Auto verkaufen nach dem ich Bremssattel getauscht habe?
Es geht um Verkauf aber mehr um Sicherheit und Versicherung, daher stelle ich die Frage hier. Ich hoffe das ist in Ordnung
Ich habe mir vor einem Monat einen Golf 4 1.6 mit 230.000 km gekauft BJ 1999. Nun hat der nach einem Monat bereits ein Radlager Problem und ein festen Bremssattel, wahrscheinlich weil sich der Kolben nicht mehr zurückstellen kann durch Rost.
Ich habe 1400 bezahlt und weitere Kosten für Reifen und sonstige Kleinigkeiten.
Meine Frage ist nun, ob ich den Bremssattel selbe austauschen kann um das Auto mit dem Radlager Problem privat zu verkaufen. Ich weiß, dass es nicht verboten ist aber auch nicht empfehlenswert. Aber wie ist es wenn ich das Auto an eine andere Person verkaufe ? Muss es dann vom Fachmann gemacht worden sein ? Ich muss mich vor dem Verkauf darum kümmern, weil man mit dem Auto nicht schneller als 80 fahren kann bevor die Bremse anfängt unertragbare Geräuche zu machen.
Für wieviel könnte ich es mindestens loswerden ? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das nächste Problem bemerkbar macht...
25 Antworten
1400 € sind für ein Letzt-Hand-Auto, das nur einen Monat im Besitz des Verkäufers war, eh unrealistisch. Erhält man nur die Hälfte, wäre das schon gut. Immerhin würde auch ein Laie einen solchen Defekt (starkes Geräusch noch vor Landstraßengeschwindigkeit) feststellen.
Defektes Radlager kann auch einen Brand verursachen.
Ist mir passiert. Konnte ich zum Glück löschen.
Es sind einige Antworten. Vielen Dank dafür ! Ich werde es vom Fachmann machen lassen und verkaufen. Ich hoffe noch mehr als 1000 dafür rauszubekommen.
Das Radlager Problem ist vorne links, die Bremse hinten rechts. Ich will es verkaufen aber es muss repariert werden, damit der Käufer das Auto zu seinem Ort fahren kann.
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Zitat:
@WeissNicht schrieb am 28. Januar 2022 um 20:57:37 Uhr:
Zitat:
@so-lit schrieb am 28. Januar 2022 um 15:13:28 Uhr:
Meine Frage ist nun, ob ich den Bremssattel selbe austauschen kann um das Auto mit dem Radlager Problem privat zu verkaufen. Ich weiß, dass es nicht verboten ist aber auch nicht empfehlenswert. Aber wie ist es wenn ich das Auto an eine andere Person verkaufe ? Muss es dann vom Fachmann gemacht worden sein ? Ich muss mich vor dem Verkauf darum kümmern, weil man mit dem Auto nicht schneller als 80 fahren kann bevor die Bremse anfängt unertragbare Geräuche zu machen.Wenn du ihn verkaufen willst, dann verkaufe ihn mit dem defekten Bremssattel als "Nicht Verkehrssicher!". Dann ist es das Problem des Käufers. Die anderen Mängel natürlich auch aufzählen. Erwarte allerdings nicht, dass du +/- Null aus der Sache raus kommst... das wird ein Verlustgeschäft.
Nur den Bremssattel zu machen ist nicht fachgerecht. Wenn die Bremse länger geschliffen hat, dann ist die Bremsscheibe auch hin. Also muss an der Achse die Bremse einmal komplett gemacht werden. Die schleifende Bremse kann die Ursache des Radlagerschadens sein (Überhitzung und das Fett des RaLa läuft raus).
Ja, es ist nicht verboten seine Bremsen selbst zu reparieren. Macht man das allerdings nicht fachgerecht, dann ist man dafür haftbar. Arbeitet man grob fahrlässig wird das noch eine Spur unangenehmer. Aus der Haftung kommt man auch beim Privat-Verkauf mit Gewährleistungsausschluss nicht raus.
