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Anlaß Probleme - Buick Riviera ´73

Themenstarteram 9. April 2009 um 18:25

Hallo,

ich hoffe hier noch Hilfe zu finden, da wir fast nicht mehr weiter wissen.

Fakten:

Buick Riviera 1973

455 BB

800 Edelbrock Vergaser (ich weiß, zu groß. Nicht mein Verschulden. Trotzdem müsste er damit laufen)

Problem:

Motor lässt sich nicht starten. Anlasser funktioniert; Motor will kommen, schafft es aber nicht ganz. Teilweise sticht eine Flamme aus dem Vergaser oben, 1x auch nachgebrannt.

Geschichte und Repariertes:

- Anlaßer repariert. Ritzel greift wieder.

- Vergaser auf Standard Einstellungen (Benzin/Luft)

- Benzinfilter eingebaut und Vergaser durchgeputzt

- Zündzeitpunkt manuell eingestellt (ohne Pistole, da er nicht läuft - sondern mit Manneskraft :)

- Zündkerzen geputzt (werden feucht durch Startversuche)

- Zündreihenfolge sollte stimmen, da der Wagen bereits gefahren wurde

- Verteilerkappe anhand erster Zündkerze justiert

div. Info:

Buick fuhr bereits, innerhalb kurzer Zeit wurde die Leistung immer schlechter. Zum Schluss hin ist er beim fahren oder Gas geben ausgegangen. Später konnte er nicht mal mehr gestartet werden. Kann die ganze Geschichte nicht mehr zusammen fassen (zieht sich seit einem Jahr). Ein Motorschaden wurde anhand Kompressionswerten prophezeit, was sich als falsch rausstellte.

Bin für jeden Vorschlag offen. Falls ich eine Info vergessen habe, bitte Fragen.

Vielen Dank!

Norbert

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18 Antworten

Zitat:

Teilweise sticht eine Flamme aus dem Vergaser oben, 1x auch nachgebrannt.

Da kenn ich nur eins. Der Verteiler sitzt 180° verkehrt drin. Hattet ihr den Motor mit der Hand durchgedreht als der Verteiler draußen war ?

Themenstarteram 9. April 2009 um 19:02

Den Motor hatten wir mit der Hand durchgedreht, ja.

Motor wurde nur mit eingebautem Verteiler auf den OT gedreht, kann also eigentlich nicht auf Auslass OT stehen. Ausserdem läuft der Anlasser zum Schluß ein Stückchen schneller, der Motor will also eigentlich zünden, kommt aber dann nicht.

Konnte ich damit weiterhelfen?

Wenn Du ausschließen kannst, daß der Motor nicht bei ausgebautem Verteiler durchgedreht wurde, kann es eigentlich nur am Vergaser liegen

Zitat:

- Benzinfilter eingebaut und Vergaser durchgeputzt

Was heißt hier durchgeputzt. Einfach nur mit einem Lappen freundlich gestreichelt oder komplett zerlegt, gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen ?

Aufgrund Deiner Problembeschreibung können natürlich auch schwerwiegende Fehler vorliegen, wie z.Bsp.

1. Steuerkette arg verschlissen und mehrere Zähne übergesprungen.

2. Nockenwelle eingelaufen

Themenstarteram 9. April 2009 um 19:42

Zitat:

Original geschrieben von mike cougar

Wenn Du ausschließen kannst, daß der Motor nicht bei ausgebautem Verteiler durchgedreht wurde, kann es eigentlich nur am Vergaser liegen

Zitat:

Original geschrieben von mike cougar

Zitat:

- Benzinfilter eingebaut und Vergaser durchgeputzt

Was heißt hier durchgeputzt. Einfach nur mit einem Lappen freundlich gestreichelt oder komplett zerlegt, gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen ?

mhh. Ich gehe davon aus, das derjenige wusste was er tut. Aber sicher bin ich mir schon lange nicht mehr..... Komplett zerlegt kann ich ausschließen. Das durchpusten und Putzspray kann ich bestätigen.

Können die Dichtungen ein Problem sein, wenn diese nicht ausgewechselt wurden?

Themenstarteram 9. April 2009 um 19:43

Zitat:

Original geschrieben von mike cougar

Aufgrund Deiner Problembeschreibung können natürlich auch schwerwiegende Fehler vorliegen, wie z.Bsp.

1. Steuerkette arg verschlissen und mehrere Zähne übergesprungen.

2. Nockenwelle eingelaufen

Den Tipp gebe ich mal an meinen befreundeten Schrauber weiter. - Vielen Dank.

Zitat:

Können die Dichtungen ein Problem sein, wenn diese nicht ausgewechselt wurden?

