Billig Reifen? Erfahrung?
Hallo Leute, hab da eine Frage, habt ihr schon irgendwelche Erfahrungen geamcht mit BILLIG Reifen?
Hab da eventuell ein paar Hersteller im Auge. Die mich interessieren täten.
http://cgi.ebay.de/...230342672848QQcmdZViewItemQQptZAuto_Reifen_2?...
http://cgi.ebay.de/...290315583325QQcmdZViewItemQQptZAuto_Reifen_2?...
http://ssl.delti.com/.../rshop.pl?...
http://ssl.delti.com/.../rshop.pl?...
Was sagt ihr zu den Reifen? Ich weis es gibt Seiten da kann man alles nach lesen, aber ich will realitische Erfahrungswerte.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Golf Oma
Bei 160 km/h auf der 3. Spur einer dicht befahrenen BAB gerissen (Innenseite).
War kurz vorher wie leichte Unwucht zu spüren.
Ein extrem verantwortungsvoller Verkehrsteilnehmer hat
das von hinten gesehen, hat mich regelrecht "verfolgt" und mich
per Lichthupe auf den Standstreifen genötigt.
Man konnte fast eine ganze Hand in den Schlitz stecken:
das waren nur noch Sekunden bis zum Super-GAU.
Ich bin dann mit achtzig und laut Dankgebete sprechend zur nächsten
Werkstatt geschlichen.
Der Fahrer war übrigens Automechaniker und gab mir "grünes Licht" für die
paar Kilometer (ich war noch im verflixten 7. Jahr Führerscheinbesitz).Seitdem nie wieder Runderneuerte oder Billigreifen (no names).
Is' einfach so.Gruß,
GO
ein sehr guter freund von mir hat einen taxiunternehmen. wir waren letztes jahr ( 2009 ) zusammen in stuttgart und haben eine werksbesichtigung gemacht und haben dann die nagelneue mercedes ( taxis ) e-klasse 220 cdi gekriegt.
nach knapp 120 km war das getriebe defekt auf der autobahn.
sind jetzt alle autos von mercedes schrott ?
ein kumpel von mir hatte mal so etwas ähnliches : nagelneuer 5er bmw ( vor knapp 10 jahren ) 5 kilometer gefahren und der auspuff war auf der fahrbahn. sind alle bmw`s schrott ?
eine frage :
wie viele verkehrstote gibt es wegen den "billig-reifen" ?
wir leben in deutschland und nicht irgendwo hinter timbuktu. hier werden sogar klosteine aus dem verkehr gezogen wenn sie nicht die kriterien erfüllen.
und einer der königsdiziplinen der deutschen ist der automobilbau und alles was damit zu tun hat. da werden die "schuhe" der auto`s auch richtig nach herz und nieren geprüft. ohne eine genemigung darfst du hier noch nicht einmal kaugummis verkaufen. und wir deutschen sind in sachen daten sammeln auch weltmeister, da werden statistiken gesammelt, wenn ein reifen aus dem rahmen fällt dann wird dieser aus dem verkehr gezogen !!!
das der eine reifen viel viel besser ist, ist doch gar keine frage. aber es ist auch keiner lebensmüde wenn er zu günstigen reifen greift.
ich denke es wird viel zu viel übertrieben was das thema reifen betrifft, es waren sogar thread`s von usern hier im forum, die mit der überschrift "achtung lebensgefahr" gepostet haben, die aber sehr schnell von den moderatoren entfernt wurden.
keine angst, wenn es lebensgefährlich wird für den unwissenden autofahrer mit einigen reifenprodukten dann werden wir es von den medien erfahren und diese reifen werden aus dem verkehr gezogen !
also, keine angst jeder reifen auf dem deutschen markt hat seine daseinsberechtigung.
als denkansatz =
eines weiß auch jeder :
mit einem dacia logan fährt man auch keine rennen, dafür gibt es sportwagen !!!
979 Antworten
Physikalische Gründe in Form von unterschiedlicher Haftung zwischen Vorder- und Hinterachse in Kurven oder beim Bremsen würden mir da doch schon gewiss einfallen.
