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Benziner für altes E-Auto abtreten

Themenstarteram 22. April 2015 um 20:20

Hallo Community, ich habe eine komplizierte Frage über der ich schon nun einige Zeit grübele.

Ich bin knapp 20 und habe das Glück gehabt, gerade dann erwachsen zu werden als die Großeltern in Rente gingen - so habe ich ihr 2. Auto bekommen: den Skoda Roomster 1.4 16V (EZ. 2008), ein Benziner, schluckt zwischen 6,5 und 8l /100km je nach Verkehr, und ich habe ihn eigentlich auch echt gern - aber er lohnt sich einfach nicht für mich. Mein Ausbildungsbetrieb ist gerade mal 10 Minuten mit dem Fahrrad weg (da fahre ich nur bei starkem Regen oder Eis mit dem Auto), die Berufsschule ist etwa 15km weg, alle Hobbys, Freunde usw. die ich mit dem Auto besuche auch nicht allzu weit. Da lohnt es sich gar nicht den Motor anzuwerfen. Deshalb plane ich, den Roomster in Zahlung zu geben und mir einen kleinen, gebrauchten elektrischen zu kaufen. Ich habe mir auch schon einige Angebote angeguckt und denke, das die Preise zwischen in Ordnung und "hmh naja" sind.

Der Peugot iOn, Renault Fluence Z.E sowie der Stromos von German E-Cars (ursprünglicher Suzuki Splash) liegen alle bei +/- 10.000€, und ich hoffe für meinen sauberen, polierten Roomster noch 5000-6000€ zu bekommen. Ich fürchte mich allerdings davor, die restlichen 4-5 Tausend Euro zu Finanzieren. Es wären zwar "nur" knapp ~130€ im Monat (3 Jahre lang), allerdings erscheint mir das als zu starke finanzielle Belastung in der Zukunft. Ich fühle mich bei einer 1x Barzahlung einfach besser als bei einer Finanzierung.

Sollte ich wirklich 6000€ für meinen Skoda bekommen, könnte ich mir z.B den Peugot 106 electric leisten - den finde ich recht hübsch und träume ein bisschen davon In- und Exterieur selbst aufzuhübschen - allerdings ist der bald 20 Jahre alt. Auf Photos sieht der meistens super aus, ich würde mir ja kein Modell aussuchen wenn es nennenswerte Mängel hätte. Die Frage ist, ob der Abstieg auf ein 10 Jahre älteres Auto als es meins ist nicht Unfug ist. Meine Eltern finden ja!

Was meint ihr, bin ich vielleicht zu idealistisch?

Beste Antwort im Thema

Du hast echt ein Luxusproblem. :rolleyes:

Andere würden für ein Auto in deinem Alter morden.

Das mit dem Elektroauto ist einfach nur eine kolossale Verschwendung von Geld. Ist es eigentlich immer, wenn man ein Auto, das noch super fährt, verkauft und sich ein anderes holt.

Und Geld ist gerade das was, du nicht hast.

Wer sagt denn, dass du nach der Ausbildung nicht in einer entfernteren Stadt arbeitest oder eine Freundin dort hast?

Entweder du behältst den Roomster oder du sparst das Geld, das du für ihn bekommst.

Ein anderes Auto kaufen wäre die dümmste Idee.

Und wenn du in ein oder zwei Jahren doch wieder ein Auto kaufen willst oder musst, war der Verkauf auch ein Fehler.

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Beachte bei der Finanzierung, dass du einen Teil des Spritgeldes direkt dafür verwenden kannst. Wahr ist auch dass ein Elektroauto der neueren Generation mehr Komfort und Sicherheit bietet.

Gerade bei deiner Kurzstrecke dürfte das auch zu buche schlagen.

Lass die Finger davon dich als Azubi zu verschulden. Abgesehen davon wird dir keine seriöse Bank bei einem Einkommen von vielleicht 400 EUR Netto im Monat einen Kredit in Höhe von 5.000 EUR geben.