Um das Radlager muss man sich auch kümmern... dass die Bremse ab 80km/h böse Geräusche macht ist das eine... Wenn das Rad entweder abhaut, weil das Radlager sich gänzlich verabschiedet oder blockiert ist auch nicht so angenehm. Daher also entweder so verkaufen wie er ist als "nicht verkehrssicher" oder alles Instandsetzen und selbst weiterfahren.
Danke für die Antwort. Also das Radlager Problem ist vorne und die Bremse schleift hinten rechts. Ich hätte jetzt die Bremse gemacht, damit das Auto vom Käufer weggefahren werden kann.
Wenn ich es jetzt so verkaufe, muss es dann abgeschleppt werden und wenn ja welcher Preis wäre da gerecht ?
Und dann? Kaufst du dann die nächste Gurke in dieser Preisklasse und die Geschichte geht von vorn los?
Mein Tipp: Auto einem Sachkundigen vorstellen, ev. weitere erforderliche Reparaturen festlegen und dann über Verkauf oder Fahren entscheiden.
Zitat:
@UTrulez schrieb am 28. Januar 2022 um 19:22:54 Uhr:
Keine Ahnung, wieso beim Thema Bremsen immer ein solches Drama gemacht wird.
Seit ich auf einem Motorradtreffen jemanden gesehen habe, der an einer 150 PS starken Yamaha R1 einen verlorengegangenen Entlüfternippel in einem der vorderen Bremssättel durch einen Holzpflock ersetzt hatte und damit 400 km angereist war, verfalle ich bei jeder dummen Bremsenfrage in Schnappatmung.
Zitat:
@so-lit schrieb am 29. Januar 2022 um 15:19:53 Uhr:
Wenn ich es jetzt so verkaufe.......welcher Preis wäre da gerecht ?
500 € maximal.
Egal ob da jetzt ein Fachmann dran schraubt oder nicht, der Verkaufswert fuer eine Privatperson ist unter 1000 Euro. Dafuer gibst du ein repariertes Auto ab und kaufst dir dann fuer ca 1200-1500 Euro wieder eine Baustelle an der dir die Lust ruck zuck vergeht. Behalte die Kiste, lass es reparieren und fahr den Bock bis er auf den Schrott kommt. Da verbrennst du deutlich weniger Geld. Die alten VW sind leichter zu schrauben und Ersatzteile sind billig.
Zitat:
@so-lit schrieb am 29. Januar 2022 um 15:19:53 Uhr:
Danke für die Antwort. Also das Radlager Problem ist vorne und die Bremse schleift hinten rechts. Ich hätte jetzt die Bremse gemacht, damit das Auto vom Käufer weggefahren werden kann.
Wenn ich es jetzt so verkaufe, muss es dann abgeschleppt werden und wenn ja welcher Preis wäre da gerecht ?
Das ändert nichts am grundsätzlichen Problem. Mit dem defekten Radlager ist der Wagen nicht verkehrssicher. Der Käufer kann den Wagen damit nicht gefahrlos nach Hause fahren.
Also entweder Bremse UND Radlager machen lassen, oder beides lassen und als "nicht verkehrssicher" verkaufen.
Das Geld, was du nun in die Reperatur steckst siehst beim Verkaufserlös nicht wieder. Du zahlst so oder so drauf.
Günstiger kommst du nur davon, wenn du die Mühle so wie sie jetzt ist verschleuderst, oder den Wagen repariert selbst weiter fährst.
Zitat:
Also entweder Bremse UND Radlager machen lassen, oder beides lassen und als "nicht verkehrssicher" verkaufen.
Das Geld, was du nun in die Reperatur steckst siehst beim Verkaufserlös nicht wieder. Du zahlst so oder so drauf.
Günstiger kommst du nur davon, wenn du die Mühle so wie sie jetzt ist verschleuderst, oder den Wagen repariert selbst weiter fährst.
Okay so mache ich es. Ich lasse es jetzt erstmal reparieren. Fahre es dann solange selbst bis sich ein Käufer findet. Danke sehr !!