Man kann es aber auch auf schlechtes Karma oder Zauberei schieben, wenn die Mühle plötzlich mal über- oder untersteuert, bzw. beim Bremsen ausbricht. Und der geneigte Autofahrer wird dann eher damit zu tun haben, das Auto auf der Straße zu halten, als zu recherchieren, welche Achse die Haftung verloren hat.
Also ja, Tests mit unterschiedlich bereiften Achsen sind relativ sinnfrei.
Zitat:
@g0ldba3r schrieb am 2. August 2019 um 18:05:06 Uhr:
Physikalische Gründe in Form von unterschiedlicher Haftung zwischen Vorder- und Hinterachse in Kurven oder beim Bremsen würden mir da doch schon gewiss einfallen.
Man kann es aber auch auf schlechtes Karma oder Zauberei schieben, wenn die Mühle plötzlich mal über- oder untersteuert, bzw. beim Bremsen ausbricht. Und der geneigte Autofahrer wird dann eher damit zu tun haben, das Auto auf der Straße zu halten, als zu recherchieren, welche Achse die Haftung verloren hat.Also ja, Tests mit unterschiedlich bereiften Achsen sind relativ sinnfrei.
Soso, und wenn ich vorne 6 und hinten 8 mm Profil fahre und die hinteren Reifen 1 Jahr äter sind ist das auch alles physikalischer Humbug ?
Aber glaubt denn hier wirklich jemand, daß die Vorderachse die gleiche Haftreibung und Seitenführung aufbaut wie die Hinterachse ? Und wenn ja bei welchem Beladungszustand ?
Ich denkenicht, daß irgend Jemand feststellen wird daß er mit unterschiedlicher bereifung auf Vorder- und Hinterachse unterwegs ist.
Das Einzige was man feststellen könnte, wäre der Reibungsverlust auf einer Achse, und zwar an der Achse die weniger Seiotenführung aufbauen oder weniger wasser bei Aquaplaning abführen kann. Ich behaupte da sogar, kann es den besseren Reifen treffen wenn er auf der "falschen " Achse montiert ist.
Ich teste neue Reifen immer erst an der Vorderachse , und da dort die Anforderungen immer nahezu gleich sind kann ich dann schon einen Unterschied feststellen, auch wenn das mancher hier scheinbar nicht realisieren möchte und ins Lächerliche zieht.
Barum Bravuris 3 HM vorne. Kumho Ecsta SPT hinten. Volvo S80 untersteuert bei Nässe.. Die Kombination anderst rum.. Volvo übersteuert . Dabei Barum 2 Jahre damals alt un 7 mm und die Kumho 4 mm und 6 Jahre. Also was willst du mir nun sagen?
Achja.. Frontantrieb.
Rundum Bridgestone Adrenalin RE002. Auto fährt komplett harmonisch.
Ähnliche Themen
Zitat:
@nanimarc schrieb am 2. August 2019 um 18:48:40 Uhr:
Ich teste neue Reifen immer erst an der Vorderachse , und da dort die Anforderungen immer nahezu gleich sind kann ich dann schon einen Unterschied feststellen, auch wenn das mancher hier scheinbar nicht realisieren möchte und ins Lächerliche zieht.
-
Testen kannste ja - warum auch immer. 🙄
Aber m.M. nach gehören die neuen (besseren) immer nach hinten - da sie dort den (sicheren) Nachlauf gewährleisten.
Eine Reifenplatzer vorn kannste mit Lenkung und Bremse kontrollieren - hinten machste nix - dort ist dann die einzige Möglichkeit eine Vollbremsung.
Traktion und Seitenführung lassen sich schon gut beurteilen, wenn man auf einem Frontantriebswagen vorne ein paar neue montiert. Wenn man fertig ist mit Testen, kann man sie ja nach hinten umstecken.
Zitat:
@Chaos1994 schrieb am 2. August 2019 um 19:16:46 Uhr:
Barum Bravuris 3 HM vorne. Kumho Ecsta SPT hinten. Volvo S80 untersteuert bei Nässe.. Die Kombination anderst rum.. Volvo übersteuert . Dabei Barum 2 Jahre damals alt un 7 mm und die Kumho 4 mm und 6 Jahre. Also was willst du mir nun sagen?Achja.. Frontantrieb.