Du hast einen PKW, der kostet dich im Monat an Sprit vielleicht 50 EUR?

Was genau willst du da mit einem E-Fahrzeug noch einsparen?

Mal davon abgesehen, dass ich 6.000 EUR für nen Skoda Roomster aus 2008 für reichlich optimistisch halte.

Ein 20 Jahre altes Auto würde ich aus Sicherheitsaspekten nicht fahren. Vor allem nicht, wenn ich vor der Tür einen PKW aus 2008 stehen habe. Du hast nur ein Leben, es wäre schade, wenn es unnötig endet, bloß weil das Auto alt war und dir keinen guten Schutz geboten hat.

Zitat:

@Blow_by schrieb am 22. April 2015 um 22:00:03 Uhr:

 

...

Du hast einen PKW, der kostet dich im Monat an Sprit vielleicht 50 EUR?

Was genau willst du da mit einem E-Fahrzeug noch einsparen?

...

Genau das ist der Punkt. Und am Ende willst Du doch mal eine Strecke fahren wo das E-Auto nicht langt.

Naja in dem Fall gäbe es ja Ladesäulen.

Hier geht es schlicht um die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens. Und die ist schlicht nicht gegeben, wenn pro Monat eh nur 50 bis 70 EUR für Sprit draufgehen. Für einen gleichwertigen PKW Baujahr 2008 in der E-Version gehen locker 12.000 EUR drauf. Das heißt das E-Fahrzeug müsste in geschätzten 6 Jahren Haltezeit etwa 1.000 pro Jahr einsparen. Selbst wenn man Strom kostenlos bekäme,bwäre das nicht zu leisten.

WENN man für den Roomster noch 6.000 EUR bekäme.

Bei den Elektroautos von Renault käme auch noch die Batteriemiete hinzu. Diese kannst du dir auf der Herstellerhomepage ausrechnen.

Wenn du das Auto nicht brauchst, verkaufe es. Wenn du Auto brauchst, kannst du vielleicht das von deinen Eltern leihen oder Carsharing (wenn bei dir angeboten). Wird manchmal auch schon von der Kommune selber angeboten.

Den Erlös vom Verkauf des Roomster kannst du anlegen oder sparen, und irgendwann, wenn ein Auto wirklich notwendig ist, ein anderes kaufen.

Ich hätte auch kein Auto, wenn ich nicht zur Arbeit pendeln müsste...

Moin,

Das ist ne Frage deiner Nutzung ;-) Bei einem neueren Modell klappt das mit der Nutzung im regionalen Verkehr meist ganz gut. Bei dem alten musst du einfach mitberücksichtigen, dass sie von Vornherein bei besten Bedingungen meist nur um die 80km Reichweite in den Akkus hatten. Im Winter können davon auch mal nur 30 km (inkl. Alterung der Akkus) überbleiben.

Das sollte man schon sehr genau und gut durchdenken. Ich denke 120-150 km Reichweite sind schon ein Muss, wenn man bedenkt, wie lange das Aufladen dauert.

MfG Kester

Wirklich billiger als jetzt wird es nicht (bitte Vollkosten rechnen mit Akkuverschleiß/Akkuleasing). Soviel dürfte klar sein. Sondern teurer bei Nutzungseinschränkungen auf Langstrecke. Aber schon jetzt steht sein Roomster viel rum. An sich braucht er kaum ein Auto.

Und wer E-Auto fahren will, soll das meiner Meinung nach auch tun.

Ich würde den OP insbesondere dazu ermuntern, wenn er in einem technischen Fach (z.B. Elektrotechnik) seine Ausbildung macht. Oder das Statement des Autos für noch was anderes gut gebrauchen kann: Grünen-Politiker werden, Umwelt-Hotel eröffnen, was weiß ich. Irgendwas, was grün klingen soll.

