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Auto finanzieren als Berufsanfänger?

Themenstarteram 14. Juni 2017 um 10:13

Hi ihr alle,

ich habe ein Problem. Ich habe mein BWL-Studium mittlerweile abgeschlossen und jetzt eine Stelle im Außendienst angeboten bekommen. Verdienen würde ich ca. 48000 im ersten Jahr. Das Problem ist allerdings, dass ich für den Job unbedingt ein Auto brauche. Allerdings habe ich ja erst mit Stellenantritt dieses Einkommen und noch einen Studienkredit, denn ich mit 100€ im Monat abzahlen muss. Besteht da überhaupt die Möglichkeit mir ein Auto finanzieren/leasen lassen zu können oder muss ich mir da etwas anderes überlegen?

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11 Antworten

Stellt der AG für die notwendigen Fahrten keine Mobilität zur Verfügung?

Zitat:

@Redsurf schrieb am 14. Juni 2017 um 10:13:46 Uhr:

[...] eine Stelle im Außendienst angeboten bekommen.

Im Außendienst werden den Mitarbeitern i. d. R. Firmenwagen gestellt. Oder geht es um die Anfahrt zur Firma?

Falls letzteres der Fall ist, würde würde ich raten, dass du erstmal irgendwas günstiges nimmst, um zu schauen, ob der Job dir überhaupt gefällt. Ein hoher Kredit an der Backe sollte dich nicht davon abhalten, den Job nach ein paar Wochen oder Monaten wieder aufzugeben. Kommt Barzahlung (1k-2k Euro) für dich gar nicht in Frage? Gibt es eine Alternative zur Arbeit zu kommen (ÖPNV, Fahrrad,o. ä.)?

Themenstarteram 14. Juni 2017 um 10:43

Leider stellen die mir kein Auto. Ich krieg nur eine Kilometerpauschale statt Firmenwagen. Ist ätzend, aber nach 10 Monaten Arbeitslosigkeit kann ich leider nicht mehr wählerisch sein.

Doch, das kannst Du. Das geht doch finanziell nicht auf. Unzureichende finanzielle Mittel hast Du bereits und auch mehr Freizeit, als Dir lieb ist. Es wird nur weniger Freizeit. Da sehe ich keine Verbesserung.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 14. Juni 2017 um 10:47:28 Uhr:

Doch, das kannst Du. Das geht doch finanziell nicht auf. Unzureichende finanzielle Mittel hast Du bereits und auch mehr Freizeit, als Dir lieb ist. Es wird nur weniger Freizeit. Da sehe ich keine Verbesserung.

Was soll daran nicht finanziell aufgehen? Und klar wird es weniger Freizeit, aber eben auch mehr Geld. 48.000€/Jahr ist doch gar nicht schlecht und mit 30 Cent/km kann man locker ein Fahrzeug betreiben.

Ansonsten sehe ich als Hindernis für einen Kredit max. die wahrscheinlich vorhandene Probezeit.

Keinesfalls würde ich hier etwas leasen. Wenn der Job nichts ist, dann hättest du ein Fahrzeug an der Backe, welches du schlimmstenfalls nicht bezahlen kannst.

Auch würde ich das Fahrzeug erst mal so günstig wie möglich wählen, denn das bedeutet, dass das Risiko so gering wie möglich ist.

Es kommt ein wenig darauf, WAS für ein Auto finanziert werden soll. Einen NEUEN, der auch hinsichtlich Größe, Ausstattung und Motorisierung einem Einsatz im Außendienst gerecht wird, wird man realistisch schwerlich für 30 Cent pro km unterhalten können. Es sei denn, man knausert und fährt einen Klein(st)wagen. Ansonsten sehe ich das ähnlich wie berlin-Paul: so prall ist das gebotene Einkommen mit 4K brutto jetzt nicht, dass ich dafür auch noch mein eigenes rollendes Material verschleißen würde. Aber erzähl uns doch mal, wie diese Tätigkeit vom Fahrprofil her aussieht: wie groß ist dein Aktionsradius, wie weit musst du reisen und wie oft?

Zitat:

@SpyderRyder schrieb am 14. Juni 2017 um 11:30:22 Uhr:

Einen NEUEN, der auch hinsichtlich Größe, Ausstattung und Motorisierung einem Einsatz im Außendienst gerecht wird, wird man realistisch schwerlich für 30 Cent pro km unterhalten können.

So pauschal kann man das nicht sagen.

Ich fahre einen gut ausgestatteten BMW 520d Touring, der mich pro km 30,6 Cent kostet (Vollkosten Leasingrate, Steuer, Versicherung sowie alle Betriebskosten), allerdings bei 60 tkm p. a.

Gruß

Der Chaosmanager

Such dir einen Wagen in der Kompaktklasse. 5-7000€ teuer bis 120.000 km Laufleistung. Wirst sicher finanziert bekommen. Den 2 Jahre fahren und dann was richtiges. Wenns mit dem Job doch nix ist (Stichwort Probezeit)wird man sowas auch wieder los und das finanzielle Risiko hält sich in Grenzen (Stichwort Wertverlust).

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 14. Juni 2017 um 11:42:50 Uhr:

Zitat:

@SpyderRyder schrieb am 14. Juni 2017 um 11:30:22 Uhr:

Einen NEUEN, der auch hinsichtlich Größe, Ausstattung und Motorisierung einem Einsatz im Außendienst gerecht wird, wird man realistisch schwerlich für 30 Cent pro km unterhalten können.

So pauschal kann man das nicht sagen.

Ich fahre einen gut ausgestatteten BMW 520d Touring, der mich pro km 30,6 Cent kostet (Vollkosten Leasingrate, Steuer, Versicherung sowie alle Betriebskosten), allerdings bei 60 tkm p. a.

Gruß

Der Chaosmanager

Gut, OK, aber ist sicher nicht selbstverständlich - und dann sicherlich netto, nicht brutto. Kann ich mir jedenfalls nur schwer vorstellen. Wobei...nun gut.....60tkm p.a. ist schon was.

Zitat:

@SpyderRyder schrieb am 14. Juni 2017 um 11:54:51 Uhr:

 

Gut, OK, aber ist sicher nicht selbstverständlich - und dann sicherlich netto, nicht brutto. Kann ich mir jedenfalls nur schwer vorstellen. Wobei...nun gut.....60tkm p.a. ist schon was.

Ich bin Angestellter und kann keine Vorsteuer ziehen - demzufolge sind meine Zahlen brutto.

Natürlich erhebe ich nicht den Anspruch, dass dies selbstverständlich sei; ich wollte lediglich aufzeigen, dass bei hohen Jahresfahrleistungen die Kosten je km sinken.

Gruß

Der Chaosmanager

Meine Frau wurde am Anfang ihrer Beschäftigung auch aufgefordert ihren privaten PKW für Dienstreisen einzusetzen. Allerdings mit der Aussicht auf einen Firmenwagen auf absehbare Zeit. Die 30 cent sind knapp kalkuliert, wenn alle Kosten (inkl. Wertverlust) berücksichtigt werden. Am Ende des Tages hat sie mit ihrem alten Corsa B die Dienstfahrten absolviert. Allerdings ist sie nicht im Außendienst beschäftigt und hat nur unregelmäßige Dienstreisen.

Ich würde auch zu einem günstigen (<10k €) Kilometerfresser raten (>100k KM), der so schnell wie möglich abgezahlt werden sollte.

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