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Benzinverbrauch; Druck im Tank

Themenstarteram 11. September 2003 um 14:11

Hallo!

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich hab da ein Problem:

Mein Ford Fiesta (Bj 1995) hat einen ziemlich hohen Benzinverbrauch (ca.10-11 Liter). Wenn ich an der Tankstelle den Tankverschluss öffne ist ein Zisch-Geräusch zu hören und man hat das Gefühl einem kommt ne ganze Ladung Luft entgegen. Weiss jemand woran das liegt und hat jemand Tipps, wie ich den Benzinverbrauch senken kann (ausser am Fahrstil was zu ändern ;-)) )???

MfG Beltzebub

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15 Antworten

hi,

bei mir ist es auch so, die luft wird einfasaugt da im tank (wenn der fast leer ist) unterdruck entschteht. liegt an dem tankdeckel, der hat keine luftöffnung.

Hi @

Eure Tankentlüftung ist zu. Daher habt Ihr das Geräusch ansaugender Luft. Ihr zieht einen Unterdruck in den Tank.

Entlüftung kontrollieren. Ist aber normaler Weise kein Problem im Fahrbetrieb. Das hatte ich auch mal.

 

Christian

die kann nicht zu sein, den ich hab, wie schon aben geschrieben, keine entlüftung im deckel.

mfg

Das zischen beim öffnen ist normal. Die KAs haben auch keine Entlüftung und es ist immer ein leichter Unterdruck im Tank und beim öffnen kommt es zum Druckauslgeich. Habe das seit dem 1. Tag an meinem mittlerweile 3,5 Jahre alte KA und hatte nie ein Problem damit.

Hi beisammen,

Beltzebub beschreibt ein "Ausatmen", also Luft-Benzindampf kommt aus dem Tankstutzen heraus.

Dat mecht mein Escort MK5 ebenso. Also woran liegt dat nu?

Unterdruck wäre ja verständlich, aber bei Überdruck denke ich auch baldigst an den Verbrauch.

Und der dürfte bei meinem auch gerne 1-2 Liter geringer sein.

Achim

Re: Benzinverbrauch; Druck im Tank

 

Weiss jemand woran das liegt und hat jemand Tipps, wie ich den Benzinverbrauch senken kann (ausser am Fahrstil was zu ändern ;-)) )???

 

=> Naja, gerade mit dem Fahrstil geht nun mal ein entscheidender Faktor (30 % auch bei allem technischem Fortschritt) einher wie sich der Verbrauch gestaltet.

Das "Kunststück" unterhalb oder gewöhnlich oberhalb des angegebenen Normverbrauchs zu fahren ist davon nicht ganz unerheblich.

10, 11 Liter sind vollkommen indiskutabel für einen Kleinwagen. Also wenn technisch doch alles korrekt/gewartet ist, dann sollte man sich mal an die eigene Nase/"Blei"fuß fassen !?!

Tach Leute,

Das im Tank ein unterdruck herrscht liegt daran weil er gewollt ist, man will vermeiden das die giftigen Kraftstoffdämpfe in die umwelt gelangen.

Die werden daher, wenn ihr gemütlich durch die Stack zuckelt mit angesaugt (durch ein spezielles Ventil), das wandelt auch einen Teil der Dämpfe wieder in Benzin zurück. Das hat hauptsächlich mit den Abgasnormen zu tun.

Themenstarteram 17. September 2003 um 10:48

Benziverbrauch

 

10, 11 Liter sind vollkommen indiskutabel für einen Kleinwagen. Also wenn technisch doch alles korrekt/gewartet ist, dann sollte man sich mal an die eigene Nase/"Blei"fuß fassen !?!

flex-didi: Das ist ja das Problem, ich besitze weder einen Bleifuss, noch rase ich wie ne gesenkte S... Ich fahre mit dem Auto nicht schneller als 120 (Autobahn, die A40 lässt eh nicht mehr zu) und fahre sonst ziemlich vorausschauend. Aber ein Kollege hat jetzt gesagt, sein Ford Fiesta verbraucht auch so viel. Naja, muss ich dann halt mit leben. Liegt wohl doch an dem sch... Auto (ist nur auf mein Auto bezogen ;-))

sollte sich damit mein (Vor-) Urteil über die Verbrauchsstarken Ford-Motoren bestätigen seufz/kopfschüttel.....

Benzinverbrauch

 

Ne, nee, aber hallo,

z.B. folgender Realvergleich:

Fahrzeug A: Renault 5 GTE Bj´90

Fahrzeug B: Escort MK54 Cab Bj´91

Der MK5 ist locker 300kg schwerer, hat 10 PS mehr,

breiter (Luftwiderstand) und muß für Leistung getreten werden, weil untenrum das Drehmoment fehlt.

Motorkultur: wie ein vibrierender Schraubenkasten.

