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Batterieaufladung dauert (zu) lang

Themenstarteram 17. August 2011 um 23:16

Hallo zusammen,

mein Auto wird wenig bewegt. Deshalb hatte ich mir jetzt vorgenommen, meine Autobatterie regelmäßig zu laden. Hierzu hatte ich schon einmal einen Thread erstellt, der diese Thematik anschneidet: http://www.motor-talk.de/.../...g-nach-batterieaufladung-t3335709.html

Soweit so gut. Als ich das letzte mal vor ca. 7 Wochen die Batterie aufgeladen hatte, war der Ausgangszustand folgender: Batterie relativ schwach, da die Innenraumbeleuchtung (allerdings ein paar weitere Wochen zuvor) einige Stunden brannte. Man hat gemerkt, dass das Fahrzeug beim Starten eben etwas länger als sonst brauchte. - Aufladezeit der Batterie damals ca. 13 Stunden (bis Anzeige "voll").

Als ich das Auto vor ca. 4 Wochen wegen einer anderen Sache in der Werkstatt hatte, hatte ich einen Batterietest in Auftrag gegeben; also gebeten, dass das Diagnosegerät einmal drangehängt wird. Ergebnis: Alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten.

Jetzt ca. 7 Wochen nach der letzten Aufladung habe ich heute Mittag vorbeugend das Ladegerät wieder drangehängt und es lädt jetzt schon fast 12 Stunden, ohne dass das Ladegerät bis jetzt "voll" anzeigt. Im Gegensatz zu meiner letzten Ladung sprang das Auto aber bis zur letzten Fahrt mühelos an, bzw. ohne Batteriestottern o. ä. - es waren also noch keine Anzeichen zu erkennen, dass die Batterie schwach werden würde. Vor zwei Tagen bin ich ca. 1 Stunde gefahren (allerdings zum Teil mit Licht).

Mein Auto ist ein Benziner (Mondeo MK II). Letztens hatte ich mit meinem Ladegerät einen Diesel mit größerer Batterie einmal vorsorglich aufgeladen, nachdem dieser einige Wochen stand bzw. nur auf Kurzstrecke bewegt wurde und beim Starten auch schon leichte Anzeichen einer leeren Batterie machte - Ladedauer nur(!) ca. 5 Stunden.

Weshalb braucht meine jetztige Ladung solange? Kann sich das jemand erklären? Muss ich mir Sorgen machen, dass etwas nicht in Ordnung ist?

Mich wundert die Sache v. a. deswegen, weil bei dem Diesel die Aufladung in 5 Stunden erledigt war, obwohl dessen Batterie vermutlich eine größere Kapazität als meine hatte (falls die Kapazität hier entscheidend sein sollte).

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12 Antworten

Hi,

leider schreibst du nicht wie alt die Batterie ist.

Nach 5 bis x Jahren sind die Dinger einfach hin.Nehmen kaum noch Strom auf und lassen sich nicht mehr richtig laden.

Ich benutze seit Jahren für selten genutzte Fahrzeuge ein Erhaltungladegerät von ctek. Nie probs gehabt.

Miß doch einfach mal mit nem Voltmeter die aktuelle Spannung deiner Batterie. Und mit nem Helfer dann beim Anlassen.

Hatte neulich so ein Fall.Ruhestrom 11.4 Volt(schon zu wenig) und beim Anlassen gings dann rapide runter. Effekt: Neue Batterie!

Viele Grüße

Sancho deluxe

Themenstarteram 18. August 2011 um 1:12

Zitat:

Original geschrieben von Sancho deluxe

Hi,

leider schreibst du nicht wie alt die Batterie ist.

Nach 5 bis x Jahren sind die Dinger einfach hin.Nehmen kaum noch Strom auf und lassen sich nicht mehr richtig laden.

Ich benutze seit Jahren für selten genutzte Fahrzeuge ein Erhaltungladegerät von ctek. Nie probs gehabt.

Miß doch einfach mal mit nem Voltmeter die aktuelle Spannung deiner Batterie. Und mit nem Helfer dann beim Anlassen.

