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Auto aus USA blinkt hinten Rot. Wer haftet bei Unfall?

Themenstarteram 1. Juni 2013 um 20:44

Amerikanische Autos haben hinten oftmals keine orangenen Blinker, sondern blinken mit dem roten Bremslicht. Wenn ein Amerikaner sein Auto mit nach Deutschland bringt, darf er es ja hier ohne Umrüstung (zumindest eine Zeit lang) fahren.

Was wäre denn, wenn ein deutscher Verkehrsteilnehmer das blinken nicht als solches erkennt und es dadurch zu einem Unfall kommt? Gelten dann andere Schuldverhältnisse? Schließlich lernt niemand in der Fahrschule, dass ein Auto auch rot blinken könnte!

Es könnte ja schließlich sein, dass der deutsche Verkehrsteilnehmer nur eine Seite des amerikanischen Autos sehen kann und das blinken als Intervallbremsung fehlinterpretiert.

Beste Antwort im Thema

auch deutsche autos können und dürfen rot blinken....sind zwar sehr weniger aber immerhin. und damit meine ich nicht us importe sondern in deutschland gebaute ;)

somit ist die frage denke ich überflüssig.

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Zitat:

Original geschrieben von eugain

ich weiß gar nicht, was ihr habt.....ich bin schon froh, wenn überhaupt geblinkt wird :)

... 

und wenn dann noch die richtung passt.... :p

Na, nun mal nicht die Ansprüche ins Unermessliche schrauben ... :p;)

Zitat:

Original geschrieben von Spacemarine

Zitat:

Original geschrieben von Felyxorez

Was für einen blinkerausgelösten Unfall stellst du dir denn vor?

Z.B. Fahrt auf der Autobahn, unwissender Deutscher überholt auf linker Spur, auf der mittleren fahren mehrere Autos hintereinander. Plötzlich zieht einer scharf nach links um ebenfalls zu überholen. Der Unwissende Deutsche, der von hinten ankommt, denkt noch: "Wunderbar, der bremst, der kommt sicher nicht nach links, da kann ich gefahrlos dran vorbei fahren"

Da der Amerikaner in einer längeren Schlange gefahren ist (und sein Hintermann zu dicht auffuhr), war auch nur das linke "Bremslicht" zu sehen.

Autos, auch deutscher Herkunft, dürfen bis Bj. 1970 legal rot blinken. Also kann man hier dem rot blinkenden Ami wohl keinen Vorwurf machen. Ein roter Blinker ist ein roter Blinker egal aus welchem Land er kommt.

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Einen Arm mit roter Hand, falls man das zuvor übersehen hat.

You made my Day! :D

Zitat:

Original geschrieben von Han_Omag F45

Bei meinen ersten Autos musste man den Blinker noch manuell ausmachen, wenn man nicht mehr blinken wollte. Das wurde damals von einigen auch ganz gern mal vergessen.

Ist ja bei den meisten motorisierten 2-Rädern heute noch so.

am 5. Juni 2013 um 12:12

Zitat:

Original geschrieben von Hellhound1979

Zitat:

Original geschrieben von Han_Omag F45

Bei meinen ersten Autos musste man den Blinker noch manuell ausmachen, wenn man nicht mehr blinken wollte. Das wurde damals von einigen auch ganz gern mal vergessen.

Ist ja bei den meisten motorisierten 2-Rädern heute noch so.

... und die vergessen das auch hin und wieder. Besser man verlässt sich nicht drauf ;)

Zitat:

Original geschrieben von Spacemarine

Amerikanische Autos haben hinten oftmals keine orangenen Blinker, sondern blinken mit dem roten Bremslicht. Wenn ein Amerikaner sein Auto mit nach Deutschland bringt, darf er es ja hier ohne Umrüstung (zumindest eine Zeit lang) fahren.

Was wäre denn, wenn ein deutscher Verkehrsteilnehmer das blinken nicht als solches erkennt und es dadurch zu einem Unfall kommt? Gelten dann andere Schuldverhältnisse? Schließlich lernt niemand in der Fahrschule, dass ein Auto auch rot blinken könnte!

