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Audi Diesel Motoren Rückruf

VW ÜBERPRÜFUNG

Kleine Dieselmotoren müssen kontrolliert werden

Das Wort "Rückruf" vermeiden die Wolfsburger geflissentlich. Stattdessen spricht der Konzern von einer Überprüfung der Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren. Betroffen sind weltweit rund 290.000 Autos der Marken VW, Audi, Seat und Skoda.

 

Die VW-Gruppe teilt mit, alle Halter von Fahrzeugen mit Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren (1,2, 1,4 und 1,9 Liter Hubraum mit zwei Ventilen pro Zylinder), die zwischen März und August dieses Jahres gebaut wurden, würden in die Werkstätten gebeten. Überprüft werden müsse die Kraftstoffpumpe an den Motoren. "Aufgrund eines Fehlers bei der Schraubenherstellung kann es im Einzelfall zum Bruch einer Schraube am Deckel der Kraftstoffpumpe kommen. Dies kann zum Austritt von Dieselkraftstoff führen."

In Deutschland, so teilt der VW-Konzern mit, seien etwa 90.000 Fahrzeuge betroffen. Die Halter dieser Pkw werden in den nächsten Tagen angeschrieben. Weitere Auskünfte erteilt eine Service-Hotline mit der Telefonnummer 0800-7762332.

 

Quelle: Spiegel Online

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13 Antworten

Und weißt du warum das paassiert ist?

der zulieferbetieb hat ohne absprache und zustimmung von audi/vw die zusammensetzung des materials der schrauben verändert.

genau das zieht den bruch der schraube nach sich..

da ist also mal nichtvw/audi dran schuld sondern

der Zulieferer..

da wirds noch ärger von seitenvw geben.

über die ganze thematik wurde auf n-tv schon berichtet.

hc

Ich würde sagen die Schadensersatzklagen werden hoch. Allerdings passiert sowas meißt, weil die Zulieferbetriebe so sehr von den Konzernen geknebelt werden, dass sie jeden Trick anwenden müssen um noch eine halbwegs respektable Marge zu erzielen.

Offenbar hat der betreffende ingenieur versagt, wobei Schraubenberechnungen zum 1x1 gehören. Kann ich nur sagen selber Schuld! Hoffentlich kriegt der Zulieferer trotzdem eins aufn Sack.

Ungeachtet der Ausbeuterstrategie von VW und Co kan sowas gefährlich werden zum Glück ist es "nur" die Schraube an der Pumpe, wenn sowas bei nem Bremsenhersteller passieren würde die Folgen wären nicht auszumalen...

Die Zulieferer bauen ihre Schrauben auch nicht selber, sondern kaufen sie. Natürlich wird hier auch auf den Preis geachtet und es können dann auch minderwertige Schrauben zum Einsatz kommen. Wer seine Lieferanten derartigt mit Preisnachlässen drangsaliert, wie die deutschen Autohersteller, teilweise auch mit rückwirkenden Preisnachlässen, der braucht sich nicht zu wundern, wenn auch diese versuchen Kosten zu reduzieren und billig einzukaufen. Natürlich ist es dann immer einfach, die Schuld auf den Lieferanten zu schieben.

Übrigens dürfte das ganze wenig mit fehlerhafter Schraubenberechnung zu tun haben.

Warum? wenn man abstriche beim MAterial macht z.B. bei der Zugfestigkeit dann machts halt etwas früher "knack" als man es sich vielleicht wünscht ;-)

dh für jene Legierung etc war die Schraube vielleicht unterdimensioniert oder das MAterial war von vornherein nicht korrekt. Natürlich kann es auch sein das die Produktion einfach fehlerhaft ist. what ever

Zitat:

Original geschrieben von HardCreation

da ist also mal nichtvw/audi dran schuld sondern

der Zulieferer..

VAG ist aber verantwortlich dafür, dass das Auto i.O. ist, wenn se schon ihren Namen draufpappen. Vollkommen egal, wer es verbockt hat, VAG hätte das Problem verhindern müssen.

Nichts für ungut aber mit welchen Methoden willst du das machen? Wer soll das bezahlen? Heute werden die meißten zulieferteile von den Produzenten getesten und z.B. VW sichert sich über Verträge unsw ab. Die Berichte der Qualitätskontrollen im Zulieferbetrieb können die auch einsehen sogar das Rechnungswesen dass kommt drauf an wie stark der Betrieb abhängig ist. Weiterhin wird sehr viel Just in Time geliefert um Kosten zu sparen und wie soll sie VAG die Teile kontrollieren die unmittelbar nach ihrem Eintreffen eingebaut werden? Die Zulieferer und HErsteller stehen heut zu Tage in einem sehr starken einseitigen Abhängigkeitsverhältnis. Und wenn z.B. ein zulieferer unbemerkt Mist baut oder schleierhaft seinen zulieferer wechselt bleibt kaum eine Kontrollmöglichkeit.

Die VAg kann da nichts machen und wenn man zusätzliche kontrollinstanzen einführt, und nicht vergessen wir reden über eine SCHRAUBE, dann wird sich das negativ auf den Preis oder die Bilanz niederschlagen wahrscheinlich sogar auf beides.