Rundum Bridgestone Adrenalin RE002. Auto fährt komplett harmonisch.
Einen Daumen von mir. 🙂 Nicht weil ich die Reifen auch so beurteile, kenne die ja nicht, sondern weil auch ich u.a. so meine Erfahrungen mache.
Ich habe mir nur das Mitteilungsbedürfnis etwas abgeschliffen.
Wenn ich schreibe dass der pirelli p zero nero GT auf meinen Insignia ein für mich exzellenter, ausgewogener GranTurismo-Reifen darstellt kommt der nächste Schumi-Verschnitt ums Eck und verlinkt die Performance-Vergleiche 😁 , sinnlos, brauche ich nicht weils nicht passt 😛
Gute Fahrt weiterhin! Allen hier.
Zitat:
@rufus608 schrieb am 2. August 2019 um 20:42:46 Uhr:
Wenn ich schreibe dass der pirelli p zero nero GT auf meinen Insignia ein für mich exzellenter, ausgewogener GranTurismo-Reifen darstellt kommt der nächste Schumi-Verschnitt ums Eck und verlinkt die Performance-Vergleiche 😁
-
Hatte für 2 Tage einen Insignia mit GoodYear Vector 4Seasons als Ersatzwagen und der fuhr sich auch allerbest. 😉
Zitat:
@olli27721 schrieb am 2. August 2019 um 20:48:40 Uhr:
Zitat:
@rufus608 schrieb am 2. August 2019 um 20:42:46 Uhr:
Wenn ich schreibe dass der pirelli p zero nero GT auf meinen Insignia ein für mich exzellenter, ausgewogener GranTurismo-Reifen darstellt kommt der nächste Schumi-Verschnitt ums Eck und verlinkt die Performance-Vergleiche 😁-
Hatte für 2 Tage einen Insignia mit GoodYear Vector 4Seasons als Ersatzwagen und der fuhr sich auch allerbest. 😉
Die sind einfach klasse die Insignias, aber selbst das glaubt ja auch keiner 😁
Zitat:
@Chaos1994 schrieb am 2. August 2019 um 19:16:46 Uhr:
Barum Bravuris 3 HM vorne. Kumho Ecsta SPT hinten. Volvo S80 untersteuert bei Nässe.. Die Kombination anderst rum.. Volvo übersteuert . Dabei Barum 2 Jahre damals alt un 7 mm und die Kumho 4 mm und 6 Jahre. Also was willst du mir nun sagen?Achja.. Frontantrieb.
Rundum Bridgestone Adrenalin RE002. Auto fährt komplett harmonisch.
Geiler Vergleich. Komplett andere Reifen, you made my day. Wie wäre denn dein Auto mit 4 Barum gefahren ? Scheinbar taugen die Dinger auf einem Volvo ja nix, weder auf der Vorder, noch auf der Hinterachse, konntest du ja schon beim Einsatz egal auf welcher Achse testen.
Oder glaubst du , daß 4 Barum das Auto harmonischer über alle 4 Räder in den Graben befördert hätten.
Zitat:
@rufus608 schrieb am 2. August 2019 um 20:55:35 Uhr:
Die sind einfach klasse die Insignias, aber selbst das glaubt ja auch keiner 😁
-
Ja - die quetschen sich lieber alle in einen billigen Audi oder sowas. 😉
Ich hatte einen 2.0 CDTI mit AT6 und ausstattungsmäßig so ziemlich volle Hütte.
Den hätte ich fast selbst behalten und mir den Mokka gespart. 😎
Zitat:
@g0ldba3r schrieb am 2. August 2019 um 18:05:06 Uhr:
Physikalische Gründe in Form von unterschiedlicher Haftung zwischen Vorder- und Hinterachse in Kurven oder beim Bremsen würden mir da doch schon gewiss einfallen.
