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Auto sicher abstellen/überwachen?

Hallo zusammen,

ich fahre einen Passat B8 Bj. 2016... also ansich nichts besonderes. Das Auto wird in der Straße vor dem Haus (haben eine Mietwohnung) abgestellt - die Straße selbst ist in einer Sackgasse und das Wohnviertel ansich ruhig und gehoben (viele ältere Leute mit eigenem Haus). Nichtsdestotrotz hat jemand mit einem Schlüssel o.ä. einen tiefen, langen Kratzer in die Beifahrerseite geritzt. Geht quasi vom Seitespiegel durchgehend bis auf Höhe Tankdeckel. Also quasi über beide Türen und dann noch das Heck. Autsch.

In der Straße stehen auch neuere Autos (neuer A7 meines Vermieters, paar Jahre alter Prosche SUV etc.)... die Art des Kratzers und die Tatsache, dass ausschließlich mein Auto betroffen war lassen mich zum Gedanken führen, dass die Person ggf. gezielt mein Auto ausgewählt hat.

Wir sind erst im Januar in diese Gegend gezogen und kennen eigentlich kaum/niemanden hier. Zu den Vermietern haben wir einen freundlichen Umgang. Neben uns, den Vermietern oben, wohnt auch noch eine ältere Frau (50-60) alleine unter uns. Die Frau kann uns seit dem ersten Tag nicht ausstehen (warum auch immer) und redet auch nie ein Wort mit uns (warum auch immer...). Hat jedoch ihren Unmut schon öfter gezeigt, z.B. Wege blockiert (z.B. mit einem Wäscheständer zum Keller) usw. usf.... der Vermieter musste sie mehrmals zurechtweisen (auch schriftlich). Bei unseren Vormietern (die ebenfalls ein kleines Kind hatten, was wohl mal lauter ist) hat sie wohl über 2-3 Wochen hinweg immer Nachts um 4 geklingelt, bis der Vormieter mal aufgelauert ist... also wie man sich vielleicht denken kann, ist sie nicht wirklich Gesellschaftsreif. Aber das ist kein Thema für hier. Ich könnte mir jedoch durchaus vorstellen, dass sie mal wieder einen Ausraster bekommen hat und ihren Unmut (den sie uns ja nie äußert) an meinem Auto ausgelassen hat.

Beweisen kann ich es nicht, ist auch nur eine Vermutung. Jedenfalls befürchte ich, dass meinem Auto in Zukunft noch mehr zustoßen kann. Ich hab schon nach Garagen gesucht aber finde im Umkreis von 1-2km nichts. Ich habe mir auch überlegt eine Dashcam o.ä. einzubauen, lese aber immer, dass dies vor Gericht nicht erlaubt ist, da mein Auto ja auf öffentlichem Raum steht und dort die Videoaufnahme unzulässig ist (vor allem dauerhaft, z.B. Nachts).

Mittelfristig wollen wir eh wieder umziehen, da man als kleine Familie nicht gerne oberhalb einer psychisch nicht ganz stabilen Person leben möchte aber das ist nicht wirklich das Forum für das Thema.

Was ich mich frage ist: Wie kann ich mein Auto schützen? Hat schon jemand Erfahrung gemacht mit immer wiederkehrenden Schäden? Hab schon überlegt mein Auto paar Straßen weiter zu parken - aber wenn die Person das Auto entdeckt ist es noch leichter ein Ziel für Vandalismus. Kamera finde ich schwierig - will nicht hunderte von Euro ausgeben, wenn das bei Gericht eh unzulässig ist und ich mir vielleicht noch eine Datenschutz Klage vom Täter einhandle.

Hat noch jemand eine Idee was ich in dieser Situation tun kann oder hat jemand schon sowas änliches erlebt und kann berichten, wie er damit umgegangen ist? Danke!

Beste Antwort im Thema

Nimm Dein Mobiltelefon, DailyRoads pro oder Autoboy pro (kostet ca. 5 Euro) und Filme aus dem Fenster. Diese Apps laufen auch bei ausgeschaltetem Bildschirm als pro, also energiesparend. Du weißt, dass das illegal ist, also auf eigene Verantwortung.

