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Aygo: komische Übersetzung

Toyota Aygo
Themenstarteram 9. Oktober 2010 um 11:42

Hallo

Also, ich finde die Übersetzung bei meinem Aygo komisch.

Hoffe, "Übersetzung" ist das richtige Wort. Was ich meine, ist dies (Beispiele):

- Mir ist nicht wohl, wenn ich im dritten Gang mit 50 kmh fahre. Mir ist im zweiten Gang wohler.

- Dafür kann ich problemlos im dritten Gang 80 kmh fahren. Aber hierfür sollte doch der vierte oder fünfte Gang zuständig sein.

- Der fünfte Gang brauche ich fast nur auf der Autobahn.

Geht das anderen auch so?

Besten Dank und freundliche Grüsse

joggali

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von joggali

Also, ich finde die Übersetzung bei meinem Aygo komisch.

Hoffe, "Übersetzung" ist das richtige Wort. Was ich meine, ist dies (Beispiele):

- Mir ist nicht wohl, wenn ich im dritten Gang mit 50 kmh fahre. Mir ist im zweiten Gang wohler.

- Dafür kann ich problemlos im dritten Gang 80 kmh fahren. Aber hierfür sollte doch der vierte oder fünfte Gang zuständig sein.

- Der fünfte Gang brauche ich fast nur auf der Autobahn.

Geht das anderen auch so?

Löse dich mal davon den Gängen irgendwelche Geschwindigkeiten zuordnen zu wollen. Die Gangwahl sollte nicht nach der aktuellen Geschwindigkeit erfolgen, sondern danach, wieviel Leistung gefordert wird.

Die Bereiche:

1. Gang: 5 bis 35km/h

2. Gang: ca. 20 bis 90km/h

3. Gang: ca. 30 bis 130km/h

4. Gang: ca. 40 bis 165km/h

5. Gang: 45 bis Ende

Wie du siehst, überschneidet sich ziemlich viel, und du hast oft bis zu 4 Gänge für eine Geschwindigkeit zur Verfügung. Bei einem Saugbenziner wählst du immer den niedrigsten Gang wenn du maximale Leistung brauchst und den höchsten wenn du keine Leistung brauchst und sparsam unterwegs sein willst. Das so als Faustregel.

Beispiel: Autobahnauffahrt bis 90km/h: 2. Gang. Innenstadtverkehr (wenns rollt) bei 50km/h: 5. Gang

Kompromisse kann man dann machen um Schaltvorgänge zu minimieren (z.B. im 3. Gang auf der Autobahn beschleunigen wenn Platz ist, dann kann man bei 130km/h direkt in den 5.), oder wenn die Nebenaggregate mehr Energie brauchen (im Sommer auch mal im 2. oder 3. gang in der Stadt fahren damit die Klima mehr Leistung hat).

Und da wir gerade dabei sind:

Die Leistungsabgabe regelt man primär nicht übers Gaspedal, sondern über die Getriebeübersetzung. Kommt dein Vordermann an der Ampel z.B. nicht in die Pötte, dann nimmst du nicht Gas zurück sondern schaltest einfach nach oben. Genauso am Berg, wenn jemand vor dir langsamer ist, erstmal hochschalten bevor man anfängt Gas zurückzunehmen.

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Hallo,

habe früher stets die Typen gefahren mit dem Stern - von dort wo jetzt der Bahnhof hin soll - lach, nach meiner Pensionierung brauchte ich so ein Vorzeigemodell nicht mehr und ich fahre auch viel weniger. Meine Frau kam auf die Idee uns einen kleinen Flitzer zu kaufen - da wir Urlaubsreise ohnehin nicht mit dem Auto machen. Die Wahl fiel also auf den Aygo.

