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Anmerkungen zur Zuverlässigkeit

Mercedes SL
Themenstarteram 5. November 2010 um 15:25

Hallo Kollegen,

hier wird ja sehr intensiv und kontrovers über die Zuverlässigkeit des SL, speziell des R230 diskutiert.

Ich hatt mal ein Wohnmobil mit Fiat Ducato als Fahrgestell, ca. 75000 km gelaufen.

Das Auto war ständig kaputt, eben Fiat,

Anschließend kaufte ich, warum auch immer, erneut ein Wohnmobil auf Fiat Chassis, diesmal für kleines Geld, da schon 160000 gelaufen.

Mit diesem Wagen sind wir noch ca. 80000 km ohne irgendwelche Probleme gefahren.

Grund hierfür, der Vorbesitzer hat alles durchrepariert.

Ähnliches sehe ich bei meinem R230 von 2002, den habe ich mit 100000 km gekauft.

Der Vorbesitzer hat hier auch schon, nachweislich, ziemlich viel reingesteckt z.b. Fahrwerk, Elektronik.

Seit knapp 20000 km bewege ich den Wagen mit großer Freude, ein paar Kleinigkeiten gab es auch, aber mit denen hatte ich vorher gerechnet.

Fazit: Manchmal ist es besser, ein Fahrzeug zu erwerben, was schon einiges gelaufen hat.

Übrigends bin ich auch immer dem Erstkäufer dankbar für die vielen Extras ,die ich nie bestellt hätte.

Gruss aus Essen

Manfred

Beste Antwort im Thema

@Fred,

seit den 70er Jahren bin ich wg. der Zuverlässigkeit und Solidität Merc.Kunde mit ø 2 Fz in 3 Jahren , S-bzw. E-Klasse. Jede neue BR war geprägt von erprobten Innovationen. Erst die Breitschwert Vorderachse führte beim 124er zu Problemen , in Stuttgart demonstrierten erstmalig die Taxifahrer. Über Korrosion ( E-Klasse , ML) Einspritzpumpenprobl. und elektron. Ausfällen bin ich froh nach mehreren mängelfreien R129 mittlerweile einen gut laufenden R230 zu haben bis auf das kürzlich undichte ABC-Federbein. Jetzt muckt der SLK meiner Frau , die Kofferraumklappe lässt sich sehr oft nur mit dem Notschlüssel öffnen nachdem das Xenonlicht ber.auf Kulanz rep.wurde.

Ich fordere mein Glück nicht mehr heraus und bleibe bei meiner Diva.;).Dem Zetsche traue ich sowenig wie dem Schrempp.

mfg ortler

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Naja was willst Du uns denn nun damit sagen ?

Die SL werden zuverlässig wenn sie einmal

rund auf dem Tacho sind ??  Bis dahin muß

der Erstbesitzer zahlen und fröhlich sein..

 

Also geht der Trend eindeutig zum Gebrauchtwagen

mit hoher Laufleistung ? 

 

Oder lieber einen Neuwagen bei dem die meisten

Mängel gar nicht mehr auftreten .....

 

Gruß Fred

Obwohl anzumerken ist, dass die ersten Jahre einer jeden Baureihe als Erprobung durch den Kunden vorgesehen sind. Die extreme Verkürzung der Entwicklung findet hier seinen Niederschlag. Ich denke dabei an die zahlreichen Elektronikausfälle der ersten 230er und die ABC-Dichtringe. Während sich der Erstbesitzer mit der Werkstatt rumgeärgert hat und div.Steuergeräte gewechselt bzw.geupdatet hat , die Batteriesteuerung ggf.modernisiert ,Federbeine und das SBC-Hydr.Aggregat gewechselt hat , kann der Zweitbesitzer entspannter sein.:)

mfg ortler

Ich bin diesen Weg damals auch gegangen und hatte meinen damals 16 Jahre alten SL mit fast 180tkm auf der Uhr erworben. Hat sich absolut nicht als Fehler heraus gestellt, im Gegenteil. Da war vieles schon mal repariert worden, womit ich mich dann nicht herumschlagen musste. Einzig die damals neuwertigen Verdeckscheiben (offensichtlich kurz vor dem Verkauf eingesetzt) mussten 4 Jahre später schon wieder getauscht werden. Aber das ist wohl zu akzeptieren bei der Häufigkeit, mit der ich das Dach öffne und schließe.

