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Auto für Fahrtstrecke 45 000 km pro Jahr

Themenstarteram 14. Oktober 2020 um 16:51

Hallo zusammen,

ich fahre demnächst täglich 80 - 90 km zur Arbeit (eiinfache Strecke, pro Tag also 160 - 180 km) und suche dafür ein geeignetes Auto. Es fällt mir schwer unter den vielen Angeboten ein passendes Auto zu finden und daher möchte einmal hier im Forum fragen, ob mir jemand eine Automarke und Modell für diese Fahrtstrecke empfehlen kann. Besonders wichtig ist mir die Langlebigkeit des Autos (sowie geringe Reparaturkosten), da ich im Jahr um die 45 000 km ansammeln werde. Der Spritverbrauch sollte auch möglichst niedrig sein. Ansonsten habe ich eigentlich keine weiteren Ansprüche. Die Fahrtstrecke wird teils Landstraße, teils Autobahn beinhalten.

Ich dachte an einen Gebrauchtwagen, mindestens ab 2005. Es sollte maximal 5000 Euro kosten.

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95 Antworten

Wenn du soviel Zeit im Auto verbringen willst ist es schon wichtig das du dich im entsprechenden Auto wohlfühlst.

Generell gibt es in der 3.000€ bis 5.000€ Preisklasse schon viele intressante Fahrzeuge, aber oft haben die dann schon über 150 tdkm auf dem Tacho, was dann bei 45 tdkm Jahresfahrleistung aber dann keine besonders lange Haltbarkeit verspricht.

Dann gäbe es da noch spartanisch ausgestattete Billigmarken, dafür aber jünger und mit weniger Laufleistung, aber ob man täglich solange in so einem Ding sitzen will?

Auf mobile.de hab ich z.B. Folgendes gefunden:

Opel Astra Caravan Edition 1.9 CDTI

EZ 06/2008

124.100km

88KW/120PS Diesel

3.500€

Opel Vectra 3.0 V6 CDTI

EZ 06/2008

112.500km

135KW/184PS Diesel

4.490€

VW Golf Plus 2.0 TDI

EZ 03/2008

123.000km

103KW/140PS Diesel

4.790€

Mercedes B-Klasse 200 CDI

EZ 03/2011

104.000km

103KW/140PS Diesel

4.999€

Aber bist du dir sicher das du wirklich jeden Tag soweit fahren willst. Für ein paar Wochen oder Monate fände ich es schon okay, aber auf Dauer würde ich mich dann doch eher nach einer Zweitwohnung umschauen. Denn die Strecke kostet dich nicht nur Sprit, sondern auch viel Zeit, die du weder bezahlt bekommst noch als Freizeit nutzen kannst.

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 0:22

Ok. Danke für die Antwort. Mir fällt es vor allem schwer, mich zwischen den verschiedenen Marken zu entscheiden... ich kenne mich leider nicht zu gut aus. brauche halt einfach was solides ohne großen Schnickschnack.

(Umziehen ist im Moment keine Alternative).

Autofahren kostet sogar unter optimalen Umständen und mit viel Glück 25-30Cent pro Kilometer.

45.000×0,25=11.250

45.000×0,30=13.500

Das sind dann MINDESTENS 1000 Euro im Monat, die dich das Auto im Schnitt kosten werden.

Bist du in der Lage und im Willen, diese Kosten zu stemmen? Deine (für die Fahrleistung) lächerlichen 5.000 Euro Budget zeugen eigentlich von Naivität.

45.000 Kilometer spult man nicht in 15 Jahre alten verbrauchten Autos ab, dass können die einfach nicht mehr. Sowas macht man mit einem möglichst jungen und frischen (Fast)Neuwagen. Oder möchtest du alle paar Monate das Auto wechseln?

Ich bin auch immer wieder amüsiert über die Vorstellung mancher Leute. Da wird ein Job in 90km Entfernung angenommen und dann sind nur 5000€ für ein Auto drin? Wenn ich solch einen Arbeitsweg in Kauf nehme, dann nur für einen sehr gut bezahlten Job und dann sollte auch ein vernünftiges Auto drin sein.