Reifenfresser: deutet auf unnötige Reibungsverluste an den Reifen durch bescheuerte Achskinematik hin.

der 5er GTE: 200cm³ mehr Hubraum, 300 kg leichter, besseres Einspritzsystem, geniale Motor-Getriebe abstimmung, zuckerweicher Motorlauf, bei gleichem altmodischen Prinzip (2-Ventiler, eine Nockenwelle oben).

Seltsames aber astreines Fahrwerk.

Der R5 nahm sich bei Vollgas 12 liter und erreichte max. 185km/h.

Der MK5 nimmt max, 9,5 liter bei Bleifuß und läuft (nach stundenlangem Anlauf) locker 200.

Gemütliches 90-100km belont der GTE mit 8,5-9 litern.

Der MK5 mit 7 litern.

Cabriomäßig: Fuß vom Gas, wenn die Unterhaltung mit der Liebsten wegen Windgeräuschen schwierig wird: 6,5 liter.

Der funkelnagelneu Corsa 1,2 meiner Liebsten:

drehmomentschwache 1200cm³, zähe 45PS (ich schreibe PS, weil der Betrag in kW noch kläglicher aussehen würde).

Aber saufen kann er, im Winter locker 10 liter,

im Prospekt waren 5,5-6 liter versprochen worden.

Im Sommer, auf Langstrecke im 5. Gang, immer noch 8 liter, da reagiert die Karre schon nicht mehr auf Gaspedalveränderungen, der Corsa rollt so vor sich hin, ohne Dynamik, ohne jeglichen Bezug zu einer "Kraftmaschine".

Soll das Weiterentwicklung sein, oder ist der Schwager von General-Motors Tankstellenbesitzer?

Die Fahrleistungen des Corsas hat mein allererster Renault 4

(kennt den noch jemand) im betagten Alter von 14 Jahren locker vorzeigen können. Verbrauch: Immer 6 liter, Volldampf oder Leerlauf.

Und nun eine Bitte an jene, die immer noch den Werbeprospekten glauben:

Keines der derzeitigen Fahrzeuge erreicht die prophezeiten Verbrauchslügen.

Und die Besitzer tun sich doch ehrlich gesagt schwer, ihre Fehlkaufentscheidung zuzugeben.

Simples Beispiel:

Geschäftswagen! Da weiß jeder, daß diese Karren saufen, saufen, saufen. Hätte Kollege A.B. aus C. das gleiche Fahrzeug privat erstanden, wäre es ein Verbrauchswunder.

Nichts ist reeller, als objektiv, ohne sentimentale Beziehung ein Auto unter die Lupe zu nehmen.

Noch Fragen?

Kopf hoch Flex-didi, kriegst von Herrn Eichel bestimmt ´ne Ehrenmedaille für grundlos eingezahlte Mineralölsteuern.

Benzinverbrauch

 

Ne, nee, aber hallo,

z.B. folgender Realvergleich:

Fahrzeug A: Renault 5 GTE Bj´90

Fahrzeug B: Escort MK54 Cab Bj´91

Der MK5 ist locker 300kg schwerer, hat 10 PS mehr,

breiter (Luftwiderstand) und muß für Leistung getreten werden, weil untenrum das Drehmoment fehlt.

Motorkultur: wie ein vibrierender Schraubenkasten.

Reifenfresser: deutet auf unnötige Reibungsverluste an den Reifen durch bescheuerte Achskinematik hin.

der 5er GTE: 200cm³ mehr Hubraum, 300 kg leichter, besseres Einspritzsystem, geniale Motor-Getriebe abstimmung, zuckerweicher Motorlauf, bei gleichem altmodischen Prinzip (2-Ventiler, eine Nockenwelle oben).

Seltsames aber astreines Fahrwerk.

Der R5 nahm sich bei Vollgas 12 liter und erreichte max. 185km/h.

Der MK5 nimmt max, 9,5 liter bei Bleifuß und läuft (nach stundenlangem Anlauf) locker 200.

Gemütliches 90-100km belont der GTE mit 8,5-9 litern.

Der MK5 mit 7 litern.

Cabriomäßig: Fuß vom Gas, wenn die Unterhaltung mit der Liebsten wegen Windgeräuschen schwierig wird: 6,5 liter.

Der funkelnagelneu Corsa 1,2 meiner Liebsten:

drehmomentschwache 1200cm³, zähe 45PS (ich schreibe PS, weil der Betrag in kW noch kläglicher aussehen würde).

Aber saufen kann er, im Winter locker 10 liter,

im Prospekt waren 5,5-6 liter versprochen worden.

Im Sommer, auf Langstrecke im 5. Gang, immer noch 8 liter, da reagiert die Karre schon nicht mehr auf Gaspedalveränderungen, der Corsa rollt so vor sich hin, ohne Dynamik, ohne jeglichen Bezug zu einer "Kraftmaschine".

Soll das Weiterentwicklung sein, oder ist der Schwager von General-Motors Tankstellenbesitzer?

