ForumVersicherung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Angeblicher Schaden beim Rückwärtsfahren

Angeblicher Schaden beim Rückwärtsfahren

Themenstarteram 27. April 2019 um 0:45

Hallo Versicherungsexperten,

ein fiktiver Kraftfahrer hängt da momentan in einer etwas ungünstigen Sache drin. Ihm wird vorgeworfen, auf dem Weg zur Arbeit bei einem Wendemanöver ein anderes Auto berührt zu haben. Das ganze verlief so, dass beide aufgrund einer Straßensperrung in der selben Einfahrt rückwärts gewendet haben und sich dabei ziemlich nahe gekommen sind. Aufgrund dieser unklaren Situation hielten beide an. Anschließend beendete zuerst der Kraftfahrer A seinen Wendevorgang und anschließend der fiktive Kraftfahrer B. Beide setzten anschließend ihren Weg fort. Nun erreichte den Kraftfahrer B ein Schreiben seiner Versicherung, er möge sich bitte unverzüglich zur Schadensangelegenheit XY äußern. Kraftfahrer A behauptet, der B hätte sein Auto beim Wendevorgang berührt und hätte anschließend Fahrerflucht begangen. Der angebliche Schaden ist ein sehr kleiner Kratzer auf dem hinteren Stoßfänger (so klein, das ein Gutachter auf dem Foto sogar zusätzliche Pfeile einzeichnen musste). Ein Schaden wie er ohne Zweifel auch zum Beispiel beim Parken neben einem Busch zustande kommen könnte. Die Reperaturkosten laut Gutachter betrügen stolze 1200€.

Kraftfahrer B sieht sich nun in einem Zwiepalt. Zum einen möchte er natürlich nicht Kraftfahrer A die Reparaturkosten (so überzogen sie auch sein mögen) vorenthalten so sie denn berechtigt sind auf der anderen Seite möchte er natürlich auch nicht über den Tisch gezogen werden. Sauer auf stößt ihm vor allem die Tatsache, das Kraftfahrer A an der angeblichen Unfallstelle weder anhielt (obwohl das ohne Gefahr möglich gewesen wäre) noch sonstwie probierte auf sich aufmerksam zu machen sondern erst im Nachhinein eine Anzeige bei der Polizei stellte, deren Niederschlagung noch weitere unnötige Energie kosten wird.

Die Versicherung ist unschlüssig wem sie in der Sache glauben soll und überlegt ob sie einen weiteren Gutachter zum Auto des B schicken soll, welches allerdings über eine robuste unlackierte Plastikstoßstange verfügt die alle Spuren eines bewegten Autolebens trägt. B bezweifelt ob dies Klarheit in der Sache bringt.

Er hegt den bösen Verdacht das dort jemand auf seine Kosten mit einem mit der Sache in keinem Zusammenhang stehenden Kratzer, Geld machen möchte und weiß nicht genau, wie er vorgehen soll. Aufgrund der Tatsache, dass beide Beteiligten den Unfallort verließen wird wohl niemals eine endgültige Klärung der Sachlage möglich sein. Was würdet ihr dem fiktiven Kraftfahrer B raten?

Ähnliche Themen
11 Antworten

Synonyme zu fiktiv:

angenommen, ausgedacht, erdacht, erdichtet, [frei] erfunden, gedacht, nicht real/wirklich, vorgestellt; (bildungssprachlich) hypothetisch, imaginär.

Wenn es diesen Autofahrer nicht gibt, braucht er sich auch keine Sorgen machen :D

Ansonsten:

Sachverhalt schildern und die Versicherung entscheiden lassen.

Ich persönlich neige dazu, auf diese ganzen fiktiven Anfragen gar nicht mehr fachlich zu antworten. Wenn jemand ein reales Problem hat soll er sich registrieren und seine Fragen in Eigenverantwortung stellen; und den Thread auch begleiten und Rede und Antwort stehen!

Ansonsten muss er schauen wie er klarkommt.... :D

Was will der fiktive Schädiger grossartig tun, als wahrheitsgemäß zu antworten?

Situation schildern und angeben dass man zu keiner Zeit von einer Berührung ausgegangen ist.

 

Ich könnte mir allerdings sehr gut vorstellen, dass die fiktive Versicherung den Schaden dem Grunde nach reguliert, da sie diesen "Peanuts" nicht noch weiteres Geld für Untersuchungen etc. hinterherwerfen will.

 

Ist eigentlich auch was wegen Fahrerflucht von Polizei bzw. Staatsanwaltschaften am laufen?

Dann wäre evtl. ein Anwalt nicht verkehrt um wenigsten diesen Vorwurf vom Tisch zu haben.

Wenn der Anspruchsteller zuerst die angebliche Unfallstelle verlassen hat, dann kann der in Anspruch genommene wohl keine Unfallflucht begangen haben.

Ist auch schon merkwürdig, dass der Anspruchsteller das Kennzeichen kennt.

Vielleicht hat sich alles doch nicht ganz so, wie dargestellt, zugetragen.

wie kommt der fiktive anspruchsteller denn überhaupt an das kennzeichen des fiktiven vermeintlichen schädigers, wenn dieser (fiktiver geschädigte) doch zuerst die (fiktive) unfallstelle verlassen hat?