Es geht dabei ja nicht nur um Reparaturkosten, sondern auch um die aktive und passive Sicherheit.

Und mindestens 1000€ im Monat für all in beim Auto würde ich rechnen, bei der Laufleistung. Und da sind dann noch keine großen Reparaturen drin, sondern nur irgendwie die alte Möhre am Leben zu halten.

5000 Euro Autos können lange halten, aber auch schnell kaputt gehen. Nehmen wir mal an du findest nen guten Diesel mit unter 150.000km auf der Uhr. Auch wenn das Auto gut ist kann auch kurze Zeit später der Turbo die Grätsche machen, Kostenpunkt 1500 Euro beim Neuteil. Ab 200.000km melden sich gerne die Partikelfilter, sofern er einen hat, die kosten auch um die 2000 Euro.

Ich würde dich trotz Corona dann eher die Bahn empfehlen, dein Budget zu erhöhen oder dir einen Wagen zu leasen. Wobei Leasing in deiner Situation eher die Ultima Ratio wäre.

Park & Ride wäre noch ne Möglichkeit, die gefahrenen Kilometer zu senken.

Irgendwie ließt man das immer öfter. Job in vielen Kilometern Entfernung angenommen und wie komme ich da nun eigentlich hin?

Da muss man sich doch einen Plan vorher machen. Öffentliche Verkehrsmittel, Mietwohnung vor Ort, Fahrgemeinschaften usw.

Manchmal mögen die Umstände es nicht anders zulassen aber selbst da muss man Kosten und Nutzen klar gegenüberstellen.

Ich finde hier kann man nicht wirklich etwas empfehlen, zumindest nicht den gesuchten, zuverlässigen, günstigen Kilometerfresser für unter 5.000 €.

Nimm dir die Woche über ne kleine Wohnung vor Ort. Der Rest frisst dir auf kurz oder lang die Haare vom Kopf.

ach ja, ohne die persönlichen Lebensumstände des TE zu kennen, werden wieder Tipps füs Leben ausgestoßen. Der TE schreibt lediglich, dass er tgl. 2 x 80-90 km zu fahren hat. Das hat sicherlich seine Gründe, und möglicherweise darüberhinausgehend was hier (und wie üblich) spekuliert wird und im Tipp "nimm dir eine Wohnung/ ein Zimmer" mündet.

Der TE braucht bei (zu) knappen Budget ein Auto - nix anderes fragt er an. Ob es weitere Optionen gibt, die er womöglichlich im Vorfeld bereits aussortiert hat, beschreibt er nicht. Als sollte der Fokus doch zunächst auf der Kaufberatung für ein Auto liegen.

Zitat:

@Andi90123 schrieb am 19. Oktober 2020 um 00:22:07 Uhr:

Ok. Danke für die Antwort. Mir fällt es vor allem schwer, mich zwischen den verschiedenen Marken zu entscheiden... ich kenne mich leider nicht zu gut aus. brauche halt einfach was solides ohne großen Schnickschnack.

(Umziehen ist im Moment keine Alternative).

Am Besten wäre es dann du schaust dir erstmal verschiedene Marken an und machst Probefahrten. Dann hast du wahrscheinlich zumindest schon mal ne grobe Orientierung.

Ich denke das niemand ein Auto von dem er denkt das es noch einige Jahre 45000 km schafft ohne das mann (zu) viel

Geld in Reparaturen seckem muss verkauft.

Deshalb ist es nicht sehr realistisch so ein Fahrzeug zu finden.

Was soll der TE tun wenn er auf halber Strecke liegen bleibt und die Reparatur ein paar Tage dauert?

Spontanurlaub einreichen?

Bei einem Neuwagen würde ich ca. 4 - 5 Jahre ohne grosse Ausfälle erwarten.

Bei eime 5000 Euro Auto mit 150000 oder mehr auf der Uhr würde mich intressieren wieviel es nach einem Jahr gekostet hat.

