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Auto auf Zeit, variables Budget

Themenstarteram 28. März 2021 um 19:13

Hallo, ich bin gerade ein wenig ratlos und hoffe auf ein paar Tipps.

Ich suche ein Auto für mindestens die nächsten 6 Monate, in dieser Zeit werde ich voraussichtlich 2-3 mal die Woche eine Strecke von ca. 150km Autobahn fahren und zusätzlich etwas Kurzstrecke im Alltag. Nach den 6 Monaten werde ich umziehen und habe keine Ahnung, ob ich das Auto in der (noch unbekannten) neuen Stadt dann noch benötige.

Also war die Idee ein Auto anzuschaffen, das nach einem halben Jahr ohne großen Wertverlust wieder verkauft werden kann und das im Unterhalt einigermaßen erschwinglich ist. Theoretisch könnte ich bis zu 6000 Euro ausgeben, denke aber, dass in dieser Preisliga der Wertverlust allgemein und durch einen Halter mehr noch eine größere Rolle spielt als wenn man darunter geht? An Komfort und Leistung habe ich keine großen Ansprüche solange man einigermaßen bequem mit 130 auf der Autobahn mitschwimmen kann. Viel Platz brauche ich auch nicht, ein Kleinwagen würde reichen.

Zusammengefasst suche ich ein Auto auf Zeit bei dem ich insgesamt gesehen möglichst günstig wegkomme und das mich nicht mehr als 6000 in der Anschaffung kostet (gerne weniger).

Wäre Dankbar für Tipps und Ideen :)

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29 Antworten

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 28. März 2021 um 20:48:55 Uhr:

Naja, wenn du sowas für unter 2000 schießt (sehr wahrscheinlich) hast du noch genug Geld für etwaige Reparaturen über (eher unwahrscheinlich).

Auch das lohnt sich nicht im Vergleich zur Automiete.

Egal was anfällt, die Werkstatt wird sich mind. 100€ für das Beheben des Defektes(wirklich egal was es ist) verlangen. Und für den Betrag kann man schon wieder 2 weitere Wochen die Allinkluve Miete bezahlen.

Und jetzt stellen vor uns mal vor es stehen 300-400€(ganz plausibler Betrag für einen Werkstattbesuch) auf der Rechnung, da würde ich mir aber mal kräftig in den Hintern beißen da nicht lieber die Automiete abgeschlossen zu haben.

Und das dann für ne olle Gurke von 10 Jahre alten Toyota Aygo.

Zitat:

@hibobo schrieb am 28. März 2021 um 20:04:34 Uhr:

Würde auch auf Langzeitmiete setzen. Kein Stress oder Sorgen und ein gutes, bequemes Fahrzeug.

Kein Stress, aber bei dem oben verlinkten Beispiel 2000€ Fixkosten.

Bei quasi keinen Risiko. Daher ja der kein Stress.

Es ist Sommer, 6000€ Budget.

Cabriolet kaufen.

Ja, mehr Stress.

Aber wenn es gut läuft weniger als 2000€ Kosten und ein Auto welches im Sommer hoffentlich Spaß macht.

Auch bei langsamer Fahrt.

Themenstarteram 28. März 2021 um 21:29

Also ich hab mir das nochmal überlegt und schließe die Langzeitmiete jetzt einfach mal aus. Aus 2 Gründen:

1. Falls ich nach 6 Monaten doch noch weiterhin ein Auto brauche stehe ich mit bereits eigenem Auto besser da. Chance behalten/nicht behalten schätze ich einfach mal auf 50/50.

2. Spaß. Ich hab die Zeit und Nerven für den eventuellen Stress und es würde mir taugen einfach mal ein eigenes Auto zu besitzen auch wenn es vielleicht nicht die sinnvollste und vernünftigste Lösung ist.

Versichern kann ich günstig über die Eltern und ein wenig handwerkliches Geschick ist vorhanden. Ich bin kein KFZ Profi, aber mit einer guten Anleitung traue ich mir kleine bis mittlere Reparaturen zu. Hätte sogar eine Grube zur Verfügung.

Trotzdem wäre es natürlich angenehm einfach was zu haben das läuft mit möglichst wenig Aufwand.

@Alexander67 Wie kommst Du auf 2t€ bei dem von mir verlinktem Angebot??

Es sind 6*239€..., ergo in Summe 1434€ für 10.000km....

Ich glaube, mit An-und Verkauf, mit An-/Abmeldung und dem enormen Zeitaufwand für den Kauf eines günstigen(!!) Autos, gibt man mehr Kohle aus...