Nein, eigentlich nicht. Der Motor würde anspringen, würde aber beschi.....en laufen, wenn sich die Dichtungen verabschiedet hätten. Passiert allerdings sehr selten. Wenn ich jedoch einen alten Vergaser reinige, dann mache ich es vernünftig. Zerlege und reinige ihn und baue ihn mit neuen Dichtungen wieder zusammen.

War eigentlich der Verteiler gar nicht draußen ?

Themenstarteram 9. April 2009 um 22:38

Den Verteiler hatten wir nicht ausgebaut. Nur anhand der ersten Zündkerze justiert. Die Kappe hatten wir abgeschraubt, aber nicht komplett. Zum starten des Motors aber natürlich wieder festgeschraubt...

Hallo!

Ich würde mal als erstes darauf tippen, das der Zündzeitpunkt falsch steht( Feuer). Wie habt ihr den Verteiler denn auf dem 1. Zylinder justiert, er muss vor dem OT des 1. Zylinders stehen, weiss nicht genau wo, kommt teilweise auf die Nockenwelle an, aber ich schätze mal so zwischen 8 und 12 Grad. Wie sieht es mit dem Unterbrecherkontakt aus, ist der ordentlich eingestellt, Kondensator? Oder hat das Ding einen HEI- Verteiler?

Wenn das alles stimmt, sind die Hydrostössel ordentlich voreingestellt, wenn sie zu stramm sind, schliessen die Ventile nicht richtig (Feuer).

Zündfolge nochmal kontrolliert?

Wenn das alles ausgeklammert ist, geh`nochmal an den Vegaser, aber wie von anderen schon erwähnt, ordentlich zerlegen, säubern auspusten und mit neuen Dichtungen versehen.

Gruss! Daniel

Themenstarteram 14. April 2009 um 21:44

Also wir haben den Verteiler über die OT Markierung auf 5° vor OT eingestellt. Ist die original Nocke und steht so im Buick-Reperatur-Buch, müsste also passen. Der Unterbrecherkontakt steht auf 0,4mm. Ist also kein HEI-Verteiler.

Wie stelle stelle ich den Kondesator ein?

Zündfolge haben wir mittlerweile auch X-mal gecheckt und auch die passt...

Müssen uns mal an die Hydrpstößel machen.

Noch eine Frage zum Vergaser: Ist ein Edelbrock mit E-choke, muss der E-choke angeschlossen sein, oder ist der bei diesem Wetter sowieso völlig überflüssig?

Beim 455er Buick Big Block kann man das Ventilspiel nicht einstellen (sodenn alles noch original ist)! Nockenwelle, Hydro´s, Stößelstangen, Kipphebel, Ventil- fertig, mehr ist da nich. Ich tippe auf Zündung. Unterbrechekonakt gewechselt? Zündspule i.O.? Zündkabel i.O.? Kondensator gewechselt? Anschlüsse zur Zündspule i.O.? Verteilerkappe ohne Risse?

Ralf

Hallo!

Auch Hydros kann man zu stramm einstellen, irgendwann können die sich dann nicht mehr zusammendrücken, das Ventil schliesst dann nicht mehr richtig, alles schon erlebt, bei einem Freund brachte es die Ölpumpe nicht mehr richtig, und die Ventile klapperten leicht, er hat sie dann nachgestellt, viel zu stramm, klappern war weg, aber die Karre lief wie ein Sack Nüsse und sprang sehr schlecht an.

Mfg

Chevelle 69,

es kann sicher sein, dass es "einstellbare" Hydro´s geben soll- ist mir jedoch nicht bekannt, da will ich mich mit Dir nicht streiten. Was ich aber 100%ig weiß, bei dem Motor hast Du KEINE Möglichkeit das Ventilspiel einzustellen. Ich fahre in meinem Buick den gleichen Motor und hab den komplett gemacht und kenn somit jede Schraube.

Selbst wenn es einstellbare Hydro´s gäbe, wie sollen die denn eingestellt werden?- mit ner Einstellschraube?- und wie willste denn da rankommen, muß ja jedesmal die Spinne ab- wer macht son Quark.

Ich rede hier von nem klassischen amerikanischen V8 mit unten liegender Nockenwelle, nicht von OHV oder DOHV- Motoren.

Aber ich will hier nicht vom Thema abschweifen...

Ralf

Chevelle 69 meinte sicherlich die Kipphebel einzustellen. Hydros kann man definitiv nicht einstellen. Aber selbst die Kipphebel kann man am 350 und 455 Buick leider nicht einstellen. Die Kipphebel sitzen nämlich auf einer Welle und die wird einfach nur draufgeschraubt.

An fast allen mir bekannten US V8 kann man die Kipphebel individuell einstellen nur eben am Buick nicht.

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