Blei Gel Akku für Gartenlaube und Grundstück / Inselanlage
Hey ihr lieben,
ich habe eine Gartenlaube von 60 m2 und möchte nun meine Solar Panele und Notstromer zusammen über einen Laderegler für meine Akkus nutzen.
Akkus habe ich noch keine, drum bin ich nun am überlegen, welche sich anbieten.
Blei- Gel Akkus sollen sehr gut sein, habe noch was von AGM Akkus gelesen, die ähnlich sein sollen.
Nun ist auch meine frage, soll ich mir einen Akku mit 120 Ah und 12V kaufen
oder lieber einzelne zusammen schalten um auf die 120 Ah und 12V zu kommen?
Was wäre effektiver, den Preis vieleicht mal außer acht gelassen?
Bei ebay gibts z.B. 12V 17Ah Blei-Gel Akkus für 25 Euro.
Ich danke euch schon jetzt für eure vielen Antworten 😉
28 Antworten
Ich würde 2-3 billige 100 Ah Starterbatterien parallel schalten.
Und einen 1500 Watt Wechselrichter daneben stellen für die Senseo Padmaschine.
Man möchte ja auch mal einen Kaffee trinken 😉
Zitat:
@reidi schrieb am 29. Dezember 2015 um 11:16:53 Uhr:
Ich würde 2-3 billige 100 Ah Starterbatterien parallel schalten.
. . .
Jetzt sind wir endlich beim Thema:
Der Unterschied zwischen
- Billig und
- Preiswert.
Starterbatterien sind gänzlich ungeeignet als Versorgungsbatterien da sie nicht zyklenfest sind. Die Starterbatterien geben im Einsatz als Versorgungsbatterien schnell den Geist auf.
Was dann noch Billig war 😕
Zitat:
@Käptnblaubär schrieb am 29. Dezember 2015 um 12:57:16 Uhr:
Jetzt sind wir endlich beim Thema:Der Unterschied zwischenZitat:
@reidi schrieb am 29. Dezember 2015 um 11:16:53 Uhr:
Ich würde 2-3 billige 100 Ah Starterbatterien parallel schalten.
. . .
- Billig und
- Preiswert.
Starterbatterien sind gänzlich ungeeignet als Versorgungsbatterien da sie nicht zyklenfest sind. Die Starterbatterien geben im Einsatz als Versorgungsbatterien schnell den Geist auf.
Was dann noch Billig war 😕
Hallo
richtig!
Aus Starterbatterien sollte man nicht mehr als 10% der Nennkapazität entnehmen. Wenn man es trotzdem macht und sehr oft dann sind die Batterien nach 1-2 Jahren defekt.
Gruß Volker
Alles Blödsinn.
Habe in meinen Wohnmobilleben fast nur preiswerte Starterbatterien benutzt.
Die haben immer mindestens 6 Jahre ihren Dienst verrichtet.
Die wurde öfters bis zum Ende entleert.
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Hallo
woher willst du denn wissen das die Batterien noch bis zum Ende ihres Lebens eine gute Kapazität hatten?
Gruß Volker
Zitat:
@roomster5 schrieb am 30. Dezember 2015 um 11:00:37 Uhr:
Hallowoher willst du denn wissen das die Batterien noch bis zum Ende ihres Lebens eine gute Kapazität hatten?
Gruß Volker
Weil die ihrer Dienst im gewohnten Betrieb immer verrichtet haben.
Bis eine einen Zellenschluß hatte, da wurden beide ausgetauscht.
Waren 100 Ah Batterein.
Im PKW hatte ich eine die wurde 9 Jahre alt.
Mit Webastoheizung für den Winter.
Hallo
aha!
Dies sagt aber nichts aus.
Wenn dann muss man halt jährlich eine Kapazitätsmessung machen.
So etwas habe ich aber bei einer Starterbatterie gemacht. Ich habe diese im ersten Jahr immer zu 1/3 entladen und dann wieder geladen. Im zweiten Jahr konnte ich keine 33Ah mehr entnehmen sondern nur noch 25Ah bei gleicher Ladeendspannung. Im dritten Jahr war ich dann schon deutlich unter 20Ah.
Gruß Volker
Zitat:
@roomster5 schrieb am 30. Dezember 2015 um 15:22:17 Uhr:
Halloaha!