Zu mal es sogar eher extrem schwer ist bzw. man doch recht gute Vorkenntnisse haben muss, oder tierisch viel Glück, einen passenden Kandidaten zu finden...

Selbst wenn dies nach "harter" Arbeit gelingen sollte, kann man bei solch alten Schüsseln doch nie davon ausgehen, dass diese komplett ohne Reparatur immerhin 10.000km überstehen...

Ergo muss dieses Risiko beziffert und entsprechend eingepreist werden...

Dann der Verkauf! Bei diesen Autos ist es dann auch alles andere als easy, schön....

In der Regel ist das entsprechende Klientel eher "schwierig"...

Das kann ganz schön Nerven kosten...

Nun denn, jedem das Seine...

Die Idee ist aber nicht schlecht. Wo liegen denn unverbastelte MX5 in Moment? Wertverlust ist nicht, Fahrspaß pur und wegen Corona soll man ja eh viel Lüften.:D

Zitat:

@moinauto schrieb am 28. März 2021 um 21:29:43 Uhr:

Also ich hab mir das nochmal überlegt und schließe die Langzeitmiete jetzt einfach mal aus. Aus 2 Gründen:

1. Falls ich nach 6 Monaten doch noch weiterhin ein Auto brauche stehe ich mit bereits eigenem Auto besser da. Chance behalten/nicht behalten schätze ich einfach mal auf 50/50.

2. Spaß. Ich hab die Zeit und Nerven für den eventuellen Stress und es würde mir taugen einfach mal ein eigenes Auto zu besitzen auch wenn es vielleicht nicht die sinnvollste und vernünftigste Lösung ist.

Versichern kann ich günstig über die Eltern und ein wenig handwerkliches Geschick ist vorhanden. Ich bin kein KFZ Profi, aber mit einer guten Anleitung traue ich mir kleine bis mittlere Reparaturen zu. Hätte sogar eine Grube zur Verfügung.

Trotzdem wäre es natürlich angenehm einfach was zu haben das läuft mit möglichst wenig Aufwand.

Du brauchst aber nicht nur eine Anleitung, sondern vorallem das passende Werkzeug und wenn man es realistisch sieht auch eine eigene Hebebühne. Kostet alles Geld und kann alles schiefgehen.

Aber gut in der Theorie bekommt man bestimmt viele mittlere Reparaturen hin. In der Praxis sieht Die Welt leider etwas anders aus.

Zitat:

@DarkDarky schrieb am 28. März 2021 um 21:33:59 Uhr:

@Alexander67 Wie kommst Du auf 2t€ bei dem von mir verlinktem Angebot??

Es sind 6*239€..., ergo in Summe 1434€ für 10.000km....

Ich glaube, mit An-und Verkauf, mit An-/Abmeldung und dem enormen Zeitaufwand für den Kauf eines günstigen(!!) Autos, gibt man mehr Kohle aus...

Zu mal es sogar eher extrem schwer ist bzw. man doch recht gute Vorkenntnisse haben muss, oder tierisch viel Glück, einen passenden Kandidaten zu finden...

Selbst wenn dies nach "harter" Arbeit gelingen sollte, kann man bei solch alten Schüsseln doch nie davon ausgehen, dass diese komplett ohne Reparatur immerhin 10.000km überstehen...

Ergo muss dieses Risiko beziffert und entsprechend eingepreist werden...

Dann der Verkauf! Bei diesen Autos ist es dann auch alles andere als easy, schön....

In der Regel ist das entsprechende Klientel eher "schwierig"...

Das kann ganz schön Nerven kosten...

Nun denn, jedem das Seine...

Großzügig aufgerundet.

OK, sehr großzügig.

Wenn er ein Auto im Bereich zw. 4- und 6000 kauft, dann wird er wohl keine 2000€ Verlust haben.

OK, evtl. aber Reperaturen. Ohhh ja, hoffentlich weniger als "1434€ für 10.000km".

Kann aber auch deutlich teurer werden.

Daher ja: "Nerven kosten" bzw. Stress kann beim bzw. nach dem Kauf schon vorkommen.

Bei der Mietlösung eher nicht.

Themenstarteram 28. März 2021 um 22:36

Ich fänds ein bisschen schade wenn das jetzt zu ner Grundsatzdiskussion mieten vs. kaufen wird.

Mal ganz unabhängig davon ob mein Vorhaben jetzt sinnvoll ist oder nicht, was wären geeignete Autos für meine Zwecke? Bis jetzt wurde mal Golf 4 und Aygo&Co genannt.

