Auto-Abo abgelehnt aufgrund "neg. Bonitätsprüfung"?

Hallo zusammen,

ich befinde mich derzeit im ersten Ausbildungsjahr und habe etwa 900€ Netto zur Verfügung. Da ich zuhause wohne, mein jetziges Auto langsam den Geist aufgibt und ich auf ein Fahrzeug angewiesen bin, aber dennoch weiterhin liquide bleiben wollte, sah ich mir einige Möglichkeiten an und wurde beim Stichwort Auto-Abo fündig.

Soeben habe ich alle meine Daten im Portal eingetragen & kurz daraufhin gab es eine Schufa-Auskunft und das Resultat hat mich aus den Socken gehauen:

"Das Ergebnis unserer Bonitätsprüfung ist negativ, daher können wir dir leider kein Auto Abo anbieten."

Ich habe bisher nur zwei Verträge gehabt, die (immer noch) und schon seit Jahren laufen. Einmal ist das mein Sim-Vertrag und einmal meine Fitnessstudio-Mitgliedschaft. Der Betrag von 319€ wäre - allein schon aufgrund meiner bereits gebildeten Rücklagen - zu stemmen.

Jetzt habe ich mir auch noch eine Datenkopie von der Schufa angefordert, um mal nachzuschauen, was da faul ist. Meint ihr, dass es allein am Einkommen liegt, dass dieser zu niedrig ist oder hab ich wahrscheinlich irgendwo irgendwelche Einträge?

Auch, wenn das geplatzte Abo jetzt nicht so tragisch ist, macht mir die negative Auskunft bisschen Kopfschmerzen. Hatte bisher nie was auf Raten geholt und auch nie irgendwelche Mahnungen bezahlen müssen, was ja eigentlich dafür spricht, dass ich liquide bin, oder bin ich doof und blicke irgendwo nicht durch?

Danke im Voraus!

64 Antworten

Zitat:

@Lattementa schrieb am 28. Mai 2022 um 16:21:52 Uhr:


Wenn man unterhalb der Pfändungsfreigrenze lebt kann die Bank im Zweifel ihre Ansprüche nicht durchsetzen. Du brauchst einen solventen Bürgen, sonst wird das wahrscheinlich nichts.

Jep, leider haben die da kein Feld, damit ich den Bürgen eintragen kann.

Vielleicht findet sich ja irgendwie ein anderes Portal, wo man einen Bürgen eintragen kann..

Das Auto-Abo von Vater oder Mutter abschließen lassen, Du gibst denen die 319 Euronen im Monat und fertig.

Das wollte ich auch gerade schreiben - wenn man sich gut versteht und der Sohn brav die Ausbildung macht, dann dürfte das die einfachste Möglichkeit sein - zumal das Abo ja auch nur auf absehbare Zeit läuft.

Zitat:

@A346 schrieb am 28. Mai 2022 um 16:54:35 Uhr:


Das Auto-Abo von Vater oder Mutter abschließen lassen, Du gibst denen die 319 Euronen im Monat und fertig.

Jetzt mal eine evtl. etwas "dumme" Frage, aber: Wenn die Person, die bürgen - in dem Fall das Abo abschließen - wird, in dem Zeitraum des Abos auch noch die Absicht hat, ein Eigenheim zu kaufen, gibt es dann irgendwelche Komplikationen, weil das Abo läuft?

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Nö, wenn die Bonität für den Kauf des Eigenheims kein Problem ist, warum sollte es da Komplikationen geben?

Wenn der Bürge der Vater sein sollte, könnte der das Auto-Abo auch direkt abschließen.

So hatte ich das ja schon vorgeschlagen, die Mutter ginge auch 😉

Sorry, hatte den Beitrag schon fertig und dann rief meine Tochter mich zu ihrem Auto. So dauerte es mit dem Absenden etwas länger.

Die Frage wäre allerdings, ob der Abo-Anbieter das Fahren durch andere Personen zulässt, insb. wenn sie offenbar noch jünger sind. Oder sich das zumindest extra bezahlen lässt.

Das Zulassen weiterer Fahrer ab 18 Jahre ist wohl kostenlos, aber die Hürde ist wohl, dass diese seit mindestens zwei Jahren durchgängig im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B (alte Klasse 3) sind.

Habe mir das gerade bei einem Auto-Abo Anbieter angeschaut.

Nachdem mein bestellter Enyaq 80x doch deutlich später kommt (hätte im Mai da sein sollen) habe ich mir ab dem 1.6. für 6 Monate einen ID.3 im Abo gebucht.

Gehaltsabrechnungen wollten die nicht haben. Zulässige Fahrer müssen im gleichen Haushalt leben, Verwandte ersten Grades oder Ehe-/Lebenspartner sein und ich glaube mindestens 3 Jahre den Führerschein haben.

Also dürfte das für den TE auch nicht klappen, wenn Vater oder Mutter das Abo abschließen.

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 28. Mai 2022 um 19:00:23 Uhr:


Nachdem mein bestellter Enyaq 80x doch deutlich später kommt (hätte im Mai da sein sollen) habe ich mir ab dem 1.6. für 6 Monate einen ID.3 im Abo gebucht.

Gehaltsabrechnungen wollten die nicht haben. Zulässige Fahrer müssen im gleichen Haushalt leben, Verwandte ersten Grades oder Ehe-/Lebenspartner sein und ich glaube mindestens 3 Jahre den Führerschein haben.

Also dürfte das für den TE auch nicht klappen, wenn Vater oder Mutter das Abo abschließen.

Das trifft bei mir allerdings zu. Lebe im selben Haushalt und habe meinen Führerschein mittlerweile schon seit knapp 6 Jahren. Vielleicht hat es für Verwirrung gesorgt, dass ich Auszubildender im ersten Jahr bin, allerdings habe ich ein abgebrochenes Studium und paar Jahre anschließende Berufserfahrung auf dem Buckel, ehe ich mit der Ausbildung angefangen habe 🙂 - Spätzünder quasi 😁

Na dann ist die Lösung über ein Elternteil aus meiner Sicht immer noch am besten, bzgl. der sonstigen Bedingungen gibt's dann ja keine Probleme.

Ja, dann sollte es klappen. Beim ersten Lehrjahr dachte ich an einen Führerscheinneuling.

Letztendlich könnte man es sogar so gestalten, dass Dein Vater oder Deine Mutter das Abo abschließt, aber als Abbuchungskonto gleich Dein Konto angegeben wird.

Zitat:

@sierraleone schrieb am 28. Mai 2022 um 16:56:17 Uhr:


Jetzt mal eine evtl. etwas "dumme" Frage, aber: Wenn die Person, die bürgen - in dem Fall das Abo abschließen - wird, in dem Zeitraum des Abos auch noch die Absicht hat, ein Eigenheim zu kaufen, gibt es dann irgendwelche Komplikationen, weil das Abo läuft?

Das ist ein durchaus relevanter Punkt, besonders wenn die Eltern das Abo für dich abschliessen. Die Rate wird nämlich vom verfügbaren Einkommen deiner Eltern für den Immo Kredit abgezogen, ist das ganze auf Kante genäht kanns Probleme geben

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