Wenn man ein Fahrzeug mit hohem km-Stand kauft, sollte man allerdings sicher sein, dass der Vorbesitzer die Verschleissteile auch wirklich repariert hat und dass man sich keinen Reparaturstau ans Bein bindet. Wobei selbst dieser ein guter Kauf sein kann, wenn er sich entsprechend im Kaufpreis niederschlägt.

Uli

Hui,

diesem Thread entnehme ich - so als Meinungsbild: blöd sind Jene, die sich so ein Fahrzeug neu kaufen....

Ja, wo kommen denn dann die Gebrauchten her?

Naja, ich hab' meinen 500er gebraucht mit rund 40.000 KM gekauft. Jetzt hat das Ding 101.000 drauf und ich resette jede Woche mindestens 1x. Das bereitet mächtig viel Spass weil das Teil mal' den oberen Totpunkt der Fenster 'vergisst' und dann die Alarmanlage losheult, aus welchen Gründen auch immer auf einmal meint in England zu wohnen und der linke Spiegel in Parkposition geht, bei geöffneter Türe die Innenraumüberwachung plötzlich scharf wird, seit gestern funkt aber plötzlich der Komfortausstieg wieder (nachdem ich die Tachoeinheit abgeklemmt und wieder angeschlossen hab'), die linke Blinkerleuchte im Spiegel auf Dauerlicht geht, usw. eine sehr lange 'lustige' Geschichte.

Also wie soll ich's sagen, schlicht und ergreifend ist das Mercedesfahren im Premiumsegment doch mit immer wiederkehrenden Überaschungsmomenten gespickt.

Was will ich euch damit erzählen? Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird mein Auto demnächst bei einem BMW Händler am Gebrauchtwagenplatzt auftauchen und dann haben Manfred und Gleichdenkende sicher Ihren Spass damit - oder?

lg, bmot

@Uli,

ich dachte an die Störanfälligkeit der ersten Jahre der BR R230 . Die BR R129 , von der ich mehrere besass , hat mich nie im Stich gelassen oder unplanmässige Werkstattaufenthalte verursacht. Ich habe mich 2002 vom schönen Äusseren des 230er verführen lassen.

mfg ortler

@ortler,

habe mich ebenfalls 2002 vom neuen 230er verführen lassen, sowohl vom schönen u. modernen erscheinungsbild, als auch

und vor allen dingen vom verdeck u. hardtop in einem.

dafür habe ich mich von meinem 129er ( sl 60 ) getrennt,mit dem ich in punkto zuverlässigkeit sehr zufrieden war.

eine sache erleichterte mir den wechsel,nämlich die windgeräusche bei autobahntempo u. langen strecken im sommer, hervorgerufen durch das

doch etwas dünn geratene stoffverdeck .

ich kann hier nur entgegen dem allgemeinem trend zum ausdruck bringen, das ich vom ersten tag an mit meinem r230( sl500 ) voll zufrieden

bin und keinerlei ausserplanmässige werkststattbesuche ,sowie zusätzliche instandsetzungen nötig waren.

die notwendigen inspektionen und einen jährlichen ölwechsel lasse ich natürlich bei mercedes machen, wo ich seit jahren ein

zufriedener stammkunde mit nicht nur einem fahrzeug bin.

mfg. siggi

Nee nee Jungs, wenn ich das so Alles lese, bleibe ich bei meinem 129er, da kann ich wenigstens noch alles selber richten und muß nicht wegen jedem Blinklichtchen in die Werkstatt zum auslesen und updaten, auch wenn der 129er lauter ist und nicht soviel schnickschnack hat wie der 230er.

Gruß

@siggi31,

Glückwunsch , aber es gigt auch Unzufriedenheit mit den ersten Baujahren. Die letzten Jahre bin ich auch zufrieden mit meiner Diva.

mfg ortler

Soweit ist es schon gekommen :D

Mancher behält lieber seinen "Altwagen"

aus Angst der Neue macht mehr Ärger....

 

Ich muß nach 12 Mon. Fahrzeit sagen:

Keine Probleme ! Wie gut, dass ich erst

den Wunsch hatte einen SL zu kaufen und

dann die vielen Problem-Beiträge gesehen

habe. Aber wie Ortler schon schreibt die

letzten Baujahre sind denn wohl ausgereifter.