Hatte neulich so ein Fall.Ruhestrom 11.4 Volt(schon zu wenig) und beim Anlassen gings dann rapide runter. Effekt: Neue Batterie!

Viele Grüße

Sancho deluxe

Die Batterie wurde erst im Juni 2010 gekauft und eingebaut.

Wegen Spannungsmessung und so: Deswegen hatte ich ja eine Prüfung bei der Werkstatt in Auftrag gegeben. Ergebnis: Alles in Ordnung.

Auch ich habe ein Erhaltungsladungsgerät (wenn auch kein CTEK) , welches ich in den oben genannten Thread thematisiert hatte (http://www.motor-talk.de/.../...g-nach-batterieaufladung-t3335709.html). Ohne permanente Garage kann ich jedoch das Gerät nicht dauerhaft anschließen; daher die Aufladung aller paar Wochen.

Ne Basisfrage: ist der Batteriesäurestand i.O., wenns eine mit raus schraubbaren Verschlussstopfen ist ruhig kontrollieren.

Vielleicht hast Du ja ne Bat. erwischt die von schlechter Qualität ist, kann alles passieren.

Auch ich fahre sehr viel Kurzstrecke im wahrsten Wortsinne u. starte häufig meinen Benziner. Darum kontrolliere ich den Ladezustand häufig mit folgendem Gerät:

http://www.fronius.de/.../4000062577_FLB_0107_ACC_easy_de.pdf

Bei ner gut funktionierenden Batterie reicht bei mir locker 2x laden p.a. (je vor u. nach dem Winter).

Grüße

PS: klemmst Du das Ladegerät direkt an die Batteriepole an? Ist m.M. empfehlenswert um zusätzliche elektr. Widerstände auszuschließen.

Themenstarteram 18. August 2011 um 12:10

Zitat:

Original geschrieben von VolV40

Ne Basisfrage: ist der Batteriesäurestand i.O., wenns eine mit raus schraubbaren Verschlussstopfen ist ruhig kontrollieren.

Vielleicht hast Du ja ne Bat. erwischt die von schlechter Qualität ist, kann alles passieren.

Auch ich fahre sehr viel Kurzstrecke im wahrsten Wortsinne u. starte häufig meinen Benziner. Darum kontrolliere ich den Ladezustand häufig mit folgendem Gerät:

http://www.fronius.de/.../4000062577_FLB_0107_ACC_easy_de.pdf

Bei ner gut funktionierenden Batterie reicht bei mir locker 2x laden p.a. (je vor u. nach dem Winter).

Grüße

PS: klemmst Du das Ladegerät direkt an die Batteriepole an? Ist m.M. empfehlenswert um zusätzliche elektr. Widerstände auszuschließen.

Die Batterie ist wartungsfrei und ich klemme auch direkt an der Batterie an. Ausbauen ist mir zu aufwendig, v. a., wenn ich das jetzt alle paar Wochen machen möchte.

Warum ich mir überhaupt Gedanken über die Batterie mache, hier mal eine kleine Historie:

Batteriekauf ca. im Juni 2010, dann wie auch heute immer noch wenig gefahren, im sehr kalten Dezember 2010 sprang das Auto nicht mehr an - stand vorher aber bestimmt auch 1-2 Wochen ungenutzt in der eisigen Kälte. Damals war noch Restspannung auf der Batterie, aber beim Startversuch ging gar nichts, also man hat nichts vom Motor/Anlasser oder was auch immer vernommen. - Also Batterie aufgeladen und die hat dann auch den ganzen Winter gehalten (Auto ca. einmal pro Woche bewegt). - Im April wurde nachts vergessen, die Innenraumbeleuchtung auszumachen. Da das Auto ein paar Tage stand, war die Batterie natürlich komplett leer. Dann wurde die Batterie aufgeladen ohne zu diesem Zeitpunkt jedoch die Ursache für die leere Batterie zu kennen. Die Batterie wurde um die Mittagszeit wieder ins Auto eingebaut und am Abend als es dunkel wurde so gegen 21 Uhr fiel dann auf, dass die Innenraumbeleuchtung die Fehlerursache war. Die aufgeladene Batterie wurde also sofort wieder strapaziert. Da mein eigenes damaliges Ladegerät defekt war und ich mir nur eines geliehen hatte, hatte ich die Batterie damals nicht gleich wieder aufgeladen, sondern erst vor ca. 7 Wochen, als ich mir dann wieder ein eigenes Ladegerät gekauft hatte. Das Auto sprang aber zu jederzeit problemlos an.

