Angabe der Überführungskosten in der Anzeige

Hallo, ich hab ein Fahrzeug entdeckt bei mobile, konkret dieses Fahrzeug:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

oder auch hier einzusehen:
https://home.mobile.de/VOLKSWAGENAUTOMOBILEHAMBURGGMBHHAMBURG10?...

Heute hab ich den Händler kontaktiert, er sagte mir dass das Fahrzeug verkauft ist. Er hätte aber ein anderes in anderer Farbe und ähnlicher Austattung zum gleichen Preis. Soweit sogut, Allerdings zuzüglich dann 799 Euro Überführunsgskosten. Ist das nicht ein bisschen zuviel für einen Polo? Muss er diese Überführungskosten nicht schon in der Anzeige angeben und schon in den Endpreis inkludieren? Zumal es ja kein Bestellfahrzeug ist, sondern ein Lagerfahrzeug vom Hof.

Hier steht was dazu, dass er diese Kosten bereits in den Endpreis reinrechnen muss.
https://www.bussgeldkatalog.org/ueberfuehrungskosten/
https://www.check24.de/kfz-versicherung/ueberfuehrungskosten/

Sind diese Lockangebote (siehe Anzeige oben) also übliche Tricks der Händler um Aufmerksamkeit zu erlangen? Und wenn der Kontakt hergestellt ist, Pustekuchen, der Wagen sei nicht mehr verfügbar, dafür aber ein anderes, allerdings dann mit Aufschlag in Form von Überführungskosten.

Bin gespannt ob er die obige Anzeige rausnehmen wird, oder das Lockangebot drinn bleibt.

18 Antworten

Das die Kosten für die Überführung anfallen ist klar. Die Transportkosten sind auch beim Handy mit im Preis drin.
Aber die seperaten Überführungskosten erleichtern es den waren Preis zu verschleiern. Wie man hier ja auch sieht erst angelockt und dann doch teurer.

Und was die Kreditversicherung angeht. Vielfach hat man da eben keine Wahl. Entweder man nimmt sie oder man bekommt den Kredit nicht oder zu viel schlechteren Konditionen.

Wobei es wohl möglich ist die Versicherung hinterher wieder zu kündigen ohne den Kredit zu verlieren.

Zitat:

Wie man hier ja auch sieht erst angelockt und dann doch teurer.

Hier liegt der Fall aber eher so, dass der Interessent der Ansicht ist er brauche gar keine Übergabepauschale zu bezahlen, weil das Auto ja schon da ist (wie auch immer es dort hin gekommen sein soll und wer auch immer es übergabefähig gemacht haben soll)

Mit locken und dann teurer hat das hier nicht so viel zu tun, denke ich.

Und auch mit der Kreditversicherung hast Du recht, man muss hat vor Vertragsabschluss die Gesamtkosten genau berechnen.

Ob wenig Zins + Versicherung im Einzelfall billiger oder teurer ist als mehr Zins ohne Versicherung, das muss man sich halt ausrechnen.
Manchmal gibt's viel Rabatt bei hohen Zinsen, manchmal wenig oder gar keinen und der Altwagen wird dafür für sehr viel mehr Geld in Zahlung genommen und manchmal gibt's viel Rabatt bei niedrigen Zinsen und dafür muss man eine Kreditversicherung abschließen, weil der Kreditgeber eben nur mit niedrigen Risiken kalkulieren will.

Unterm Strich - und dafür hat der Gesetzgeber gesorgt - steht ganz unten auf dem Papier eine Zahl die die Gesamtkosten angibt.
Genau wie beim IPhone im Mediamarkt.

Diese Zahl sagt einem dann zu oder sie tut es nicht.
Wie genau die sich zusammensetzt ist eigentlich sekundär.

Ich finde das schon ein lockangebot, denn bei diesem Fahrzeug fallen offensichtlich keine Überführungskosten an, sonst wäre die anzeigen abzumahnen.

Das Angebot lockt Kunden an weil es weit oben bei mobile und co. auftaucht. Kaufen kann man aber nicht also Lockengebot

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 28. Mai 2019 um 18:55:50 Uhr:


Ich finde das schon ein lockangebot, denn bei diesem Fahrzeug fallen offensichtlich keine Überführungskosten an, sonst wäre die anzeigen abzumahnen.

Das Angebot lockt Kunden an weil es weit oben bei mobile und co. auftaucht. Kaufen kann man aber nicht also Lockengebot

eben, es dient lediglich dazu mit dem HÄNDLER in Kontakt zu treten. Somit ist der erste und notwendige Schritt getan Richtung Autokauf. Aufmerksamkeit generieren ist das Stichwort.

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