Bekommt man auch mal ein T-Modell mit weniger als 150.000 km Laufleistung???

Mercedes E-Klasse W124

Hallo zusammen,

bei der Suche nach einem W 124 habe ich als W124-Neuling festgestellt, dass in fast allen einschlägigen Angebotsseiten im www die T-Modelle Laufleistungen meist jenseits der 150.000 km haben. Limousinen gibts hier und da auch mit weniger. Täuscht das, oder ist ein T mit um die 120.000 auf'm Tacho echt so selten?

Ps: Ich will hier keine Diskussion über Laufleistungen anzetteln, und ab wann man bei einem Benziner oder einem Diesel von "viel Kilometer" oder "astronomischer Laufleistung" (auch für DB-Verhältnisse) sprechen kann bzw. spricht.

Danke für Antworten!

Morgenland
(230.4 /8)

31 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von jolle22


dass die Regel "Wenige Kilometer sind immer gut" absolut NICHT zählt.

Es ist totaler Quatsch zu sagen das ein W124 mit z.B. 260000km in jedem Fall schlechter ist als ein W124 mit 120000km.

Wichtig ist wie so oft, der erste Eindruck! Und zwar vom optischen Pflegezustand. Danach kann man sich in aller ruhe die bekannten Mängel ansehen, sofern welche vorhanden sind. Klar ist: Es wird keinen 124er OHNE irgendeinen Mangel geben. Und sei es nur Kratzer am Türschloss von Fingernägeln.

Die These das ALLE w124 T-Modelle an den Heckscheiben Blumenkohl aufweisen, oder mind von innen her rosten ist auch nicht korrekt. Der E220TE Bj. 94 von meiner Freundin hat null Rost an den Seitenscheiben hinten und an der Heckklappe. Der Wagen ist aus 4.Hand, Automatik und hat aktuell 227000km gelaufen. Der Innenraum, auch die Ablagefläche hinten, der Lack usw. ist in einem guten Pflegezustand, Sitz nicht durchgescheuert usw.

Das die Heckklappenschließung öfter kaputt gehen hat nichts mit der Qualität zu tun. Hier ist der Besitzer in der Regel selbst schuld. Ich behaupte das gut 80-90% die Klappe einfach zu donnern anstatt einfach anzulehnen und der Elektrik den Rest zu überlassen. Aber wer Betriebsanleitungen lesen kann ist klar im Vorteil!

Ebenso die sog. Bulleneier gehen auch öfter defekt. Warum? Weil man immer den Ölstand der Hydraulik fleißig nachfüllt, aber sehr oft mit falschem Öl.

Aber was erzähl ich hier groß?

Selbstverständlich sind Fahrzeuge mit 120.000km nicht immer die besten.

Aber bei einem FZ mit 300.000km braucht man wenn man gehobene Ansprüche hat garnicht erst zu suchen, denn die fallen zu 99,9% raus.

Von daher sind die KM erstes Auswahlkriterium.

Zu dem E220T ohne Rost hinten:
Hast du die Scheiben schon raus gehabt?
Ich glaube nicht.

Der Rost lässt sich nicht unbedingt von außen erkennen, wenn du dir die löcher dadrunter angucken willst, nutze die Forensuche. Bei mir war links GARNIX zu sehen, nichtmal unter der Dichtung, und trotzdem die C-Säule weg.

Das 80-90% die Heckklappen zuwerfen ist absolut übertrieben.
Es sind nur ein paar wenige, die es nicht auf die Kette bekommen, ähnlich wie das Bedienen der Heizung...
Weiter gild dafür wie für die Bulleneier, dass es an einer Limo einfach nicht kaputt gehen kann, weil es schlicht weg nicht da ist.

Hydrauliköl ist im normalfall ÜBERHAUPT NICHT nach zu füllen.
Von daher kann vom nachfüllen falschen Öles auch keine Rede sein.

Mfg, Mark

Natürlich gibt es auch an der Limousine mit Niveauregelung an der HA die Ausgleichsbehälter!

Und leider sind trotzdem die meisten zu dumm die Heckklappe richtig zu schließen.

Und trotzdem hat der Wagen meiner Freundin an den Scheiben, um den Scheiben, in den Scheiben, unter den Scheiben, hinter den Scheiben keinen Rost.

Schon erstaunlich was manche sich.... "auskennen".

Es gibt auch andere Leutz die Ahnung dieser Fahrtzeuge besitzen. Man muss es nur nicht in jedem Thread vorlaut kundtun.

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