Zusammenfassung: Batterie war im kalten Dezember 2010 leer und nochmals im April wegen Innenraumbeleuchtung.

Ich mache mir einfach Sorgen, dass die teure Batterie (ja bald immerhin 100 €) einfach schon wieder defekt ist bzw. durch das zweimalige Leewerden einen defekt bekommen hat. Normalerweise sollte eine neue Batterie das ja einigermaßen aushalten. Ich bin jetzt bei dem Thema sensibilisiert und möchte die Batterie daher nun auch regelmäßig aller paar Wochen laden. Dass das Laden gestern aber ca. 14 Stunden gedauert hat, irritiert mich. Solange braucht ja eigentlich eine leere Batterie, um wieder voll zu werden. Es gab vor der gestrigen Ladung keine Anzeichen, dass die Batterie wieder schwächeln würde.

Moin,

die Ladezeit einer Batterie ist von 3 Faktoren abhängig.

 

1. vom Ladegerät, je nach dem welche max Leistung das Ladegerät hat (ich habe ein kleines, dass max. 6 A bringt)

 

2. vom Entladezustand der Batterie, d.h. bei einer Tiefenentladung kann z.B. bei 6 A schon mal 24 Std und länger dauern

 

3. von der Kapazität der Batterie, z.B. wie unter 2. angegeben bei einer 82 Ah (Amperestunden) Batterie länger als 24 Std.

 

In den Werkstätten sind manchmal auch Schnellladegeräte (80 A) vorhanden, dann ist die Batterie in einer 3/4 Std voll, aber sie kocht dann und es ist nicht gut für die Lebensdauer.

 

Die Batterie hat auch einen Ri (Innenwiderstand), wenn sie lange Zeit steht und nicht benutzt wird, entläd sie sich automatisch.

Zitat:

Original geschrieben von Einige_Fragen

..................................................................

- Im April wurde nachts vergessen, die Innenraumbeleuchtung auszumachen. Da das Auto ein paar Tage stand, war die Batterie natürlich komplett leer. .....................................

..........................................................

War vielleicht tiefenentladen und hätte angemessen reanimiert werden müssen, und weil so nicht geschehen hat se nun einen weg.

Themenstarteram 18. August 2011 um 14:38

Zitat:

Original geschrieben von VolV40

Zitat:

Original geschrieben von Einige_Fragen

..................................................................

- Im April wurde nachts vergessen, die Innenraumbeleuchtung auszumachen. Da das Auto ein paar Tage stand, war die Batterie natürlich komplett leer. .....................................

..........................................................

War vielleicht tiefenentladen und hätte angemessen reanimiert werden müssen, und weil so nicht geschehen hat se nun einen weg.

Hätte da nicht das Diagnosegerät in der Werkstatt etwas anzeigen müssen?

Zitat:

Original geschrieben von VolV40

Zitat:

Original geschrieben von Einige_Fragen

..................................................................

- Im April wurde nachts vergessen, die Innenraumbeleuchtung auszumachen. Da das Auto ein paar Tage stand, war die Batterie natürlich komplett leer. .....................................

..........................................................

War vielleicht tiefenentladen und hätte angemessen reanimiert werden müssen, und weil so nicht geschehen hat se nun einen weg.

Also, selbst wenn ein Bleiakku tiefenentladen ist, kann er wieder normal aufgeladen werden, Vorraussetzung ist genügend Säure in den Zellen und es darf kein Plattenschluß (überbrückung der Plus- und Minausplatte) durch abgelagerten Bleischlamm gegeben sein. Soweit möglich die Zellen oben öffnen, wegen Ausgasung wärend des Ladevorganges. Wenn die Batterie läd, sollte kein offenes Feuer in der Nähe sein, durch die Gase (Knallgas) könnte es knallen.