Dies sagt aber nichts aus.
Wenn dann muss man halt jährlich eine Kapazitätsmessung machen.
So etwas habe ich aber bei einer Starterbatterie gemacht. Ich habe diese im ersten Jahr immer zu 1/3 entladen und dann wieder geladen. Im zweiten Jahr konnte ich keine 33Ah mehr entnehmen sondern nur noch 25Ah bei gleicher Ladeendspannung. Im dritten Jahr war ich dann schon deutlich unter 20Ah.Gruß Volker
Wer´s glaubt, aber lass es gut sein 🙂
Hallo
ich glaube in diesem Fall nicht. Ich habe es gemessen und ausprobiert.
Das ist halt der Unterschied.
Nicht umsonst würde es zyklenfeste Batterien geben egal ob nun Säure, ARM oder in Gel.
Eine Gel-Batterie darf bis zu 50% ihrer Kapazität entladen werden und nimmt dadurch keinen Schaden.
Gruß Volker
Zitat:
@roomster5 schrieb am 30. Dezember 2015 um 18:26:11 Uhr:
Halloich glaube in diesem Fall nicht. Ich habe es gemessen und ausprobiert.
Das ist halt der Unterschied.
Nicht umsonst würde es zyklenfeste Batterien geben egal ob nun Säure, ARM oder in Gel.Gruß Volker
Ich mache im Yachtbereich am Saisonanfang immer echte Kapazitätsmessungen bei den dort eingesetzten Verbraucherbatterien und daher gebe ich dir tendenziell recht, denn die reale Kapazität geht bis auf das ersten Jahr, auch abhängig von der Behandlung..., stetig zurück. Im Durchschnitt würde ich schätzen, das nach 4-5 Jahren Betriebsdauer noch 80% der Kapazität vorhanden sind und das durchaus bei zyklenfesteren Batterien.
Zitat:
Eine Gel-Batterie darf bis zu 50% ihrer Kapazität entladen werden und nimmt dadurch keinen Schaden.
Sobald ein Akku produziert ist, nimmt er bereits Schaden...ewig hält daher kein Akku
Jeder Bleiakku hat bei größerer Entladung eine geringere Zyklenzahl. Egal welcher Bauart der Blei-Akku ist.
Zyklenfestere Akkus können lediglich mehr Zyklen (Ladung und Entladung) bei gleicher Entladetiefe ab, als z.B. gewöhnliche 08/15-Starterbatterien.
Einen Vorteil haben die Billigbatterien schon, sie kurbeln den Umsatz des Händlers an.
Dass aber die Nachteile überwiegen glaubt nicht jeder. Laut einschlägiger Datenblätter halten die im Zyklenbetrieb nur rund 300 Zyklen aus, bei geringerer Entladetiefe vielleicht 500.
Das ergäbe zwar eine theoretische Haltbarkeit von über zehn Jahren (bei 30-50 Urlaubstagen im Jahr) aber der TE will das doch täglich Licht an machen.
Gruß
Thomas
Leider kann ich die Quelle bzw Datenblätter zur Zeit nicht finden bzw. gelöscht. Ich hatte im 1. Quartal 2015 nach einer passenden Batterie für den WW und unser Gartenhaus gesucht. Da sind mir die 300 bis 500 Zyklen bei Verwendung von Starterbatterien aufgefallen. Verglichen haben die jeweiligen Hersteller ihre Batterien Starter vs Versorgungsbatterie.
Seit Ostern habe ich eine Gelbatterie im Einsatz, bisher ohne Probleme. Bin mal gespannt, wann ich das erste mal nicht genug Strom habe ...
Gruß
Thomas
Eine Aussage zu den maximal möglichen Zyklen (i.d.R. bis die Batterie nur noch 80% ihrer Nennkapazität abgeben kann), ist immer nur mit Angabe der Entladetiefe vergleichbar.
Bei reinen Starterbatterien dürften solche Aussagen eher selten sein, genau wie umgekehrt Aussagen zum Kaltstartprüfstrom bei reinen Versorgungsbatterien nicht üblich sind.
300-500Zyklen sind z.B. bei einer Entladetiefe von 50% sogar bei Versorgungsbatterien ganz ordentlich.