Modelle: iMiev/Ion/C-Zero klingt sehr langlebig mit seiner Alu-Karosse. Andere Ersatzteile werden einen gewissen Preis haben durch die Kleinserie. Von den Händlern würde ich nicht viel erwarten service-mäßig. Dürfte dort ein seltener Exot sein.

Renault Fluence Z.E. hört man nichts gutes von den Akkus - aber die sind ja geleast. Dann kann man das machen. Wertverlust war anfangs exorbitant. Akkuleasing sichert Nutzung zu berechenbaren Kosten - aber kostet im Schnitt mehr. Und macht etwas unfrei. Sie gehören einem halt nicht.

Stromos von German E-Cars: Teileversorgung über Suzuki Splash, Spezialteile schwieriger. Sehr kleine Firma, Support unsicher.

Peugeot 106 electric: hier kann man immer mit platten Akkus rechnen, wenn nicht explizit bei Übergabe noch gut.

Renault Twizy wäre an sich nich eine sehr günstige Option, aber eben nur 2 Leute, und eingeschränkt im Winter und bei Regen. Dann wenn er das Auto eigentlich am meisten braucht. Sonst nimmt er ja das Fahrrad.

Wer technisch richtig ran will, aber das Risiko klein halten:

Als Inspiration für unterstützten Selbstumbau eines kleinen Verbrennerautos fand ich das sehr spannend.

http://www.fleck-elektroauto.de/

Gibt's auch viele andere, z.B.:

http://www.lorey-maschinenbau.de/blog/elektroauto/

Ich finde auch diesen Youtube-Channel interessant, wo sie alte Berlingo electrique, Saxo electrique, 106e, etc. aus Frankreich holen und wie auch Golf Citystromer oder Thinks aus Norwegen für den dt. Markt wieder fit machen. Und sich in ihrer kleinen Werkstatt sehr viel EV-Knowkow aneignen. Aber praktisch, nicht aus Büchern.

https://www.youtube.com/user/TheEvdriver/videos

Einen Smart mit Motorschaden bekommt man für kleine Kohle. Umrüstsatz ca. 10.000 EUR (tagesabhängig nach Akkupreis und gewünschter Größe). Natürlich wird es einfacher dargestellt als es ist, aber so klingt das für mich durchaus realistisch für jemand mit Ambitionen, der aber auch mal 1 Jahr schrauben kann. Man kennt das Auto danach, und ein Akkuwechsel verliert seinen Schrecken. Und mit den Ambitionen muss man es ja nicht übertreiben.

Wer das E-Auto also nicht nur als praktisches Fortbeweungsmittel sieht (da ist ein geschenkter Roomster kaum zu übertreffen), sondern als Weiterbildungsobjekt, der bekommt da einen Praxisvorteil.

Ideal wäre, wenn auch die Eltern mit inifziert würden, und man dann in der Familie drüber nachdenkt:

1 Verbrennerauto für lange Strecken

1 E-Auto für kurze Strecken

Mit quasi gegenseitigem Verleih.

Du hast echt ein Luxusproblem. :rolleyes:

Andere würden für ein Auto in deinem Alter morden.

Das mit dem Elektroauto ist einfach nur eine kolossale Verschwendung von Geld. Ist es eigentlich immer, wenn man ein Auto, das noch super fährt, verkauft und sich ein anderes holt.

Und Geld ist gerade das was, du nicht hast.

Wer sagt denn, dass du nach der Ausbildung nicht in einer entfernteren Stadt arbeitest oder eine Freundin dort hast?

Entweder du behältst den Roomster oder du sparst das Geld, das du für ihn bekommst.

Ein anderes Auto kaufen wäre die dümmste Idee.

Und wenn du in ein oder zwei Jahren doch wieder ein Auto kaufen willst oder musst, war der Verkauf auch ein Fehler.

Wenn die Politik wirklich so Verrückt ist und nur zu Gunsten der Energieversorger Elektroautos will Dan kann ich nur noch gute Nacht sagen.