Die Fahrleistungen des Corsas hat mein allererster Renault 4

(kennt den noch jemand) im betagten Alter von 14 Jahren locker vorzeigen können. Verbrauch: Immer 6 liter, Volldampf oder Leerlauf.

Und nun eine Bitte an jene, die immer noch den Werbeprospekten glauben:

Keines der derzeitigen Fahrzeuge erreicht die prophezeiten Verbrauchslügen.

Und die Besitzer tun sich doch ehrlich gesagt schwer, ihre Fehlkaufentscheidung zuzugeben.

Simples Beispiel:

Geschäftswagen! Da weiß jeder, daß diese Karren saufen, saufen, saufen. Hätte Kollege A.B. aus C. das gleiche Fahrzeug privat erstanden, wäre es ein Verbrauchswunder.

Nichts ist reeller, als objektiv, ohne sentimentale Beziehung ein Auto unter die Lupe zu nehmen.

Noch Fragen?

Kopf hoch Flex-didi, kriegst von Herrn Eichel bestimmt ´ne Ehrenmedaille für grundlos eingezahlte Mineralölsteuern.

Hinterließ ich jetzt einen so trostlosen Eindruck ?!

Was du mit der Beziehung zum Fzg. meinst:

privat/geschäftlich, mühsam erspart/aller Jahre wieder (neues), "gegen" wen "muß"/will ich mich behaupten (Nachbar, Freunde, Haushaltskasse)

..ist schon wahr, gibt viele Faktoren, die dann Verbrauch, Mängel, Design etc. unter ganz und gar abweichenden Argumente mal so oder so erhellen.

Ich beobachte es mit einer Mischung aus Kopfschüttel-Grins-Wenn sonst nix schmerzt...

Druck im Tank

 

Hi,

der Druck im Tank hat einen einfachen Grund:

Bei hohen Temperaturen verdunstet ein Teil der Kohlenwasserstoffmolekuele im Kraftstoff. Dadurch bildet sich ein Überdruck im Tank. Bei Kälte kann sich aber auch ein Vakuum im Tank bilden, da ja vom Motor Benzin verbraucht wird und deshalb immer etwas Volumen aus dem Tank abgesaugt wird.

Um diese Druckschwankungen auszugleichen haben alle Tanks eine Belueftung, die über einen Aktivkohlefilter Luft ansaugen und abgeben kann. Diese Belüftung wird von einem Ventil gesteuert, dass erst bei einem bestimmten Druck oeffnet. Deshalb kann sich im Tank auch bei normaler Funktion immer ein kleiner Druck bilden. Diesen Druck spürt man beim Öffnen der Kappe.

Nun kann der Ausgang des Systems zur Atmosphäre durch Schmutz oder Wasser verstopft sein. Das erkennt man daran, dass sich der Tank stark verformt. Damit meine ich nicht Verformungen im Milimeterbereich sondern einige Zentimeter. Das Volumen verändert sich mitunter sehr stark (5-10 Liter) und die Tankanzeige funktiomiert nicht richtig. Dann und nur dann ist die Werkstatt gefragt.

Gruss aus Kölle

Mittlerweile glaub ich auch, dass "Sprit" sein Volumen deutlich merkbar verändern kann ... nachdem mir mein Tank übergelaufen ist:

Anfang des Sommers mal am Freitag getankt, richtig voll, d.h. automatisches Abschalten + 1-2l ... kühles Hochdruckwetter. Am Wochenende dann min. 90km gefahren und Sonntagabend in einer Nebenstrasse (mit Rädern in der Gosse) in Hannover abgestellt. Die (Ex-Kopfsteinplaster)Strasse fällt zur Gosse ab, das Auto stand also nicht grade, sondern schräg Richtung Beifahrerseite (-> Tankverschluß), aber eigentlich im normalen Rahmen.

Dann kam ein Wetterumschwung, Tiefdruck und deutlich wärmere Temperaturen. Am Montagnachmittag stelle ich dann im Vorbeigehen Spritgeruch in Nähe meines Autos fest ... und siehe da, das teure Nass läuft lustig an der Innenseite des Radkastens über die Schürze Richtung Boden und bildet in der Gosse schon eine kleine Pfütze, und das Tropfen wurde auch noch schneller. Tankdeckel aufgemacht und das Benzin stand in dem "Trichter" oberhalb dieser "Klappe" und ist dann wohl dort irgendwie über- und dann abgelaufen.

Schnell das Auto mit der rechten Seite auf den Bordstein gestellt, so dass es gerade stand ... bevor noch ein Raucher vorbeikommt ;)

Ich weiß nicht, ob mein Tanksystem auch ne Macke hat, aber der starke Temperaturanstieg zusammen mit dem Luftdruckabfall (Änderung des Totaldrucks um 3-4%) scheint wohl zu einer relevanten Ausdehnung des Sprits zu gesorgt zu haben ;) ...

Gruß, Scay

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