Es könnte ja schließlich sein, dass der deutsche Verkehrsteilnehmer nur eine Seite des amerikanischen Autos sehen kann und das blinken als Intervallbremsung fehlinterpretiert.

Also,

bei uns in der Gegend sind viele US Bürger der stationierten Streitkräfte unterwegs.

Und glaube mir: so blöd kann NIEMAND sein einen Blinker nicht zu erkennen.

Egal ob orange oder rot, ich bin überhaupt schon froh das es noch Leute gibt die wissen wie man den Blinkerhebel bedient :p

Zitat:

Original geschrieben von Spacemarine

Schließlich lernt niemand in der Fahrschule, dass ein Auto auch rot blinken könnte!

Hier muß man sich aber bewußt machen, daß man in der Fahrschule nur lernt, wie man ein Fahrzeug bedient und auf der Straße bewegt.

Das Fahren (und alles was dazugehört) lernt man im Alltag durch Erfahrung.

Hier ist ein gesunder Menschenverstand und Eigenverantwortung gefragt.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

 

Hier ist ein gesunder Menschenverstand und Eigenverantwortung gefragt.

Deine Worte in Gottes Ohr. :(

Zitat:

Das Fahren (und alles was dazugehört) lernt man im Alltag durch Erfahrung.

Hier ist ein gesunder Menschenverstand und Eigenverantwortung gefragt.

Daran scheitert es öfter, sei es an Mangel an Verstand oder Mangel an Eigenverantwortung, mancher sucht nach der letzten der 3 Möglichkeiten, Ja, Nein, frag Mutti und wird zum Totalversager, wenn Mutti nicht erreichbar ist.

Zum Link, den rudiger gepostet hat, möchte ich noch folgendes hinzufügen, damit die Animation nicht für sich alleine steht.

In ihrer generellen Ausführung ist die US-Beleuchtung das Ergebnis jahrelanger Beobachtungen und Erprobungen des DOT (Department of Transportation). Ende der 60er Jahre wurde nachgewiesen, daß Seitenmarkierungsleuchten nächtliche Seitenunfälle drastisch reduzierten. Dasselbe gilt für die dritte Bremsleuchte und die Reduzierung der Auffahrunfälle um etwa 20 Prozent nach deren Einführung. Somit folgt die Beleuchtungsgestaltung an amerikanischen Autos einem durchaus logischen Konzept. Niemand wird ernsthaft den Nutzen von Kurvenlicht, Sidemarkers, etc. in Frage stellen (außer dem TÜV vielleicht).

 

Konträr zur hier landläufig üblichen Meinung "rote Blinker sind ja viel schlechter sichtbar, als gelbe" weist eine DOT-Studie aus den 60er Jahren nach, daß eine großflächige rote Blinkleuchte im Verkehr besser erkannt wird, als eine kleine, gelbe Blinkleuchte (üblicherweise 10 Watt), die in ein rot leuchtendes Bremslicht (21 Watt) integriert ist. Siehe obige Animation.

 

Aus diesem Grund wurden ab den 60ern bei US-Fahrzeugen die Rück-/Blinkleuchten immer größer (manchmal gar zu einem ganzen Leuchtband wie beim Thunderbird). Um diesen Effekt noch beser auszunutzen, verwendete Ford z.B. bei T-Bird und Cougar sequentielle Blinker, eine Art Lauflicht, was sich aber nie durchsetzte und ein Kuriosum blieb. In den 70ern gab es Autos, die so großflächige Rückleuchten hatten, daß 6 Birnen pro Seite verbaut waren.

 

Diese Studie ist der Grund, warum US-Hersteller heute immer noch rote Blinker verbauen.

 

Total gegen diesen Strom schwimmen die hierzulande ach so beliebten modernen Kombinations-Frontscheinwerfer in Klarglas. Alle Lampen sind im einer (mega-teuren) Leuchteneinheit zusammengefaßt (z.B. neuer Golf). Die dominante Leuchte ist das Abblend-/Fernlicht. Der Blinker ist in dieser hell leuchtenden Einheit von vorn fast nicht auszumachen. Selbst die deutsche Autopresse kritisierte diese um sich greifende Pest.