Für den Nahverkehr OK aber Flächendeckend E-Mobil, das würde Weltweit etwa 70% der Arbeitsplätze kosten die es jetzt noch im Zusammenhang mit dem Verbrennungsmotor gibt.

Wasserstoff währe aus meiner Sicht die bessere Alternative.

Man Stelle sich nur mal vor was es Bedeutet wenn Millionen E-Autos am Netz oder es gibt einen grösseren Stromausfall über mehrere Tage oder Wochen.

Was ist mit den Riesigen Berg Akkus un überhaut die Infrastruktur die nicht Vorhanden ist, was macht der Tankstellen Pächter.

Unser Sozialsystem wird nicht durch die Demoskopie zusammenbrechen sonder durch Dumme Politik, von Lobbyisten getrieben.

Schaut euch mal die Reportage von ARD an, mit dem Titel, Autoland abgebrannt!!

http://www.ardmediathek.de/.../Video?...

Moin,

Schon mal geschaut von WANN der Beitrag ist? Guten Morgen ... Du hast einen tief pennenden Beitrag aufgeweckt.

Ansonsten - Glückwunsch wir wissen jetzt, du magst neue Konzepte nicht und befindest dich auf dem Wissensstand von 2002 ... Weiterhin gibt es auch wohl nur eine Monopollösung, oder?!?

Weißt du was mit den ganzen Akkus passiert? Es ist schrecklich simpel - die werden aufbereitet und dann baut man daraus neue Produkte wie z.B. Akkus, Katalysatoren und vieles mehr. Die stellt niemand irgendwo hin oder verbuddelt die. Im Gegensatz zu z.B. verbrannten Kraftstoff, der sich nur sehr kompliziert zurück gewinnen lässt ist das bei Akkus sehr leicht.

Wasserstoff ist die Zukunft? Naja ... Ohne Kenntnis von Thermodynamik, Prozessen, Sicherheit, Speicherte Funklöcher könnte man auf so eine Idee kommen. Präziser hingesehen sind die Probleme auf genau dem gleichen Niveau, wie bei Elektrofahrzeugen.

Yoda würde sagen - Jünger Padawan viel noch lernen muss, bis er findet tragfähige Meinung. Sonst ist das nur Populismus.

Weißt du wie meine Lösung aussieht? Vielfalt! Es gibt Nutzer, die ohne Probleme rein elektrisch fahren können. Es gibt Nutzer, die werden ideal mit Hybriden fahren, da man nicht ganz auf einen Verbrenner verzichten wird können (hierbei werden Benziner den persönlichen Individualverkehr dominieren und Diesel im Lastverkehr weiterhin dominant sein), auf die sinnvolle elektrische Unterstützung wird kaum wer verzichten wollen) und wieder andere werden durchaus auch mit Wasserstoff oder einer Brennstoffzelle ideal mobil sein. Das einzige, was in einigen Jahren sehr exotisch sein wird, werden reine nackige Verbrenner sein. Und wieso? Weil das einfach vernünftig ist, wogegen das verneinen möglicher Fortschritte historisch gesehen ... Noch nie so wirklich gut funktioniert hat...

Die Wahl eines neuen Autos wird nur komplizierter werden, dafür bekommt man am Ende des Tages - sofern man etwas denkt - auch die bessere individuelle Lösung.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 27. Februar 2017 um 13:19:02 Uhr:

Moin,

Schon mal geschaut von WANN der Beitrag ist? Guten Morgen ... Du hast einen tief pennenden Beitrag aufgeweckt.

Ansonsten - Glückwunsch wir wissen jetzt, du magst neue Konzepte nicht und befindest dich auf dem Wissensstand von 2002 ... Weiterhin gibt es auch wohl nur eine Monopollösung, oder?!?

Weißt du was mit den ganzen Akkus passiert? Es ist schrecklich simpel - die werden aufbereitet und dann baut man daraus neue Produkte wie z.B. Akkus, Katalysatoren und vieles mehr. Die stellt niemand irgendwo hin oder verbuddelt die. Im Gegensatz zu z.B. verbrannten Kraftstoff, der sich nur sehr kompliziert zurück gewinnen lässt ist das bei Akkus sehr leicht.

