Beratung: VW T6 California oder MB Marco Polo?
Hallo.
Vielleicht kann mir hier Jemand eine Beratung zum o.g. Thema anbieten.
Wir (Familie mit 2 Kindern 6 + 4 Jahre) überlegen uns für regelmäßig Kurz- und Urlaubstrips ein kleines "Wohnmobil" zuzulegen. Wir haben schon erste Wohnmobilerfahrung, da wir schonmal mit einem gemieteten Hymer Exsis 578 unterwegs waren.
Anforderungsprofil:
- Anschaffungspreis bis max. 60.000 Euro einschl. MwSt., Finanzierung oder Leasing möglich.
- langfristige Anschaffung, Haltedauer geplant ca. 10 Jahre, Restwert bei Wiederverkauf evtl. interessant
- kein reines Wohnmobil, sondern auch im Alltag nutzbar
- max. Höhe 2,05 m, damit es in die private Garage passt
- Gesamtfahrleistung pro Jahr ca. 23.000 km, verteilt auf 15.000 km Alltagsbetrieb, 5.000 km (Kurz- und Wochenreisen ca. 10 mal pro Jahr) und 3.000 km Fahrten zu entfernteren Urlaubszielen (1-2 mal pro Jahr)
- Dieselmotor mit mind. 150 PS, damit auch etwas Leistung für die Landstraße da ist, Spitze mind. 180 km/h, 0-100 km/h unter 15 Sek.
- evtl. Allradantrieb, wohne im Mittelgebirge und fahre ab und zu in die Berge
- möglichst Automatik
- Schlafplatz für 4 Personen
- Sitzplätze für mind. 5 besser 6 Personen
- Spüle und Kühlschrank reichen aus
- Kochstelle nicht unbedingt erforderlich
- Naßzelle/WC wird nicht benötigt
- Markisse wäre toll
- Fahrradträger für 4 Räder müsste dran
Welcher kommt in Frage und ist empfehlenswert?
Beste Antwort im Thema
@ princeton,
Deine Empfehlung ist interessant, nachdem Du soviel Probleme bzgl. Zuladung hattest und letztendlich das Fzg. verkauft hast 😉
81 Antworten
Italo001 Du hast recht.
Nach einigen Wochen informieren und simulieren bin ich nämlich wieder am Anfang.
Ich bin und werde kein wirklicher Camping-Typ werden.
Wir müssen uns wegen den Kindern an die Schulferien halten und fahren sehr gerne und häufig an die Küste (Holland, Zeeland). Das ist von uns bequem in 3,5 Stunden zu erreichen und für die Kinder sehr schön.
Da würden wir auch gerne mal spontan und mehrmals von Freitags mittags bis Sonntags abends Kurzurlaub machen, allerdings bekommt man dort kaum spontan gute Plätze. Weder im Hotel, noch Ferienhäuser. Die meisten Unterkünfte sind Monate vorher gebucht oder nur wochenweise zu mieten.
Diese Möglichkeit der Spontanität mit 1-2 Übernachtungen soll das gesuchte Fahrzeug abdecken.
In den vergangenen Wochen habe ich mich zusätzlich zu dem ursprünglichen Thema noch über Wohnwagen, Stellplätze, Campingequipement informiert, um mir eigentlich klar zu werden, dass das vielleicht mal alle 2-3 Jahre einmal ganz nett wäre mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil Urlaub zu machen, ich mich aber keinesfalls dauerhaft daran binden möchte, da ich in der Regel den Platz und den Komfort eines festen Hauses schätze, zügig mein Urlaubsziel erreichen möchte und nicht zuviel Kapital in einem kaum genutzten und sperrigen Fahrzeug (Wo Mo oder WoWa) versenken möchte.
Bei meiner Suche geht es mir um ein angenehmes Reisefahrzeug (kein klassisches WoMo) mit ordentlich Platz für 5 Personen (3 Erwachsene, 2 Kinder) und ausreichend Gepäckraum. Dazu sollen noch 4 Fahrräder mit. Gewohnt wird im Urlaub im Hotel bzw. Ferienhaus. Ein fester Wohnwagen wäre vielleicht mal eine Ausnahme als Bleibe, aber eher nicht.