Man kann es aber auch auf schlechtes Karma oder Zauberei schieben, wenn die Mühle plötzlich mal über- oder untersteuert, bzw. beim Bremsen ausbricht. Und der geneigte Autofahrer wird dann eher damit zu tun haben, das Auto auf der Straße zu halten, als zu recherchieren, welche Achse die Haftung verloren hat.Also ja, Tests mit unterschiedlich bereiften Achsen sind relativ sinnfrei.
Letztlich ist das ganze System Automobil (Fahrwerk), auf identische Bereifung ausgelegt und abgestimmt. Reifen unterschiedlicher Hersteller bedeuten ja auch, dass Massen, Schluckvermögen, Eigendämpfung, Abrollumfang, Steifigkeit und diverse andere Faktoren sich unterscheiden.
Natürlich gibt es auch Fahrzeuge, die diese Abweichungen gutmütig kompensieren. Spätestens im Grenzbereich, wenn es mal um die Wurst gehen sollte, können sich dann die Tücken offenbaren, wenn die Karre zickig und das Fahrverhalten unkalkulierbar wird.
Zitat:
@Gummihoeker schrieb am 2. August 2019 um 21:08:40 Uhr:
Zitat:
@g0ldba3r schrieb am 2. August 2019 um 18:05:06 Uhr:
Physikalische Gründe in Form von unterschiedlicher Haftung zwischen Vorder- und Hinterachse in Kurven oder beim Bremsen würden mir da doch schon gewiss einfallen.
Man kann es aber auch auf schlechtes Karma oder Zauberei schieben, wenn die Mühle plötzlich mal über- oder untersteuert, bzw. beim Bremsen ausbricht. Und der geneigte Autofahrer wird dann eher damit zu tun haben, das Auto auf der Straße zu halten, als zu recherchieren, welche Achse die Haftung verloren hat.Also ja, Tests mit unterschiedlich bereiften Achsen sind relativ sinnfrei.
Letztlich ist das ganze System Automobil (Fahrwerk), auf identische Bereifung ausgelegt und abgestimmt. Reifen unterschiedlicher Hersteller bedeuten ja auch, dass Massen, Schluckvermögen, Eigendämpfung, Abrollumfang, Steifigkeit und diverse andere Faktoren sich unterscheiden.
Natürlich gibt es auch Fahrzeuge, die diese Abweichungen gutmütig kompensieren. Spätestens im Grenzbereich, wenn es mal um die Wurst gehen sollte, können sich dann die Tücken offenbaren, wenn die Karre zickig und das Fahrverhalten unkalkulierbar wird.
Sorry, das hört sich zwar schlüssig an, aber widerspricht doch schon zumindest den Fahrzeugen, die man mit identischen sowie auch serienmäßig mit Michbereifung fahren darf.
Ich bleibe dabei: Man kann bedenkenlos unterschiedliche Fabrikate auf den Achsen mischen, das Fahrverhalten ändert sich dann in Richtung schlechter haftende Achse. Der bessere Reifen kann dan sein Potenzial nicht ausspielen, aber wenn ich 4 gleich miese Reifen drauf habe wird das Fahrverhalten bestimmt nicht berechenbarer.
Wenn Fahrzeuge mit „Mischbereifung“ ausgeliefert werden, sind sie auch dafür ausgelegt.
Das verrückteste Beispiel (welches mir bekannt ist) ist der Audi RS 3, der auf der VA breitere Bereifung montiert hat, als auf der HA.
Auch Fahrzeuge mit unterschiedlichen Felgendurchmessern an VA und HA gab es schon.
@nanimarc: Ich sehe das genauso. Hatte nie Probleme mit unterschiedlichen Profilen vorne und hinten. Denke auch, dass die Anforderungen an die jeweiligen Reifen vorn und hinten anders sind und es damit gar nicht so von Bedeutung ist, dass alle Reifen die selben Eigenschaften haben. Was ja auch nicht geht, wenn zB die Vorderreifen wie üblich stärker abgenutzt sind.
@chaos: Ich würde aus deiner Erfahrung schlössen, dass die Barum einfach schlecht waren.
Ich werde ein Auto im Winter jedenfalls wieder umrüsten, da 2 Conti 850 abgenutzt sind und die in 195/65/15 anscheinend nicht mehr hergestellt werden.