Wasserstoff ist die Zukunft? Naja ... Ohne Kenntnis von Thermodynamik, Prozessen, Sicherheit, Speicherte Funklöcher könnte man auf so eine Idee kommen. Präziser hingesehen sind die Probleme auf genau dem gleichen Niveau, wie bei Elektrofahrzeugen.

Yoda würde sagen - Jünger Padawan viel noch lernen muss, bis er findet tragfähige Meinung. Sonst ist das nur Populismus.

Weißt du wie meine Lösung aussieht? Vielfalt! Es gibt Nutzer, die ohne Probleme rein elektrisch fahren können. Es gibt Nutzer, die werden ideal mit Hybriden fahren, da man nicht ganz auf einen Verbrenner verzichten wird können (hierbei werden Benziner den persönlichen Individualverkehr dominieren und Diesel im Lastverkehr weiterhin dominant sein), auf die sinnvolle elektrische Unterstützung wird kaum wer verzichten wollen) und wieder andere werden durchaus auch mit Wasserstoff oder einer Brennstoffzelle ideal mobil sein. Das einzige, was in einigen Jahren sehr exotisch sein wird, werden reine nackige Verbrenner sein. Und wieso? Weil das einfach vernünftig ist, wogegen das verneinen möglicher Fortschritte historisch gesehen ... Noch nie so wirklich gut funktioniert hat...

Die Wahl eines neuen Autos wird nur komplizierter werden, dafür bekommt man am Ende des Tages - sofern man etwas denkt - auch die bessere individuelle Lösung.

LG Kester

Hallöchen!

es ist mir egal von WANN der Beitrag ist, der von VW ist jedenfalls nicht von 2002, oder meist du die von der ARD können in die Zukunft schauen, außerdem ist das Tema Top Aktuell und wurde letzte Woche von Phönix Ausgestrahlt.

Wen Du mein Posting aufmerksam Gelesen hättest, hättest du bemerkt das ich für den Nahbereich nichts gegen Elektro habe

Das mit den Akkus wird wahrscheinlich so laufen wie mit dem Grünen Punkt und Elektronik, ein bisschen Recyceln der Rest Geht in die Dritte Welt und die ersticken an unseren Giftigen Wohlstands-schrott.

Wasserstofftankstelle wird ohne Baugenehmigung Eingeweist!! Da kanste mal sehen wie Plem Plem Politik ist.

http://www.wn.de/.../...terlandes-eroeffnet-Der-Treibstoff-der-Zukunft

Am meisten ergeht es mich das VW und Konsorten alle Innovationen verhindern und Blockieren die denen nicht in den Kram passen, die Politik ist anscheinend Machtlos.

 

Guten Morgen,

Für DICH mag es uninteressant sein, dass der Beitrag alt ist. Im Allgemeinen ist dies sehr wohl interessant, v.a. da dein Beitrag nicht zur Fragestellung des Threads passt, sondern eigentlich subjektiv gefärbte Meinungsmache ist, die mit der beratenden Idee von Beitrag und Forum nichts zu tun hat und damit eigentlich themenfremd ist.