Zitat:

@Texas_Lightning schrieb am 19. Oktober 2020 um 09:10:25 Uhr:

ach ja, ohne die persönlichen Lebensumstände des TE zu kennen, werden wieder Tipps füs Leben ausgestoßen. Der TE schreibt lediglich, dass er tgl. 2 x 80-90 km zu fahren hat. Das hat sicherlich seine Gründe, und möglicherweise darüberhinausgehend was hier (und wie üblich) spekuliert wird und im Tipp "nimm dir eine Wohnung/ ein Zimmer" mündet.

Der TE braucht bei (zu) knappen Budget ein Auto - nix anderes fragt er an. Ob es weitere Optionen gibt, die er womöglichlich im Vorfeld bereits aussortiert hat, beschreibt er nicht. Als sollte der Fokus doch zunächst auf der Kaufberatung für ein Auto liegen.

Da sind wir aber froh, dass Texas über uns Kretins wacht und uns bei Fehlverhalten zurechtweist.

Wenn ich mir Texas' Posts so im Überblick anschaue, scheint er sich als eine Art digitaler Blockwart aufzuspielen. Jedenfalls sind Posts mit fachlichem Inhalt sehr deutlich in der Minderheit.

Zitat:

@E97 schrieb am 19. Oktober 2020 um 03:41:24 Uhr:

Autofahren kostet sogar unter optimalen Umständen und mit viel Glück 25-30Cent pro Kilometer.

45.000×0,25=11.250

45.000×0,30=13.500

Das sind dann MINDESTENS 1000 Euro im Monat, die dich das Auto im Schnitt kosten werden.

Bist du in der Lage und im Willen, diese Kosten zu stemmen? Deine (für die Fahrleistung) lächerlichen 5.000 Euro Budget zeugen eigentlich von Naivität.

45.000 Kilometer spult man nicht in 15 Jahre alten verbrauchten Autos ab, dass können die einfach nicht mehr. Sowas macht man mit einem möglichst jungen und frischen (Fast)Neuwagen. Oder möchtest du alle paar Monate das Auto wechseln?

Ganz so extrem sind die Kosten jetzt nicht.

Denn viele Fixkosten wie Versicherung, Steuer und altersbedingter Verschleiss fallen an sobald man ein Auto besitzt, auch an wenn man nicht soviel fährt. Deshalb würde ich eher mit so 0,15€ rechnen wenn das Auto ohnehin vorhanden ist.

Die Fahrten am Montag hin und Wochenende wieder zurück würden auch anfallen wenn man sich eine Zweitwohnung nimmt.

Wenn ich dann rechne: 3,5 Wochen (weil man ja auch Urlaub hat und vielleicht mal krank ist) * 4 Tage * 170km * 0,15€ = 357€

Für das Geld sollte man auch eine Zweitwohnung bekommen. Und steuerlich dürfte es in beiden Fällen ähnlich aussehen.

Aber ich finde es geht nicht ums Geld, aber wenn man jeden Werktag um so 5 Uhr aufstehen muss und frühestens um 19:30 Uhr wieder nachhause kommt dann ist das auf Dauer echt hart. Finde das kann man für ein Projekt mal ein paar Wochen oder Monate durchziehen aber nicht auf Dauer.

Zitat:

@Texas_Lightning schrieb am 19. Oktober 2020 um 09:10:25 Uhr:

ach ja, ohne die persönlichen Lebensumstände des TE zu kennen, werden wieder Tipps füs Leben ausgestoßen. Der TE schreibt lediglich, dass er tgl. 2 x 80-90 km zu fahren hat. Das hat sicherlich seine Gründe, und möglicherweise darüberhinausgehend was hier (und wie üblich) spekuliert wird und im Tipp "nimm dir eine Wohnung/ ein Zimmer" mündet.

Der TE braucht bei (zu) knappen Budget ein Auto - nix anderes fragt er an. Ob es weitere Optionen gibt, die er womöglichlich im Vorfeld bereits aussortiert hat, beschreibt er nicht. Als sollte der Fokus doch zunächst auf der Kaufberatung für ein Auto liegen.