Wir haben den nun seit Dezember 2008 - in 23 Monaten 12.000 km gefahren. Ich habe mich mit dem "Kleinen" richtig angefreundet. Mit der geschilderten Fahrweise stimme ich nicht überein. Also im dritten Gang bei 30 und im vierten Gang um 40 - 50 absolut kein Problem, sofern man in der Stadt diese Geschwindigkeit überhaupt fahren kann. Klar den 5. Gang nehme ich auch fast ausschließlich auf der Autobahn - und ich fahre den Aygo auch nicht über 130 da ist mir doch nicht immer so ganz geheuer . könnte ja auch selbst mal auffahren und da ist das was vor dem Lenkrad ist doch bisschen wenig. Ich kann nur sagen hatte mir die Umstellung schwieriger vorgestellt, bin rundum zufrieden, von den Kosten her ganz zu schweigen.

Mal versuchen die Gänge bisschen hoch zu fahren und nach "gehör" den nächsthöheren Gang zu nehmen.

Viele liebe Grüße

VeteranoAlfredo

Zitat:

Original geschrieben von joggali

Geht das anderen auch so?

Das ist normal.

Im Sinne eines niedrigen Verbrauchs hat Toyota speziell die unteren Gänge ungewöhnlich lang übersetzt, was allerdings kontraproduktiv ist, wenn die Fahrer sich dadurch genötigt fühlen, einen Gang zu niedrig zu fahren. Ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.

Dazu kommt noch die spezielle Klangcharakteristik des Dreizylindermotors, der immer nach ein bisschen weniger Drehzahl klingt, als wirklich anliegt. Ein Drehzahlmesser, unser Aygo hat einen, hilft da enorm.

Hat man sich erstmal daran gewöhnt, ist das alles aber auch kein Problem mehr und dann kann man auch ab 50Km/h beinahe wie selbstverständlich im vierten Gang fahren.

Wenn man auf forsche Beschleunigung keinen Wert legt und mehr oder weniger im Flachland fährt, ist frühes Hochschalten überhaupt kein Problem. Bei 40 km/h kann man locker den 4., bei 50 km/h den 5. Gang benutzen. Klar, dass die längere Getriebeübersetzung Temperament kostet, dafür profitiert die Wirtschaftlichkeit.

Nach 56.000 km und 1 3/4 Jahr habe ich an der Getriebeübersetzung nix einzuwenden. Sparsames bzw. effizientes Fahren hat bei mir oberste Priorität und darin ist mein C1 einfach klasse.

Franko

Zitat:

Original geschrieben von joggali

Also, ich finde die Übersetzung bei meinem Aygo komisch.

Hoffe, "Übersetzung" ist das richtige Wort. Was ich meine, ist dies (Beispiele):

- Mir ist nicht wohl, wenn ich im dritten Gang mit 50 kmh fahre. Mir ist im zweiten Gang wohler.

- Dafür kann ich problemlos im dritten Gang 80 kmh fahren. Aber hierfür sollte doch der vierte oder fünfte Gang zuständig sein.

- Der fünfte Gang brauche ich fast nur auf der Autobahn.

Geht das anderen auch so?

Löse dich mal davon den Gängen irgendwelche Geschwindigkeiten zuordnen zu wollen. Die Gangwahl sollte nicht nach der aktuellen Geschwindigkeit erfolgen, sondern danach, wieviel Leistung gefordert wird.

Die Bereiche:

1. Gang: 5 bis 35km/h

2. Gang: ca. 20 bis 90km/h

3. Gang: ca. 30 bis 130km/h

4. Gang: ca. 40 bis 165km/h

5. Gang: 45 bis Ende

Wie du siehst, überschneidet sich ziemlich viel, und du hast oft bis zu 4 Gänge für eine Geschwindigkeit zur Verfügung. Bei einem Saugbenziner wählst du immer den niedrigsten Gang wenn du maximale Leistung brauchst und den höchsten wenn du keine Leistung brauchst und sparsam unterwegs sein willst. Das so als Faustregel.

Beispiel: Autobahnauffahrt bis 90km/h: 2. Gang. Innenstadtverkehr (wenns rollt) bei 50km/h: 5. Gang

Kompromisse kann man dann machen um Schaltvorgänge zu minimieren (z.B. im 3. Gang auf der Autobahn beschleunigen wenn Platz ist, dann kann man bei 130km/h direkt in den 5.), oder wenn die Nebenaggregate mehr Energie brauchen (im Sommer auch mal im 2. oder 3. gang in der Stadt fahren damit die Klima mehr Leistung hat).