Auch in deinem jetzigen Beitrag nutzt du Argumente, die weder stechen noch einen argumentative Wirkung besitzen. Zudem kann man daraus schließen, dass deine Kenntnisse über die Materialien in Elektrofahrzeugen nicht ausreichend sind. Du ignorierst nämlich die deutlich unterschiedlichen Wertigkeiten von Verpackungsmüll, Haushalteelektrogeräten und Treibakkus. Treibakkus besitzen einen Anteil an wertgebenden Materialien deutlich oberhalb von ausbeutungswürdigen Rohstofflagerstätten - es ist also wirtschaftlich interessant die Materialien zurückzugewinnen, weil man als Unternehmen damit Gewinne macht. Aus dem gleichen Grund ist jedes Auto mindestens 50€ wert, da es entsprechende Edelmetalle im Katalysator besitzt. Bei dem verschifften Schrott handelt es sich um Geräte, bei denen die wertvollen Teile bereits entfernt wurden und der Festgehalten an wertvollen Materialien so gering ist, dass es unter unseren Bedingungen unwirtschaftlich ist, diese zurückzugewinnen. Ähnlich beim Verpackungsmüll - auch da ist nur ein kleiner Teil z.B. PVC, GPPS (und diese auch nur, wenn der Rohstoffpreis hoch ist), PET und Alluminium wirtschaftlich interessant, der Rest hat einen höheren wirtschaftlichen Wert als Brennmaterial. Du vermeidest hier also die Betrachtung von Ursache und Wirkung, dadurch klingt deine Argumentation zwar schlüssig und nett, ignoriert aber den wichtigsten Faktor.

Wenn es um Wasserstoff geht, musst du dir z.B. erstmal klar machen, wo der Wasserstoff herkommt, wie er produziert wird und wie aufwändig Lagerung, Speicherung und wie groß die Verluste sind. Dadurch verliert Wasserstoff viel von seinem Reiz.

Man kann in diesem Feld nicht sagen - bah blöd, mag ich nicht weil, dieser Faktor X ist doof. Zwei Gründe sprechen dagegen - erstens die Effizienz und zweitens die endliche Verfügbarkeit von Kraftstoffen. Wer das nicht versteht und sich nur und ausschließlich auf ein Feld verlegt, dem wird es gehen wie der ehemals starken Kleinkraftradindustrie oder der TV Industrie in DE - man ist spontan weg vom Fenster. Und es ist zudem NICHT kritisch hinter allem und jedem eine Verschwörung einer Lobby zu sehen, das ist Paranoid - denn Lobbyarbeit findet von JEDER Seite statt und im üblichen Fall handelt es sich am Ende um einen mehr oder weniger guten Kompromiss an dem manches Mal nur viel zu viele Köche mit gekocht haben, wodurch das Ergebnis manches Mal ambivalent ausfällt.

LG Kester

Hallo Gefahr! H334,

las mal Stecken, für mich hörst du dich an wie ein Akku Verkäufer.

LG

Moin,

Leider falsch. Ich bin Wissenschaftler. Deine Argumentation kommt übrigens immer dann, wenn die eigenen Scheinargumente in sich zusammenbröseln, sehr durchsichtig und ziemlich kälter Kaffee, wenn ich die letzten Monate zusammenfasse, bin ich Hardcoregrüner, Akkuproduzent, VW Diesel Begünstigter, bekomme irgendwelche Zuwendungen der Ölindustrie und des Militärisch-Industriellen Komplexes, bin Männerhassende Feministin, lehne die Nutzung von LPG kategorisch ab und bin Veganer - spannend dabei ... Alles widerspricht sich und gar nichts stimmt. Natürlich muss derjenige, der einem Widerspricht natürlich unlautere Motive haben ... Das der eigene Standpunkt möglicherweise nur teilweise passt, veraltet ist oder manchmal auch zum Teil nur Unsinn ist kommt gar nicht in Frage, denn eine Doku oder eine Stunde Internetwahrheiten lesen ersetzen natürlich ohne weiteres eine entsprechende Ausbildung und z.T. jahrelanges Auseinandersetzen mit bestimmten Themengebieten.

E-Fahrzeuge sind sicherlich noch nicht der Weisheit letzter Schluss, sicherlich noch nicht optimal für alle und jeden, aber deine Argumente taugen als Gegenargumente nun einmal nicht, da sie die falschen und z.T. nicht Mal existierende Probleme adressieren. Hätte man 1900 so argumentiert und den Verbrenner aufs Eis gelegt - würdest du heute ein Pferd besitzen.

LG Kester

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