Themenstarteram 27. April 2019 um 11:57

Zitat:

@beachi schrieb am 27. April 2019 um 11:20:40 Uhr:

wie kommt der fiktive anspruchsteller denn überhaupt an das kennzeichen des fiktiven vermeintlichen schädigers, wenn dieser (fiktiver geschädigte) doch zuerst die (fiktive) unfallstelle verlassen hat?

Das ist eine gute Frage, die sich der fiktive Kraftfahrer auch schon gestellt hat. Vermutlich entweder vom Rückwärtsfahren (da waren die Autos sich schließlich sehr nahe) oder er kehrte später nochmal an den Ort des Geschehens zurück, in dessen Nähe des Auto des B abgestellt war und erlangte so das Kennzeichen.

[qoute]

Ich könnte mir allerdings sehr gut vorstellen, dass die fiktive Versicherung den Schaden dem Grunde nach reguliert, da sie diesen "Peanuts" nicht noch weiteres Geld für Untersuchungen etc. hinterherwerfen will.

[/qoute]

Das ist auch die Sorge des Kraftfahrers B. Er lebte allerdings bisher in dem Glaube, das Versicherungen auch dazu da sind um unberechtigte Forderungen abzuwehren.Außerdem sollte man seine Ansprüche ja auch beweisen können. Ansonsten könnte man ja in Zukunft einfach willkürlich Leuten mit alten Autos irgendwelche Ansprüche unterschieben. Schnell verdiente 1200€.

Gruß

Der Altmetallfanatiker

Was soll denn dieser, mit Verlaub gesagt , Schmarrn mit dem "Fiktiven" bringen?

Hier bist Du Anonym! Oder ist "Altmetallfanatiker" etwa dein echter Nachname mit dem du im Telefonbuch stehst?

Wo Du lebst weiss hier auch niemand.

Früher war es immer der "Bekannte eines Arbeitskollegen" dem sowas passierte... :)

Jetzt sind alle nur noch fiktiv...

Vielleicht fand das ganze auch in Lummerland statt?

In diesem Fall kann B eine Eingabe machen an König Alfons, den Viertel vor Zwölften. :)

 

Also: wenn Dir das passiert ist:

Gib alles so an, wie Du es empfunden hast.

Wenn es keine Zeugen gibt, musst halt abwarten was Gutachten und Versicherungen sagen.

Fällt das zu deinen Ungunsten aus, steht es Dir frei einen Anwalt zu beauftragen und gegen dieses scheinbare (fiktive) Unrecht vorzugehen.

In fiktiv konstruierten Fällen ist man etwas weiter von einer nicht erlaubten Rechtsberatung entfernt als bei der Diskussion wirklicher Vorfälle.

Also kann man auch fiktive Antworten geben wie z.B. "fiktive Fahrerflucht ist ok" oder "den fiktiven kleinen Kratzer an der fiktiven Stoßstange des fiktiven Unfallgegners mit einem fiktiven hölzernen Sportgerät bearbeiten und so zur fiktiven Unsichtbarkeit verdammen"

@onzlaugt @altmetallfanatiker

Was will der TE deines Erachtens hier, wenn du davon ausgehst, dass der geschilderte Fall kein wirklicher Vorgang ist?

Blabla machen, zeigen welche intelligenten und verzwickte Rechtsfälle er sich ausdenken kann?

Derjenige, der in Gefahr kommen könnte eine unerlaubte Rechtsberatung zu begehen wird auf einen solchen Schwachsinn nicht antworten und die anderen können schwafeln so lange sie wollen ohne Justitias Schwert im Nacken.

 

Entweder jemand sucht hier Rat auf Grund persönlicher Betroffenheit dann bekommt er diesen sicher auch, oder aber er geht zum Stammtisch für Amateurrechtsgelehrte und und diese Runde kommt gegen Mitternach nach dem Xten Bier zu einer Lösung. Ob diese aber in einer realen situation helfen konnte mag ich bezweifeln

"… und sich dabei ziemlich nahe gekommen sind. Aufgrund dieser unklaren Situation

hielten beide an."

Was bedeutet eigentlich ziemlich nahe gekommen sind?

Haben sie sich berührt oder nicht?

Warum sind sie beide bei nennenswerter Berührung nicht ausgestiegen?

Wenn A so clever gewesen ist oder sein möglicher Beifahrer … in Zeiten

des allgegenwärtigen Handys … schnell ein Foto vom Fahrzeug B von

hinten zu machen, dann käme er damit möglicherweise sogar durch

oder hätte zumindest bessere Karten.

Andererseits … käme er damit durch, weil z.B. ein Foto des quasi fliehenden

Fahrzeuges vorhanden ist, wäre allgemein ein Schadensbetrug (Vers.-Betrug)

leicht konstruierbar,

zumal wenn ein Zeuge (z.B. Beifahrer) bei A vorhanden wäre.

Ich hoffe nicht, dass der Themenstarter an solches denkt und deshalb hier so

fiktiv daherkommt. :-))

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Angeblicher Schaden beim Rückwärtsfahren