Bei welcher Range/Kombination von BJ, KM, Preis stehen die Chancen am besten günstig wegzukommen falls das Auto nach 6 Monaten abgestoßen werden sollte?

Zitat:

@moinauto schrieb am 28. März 2021 um 22:36:46 Uhr:

...

Mal ganz unabhängig davon ob mein Vorhaben jetzt sinnvoll ist oder nicht, was wären geeignete Autos für meine Zwecke? Bis jetzt wurde mal Golf 4 und Aygo&Co genannt.

...

Ich würde erst Mal die Anforderungen (unabhängig von Baujahr Marke usw.) notieren.

Am besten so allgemein, dass es für Kauf und Miete passt.

Wenn Anhängelast wichtig ist, dann sind die Toyota Hybrid nicht mehr relevant.

Wenn viel Langstrecke, dann evtl. eher Diesel.

Karosserieform: Coupe oder Kombi oder Cabriolet oder....?

Dann mal eine Suchmaschine füttern und sehen was dabei heraus kommt.

Am besten für Kauf und Miete. Die Portale können Miete, oder?

Zitat:

@moinauto schrieb am 28. März 2021 um 22:36:46 Uhr:

Bei welcher Range/Kombination von BJ, KM, Preis stehen die Chancen am besten günstig wegzukommen falls das Auto nach 6 Monaten abgestoßen werden sollte?

-

Meine persönliche Meinung steht oben.

Allen voran ist aber der Pflegezustand des Fahrzeuges entscheidend.

Wenn die Kiste von einem z.B. Pflegedienst Polster- und Lackmäßig runtergeritten ist, dann wirds schlechter mit einem Wiederverkauf.

Isser allerdings innen/aussen top, hat alle Wartungen bekommen, ist eine hohe km-Leistung für mich nicht störend. Dann nehmen ich lieber den Jungen mit mehr km.

Ich hatte vorhin 5 Mille eingegeben und nach EZ absteigend sortiert.

Zitat:

@olli27721 schrieb am 28. März 2021 um 23:11:36 Uhr:

Zitat:

@moinauto schrieb am 28. März 2021 um 22:36:46 Uhr:

Bei welcher Range/Kombination von BJ, KM, Preis stehen die Chancen am besten günstig wegzukommen falls das Auto nach 6 Monaten abgestoßen werden sollte?

-

Meine persönliche Meinung steht oben.

Allen voran ist aber der Pflegezustand des Fahrzeuges entscheidend.

Wenn die Kiste von einem z.B. Pflegedienst Polster- und Lackmäßig runtergeritten ist, dann wirds schlechter mit einem Wiederverkauf.

Isser allerdings innen/aussen top, hat alle Wartungen bekommen, ist eine hohe km-Leistung für mich nicht störend. Dann nehmen ich lieber den Jungen mit mehr km.

...

Wenn man den Wagen wegen optischen Mängeln (angemessen) günstiger bekommt, dann verliert man weniger als bei einer Top-Optik.

Wenn einmal staubsaugen und.... etwas bringt, dann hat man womöglich noch weniger Verlust.

Mit einem Gewinn würde ich natürlich doch nicht rechnen.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 28. März 2021 um 23:24:27 Uhr:

 

Wenn man den Wagen wegen optischen Mängeln (angemessen) günstiger bekommt, dann verliert man weniger als bei einer Top-Optik.

-

Ich hab' ja nicht von einer Top-Optik gesprochen, sondern von zerschlissenen Sitzen - u.U. noch mit Brandlöchern und so stark verranzten Türpanele/Cockpit, das da sämtliche Putzmittel und Dampfreiniger keine Chance mehr haben.

Kleine "Mängel" sollten sich in Eigenregie beseitigen können - Staubsaugen ist das kleinste Problem - da muss man eh öfter mal machen m.E.

Man muss die Perle unterm Dreck aber erkennen (können). ;)

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 28. März 2021 um 19:59:14 Uhr:

Gerade nicht. Ich würde was nehmen, was so alt ist, dass Wertverlust praktisch gar nicht mehr stattfindet. Günstig kaufen und wenn es richtig gut läuft hat man am Ende vielleicht sogar noch Wertsteigerung, das ist aber Leserei im Kaffeesatz.

Die beste Empfehlung.

In meinen Augen allerdings auch deshalb, weil man sich die Vollkaskoversicherung sparen kann. Die schlägt nämlich in den ersten Jahren heftig rein, bis der SFR etwas runter ist.

 

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