Montags-Autos findet man überall... Das war

der Grund warum ich vor 10 Jahren von Audi

weg bin.....

 

Gruß Fred

 

@Fred,

seit den 70er Jahren bin ich wg. der Zuverlässigkeit und Solidität Merc.Kunde mit ø 2 Fz in 3 Jahren , S-bzw. E-Klasse. Jede neue BR war geprägt von erprobten Innovationen. Erst die Breitschwert Vorderachse führte beim 124er zu Problemen , in Stuttgart demonstrierten erstmalig die Taxifahrer. Über Korrosion ( E-Klasse , ML) Einspritzpumpenprobl. und elektron. Ausfällen bin ich froh nach mehreren mängelfreien R129 mittlerweile einen gut laufenden R230 zu haben bis auf das kürzlich undichte ABC-Federbein. Jetzt muckt der SLK meiner Frau , die Kofferraumklappe lässt sich sehr oft nur mit dem Notschlüssel öffnen nachdem das Xenonlicht ber.auf Kulanz rep.wurde.

Ich fordere mein Glück nicht mehr heraus und bleibe bei meiner Diva.;).Dem Zetsche traue ich sowenig wie dem Schrempp.

mfg ortler

Die inzwischen zur Regel gewordene Mängelhäufung bei neuen Modellreihen ist leider systemimanent geworden.

Immer kürzere Entwicklungszeiten, immer mehr Technik (meistens Gimmicks), Kostendruck (meistens gewinnt der billigste Anbieter eine Auschreibung) nicht der mit dem besten Preisleistungsverhältnis, Entwicklung wird auf Lieferanten verlagert, die aber nur die Schnittstellen kennen, nicht das Gesamte Elektronikbordnetz usw..... die Probleme kann man seit mindestens 15 Jahren beobachten, wie sie immer mehr werden.

Ich arbeite zu ~90% für die Autoindustrie und kenne auch eine ganze Menge interne Stimmen.

Mein Fazit seit den 90ern:

Wer heute ein wirklich neu konstruiertes Modell (kein Facelift) in den ersten beiden Prod.-Jahren kauft, sollte sich bewußt sein, dass er Beta-Tester ist.

War bei der Vorstellung vom R230 begeistert. Habe dann aber gewartet bis Ende 2003 mit der Bestellung. Ergebnis: "nur" noch 2 Software-Updates in den ersten 3 Monaten, dann lief das Auto fast 7 Jahre problemlos bei mir.

Und wenn man was von Problemen liest, dann betrifft das zu ~90% die Modelle 02 und 03.

Selbst 5 oder 10 Mio abgespulte Testkilometer können niemals alle Fehlerquellen zu Tage bringen, Dazu sind die Kombinationen bei der Vielzahl der beteiligten Systeme viel zu groß. Das bringt erst der Betrieb durch einige zehntausend Endverbraucher zu Tage.

Schönes Beispiel hatte ich 2007 in einem 335iAT mit Schaltwippen. Da bin ich fast verzweifelt wegen eines Fehlers, den scheinbar noch nie einer vor mir hatte UND der nur bedingt reproduzierbar war. Manchmal hat der beim Betätigen der Wippe zum runterschalten einen manchmal sogar sogar zwei Gänge übersprungen. Ärgerlich, wenn man vom 4. in den 3. im Ort schalten will und landet kurz vor der Begrenzerdrehzahl im 1.

Selbst nach 5 (!!!) Werkstattaufendhalten und einem auf Kulanz getauschten Getriebe war ich genauso weit wie vorher. Wenn ich nicht durch Zufall eine Verbindung zu einem BMW-Qualitäter bekommen hätte, der das Problem, während ich selbst am Lenkrad gesessen habe, auf seinem Laptop ausgemessen hat, hätte ich das Auto vermutlich wandeln müssen.

Das ganze Auto war mitnichten neu. Wohl aber das Getriebe und die Schaltwippen-Technik.

Und schlussendlich zeigt sich in dem Falle, dass die linke Schaltwippe manchmal einen Fehlkontakt hatte. Während ich einmal drücke, schickte die Wippe 2 bis 3 Impulse im Abstand von 10-20 ms an das Getriebe. Das Getrieb kann ja nicht wissen, dass kein Mensch die Finger so schnell bewegen kann......

 

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