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BENZINFESTE Dauerelastische Dichtungsmasse

Themenstarteram 3. Juli 2011 um 11:01

Servus,

habt ihr einen Tipp für mich für eine dauerelastische (nichtaushärtend, so ähnlich wie Silikon) Dichtungsmasse, die BENZINFEST!!!! ist??

Kleiner Hinweis: Benzinresistent ist nicht gleich Benzinfest.

Danke für eure Tipps:)

Beste Antwort im Thema

@Katyexc125 ,

nach 5 Jahren die Lösung, JuHu

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Hallo Kombi

 

Vielleicht hilft es, wenn du uns verrätst, für welchen Zweck du sowas benötigst.

 

Viktor

Themenstarteram 3. Juli 2011 um 13:23

Zur Abdichtung einer sich leicht unter Last deformierenden Flanschabdichtung.(dann Nässt es etwas)

Verstärkung der Flansch (nicht Möglich), altenative Dichtungen (selbst geschnitten aus Kork bzw. Benzinfesten Gummimaterial) bisher ohne Erfolg.

Die Dichtungsmasse soll zur Unterstützung der regulären Dichtung dienen, diverse Experimente mit Loctite u.ä. Produkten hatten nur Zeitlich begrenzten Erfolg gebracht, das übliche Zeug aus dem Autoteilezubehör ist "nur" Benzinresistent!!!!

benzinresistent ist doch nur ein fremdwort für benzinfest... resistenz ist der widerstand gegen bestimmte äußere einflüsse, in diesem fall gegen benzin. mehr als das wirst du nicht finden. benzin ist ein lösemittel, weswegen es sehr schwierig ist dauerelastische, silikonartige dichtmassen herzustellen, die für immer dagegen resistent sind. gleichzeitig wird dieses problem durch die ethanolzumischung auch nicht besser. 

 

dauerhaft bezinfeste kleber kenne ich nur welche, die richtig aushärten. das nützt dir ja aber nichts.

Hast du mal ein Bild, wie der Flansch aussieht? Das Originalteil, muss ja auch mal dicht gewesen sein!?

MfG

Du fragst bitte bei der Firma DELO nach, die stellen alle möglichen Dicht- und Klebstoffe her. Deren Produkte gibts aus gutem Grund nicht beim OBI oder Hornbach und es würde mich wundern, wenn die nichts dauerhaft benzinfestes im Programm hätten.

Ansonsten kannst du eine Dichtung aus FKM versuchen. FKM (Viton) und Benzin sind kein Thema und das Material ist noch gut bezahlbar.

Fluorkautschuk (Viton), ist bei Kälte wenig flexibel. Am Auto, kommt das im Winter nicht gut.

MfG

am 3. Juli 2011 um 14:33

Ist es nicht so, das Benzin ein Kohlenwasserstoff ist, und das die Dichtmaterialien, Dirko, DreiBond oder weiß der Kuckuck wieviele Namen es da noch gibt, alle Kohlenwasserstoffresistend sind..??!!

Also auch fest sind??

Benzin hat zwar eine andere Konsistenz als Öl, die chemischen Prozesse würde ich aber als ähnlich bezeichnen.

Würde tippen, es liegt an der Abdichtung selber, und nicht an der Dichtmasse, denn wenn man bewegliche Teile gegen Öl abdichtet, hift die herkömmliche Dichtmasse ebensowenig auf Dauer, weil sie eben nicht 100% Dauerelastisch ist, jedenfalls nicht über ein größeres Bewegungsspektrum oder Druckspektrum.

habe mal versucht einen defekten Getriebeflansch zu Reparieren mit Dreibond, das war auch ein ganz schönes Gewühle, denn die Leitung zum Ölkühler hat sich auch immer etwas bewegt.. das lag aber nicht an der fehlenden Resistenz der Dichtmasse, sondern an der Bewegung der Dichtstelle.

Wenn da drauf steht elastisch, ist damit nicht gemeint, das man daraus einen Gummischlauch formen kann, sondern das sie gewisser Dehnung standhält, und diese ist im unteren mm Bereich anzusiedeln, wenn überhaupt, unter Druck nochmals reduziert.

Meine Meinung

Grüße

Matze

@Johnes

In meinen Anlagen ist Viton bis -20°C freigegeben/eingesetzt worden. Einen Versuch ists wert, das Material kostet bald mehr Porto wie Material.

Themenstarteram 3. Juli 2011 um 19:01

Oha, ich sehe, hier weiß auch keiner nen guten Tipp von wegen Dichtmasse.

Wie sieht es denn aus, mit BenzinFESTEN Klebstoff??? (dann verklebe ich halt beide Flanschflächen mit der Gummidichtung, dann dient die Dichtung zum Ausgleich der "Bewegung")

Vom Prinzip ist der "Billige" 2K-Klebstoff von UHU Benzinfest (da "Lösemittelbeständig"), nur weiss ich nicht, ob der Klebstoff Stahl und Gummi/Viton miteinander verkleben kann.

Das lösen der Flansch (Verbindungsflansch Tank/Mannlochdeckel mit Benzinpumpe) ist für mich zweitrangig, da man an die Flansch gut mit einem Schneiddraht kommt

Mir wäre auf anhieb Hylomar M eingefallen.

am 3. Juli 2011 um 23:24

hastes schonmal mit teflon probiert?

gibts als flachdichtung von der rolle und in allen möglichen verschiedenen stärken und breiten...

Fließt unter Druck und Temperatur wie Sau, nicht empfehlenswert.Das kannst du bei pneumatischen Ventilen einsetzen, aber nicht bei Schraubverbindungen.

am 3. Juli 2011 um 23:31

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Das kannst du bei pneumatischen Ventilen einsetzen,

ich red nicht von dem teflonband, was der gas-wasser-scheiße-installateur im koffer hat...

sondern von dem band, was es in dicken von mehreren millimetern gibt, was u.a. in anlagen der chemischen industrie anwendung findet...

aber da müsste der te schon mehr infos zur größe von dem flansch rüberwachsen lassen...

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