Da die Batterie fast Neu ist, glaube ich kaum, dass sie defekt ist.

Die Lebensdauer eines Bleiakkus reicht von 2 bis 15 Jahren (bei guter Pflege).

 

Hm, Dich irritiert nur die lange Ladezeit, die Bat. schwächelt nicht; da würde ich ein anderes, Ladegerät ausprobieren. Bring deines doch wieder zum Markt zurück. Lädt echt lange für den Ladestrom. Liegt sicher an der Ladekennlinie.

Darauf ist ja in Deinem Erhaltungslade-thread hingewiesen.

Gruß

Themenstarteram 18. August 2011 um 17:56

Zitat:

Original geschrieben von VolV40

Hm, Dich irritiert nur die lange Ladezeit, die Bat. schwächelt nicht; da würde ich ein anderes, Ladegerät ausprobieren. Bring deines doch wieder zum Markt zurück. Lädt echt lange für den Ladestrom. Liegt sicher an der Ladekennlinie.

Darauf ist ja in Deinem Erhaltungslade-thread hingewiesen.

Gruß

Ich hätte eigentlich kein Problem mit der langen Ladungsdauer, wenn ich wüsste, dass die Batterie in Ordnung ist. Mich verwundert es eben sehr, dass der Diesel, den ich letztens mit dem Gerät geladen hatte, schon nach 5 Stunden voll war. Und wie gesagt: Der Diesel stand auch einige Wochen bzw. wurde nur auf Kurzstrecke bewegt. Außerdem "verzögerte" die Batterie beim Starten auch schon leicht und die Kapazität dieser Batterie müsste eigentlich größer gewesen sein als die von meinem Auto.

Ja dann hast Du die Funktion des Laders ja m.M. eindeutig bewiesen da Du nun ja sicher keine 3x größere Bat. lädst als im Diesel.

Da kommen mein Zweifel an die Bat. doch wieder hoch, vor allem weil sie keine Schwäche zeigt aber so lange braucht. Genau bei einem solchen Zustand habe ich meine letzte vorm nahenden Winter ersetzt (Laternenparker). Zum starten reicht bei meinem VOLVO z.B. auch eine (lt. meiner Ladegerätanzeige) zu nur 1/4 volle Bat. aus. Ich teile Deine Bedenken, aber was willst DU machen, kannst DU nur auf Dich zu kommen lassen.

Themenstarteram 18. August 2011 um 20:16

Zitat:

Original geschrieben von VolV40

Ja dann hast Du die Funktion des Laders ja m.M. eindeutig bewiesen da Du nun ja sicher keine 3x größere Bat. lädst als im Diesel.

Da kommen mein Zweifel an die Bat. doch wieder hoch, vor allem weil sie keine Schwäche zeigt aber so lange braucht. Genau bei einem solchen Zustand habe ich meine letzte vorm nahenden Winter ersetzt (Laternenparker). Zum starten reicht bei meinem VOLVO z.B. auch eine (lt. meiner Ladegerätanzeige) zu nur 1/4 volle Bat. aus. Ich teile Deine Bedenken, aber was willst DU machen, kannst DU nur auf Dich zu kommen lassen.

Was will ich machen? - Die Gedanken gehen schon in Richtung Batterietausch auf Garantie, wobei ich zugegebenermaßen hierzu zu wenig weiß. D. h., ich weiß momentan gar nicht so genau, ob sie 2 Jahre Garantie (nicht Gewährleistung) hat. Außerdem weiß ich nicht, wie das allgemein bei einer Autobatterie ist. Eigentlich ist es ja ein Verbrauchsteil und viel hängt ja eben von der "Batteriepflege" ab. Ich weiß nicht, ob sich die Hersteller da überhaupt auf Garantiegeschichten einlassen werden...

Wenn die Werkstatt jedoch sagt, dass laut Diagnosegerät alles in Ordnung mit der Batterie ist, habe ich wohl sowieso keine Chance, da irgend etwas auf Garantie oder gar Kulanz zu machen.

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