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Auto vom Verkäufer nciht abgemeldet. Die 101ste...

Themenstarteram 30. November 2015 um 15:19

Hallo!

Leider muss ich mal wieder so einen Klassiker bringen, aber habe bis jetzt ncihts konkretes gefunden und keine Lust lange zu grübeln.

Habe mein Auto angemeldet verkauft, das war im Sommer 2014.

Verkäufer hat das Auto nicht ab-/umgemeldet.

Kaufvertrag und Benachrichtigungen für Zulassungsstelle und Versicherung habe ich.

Versicherung zahle ich seit dem Verkauf nicht mehr.

Käufer habe ich natürlich nicht errreicht und er wohnt in einem anderen Bundesland.

Laut einer Auskunft von der Zulassungsstelle aus dem Oktober 2014 ist das Auto zur Fahndung ausgeschrieben. Eine Zwangsabmeldung war anscheinend noch nicht möglich.

Evtl. hat der Käufer das Auto ins Nicht-EU-Ausland gebracht.

Das Hauptzollamt hat mich an die Zulassungsstelle verwiesen und gesagt, dass ich die Steuern weiter zahlen muss.

So weiß jemand wie ich jetzt am Besten vorgehe bzw. wie es weitergeht?

Wäre für konkrete Antworten dankbar :)

Viele Grüße,

pico

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23 Antworten

Versicherung anrufen. Die können auch etwas Druck machen.

Die Steuern wirst du wohl ein Jahr lang zahlen, dann sollte das aber schon gewesen sein. Würde danach die Zahlung wiederrufen bzw mich von einem Anwalt beraten und vertreten lassen.

HTC

Wenn die Versicherung der Zulassungsstelle mitteilt, dass keine Deckung mehr besteht, dann geht das mit der Zwangsabmeldung meist recht schnell.

Zitat:

@Kai R. schrieb am 30. November 2015 um 16:47:27 Uhr:

Wenn die Versicherung der Zulassungsstelle mitteilt, dass keine Deckung mehr besteht, dann geht das mit der Zwangsabmeldung meist recht schnell.

Kann nur schnell gehen, wenn man des Fahrzeugs und des Besitzers habhaft ist

. Das ist hier aber nicht gegeben: Das Fahrzeug ist zur Fahndung ausgeschrieben!!!

Themenstarteram 2. Dezember 2015 um 10:58

War bei Zulassungsstelle:

Man muss dort einen Antrag auf "Aufbietung" der ZB Teil 1 (Brief) stellen. Damit wird der Brief als ungültig erklärt.

Dauert aber auch ca 2 Wochen, soweit ich mich noch erinnern kann. Nach dem Anruf bei meiner Versicherung wollte diese noch Druck machen und meinte es könnte auch innerhalb einer Woche gemacht werden.

Das Endergebnis hab ich nicht mehr erlebt, weil 2 Tage Später der Käufer das Auto abmeldete.

HTC

Zitat:

@pico24229 schrieb am 2. Dezember 2015 um 10:58:58 Uhr:

Man muss dort einen Antrag auf "Aufbietung" der ZB Teil 1 (Brief) stellen. Damit wird der Brief als ungültig erklärt.

diese Aussage macht mich maximal verwirrt. Du bist doch gar nicht mehr Eigentümer. Wie kannst Du dann einen Brief aufbieten lassen? Ich hoffe, Du hattest einen kompetenten Ansprechpartner dort.

Themenstarteram 2. Dezember 2015 um 11:42

Die Frau dort hat einen sehr kompetenten Eindruck gemacht und auch genau nachgeschaut.

Wenn alles erledigt ist melde ich mich.

Naja, ob da alles richtig angekommen ist beim TE? Fängt ja schon mal damit an, dass der Brief der Teil 2 ist. Und bei der Aufbietung kommt es auch drauf an, nach welchem Verfahren es gemacht wird. Kann nämlich auch 4 Wochen dauern...

Übrigens: Teil II (vorher Fahrzeugbrief) ist kein Eigentumsnachweis. Sowohl in Teil I auch als Teil II heißt es unter C.4c, dass der Inhaber der jeweiligen Bescheinigung nicht als Eigentümer ausgewiesen ist. (OVG Saarland, Beschl. v. 28.08.2015, Az.: A 5/15).

darum geht es gar nicht. Dennoch kann man nicht für ein Auto, was einem gar nicht mehr gehört, einfach eine Zulassungsbescheinigung beantragen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, will er keine Zulassungsbescheinigung beantragen, eher das Gegenteil

Die Zulassungsstelle will das aber anscheinend.

Nö, die Zulassungsstelle will auf irgendeine Weise das Dokument für ungültig erklären...

Naja, also ob jetzt nach über einem Jahr die 2 oder 4 Wochen relevant sind? Und ob die Steuer jetzt in der Höhe liegt, dass man einen Anwalt beauftragen muss? Und warum man sich nicht gleich an die Zulassungsstelle gewandt hat... letztlich ist der Fall geklärt und das Vorgehen ist auch klar:

In solch einem Fall direkt an die Zulassungsstelle wenden, die weiß was zu tun ist...

Insofern verstehe ich die Fragestellung nicht, aber das Ergebnis wäre sicherlich für den einen oder anderen relevant und auch was es gekostet hat.

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