Eine 256 GB SD-Karte sollte reichen, wohl auch 128 GB.

Sobald etwas passiert, Check die Aufnahme.

Schneide das Bild aus, oder den Film, und behaupte, Du wärst nachts auf Tois, und hättest gefilmt, als Du das gesehen hast. Den Zeitstempel holst Du Dir aus dem Log. Niemand darf jemals erfahren, dass es anders war.

Voila, blitzsaubere Legende, blitzsauberer Nachweis.

Überlege Dir aber vorher, was Du damit wirklich tun willst.

Die Reparatur kriegst Du relativ günstig über SmartRepair bei einem engagierten Spezialisten. Erst einmal...

15 weitere Antworten
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15 Antworten

Ich hatte das gleiche Problem mit einer Alten, die verschiedenen Leuten regelmäßig Eier auf die Autos geworfen hat. Entweder ist sie abgekratzt oder kam ins Heim. Als sie weg war, gab es keine Probleme mehr.

Ich hatte mir eine Dashcam besorgt, die vorne und hinten eine Kamera hat. Wenn man die über einen externen Akku per Nacht laufen lässt, verbraucht man viele Speicherkarten in kurzer Zeit. Rein finanziell lohnt sich der Aufwand nicht, wenn es nur ein paar Kratzer sind.

Hallo,

Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung wäre eine Option.

Seelze 01

Weil du 1x (!) einen Vandalismuskratzer am Auto hast, vermutest du eine persönliche Verschwörung gegen dich?

Da würde ich eher in die Richtung "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" als Lösung gehen ...

Zitat:

@Seelze 01 schrieb am 12. November 2020 um 13:01:01 Uhr:

Hallo,

Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung wäre eine Option.

Seelze 01

Und jedesmal schön in der Prämie steigen und nach dem dritten Schaden wirft einen die Versicherung raus, nur weil jemand assozial ist und seine Finger nicht um Zaum halten kann? Danke nein.

Wir hatten schon ähnliche Themen hier.

Eine richtige Lösung gibt es nur selten.

Es gibt mögliche Ansätze, wie zB eben eine Cam.

Gibt es ein Fenster in der Wohnung, von dem man das Auto sehen kann ?

Dann wäre das ein Platz für die Cam.

Es kann die Frau sein.

Es gibt Menschen, die lieben es sich an toten Genständen zu vergreifen. Weil es mal ärger gab, weil man sich nicht mag, weil weil, warum weshalb, kann viel sein.

Es kann aber auch ein Zufall sein, von einem an- oder Betrunkenen, von ein paar Jungs die Langeweile haben, bis hin zum Hasser von Passat. Hört sich seltsam an, gibt es aber.

Die Cam wäre ein Ansatz.

Wie geht man mit so einer Aufnahme um ?

Nun, gibt mehrere Möglichkeiten. Eine davon: Direkte Konfrontation. Also denjenigen ansprechen zB. Das andere, oder was anderes muss jeder selbst wissen und entscheiden.

Lies auch mal in den anderen Themen dazu.

Gruß Jörg.

 

Zitat:

@Bytemaster schrieb am 12. November 2020 um 13:03:55 Uhr:

Und jedesmal schön in der Prämie steigen und nach dem dritten Schaden wirft einen die Versicherung raus, nur weil jemand assozial ist und seine Finger nicht um Zaum halten kann? Danke nein.

Dazu gibt es den Rabattretter. Der kostet zwischen 30 und 60 € im Jahr. Ein Schaden pro Jahr ist damit frei.

Hallo.

Die bisherigen Antworten entsprechen dem typisch deutschen Mainstream. Bin sprachlos, dass die ersten drei Antworten alle in die gleiche Richtung gehen. Soweit sind wir mittlerweile.

Da es keinerlei Respekt vor fremdem Eigentum mehr gibt und die Strafverfolgung eher privat erfolgen muß gibt es auch kein legales Mittel sein Eigentum zu schützen.

Du kannst nur Tag und Nacht neben dein Eigentum stehen und dieses beobachten. Kommt der Vandale kannst du dir überlegen ihn gewähren zu lassen oder dir auch noch eine blutige Nase zu holen.