Ist alles immer einfach gesagt HÄTTE und MÜSSTE aber so einfach ist es leider nicht. da müssen kompromisse her, die in diesem Fall ein negatives Ergebnis hatten

Zitat:

Original geschrieben von Tim80

Nichts für ungut aber mit welchen Methoden willst du das machen? Wer soll das bezahlen? Heute werden die meißten zulieferteile von den Produzenten getesten und z.B. VW sichert sich über Verträge unsw ab. Die Berichte der Qualitätskontrollen im Zulieferbetrieb können die auch einsehen sogar das Rechnungswesen dass kommt drauf an wie stark der Betrieb abhängig ist. Weiterhin wird sehr viel Just in Time geliefert um Kosten zu sparen und wie soll sie VAG die Teile kontrollieren die unmittelbar nach ihrem Eintreffen eingebaut werden? Die Zulieferer und HErsteller stehen heut zu Tage in einem sehr starken einseitigen Abhängigkeitsverhältnis. Und wenn z.B. ein zulieferer unbemerkt Mist baut oder schleierhaft seinen zulieferer wechselt bleibt kaum eine Kontrollmöglichkeit.

Die VAg kann da nichts machen und wenn man zusätzliche kontrollinstanzen einführt, und nicht vergessen wir reden über eine SCHRAUBE, dann wird sich das negativ auf den Preis oder die Bilanz niederschlagen wahrscheinlich sogar auf beides.

Ist alles immer einfach gesagt HÄTTE und MÜSSTE aber so einfach ist es leider nicht. da müssen kompromisse her, die in diesem Fall ein negatives Ergebnis hatten

Sorry, aber das is mir als Käufer doch shietegal! Wenn ich von VAG ein Auto gekauft habe dann haben die auch dafür zu sorgen, dass das Ding i.O. ist! Wie die das machen ist mir doch wurscht.

Die Verantwortung gegenüber dem Kunden trägt IMHO einzig und allein der Autohersteller.

Wenn sich alle potentiellen käufer bereit erklären 10-20% mehr für ihre Fahrzeuge auszugeben dann ist das sicherlich realisierbar ansonsten muss man seinem Zulieferer eben vertrauen und angesichts der komplexität der Fahrzeuge sind solche "kleinen" Fehler eigentlich kaum noch vermeidbar.

Wenn Dir das nicht passen sollte konstruierst und baust du dein Fahrzeug am besten selbst, dann kannst du auch selbst 100% sicher sein das es fehlerfrei ist und wenn Fehler auftreten weißt du ja auch wem du das zu verdanken hast. ;-)

cu

Zitat:

Original geschrieben von Tim80

Wenn Dir das nicht passen sollte konstruierst und baust du dein Fahrzeug am besten selbst, dann kannst du auch selbst 100% sicher sein das es fehlerfrei ist und wenn Fehler auftreten weißt du ja auch wem du das zu verdanken hast. ;-)

Angenehmer Tonfall hier bei euch im Audi-Forum.

Über die moralische Verantwortung kann man streiten. Rechtlich ist die Sache eindeutig. VW/Audi haftet nach außen dem Kunden gegenüber für die Schlampereien der Zulieferer und kann intern Regress beim Zulieferer nehmen.

Zitat:

Original geschrieben von Tim80

Ich würde sagen die Schadensersatzklagen werden hoch. Allerdings passiert sowas meißt, weil die Zulieferbetriebe so sehr von den Konzernen geknebelt werden, dass sie jeden Trick anwenden müssen um noch eine halbwegs respektable Marge zu erzielen.

Offenbar hat der betreffende ingenieur versagt, wobei Schraubenberechnungen zum 1x1 gehören. Kann ich nur sagen selber Schuld! Hoffentlich kriegt der Zulieferer trotzdem eins aufn Sack.

Ungeachtet der Ausbeuterstrategie von VW und Co kan sowas gefährlich werden zum Glück ist es "nur" die Schraube an der Pumpe, wenn sowas bei nem Bremsenhersteller passieren würde die Folgen wären nicht auszumalen...

Manche kapierens eben nie, auch wenn man mal einen Hernn Lopez an Bord hatte, der mit seiner Sparmacke eine Welle von Qalitätseinbusen auslöste.

Was soll die Aufregung zu dieser sch.... Schraube. Es findet doch ein Rückruf statt.

Und was die kontrollen angeht, so sei versichert das die zulieferer überprüft werden im rahmen der TS 16949.

JA klar das Qualitätsmanagement im zuge der ISO9001 ist ein wichtiger Aspekt. Mit der TS 16949 sichern sich die Automobilhersteller nochmal speziell für ihre Branche ab. Allerdings gehören Zertifikate die nach solchen Normen erstellt werden teilweise auf den müll, weil die Vorgaben nur für den Auditor kurz eingehalten werden und im operativen Alltag keine rolle spielen.

In dem Fall mit der Schraube kann man mit solchen schönen Regelwerken garnichts machen, weil der Lieferant im Endeffekt für seine prozesse verantwortlich ist und bestimmt auch nicht wollte das die VAG davon Wind bekommt bzw. alles so darstellt als hätte sich nichts verändert.

In der Regel passieren ja auch nur Fehler die Weder Lieferanten noch Hersteller vorhersehen können. Ich glaube nicht das irgendjemand Fehler absichtlich macht. in dem Fall haben die GEwinn ausichten vielleicht den Schraubenlieferanten überflügelt.Vielleicht fand ja auch eine ausgiebige Prüfung statt und nur einige Schrauben sind betroffen nicht die ganze Lieferung.

Überall wo Menschen beteiligt sind passieren Fehler aber die Industrie hat viel dazu gelernt. Würde man mit den heutigen Mittel weniger komplexe Autos wie z.b. vor 10-15 JAhren bauen wären diese wahrscheinlich nahezu Fehlerfrei. Aber das ist wohl OT

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