Optimal wäre ein Fahrzeug, welches ohne Einschränkung der Alltagstauglichkeit, damit meine ich Außenmaße, Gewicht, Fahrgefühl und Optik es zulassen würde eine, max. zwei Nächte bei mehreren Wochenendtrips zu Viert (2 Kinder) darin zu schlafen bzw. bei Reisezielen in etwas größerer Entfernung einen Zwischenstopp mit Übernachtung im Van einzulegen. Außerdem wäre es nett wenn im Alltagsbetrieb Plätze für 6-7 Leute vorhanden wären. Dazu das Fahrgefühl und Fahrleistungen einer Limousine und ohne Einbauten (Küche, Schränke) die ich nicht brauche, die empfindlich sind und Schaden nehmen können, und die Gewicht mitbringen.
Das ist genau das was ich suche.
Kurz nochmal zum Ford Transit.
Ich hatte früher mal 2 WoMos für Urlaube gemietet und beide hatten drehbare Fahrer- und Beifahrersitze.
(waren die Vorgängermodelle!)
Diese drehbaren Sitze wurden auf der Standardkonsole mit zusätzlichen Drehmodul aufgebaut, wodurch die Sitze um einige cm höher waren (Sitzfläche). Dadurch hatte ich bei beiden Fahrzeugen das Problem, dass die Beine dauernd an das Lenkrad stießen und man nur relativ breitbeinig sitzen konnte. Ergo gab es auch Probleme beim Aufstehen vom Sitz oder beim Drehen des Sitzes wenn ich noch saß.
Zusätzlich ist das Fahrerhausdach niedriger als z.B. beim Ducato und ich hatte das Problem, dass ich schon extrem hoch saß und blicktechnisch fast an der oberen Kante der Windschutzscheibe war - und dass bei einer Körpergröße von 1,75m (bin kein Sitzriese).
Ob es beim MB oder VW mit drehbaren Vordersitzen ähnlich ist, kann ich nicht sagen. Habe keine Erfahrung mit den beiden Fahrzeugen.
Beim MB nicht, die Sitze sind so konstruiert dass das nichts ausmacht. Die gibt es auch in der normalen V-Klasse.
Beim Ducato übrigens auch, nur stört dort die Gleitschiene für die Verdunkelung wenn man etwas grösser ist.
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Ich habe dich eher so verstanden, das du in dem grossen Schulferien einen grossen Urlaub machst. Und zwischendurch im Jahr ein Wochenendtrip machst. Außerhalb der Hauptreisesaison deine Kurztrips machst, da sollte doch was frei sein.
Zitat:
@Mazout schrieb am 2. März 2016 um 19:52:15 Uhr:
5.000 km (Kurz- und Wochenreisen ca. 10 mal pro Jahr) und 3.000 km Fahrten zu entfernteren Urlaubszielen (1-2 mal pro Jahr)
So hatte ich es beschrieben.
Hallo Mazout,
auch wenn der Thread schon ein paar Tage her ist. Ich habe mir eine Edition 125 von MB gekauft. 3.0 CDI, Automatik und absolute Vollausstattung. Der Wagen hat einen V6 Motor, zwei elektrische Schiebetüren, Soundsystem mit drei Subwoofern, Leder, elektrische Sitzverstellung und allen pipapo.... Das Preis- Leistungsverhältnis für einen Gebrauchten mit 65.000 km war sehr gut.
In das Auto habe ich mir von VanEssa ein Bettsystem (ohne Heckküche), eine Kühlbox und einen 220 Volt-Anschluss einbauen lassen. Auf der Liegefläche haben zwei Erwachsene super Platz. Unsere Tochter schläft bei dreier Bestuhlung unten auf einer Matte.
Wenn Du noch mehr Schlafplätze brauchst, kauf Dir zusätzlich ein Dachboxzelt z.b. von James Barout. Wir sind nur zu dritt, daher brauche ich das nicht. Die Dinger sind aber super. Liegefläche 1,60 m x. 2,24m. Top Matraze. In bestimmte Modelle bringt man auch noch Gepäck wie Campingtische oder Stühle. Die Dinger sind absolut wetterfest und von da oben hat man am Strand einen schönen Ausblick bei geöffneten Seitenteilen. Guck mal HIER oder HIER .
Viel Erfolg und Gruß
Matthias