Bei einer Kameraüberwachung im öffentlichen Raum machst du dich strafbar.

Frustrierten

Gruß

Zitat:

@wpp07 schrieb am 12. November 2020 um 13:17:24 Uhr:

Hallo.

...

Du kannst nur Tag und Nacht neben dein Eigentum stehen und dieses beobachten. Kommt der Vandale kannst du dir überlegen ihn gewähren zu lassen oder dir auch noch eine blutige Nase zu holen.

Bei einer Kameraüberwachung im öffentlichen Raum machst du dich strafbar.

Frustrierten

Gruß

Öffentlichen Raum .. ist natürlich nicht falsch, aber es wäre für mich kein "Raum" als solches, sondern nur das Auto.

Sich auf "Wache" zu stellen, ist natürlich mehr oder weniger nicht durchführbar.

Sollte man das aber tatsächlich machen und der Vandale erscheint, ist überlegen nicht mehr angesagt, sondern handeln. Damit kannste deine eigene Nase schützen. Alles das ist aber, wie von mir schon gesagt, jedem selbst überlassen, denn es ist nicht erlaubt.

Fakt ist:

Es kann ein Zufall gewesen sein.

Damit sollte man nicht gleich das "erste mal" die Kriegsführung auspacken.

Sollte es kein Zufall sein, jemand also dich oder dein Auto nicht mögen, ist handeln angesagt. Denn jedesmal einfach nur reparieren und warten bis zum nächsten mal, käme für mich nicht in Frage...

Gruß Jörg.

Ein Bekannter hatte ein ähnliches Problem und er hat sich wie oben schon erwähnt mit dashcams geholfen.

War eine komische alte die wegen dem Kinderlärm genervt war und ihre Wut an seinen Auto ausgelassen hat.

Er hat mit ihr ein sehr sehr ernstes Wörtchen gesprochen und danach war wohl Ruhe.

Zitat:

@UnshavedRelease schrieb am 12. November 2020 um 13:09:46 Uhr:

Zitat:

@Bytemaster schrieb am 12. November 2020 um 13:03:55 Uhr:

Und jedesmal schön in der Prämie steigen und nach dem dritten Schaden wirft einen die Versicherung raus, nur weil jemand assozial ist und seine Finger nicht um Zaum halten kann? Danke nein.

Dazu gibt es den Rabattretter. Der kostet zwischen 30 und 60 € im Jahr. Ein Schaden pro Jahr ist damit frei.

Was aber nix bringt, wenn der Täter gleich nach der Behebung des Schadens wieder kommt und die Kiste nochmal zerkratzt, du also zwei oder mehr Schäden pro Jahr hast.

Einen Versuch wert wäre die Schrammen nicht zu beseitigen

und abzuwarten ob man das Auto nun in Ruhe läßt.

Sollte es so weitergehen, kannst Du wohl nur woanders parken.

Trotzdem könnte eine Anzeige wegen Sachbeschädigung nicht schaden.

Hilft vielleicht bei der Versicherung.

Oder Du mußt Dich auf die Lauer legen, aber hauen darfst Du den Täter

heutzutage nicht mehr, nur noch bedanken darfst Du Dich....

Es gibt eine Lösung und nur eine einzig wahre: Abschließbare Garage.

Das wird dir sicherlich nicht weiter helfen und der Trend geht ja zu Carports oder Stellplätzen, aber nur damit wirst du was dein Auto betrifft vollkommen ruhig schlafen können.

Sackgasse klingt irgendwie nach einer engen Straße? Du hast das Auto nicht zufällig gegenüber einer Einfahrt abgestellt? Oder so, das jemand kaum noch in seine Einfahrt kam?

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 12. November 2020 um 13:06:41 Uhr:

Gibt es ein Fenster in der Wohnung, von dem man das Auto sehen kann ?

Dann wäre das ein Platz für die Cam.

Aber nicht für eine Privatperson, denn die darf den öffentlichen Raum nicht überwachen; irgendwo im Forum hat es dazu auch eine verlinkte wie zitierte Entscheidung des EuGH in einem tschechischen Fall. Zwischen dem Fenster und dem Pkw ist vermutlich öffentlicher Raum?

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