Aus diesem Grund waren bis vor einiger Zeit bei US-Autos die vorderen Blinker immer deutlich von der Scheinwerferanlage abgesetzt. Um die Blinker noch deutlicher hervorzuheben, ist die Standlichtfunktion in die Blinker verlegt worden. Diese zeigen im Dunkeln deutlich die Lage der Blinker getrennt von den Scheinwerfern und daß das Fahrzeug garantiert nicht blinkt. Stichwort: Konturzeichnung und positionskenntlichmachung.

 

Wir sehen also: alles mit Bedacht gemacht!

Also ich fahr schon mal gesamtes Autofahrerleben mit roten Blinkern.

Ich hatte noch keinen Unfall, schon gar nicht einen bei dem mir jemand aufgrund eines Blinkmissverständnisses drauf gefahren ist.

Wer nicht checkt, dass ein blinkendes Licht (ja, auch in rot) ein Blinker sein könnte, der sollte lieber nicht im Strassenverkehr teilnehmen.

Übrigens finde ich einen dicken roten Blinker wesentlich leichter erkennbar als teilweise diese neuen mini LED Blinker. Oder tolle Klarglasblinker mit weissem Licht weil die gelbe Farbe schon von der Birne abgeblättert ist. Der 4cm-Durchmesser- Golf Blinker hinten in der Mitte(!!!) vom Bremslicht ist ein absoluter Witz im Vergleich zu einem normalgrossen US Blinker.

Bei meinem TownCar blinks hinten rot mit 3x 21Watt pro Seite....wer das nicht sieht, dem nützt auch kein gelber Blinker mehr.

Das gelbe Standlicht vorne im Blinker ist auch wesentlich sinnvoller, weil man wie schon erwähnt die Position des Blinkers sofort erkennt, auch wenn er nicht blinkt. Hab ich damals beim Import erst gar nicht umgebaut.

Selbst der TÜV (Dekra in meinem Fall) hat mir da sogar zugestimmt und nichts bemängelt obwohl er es als geringen Mangel hätte vermerken können.

Ich hatte seit meinem 18. Lebensjahr auch nur Autos mit roten Blinkern hinten. Keine Probleme damit.

Ob 21 Watt aus gelb oder rot strahlen ist völliig egal, man sieht deutlich, ob gelb geblinkt oder gebremst wird oder ob gleiches in rot abläuft.

Selbes gilt für die Ampel, ob rot gelb oder grün, die Lichtstärken sind gleich, siehe auch davor gehaltenen Belichtungsmesser..

Unsinn von Kurvenlicht, in Form von einäugigen Nebellampen das auch bei Tageslicht funktioniert, steht nicht zur Diskussion.

Mir stellt sich die Frage gar nicht erst, vor allem in Zeiten zunehmender Blinkfaulheit. Wenn ich beim Fahrzeug vor mir auf einer Seite eine Funzel in gleichmässigem Rythmus blinken sehe gehe ich davon aus das Es ein Blinker ist. Ob Es dann eine extra Funzel ist oder das ganze Rücklicht, ob es Rot, Gelb oder in einer anderen Farbe leuchtet ist dann Schnurz.

Das Einzige was nervt ist die Mode bei VW eine trübe Funzel die ein Blinker sein soll in der Mitte des alles überstrahlenden Bremslichtkreises zu setzen, denn Das sieht man am Tage kaum.

am 8. Juni 2013 um 15:03

So verkauft man Heckreparaturen ;)

Naja, ich hatte schon mehrmals das Gefühl, dass mein Hinterherfahrender meinen roten Blinker nur knapp wahrnahm oder falsch interpretierte.

Vielleicht hab ich auch nur übermässig Angst um mein Blechbaby :D

solange er dein Bremslicht richtig interpretiert ...

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