um 16:01:31 Uhr:

Hier wurde ein ähnlicher Fall diskutiert.

https://www.motor-talk.de/forum/unfall-probezeit-t3827357.html

Dieser Fall ist was anderes. Ich bin aufgrund des Bordsteins überschlagen und nicht aufgrund der Geschwindigkeit. Wäre der Bordstein nicht da gewesen wäre dem Auto nichts passiert und ich hätte ganz normal weiterfahren können.

man wirft Dir eine unangepasste Geschwindigkeit vor, mit den bekannten Folgen. Das ist ein Verstoß im Punktebereich mit Probezeitfolgen. Wenn es nur ein Fahrfehler gewesen wäre und nicht an der Geschwindigkeit lag, wären es nur 35.- € ohne Punktefolgen. Vielleicht hast Du Dich erschreckt und das Lenkrad verrissen?

Hier vergleichbar:

https://www.motor-talk.de/.../...utobahn-aquaplaning-t6085746.html?...

Themenstarteram 8. Juni 2020 um 16:26

Zitat:

@Kai R. schrieb am 8. Juni 2020 um 16:22:37 Uhr:

man wirft Dir eine unangepasste Geschwindigkeit vor, mit den bekannten Folgen. Das ist ein Verstoß im Punktebereich mit Probezeitfolgen. Wenn es nur ein Fahrfehler gewesen wäre und nicht an der Geschwindigkeit lag, wären es nur 35.- € ohne Punktefolgen. Vielleicht hast Du Dich erschreckt und das Lenkrad verrissen?

Das könnte gut sein. So genau kann ich mich an den Verlauf nicht mehr Erinnern ich bin auf jedenfall hinten weggerutscht und hab dann das Lenkrad zu weit nach Links gerissen und bin daraufhin gegen den Bordstein gefahren.

Hier ist es gut ausgegangen. Mit Musterschreiben. Das Bußgeld wurde auf 35.- € reduziert: https://www.123recht.de/...ngeblich-zu-schnell-gefahren-__f207023.html

Themenstarteram 8. Juni 2020 um 16:34

Wie sollte ich am besten meine Aussage korrigieren sodass ich mit weniger folgen rechnen muss?

unangepasste Geschwindigkeit kann man wohl immer ins Spiel bringen.

Sonst würde man ja nicht abkommen und den Bordstein berühren.

lies den verlinkten Thread. Man könnte schreiben, dass man unaufmerksam war und dem Bordstein zu nahe gekommen ist. Vor Schreck hat man das Lenkrad verrissen und das Auto ist ausgebrochen-

Themenstarteram 8. Juni 2020 um 17:54

Zitat:

@Kai R. schrieb am 8. Juni 2020 um 17:37:31 Uhr:

lies den verlinkten Thread. Man könnte schreiben, dass man unaufmerksam war und dem Bordstein zu nahe gekommen ist. Vor Schreck hat man das Lenkrad verrissen und das Auto ist ausgebrochen-

Ich hab das vlt etwas falsch ausgedrückt. Aber der Bordstein ist auf der anderen Straßenseite.

überlege Dir wie es war. Ich war ja nicht dabei.

Dumme Frage: Bist du als Betroffener im Ordnungswidrigkeitenverfahren belehrt worden? Dass du nichts äußern musst, was dich selbst belasten könnte usw. Wird gerne mal vergessen. Wenn dir aber schon vor Ort der Vorwurf gemacht wurde, gehe ich aber mal davon aus.

Obwohl Du für mich Schuld hast, warte das Schreiben der Bußgeldstelle ab

und nehme Dir einen Anwalt. Der wird teuer sein ,aber Du alleine kommst

da nicht raus. Kommt das Schreiben ,sofort Einspruch mit der Begründung,

Du wärst von den Beamten überfordert worden, bei dieser Aussage............

Dein Anwalt wird dann schon was drehen.......(wenn Du Glück hast)

Jetzt weißt Du aber, das man für seine Taten haften muß. (wenn Du Pech hast)

Zitat:

 

Ich hab das vlt etwas falsch ausgedrückt. Aber der Bordstein ist auf der anderen Straßenseite.

das legt dir jeder Richter als zu schnelles fahren aus.

Mal anders gefragt, wie schnell durftest du an der Stelle fahren? Wäre dir das mit 60 bei erlaubten 100 passiert, wäre es was anderes als bei erlaubten 50. Wie oft bist du mit dem BMW unterwegs? Bist du sonst Frontantrieb gewöhnt? War der Wagen noch ohne ESP (DSC?)?

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