Ja, das ist uns schon bewusst, ich habe ihm auch keine Lebensberatung erstellt, sondern einfach klar gemacht, dass es sowas nicht gibt. Er kann es sich das Ausfallrisiko einer alten Karre nicht Leisten, wenn er den Job nicht sofort wieder verlieren will. Da gibt es keine Autos zu empfehlen. Zudem musst du nicht für den TE einstehen, er ist selber ein mündiger Bürger.

Zitat:

@Texas_Lightning schrieb am 19. Oktober 2020 um 09:10:25 Uhr:

ach ja, ohne die persönlichen Lebensumstände des TE zu kennen, werden wieder Tipps füs Leben ausgestoßen. Der TE schreibt lediglich, dass er tgl. 2 x 80-90 km zu fahren hat. Das hat sicherlich seine Gründe, und möglicherweise darüberhinausgehend was hier (und wie üblich) spekuliert wird und im Tipp "nimm dir eine Wohnung/ ein Zimmer" mündet.

Der TE braucht bei (zu) knappen Budget ein Auto - nix anderes fragt er an. Ob es weitere Optionen gibt, die er womöglichlich im Vorfeld bereits aussortiert hat, beschreibt er nicht. Als sollte der Fokus doch zunächst auf der Kaufberatung für ein Auto liegen.

Und wo ist deine Kaufberatung?

Ich sage, dass das so nichts wird. Zumindest mit dem Budget. Wenn er Pech hat, sind im Moment nicht mal anständige Reifen drauf und die kann er sich dann gleich mal zulegen, bei 180km am Tag. Da sind die ersten 300 - 400 € nämlich schon weg.

Zitat:

@Olli_E60 schrieb am 19. Oktober 2020 um 09:34:34 Uhr:

Zitat:

@Texas_Lightning schrieb am 19. Oktober 2020 um 09:10:25 Uhr:

ach ja, ohne die persönlichen Lebensumstände des TE zu kennen, werden wieder Tipps füs Leben ausgestoßen. Der TE schreibt lediglich, dass er tgl. 2 x 80-90 km zu fahren hat. Das hat sicherlich seine Gründe, und möglicherweise darüberhinausgehend was hier (und wie üblich) spekuliert wird und im Tipp "nimm dir eine Wohnung/ ein Zimmer" mündet.

Der TE braucht bei (zu) knappen Budget ein Auto - nix anderes fragt er an. Ob es weitere Optionen gibt, die er womöglichlich im Vorfeld bereits aussortiert hat, beschreibt er nicht. Als sollte der Fokus doch zunächst auf der Kaufberatung für ein Auto liegen.

Da sind wir aber froh, dass Texas über uns Kretins wacht und uns bei Fehlverhalten zurechtweist.

Wenn ich mir Texas' Posts so im Überblick anschaue, scheint er sich als eine Art digitaler Blockwart aufzuspielen. Jedenfalls sind Posts mit fachlichem Inhalt sehr deutlich in der Minderheit.

Anstatt irgendeitwas herauszuposaunen, pflege ich für gewöhnlich meine eigenen Erfahrungen mit von mir gefahreren oder besessenen Autos oder - wie in diesem Fall mit wenig Geld leider viele km fahren zu müssen - zu schreiben. Und da nerven mich ganz persönlich die vermeintlich gut gemeinten Ratschläge, die aber zumeist die Situation des TE nicht beschreiben/ treffen.

Das hat nix mit Blockwart oder ähnlichem zu tun, aber anscheinend fühlt sich da gerade wieder jemand entlarvt....;)

BTT: eine Zweitwohnung bei einer Fahrtstrecke von jeweils 90 km ( das entspricht in etwa der Entfernung von mir zuhause nach BS) käme bei den aktuellen Mieten kaum in Betracht. Vergleichbare Situation hatte ich vor 30 Jahren - (sehr guten Job, Neugeborenes) - und einen uralten Golf 1 Diesel, ich habe mich für´s Pendeln entschieden. (Mist, jetzt gleite ich selber ab...)

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