Und da wir gerade dabei sind:

Die Leistungsabgabe regelt man primär nicht übers Gaspedal, sondern über die Getriebeübersetzung. Kommt dein Vordermann an der Ampel z.B. nicht in die Pötte, dann nimmst du nicht Gas zurück sondern schaltest einfach nach oben. Genauso am Berg, wenn jemand vor dir langsamer ist, erstmal hochschalten bevor man anfängt Gas zurückzunehmen.

Zitat:

Original geschrieben von joggali

Hallo

Also, ich finde die Übersetzung bei meinem Aygo komisch.

Hoffe, "Übersetzung" ist das richtige Wort. Was ich meine, ist dies (Beispiele):

- Mir ist nicht wohl, wenn ich im dritten Gang mit 50 kmh fahre. Mir ist im zweiten Gang wohler.

- Dafür kann ich problemlos im dritten Gang 80 kmh fahren. Aber hierfür sollte doch der vierte oder fünfte Gang zuständig sein.

- Der fünfte Gang brauche ich fast nur auf der Autobahn.

Geht das anderen auch so?

Besten Dank und freundliche Grüsse

joggali

Was hast Du denn bitte für einen Verbrauch? Ich hab meinen C1 immer ab 50 km/h im 5. Gang gefahren (außer Berghoch natürlich...)

Zitat:

Original geschrieben von Incoming

Zitat:

Original geschrieben von joggali

Also, ich finde die Übersetzung bei meinem Aygo komisch.

Hoffe, "Übersetzung" ist das richtige Wort. Was ich meine, ist dies (Beispiele):

- Mir ist nicht wohl, wenn ich im dritten Gang mit 50 kmh fahre. Mir ist im zweiten Gang wohler.

- Dafür kann ich problemlos im dritten Gang 80 kmh fahren. Aber hierfür sollte doch der vierte oder fünfte Gang zuständig sein.

- Der fünfte Gang brauche ich fast nur auf der Autobahn.

Geht das anderen auch so?

Löse dich mal davon den Gängen irgendwelche Geschwindigkeiten zuordnen zu wollen. Die Gangwahl sollte nicht nach der aktuellen Geschwindigkeit erfolgen, sondern danach, wieviel Leistung gefordert wird.

Die Bereiche:

1. Gang: 5 bis 35km/h

2. Gang: ca. 20 bis 90km/h

3. Gang: ca. 30 bis 130km/h

4. Gang: ca. 40 bis 165km/h

5. Gang: 45 bis Ende

Wie du siehst, überschneidet sich ziemlich viel, und du hast oft bis zu 4 Gänge für eine Geschwindigkeit zur Verfügung. Bei einem Saugbenziner wählst du immer den niedrigsten Gang wenn du maximale Leistung brauchst und den höchsten wenn du keine Leistung brauchst und sparsam unterwegs sein willst. Das so als Faustregel.

Beispiel: Autobahnauffahrt bis 90km/h: 2. Gang. Innenstadtverkehr (wenns rollt) bei 50km/h: 5. Gang

Kompromisse kann man dann machen um Schaltvorgänge zu minimieren (z.B. im 3. Gang auf der Autobahn beschleunigen wenn Platz ist, dann kann man bei 130km/h direkt in den 5.), oder wenn die Nebenaggregate mehr Energie brauchen (im Sommer auch mal im 2. oder 3. gang in der Stadt fahren damit die Klima mehr Leistung hat).

Und da wir gerade dabei sind:

Die Leistungsabgabe regelt man primär nicht übers Gaspedal, sondern über die Getriebeübersetzung. Kommt dein Vordermann an der Ampel z.B. nicht in die Pötte, dann nimmst du nicht Gas zurück sondern schaltest einfach nach oben. Genauso am Berg, wenn jemand vor dir langsamer ist, erstmal hochschalten bevor man anfängt Gas zurückzunehmen.

Dem kann ich mich ohne etwas hinzuzufügen genauso anschließen!!! :D

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